Scientology gut oder schlecht?

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8 Antworten

Scientology ist kritikwürdig in vielen Punkten. Aber sie als "Sekte" oder "kriminelle Vereinigung" zu bezeichnen, klärt da nicht viel. Als "Sekte" wird mitunter schonmal jede kleine und relativ junge Religionsgemeinschaft bezeichnet (vgl. http://www.remid.de/blog/2013/12/ueberall-sekten-religionsbezogene-diskriminierung-nicht-nur-in-oeffentlich-rechtlichen-medienanstalten/ ). Das sagt also fast nichts aus - und hat dann immer so einen antipluralistischen Touch.

Hier eine etwas differenzierte Kritik von Scientology:

"Ich will das jetzt hier nicht im Einzelnen diskutieren, aber den literarisch behaupteten Leichenbergen und den global ergaunerten Milliardenbeträgen steht in Deutschland eine gerichtlich dokumentierte Realität entgegen, in der für Scientology vorwiegend Verleumdungsklagen, Verstöße gegen das Heilpraktikergesetz und einige Ordnungswidrigkeiten wie das unerlaubte Verteilen von Handzetteln anhängig sind.
Andererseits gibt hier es aber auch ein paar zusätzliche Faktoren, die zu dieser negativen Popularität beigetragen haben. Und man kann durchaus vorneweg erwähnen, dass die Scientology-Organisation da nicht ganz unschuldig ist. Zunächst ist Scientology sehr, sehr amerikanisch, d.h. mit sehr wenig bis gar keinem Gespür für andersdenkende Menschen oder nationale Besonderheiten ausgestattet. Dass die „Germans“ alle „Nazis“ sind, wenn sie Scientology-Kritik üben, versteht zwar der Durchschnittsamerikaner, aber in Deutschland berührt man damit andere Empfindlichkeiten. Auch die Erfolgsmythologie, die Eroberer- und Gewinnermentalität, die das scientologische Selbstbild teilweise bis zur Schmerzgrenze prägen, kommen letztlich nur im amerikanischen Kontext uneingeschränkt gut an. Dann hat sich die Organisation immer mal wieder auch ein paar interne und externe Affären geleistet, bei denen es vielleicht besser gewesen wäre, man hätte dazu mal ein paar Dokumente auf den Tisch gelegt, sich ggf. entschuldigt und „rückhaltlose“ Aufklärung versprochen. Aber Scientology ist – konform mit Hubbards Lehre – generell ziemlich konfrontativ. Das heißt, so etwas wie ein duldsames Hinhalten der anderen Wange gibt es im Streitfall nicht: Da wird sofort zurückgeschlagen! Und dazu hat Hubbard tatsächlich einige, sagen wir mal: „dumme“ Dinge gesagt und das scientologische Bemühen, das zu bestreiten oder solange neu zu übersetzen, bis es weichgespült oder sogar verschwunden ist, ist auch aus neutraler Perspektive nur bedingt klug. Und im Zusammenhang der Konfliktbewältigung mit Apostaten scheut sich die Organisation auch niemals, die viel zitierte schmutzige Wäsche zu waschen, wenn man sich davon Vorteile erhofft.

Aber um auch die anderen Rahmenbedingungen anzusprechen: Scientology bietet letztlich eine Psycho-Technik an und da liegt es schon begrifflich nahe, dass hier das Klischee der „Gehirnwäsche“ verwendet werden kann und in einer hochgradig psychologisierten Gesellschaft wie der unseren auch sofort greift. Weiterhin verfügt Scientology mit Tom Cruise, John Travolta und noch einigen anderen Promis über den Glamour-Faktor, das heißt für den Medienboulevard steckt da noch mehr drin als reine Opferberichterstattung. Und wenn ein Thema in den Niederungen des Boulevards verhandelt wird, dann tauchen schnell auch selbsternannte „Scientology-Experten“ auf, die mit ihrem „Sektenwissen“ aus den bunten Blättern hausieren gehen. Am Ende ist das Thema dann so in aller Munde, dass zu allem Überfluss auch noch einige Volkvertreter auf den Zug aufspringen. Ich will da jetzt keine Namen nennen, aber schauen Sie sich die führenden Köpfe des Anti-Scientology-Kampfes um die Mitte der 1990er Jahre an und Sie wissen was und wen ich meine…" (http://www.remid.de/blog/2013/11/von-paulus-bis-scientology-ein-buch-ueber-sekten-macher-und-neue-religioese-bewegungen/ )

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Hubbard hat selbst zugegeben, dass man viel Geld erzielen kann, wenn man eine Religion gründet.

Zum zweiten werden Menschen so beeinflusst, dass sie scheinbar frei von Sorgen unbeschwert arbeiten, in Wahrheit aber so oft auf schreckliche Dinge gestoßen wurden, dass die Selbstschutzmechanismen des Menschen sie abstumpfen ließen.

Sie wurden, damit sie nicht anfangen, an Scientology zu zweifeln, so gehirn-gewaschen, dass sie automatisch skeptisch werden, wenn jemand etwas kritisches sagt.

Sie stellen sich ja selbst schlecht dar. Hubbard schrieb ja über die Moral der Scientologen, dass es legitim ist, wenn der Gegner dumpf aufs Straßenpflaster knallt oder er als Geburtstagsüberraschung einen Brandanschlag bekäme.

Zudem ist bei den Scientologen das Prinzip der Seilschaften, dass man eine Machtperson, von der man abhängig ist, verteidigt und stärkt. Das ist ein Prinzip, nach dem Diktaturen gut überleben können.

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Es ist eine Sekte deren einziger Zweck ist ihren leichtgläubigen Anhängern möglichst viel Geld aus den Taschen zu ziehen.

Scientology lehrt nichts lernenswertes und ist im allgemeinen nichts mehr als ein brutaler Ausbeuterkult, deren Mitglieder mit Gewalt- und Morddrohung am verlassen gehindert werden.


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Das ist eine Sekte, die dir dein ganzes Geld aus der Tasche zieht und ungehorsame Mitglieder foltert und in Umerziehungslager steckt. Gibt auf youtube genug Videos von Aussteigern, die berichten, wie es da auf und zu geht, wenn man nicht kuscht.

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Schlecht. Ganz gefährlich !

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Kommentar von jimithechainsaw
29.11.2015, 08:14

Witzig, die Gehirnwäsche von anderen Sekten erkennt ihr scheinbar ganz gut...

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Weil es eine Sekte ist, die ihre Mitglieder ausbeutet und manipuliert

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wird hier streng vom Bundesverfassungsschutz überwacht und das hat auch seine Gründe ;)

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Kommentar von Vorgott
28.11.2015, 23:56

Der Verfassungsschutz ist ebenfalls eine Schwerkriminelle Vereinigung. 

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