Relationen: Transitiv, Reflexiv, Symmetrisch... Erklärung!?

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3 Antworten

Die Relation "x ist bei Facebook befreundet mit y" ist ein schlechtes Beispiel, weil die Freundschaft bei Facebook nicht zwangsläufig ist, sondern von den jeweiligen Benutzern willkürlich festgelegt werden kann.

Nimm lieber die Relation "x ist verwandt mit y" oder "x wohnt in der gleichen Stadt wie y" - da gibt es keinen Spielraum für Fehldeutungen.

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Kommentar von FataMorgana2010
02.11.2015, 10:45

Na und? Ob die Relation willkürlich oder zwangsläufig ist, spielt keine Rolle. Die Freundschaftsbeziehungen existieren. Man kann von zwei Facebooknutzern stets sagen, ob sie befreundet sind oder nicht. Dass sich das über die Zeit verändern kann, spielt dabei keine Rolle. 

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die Relation, die Relationen: Beziehung Verhàltnis; Beispiel: Beziehung zwischen den Elementen einer Menge.

Transitiv: ein Verb, das ein Akkusativobjekt braucht und ein Passiv bilden kann; Beispiel: füttern, "Ich füttere" ist kein vollständiger Satz, nur "Ich füttere den Hund" und Passiv: "Der Hund wird (von mir) gefüttert.

Reflexiv: rückbezüglich; Beispiel: Ich kämme mich (nicht dich). Das Objekt bezieht sich zurück auf das Subjekt.

Symmetrisch: auf beiden Seiten einer gedachten Mittelachse ein Spiegelbild ergebend.

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Die Facebook Relation ist reflexiv, wenn man davon ausgeht, dass jeder mit sich selbst befreundet ist, sie ist symmetrisch, denn wenn A mit B befreundet ist, dann gilt dies auch umgekehrt. Allerdings ist sie nicht transitiv, denn wenn A mit B und B mit C befreundet ist, dann brauchen sich A und C noch nicht einmal zu kennen. Interessanter ist, welchen praktischen Nutzen das bringt. Nun, in diesem Fall keinen, weil die Relation eben nicht transitiv ist, sie ist keine Äquivalenzrelation, damit werden die Facebooknutzer nicht in Klassen eingeteilt.

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