Op Termin Arbeitgeber mitgeteilt?

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8 Antworten

Die Gesundheit geht vor, das muss auch dein AG akzeptieren. Der Dienst muss sich verschieben lassen, der Arzt entscheidet, wenn eine OP gemacht werden muss, nicht der AG.

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Die OP ist medizinisch nötig, daher kann der AG schon mal gar nicht mitreden und sich damit ausreden, dass ein ausgerechnet Azubi dermaßen unentbehrlich ist, greift schon mal gar nicht.

Außerdem 2 Monate im Voraus zu planen und Änderungen am Dienstplan vorzunehmen, wird jeder schaffen. Was macht denn der AG, wenn man kurzfristig krank wird oder muss man bei euch 1 Jahr vorher um Erlaubnis bitten.

Also echt, es gibt Arbeitgeber...

PS: Als Azubi ist eine Kündigung nach der Probezeit extrem schwer durchsetzbar für den AG.

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Dein Chef beweist seine Unfähigkeit, wenn er behauptet, er könne zwei Monate vorher keinen Dienstplan mehr ändern. Das ist schlichtweg lächerlich. Wenn jemand plötzlich krank wird, muss es auch gehen. Umso einfacher sollte es gehen,wenn man sich zwei Monate darauf einstellen kann.

Er hat auch sicherlich keine medizinischen kenntnisse, mit denen er beurteilen könnte, ob die OP verschoben werden kann. Das soll er mal bitte dem Arzt überlassen.

Über einen Betrieb, der so wenig Rücksicht auf die Gesundheit seiner Beschäftigten nimmt, muss man eigentlich nichts weiter sagen. Möglicherweise findest du ja nach deiner Ausbildung was Besseres als das hier.

Wegen der Abmahnung solltest du dir keine Gedanken machen bzw dem Rat aus anderen Antworten folgen und dich an die IHK wenden. Eine solche Abmanung hätte juristisch keinen Bestand, aber einem solchen Betrieb sollte man mal Nachhilfe geben.

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Dein Arbeitgeber ist im Unrecht und verhällt sich nicht richtig!

Dein Arbeitgeber hat, wenn ich das richtig verstehe, sogar 2 Monate Zeit den Dienstplan anzupassen! Das soll nicht gehen?? Nein der will nicht! Er muss aber!

Da Du eine Auszubildene bist, gehen seine Drohungen ins Leere! Solange Du keine "silbernen Löffel" stiehlst, kann er Dir gar nichts!

Tipp:

Wende Dich an die für euch zuständige IHK, dort muss es für euch Auszubildenen einen Ansprechpartner geben, wende dich an diesen, bespreche das weitere Vorgehen!

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Kommentar von CCCPtreiber
30.04.2016, 12:47

Alles richtig, wollte nur anmerken das es auch die HWK sein kann, je nach Beruf

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Du kündigst eine notwendinge !  Operation an, und ein Ausbildungsbetrieb muß dies hinnehmen.

Gesundheitliche Belange gehen über betriebliche Belange.



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Nein, denn das ist medizinisch notwendig und du bist für die Zeit krank geschrieben. Du solltest das deinem AG nachweisbar - schriftlich mitteilen. Ich rate dir dringend dich einer Gewerkschaft anzuschließen, da ist die Rechtschutzversicherung für schmales Geld in Sachen Arbeitsrecht mit drin.

Abmahnung und Kündigung wegen Krankheit sind extrem rechtswidrig. Noch ein Tipp, momentan sucht eigentlich fast jeder AG Fachkräfte. Bei dem sch... Laden würde ich zeitnah kündigen. Nutze die Zeit nach der OP gleich mal um dich zu bewerben.

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Kommentar von Saphira94
30.04.2016, 08:50

Ich kann mich nicht Bewerben, ich bin doch noch azubi 

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Krank mit Ankündigung greift hier auch nicht - du bist ja krank, sonst wäre die OP nicht notwendig. Die OP mit ihren Folgen dient ja deiner Genesung und der Wiederherstellung deiner Gesundheit!

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Wenn es eine OP aus medizinischen Gründen ist kann dein Arbeitgeber nicht von der verlangen das zu verschieben. Er kann dich dafür auch nicht abmahnen.

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