Frage von Bloodsuckerin,

MRT mit Metallimplantat?

Ich wurde an einer Skoliose operiert (also das ist noch nicht so lange her), habe also ein Metallimplantat im Rücken. Meine Frage: Darf man dann zum MRT? Da heute Sonntag ist, kann ich meinen Arzt nicht fragen...

Hilfreichste Antwort von auers,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Dann möchte ich auch etwas dazu sagen:

Also vorerst einmal die Kontraindikationen ein kleiner Auszug: "Im Körper vorhandene Metallteile wie Zahnersatz, Gelenkprothesen oder nach Knochenbrüchen eingesetzte Metallplatten stellen normalerweise kein Problem dar. Trotzdem ist es wichtig, dass wir vor der Untersuchung darüber Bescheid wissen. Bitte informieren Sie uns auf jeden Fall vor der Untersuchung, wenn Sie Gefäßstützen wie Stents, Gefäßclips, eine künstliche Herzklappe oder eine Insulinpumpe haben. Auch bei Metallsplittern (besonders im Kopfbereich) und großen Tätowierungen sollten Sie uns im Vorfeld ansprechen. Für Patienten mit einem Herzschrittmacher oder mit einer Innenohrprothese (Cochlea-Implantat) ist eine MRT-Untersuchung leider nicht möglich. "

Dies bedeutet: "frische" Spondylodesen sollten nicht "direkt" nach einer OP ins MRT; nachdem allerdings alles abgeheilt ist (Wochen) stellen diese Metallteile i.d.R keine Kontraindikation dar. Wie gesagt; in der Regel; bedeutet: auf jeden Fall dem Personal bescheid geben.

Nun muss man sich fragen; was passiert im MRT bzw auf dem zu betrachtendem Bild wenn Metall im Untersuchungsbereich ist: Es entstehen so geannnte Suszeptibilitätsartefakte; dies sind Auslöschungs- und Verzerrungsartefakte; sprich man kann den Bereich relativ "schlecht" beurteilen, egal ob man KM gibt oder nicht. Dies hängt allerdings auch noch von dem verarbeitetem Material ab, neuere Spondys machen im MRT zwar immer noch Artefakte; jedoch lange nicht mehr so stark wie vor 20 Jahren.

Ich würde mich vermutlich nicht in eine 3Tesla Rakete legen wenn meine halbe WS versteift ist, sondern ein 1,5 er vorziehen; jedoch liegt diese Entscheidung und die damit verbundene Verantwortung: 1.Bei deinem Zuweiser! 2.Dem Radiologen!

Falls du weitere Fragen hast:

https://www.facebook.com/Radiologieherne.de?sk=app_2373072738

Hier stehen wir auch "Rede und Antwort".

Lieben Gruss

Antwort von Johnnybln,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich weiß nicht wieviel Tesla der MRT hat, in welchen Du hineingeschoben wirst.

Informiere das Personal des MRT über Dein Metallimplantat, so solltest Du auf der sicheren Seite sein.

MfG.

Kommentar von Bloodsuckerin,

Ich werd erst mal in keines hineingeschoben... interessiert mich einfach...

Antwort von SweetHardstyle,

Ich bin von Th 9-L3 versteift und kann selbstverständlich zum MRT. Man muss vorher allerdings sagen, auf welcher Höhe das Metall sitzt.

Kommentar von Bloodsuckerin,

Menno, du hast einen Wirbel weniger versteift als ich (bin von TH8 - L3) :(

Kommentar von SweetHardstyle,

Ich hatte auch keine Skoliose. Dafür habe ich im November die 5. versteifungsop und es kommt wieder ein Wirbel mehr dazu!

Antwort von Petermaennchen,

Es kommt darauf an, um welches Material es sich bei dem Metall handelt, d.h. wie es um die Magnetisierbarkeit steht. Es kann die Bildqualität etwas mindern, aber das kann man wiederum mit einem Kontrastmittel verstärken. Wenn es magnetisierbar ist, kann sich das Metall auch erwäremen. Aber alles das in keine Hindernis für eine MRT

Kommentar von lainre,

das stimmt so nicht ganz : wenn die bildqualität durch das metall vermindert ist,kann man das ganze durch kontrastittel nicht besser machen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community