Meine Tochter ist nun Studentin und hat schweren Herzens ihre vielen Kuscheltiere zu Hause gelassen. Inzwischen sind aber doch schon wieder 5 oder 6 bei ihr anzutreffen. Sie spricht mit ihnen, wenn ich anrufe, muss ich alle Kuscheltiere begrüßen. Ich bin sicher, dass sie natürlich weiß, dass die Viecher nur Stoff sind, aber sie kann es nicht lassen und hängt furchtbar an ihnen. Manchmal glaube ich, sie kann sich am besten ausdrücken, wenn sie ein Kuscheltier für sich reden lässt. Kann man das tolerieren oder sollte ich mir Sorgen machen?
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jeder hat ne macke^^ aber wenn du sie begrüßen sollst und so o.O würd ich mir sorgen machen

Sie muss einen ziemlichen Druck haben, dass sie Dir das kleine Kind vorspielt...
Es geht nicht um Dich, und ob Du das tolerieren kannst. Im Gegenteil.

Hallo! Wie mein Loginname es ja schon sagt ,hier ist auch eine Person mit einer "Macke" .Mein Begleiter auf der Flucht war ein Teddy,also meine einzige Bezugsperson.Außerdem war ich Einzelkind.So habe ich als Kind auch alles meinem Teddy anvertraut.Meine Leidenschaft zu diesen Tierchen ist geblieben und ich habe auch einige besondere Lieblinge in meiner Nähe.W enn ich ihnen in die Augen sehe bekommen sie Leben.Kann sein, dass es eine Krankheit ist,aber ich tröste mich damit, dass es schlimmere Krankheiten gibt.Man darf auch nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die mit den Blumen sprechen, was den Blumen ja sogar gut tun soll.Zum Glück fangen unsere Teddys nicht an zu wachsen, wenn man mit ihnen spricht.Wo ist da das Problem,den Teddys macht man keinen Kummer wenn man ihnen etwas anvertraut und sie diskutieren auch nicht eine Ewigkeit ,wenn sie etwas erfahren.Ich bekomme immer noch Teddys und ähnlich Sachen geschenkt.Jedes Teil hat seine Geschichte und das ist der Wert. Weshalb fragen Sie nicht einfach Ihre Tochter,ob sie ihre Teddys als Freunde oder Tröster betrachtet und machen sich dann einen Vers,ob es normal ist oder nicht. Frohe Weihnachten
bitmap am 23. Dezember 2008 23:01 Das ist natürlich eine nachvollziehbare Geschichte. Aber verlangst du z.B., wenn du Gäste hast, dass diese deine Teddys begrüßen? Das wäre dann meines Erachtens zu vergleichen mit dem was lilofee schreibt -> ''wenn ich anrufe, muss ich alle Kuscheltiere begrüßen''. Und das liest sich für mich nicht so als ob das Problem von lilofee [nur] darin besteht, dass ihre Tochter sich nicht von ihren Teddys trennen kann/will.
Teddytante am 23. Dezember 2008 23:19 Es reicht, wenn Du mich herzlich begrüßt.Meine Teddys sind auch nur in meinem Arbeitszimmer zu finden und da kommt außer mir und meiner Familie keiner rein.

Mit 21? Da frag mal Dr. Freud, das ist ein Fall für die Therapie! Entweder hat sie totales Heimweh oder ist überfordert.

Hat deine Tochter denn Freunde? Das klingt leider schon so, als wäre sie vielleicht einsam oder als hätte sie niemanden mit dem sie sprechen kann/ sich traut zu sprechen.

Ich finde das kommt drauf an, ob sie das nur in deiner Gegenwart macht, oder auch bei fremden. Nur innerhalb von dir oder deiner Familie, würde ich sie lassen.

ich würde mir Sorgen machen, das ist doch nicht normal...sorry, aber eine Erwachsene Frau spricht doch nicht ständig mit ihren Plüschtieren....hat sie vielleicht Probleme von den du nichts weißt?

Es tut mir leid, vielleicht tue ich dir ja unrecht, aber ich habe das Gefühl ,dass sich hier heute Abend nur Trolle herumtreiben.
Persönlich kann und sollte man das durchaus tolerieren, aber im Interesse der Tochter, wäre es mit Sicherheit ratsam sich mal einem Doktor zuzuwenden.
Gesellschaftlich wird sie bedingt auf Zeit und Situation Probleme bekommen. Eine Sprechstunde, Hilfe etc. erfährt man bei den örtlichen Praxen. Andernfalls auch in speziellen Institutionen wie Uni's, oder eben Spitalen mit besonderer Fachausrichtung.
also ich finde nichts ist unmöglich heute. es gibt menschen die leben mit gummipuppen zusammen und leben mit ihnen und sprechen mit ihnen dann gibt es das sicher aus mit stofftieren. ist schon selten denke ich und ungewöhnlich für einen ausenstehenden. aber ich denke eine therapie kann nicht schaden. nicht das sie sich anderen menschen gegenüber anfängt zu verschließen.

Versuche vorsichtig, sie in Kontakt mit einem Psychiater zu bringen.
Hatte sie seelische Verletzungen in Kindheit oder Jugend? War sie Gewalt oder anderen Formen von Fremdbeherrschung ausgesetzt?

Interessant wäre es natürlich, zu erfahren, ob sie das nur dir gegenüber so macht oder ob sie im Studienalltag auch so auftritt.
Hallo, also ich bin ganz überwältigt von so viel Anteilnahme. Zu euren Fragen: Sie macht das mit mir, ihrem Vater, ihrer besten Freundin, ihrem Bruder, also nur mir engsten Vertrauten. Unter ihren Kommilitonen wird wohl keiner was davon mitbekommen. Und dass sie Männern vielleicht gar nichts davon erzählen sollte, ist ihr schon klar....
Teddytante am 23. Dezember 2008 22:25 Ich denke Du bist laut Deines Profils ein Experte für Psychologie?
Ärzte können sich doch bekanntlich auch nicht gesund machen. Wenn man selber so ein Problem hat, steckt man mitten drin und weiß auch nicht weiter.Tja.
bitmap am 23. Dezember 2008 23:05 Sei so gut und benutze zum Antworten auf die user-Beiträge die Funktionen [Antwort kommentieren] bzw. [Kommentar kommentieren] unterhalb der user-Beiträge. Dann werden deine Antworten den entsprechenden user-Beiträgen zugeordnet und die user können sie auch sehen, wenn sie ihre Antworten über ihr Profil aufrufen.
alles klar, danke!

schmeiß die kuscheltiere in müll =)))))))
gruß phoscho xDD