Frage von Osmann90, 211

Krankenkasse zahlt kein Krankengeld, weil Arbeitsunfähigkeit Bescheinigung spät eingegangen, was kann ich dagegen tun?

Hallo, ich hätte mal da ein Problem. Meine Krankenkasse behauptet das Sie von meinen Arzt kein Arbeitsunfähigkeit Bescheinigung erhalten haben und die Krankenkasse verweigert mir 16 Tage Krankengeld zu zahlen. Nachdem ich da angerufen habe und gefragt habe haben Sie mir gesagt das ich ein Widerspruch schreiben soll. Also bin ich zum Arzt gegangen und ein Bescheinigung genommen das Sie die Abschnitte für die Krankenkasse zur der Krankenkasse geschickt haben. Und nochmal gebeten Sie mal auch die Krankenkasse anrufen. Leider hat die Krankenkasse denen gesagt das der Patient (ich) es selbst dahin bringen soll. Hat das alles sein Rechten? Und wie soll ich den Widerspruch schreiben?

MfG

Antwort
von FordPrefect, 180

Meine Krankenkasse behauptet das Sie von meinen Arzt kein Arbeitsunfähigkeit Bescheinigung erhalten haben und die Krankenkasse
verweigert mir 16 Tage Krankengeld zu zahlen.

Wenn der KK keine Folgebescheinigung vorliegt, darf sie das auch gar nicht.

Also bin ich zum Arzt gegangen und ein Bescheinigung genommen das Sie die Abschnitte für die Krankenkasse zur der Krankenkasse geschickt haben. Und nochmal gebeten Sie mal auch die Krankenkasse anrufen. Leider hat die Krankenkasse denen gesagt das der Patient (ich) es selbst dahin bringen soll. 

Grundsätzlich ist es die Pflicht des Versicherten, den gelben Zettel "Für die Krankenkasse" fristgemäß zur KK zu senden. Es ist ja schön, wenn der Arzt offeriert, das zu übernehmen, aber verlassen sollte man sich darauf eben nicht. Es ist auch unerheblich, ob nun der Arzt das verspätet versandt oder die Sendung auf dem Postweg untergegangen ist. Gem. § 49 Abs. 1 Nr. 5 SGB V ist die Folgebescheinigung spätestens binnen einer Woche an die KK weiterzuleiten. Erfolgt dies nicht, kann rückwirkend kein KG Anspruch wiederaufleben. Der Anspruch ruht bis zur Einreichung einer - dann erst ab dem Ausgabetag gültigen - Folgebescheinigung.

Antwort
von MuttiSagt, 161

Natürlich hat die Krankenkasse recht! Du kannst doch nicht ernsthaft gedacht haben, dass der Arzt die gelben Zettel dahin schickt?

Kommentar von eggenberg1 ,

ert einmal ---  früher  war  das immer so , dass  die ärzte   die meldung an die kks  geschickt hat  und man nur  seinen beleg an den arbeitgeber  abgeben mußte-- heute machen e s auch noch sehr viele ärzte -  nicht alle ,aber  wenn nicht,sagen sie es einem auch ,dass man es  selber machen muß

Antwort
von eulig, 148

es ist korrekt wie die Kasse handelt, da der Versicherte/Patient dafür verantwortlich ist, dass die Krankmeldung innerhalb der Frist bei der Krankenkasse eingereicht wird.

auf deinen Arzt kannst du da nicht bauen. selbst wenn er diesen Service anbietet und die Krankmeldung (das ist Blatt 1 der Krankmeldung) an die Kasse weiterleiten würde, dann müsste auch er sich an die Fristen halten. tut er das nicht, dann ist das letztendlich dein Problem.

viele Versicherte gehen fälschlicherweise davon aus, dass der Arzt das meldet, weil sie sehen, dass das letzte Blatt der Krankmeldung abzupft wird und beim Arzt verbleibt. aber das ist nicht der Beleg für die Krankenkasse, sondern der Beleg zur quartalsmäßigen Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung. an die Krankenkasse geht dieser Beleg nicht.

Kommentar von Osmann90 ,

Mein Arzt hatte mir Versichert das ich nicht extra zum KK gehen müsse, weil Sie die AU an die KK zuschicken.

Kommentar von eulig ,

das bringt dir aber nichts. der Eingangsstempel der Kasse ist maßgebend.

Antwort
von bartman76, 128

Eigentlich musst du eine Version der AU an die Krankenkasse schicken.

Steht extra drauf -für Arbeitegeber - oder - für die Krankenkasse -

Dass das nun zu spät sein soll, finde ich seltsam. Der Beginn der AU steht ja drauf und das rechtfertigt doch allenfalls eine spätere Auszahlung. Oder wie lange ist das her?

Kommentar von Osmann90 ,

Grüß dich bartman76,

danke für dein Antwort.

Mein Arzt hatte mir Versichert das ich nicht extra zum KK gehen müsse, weil Sie die AU an die KK zuschicken.

Ich bin seit 04.07.2016 Arbeitsunfähig, als ich am 02.09.2016 kein Antrag auf Krankengeld erhalten habe bin ich da Persönlich hingegangen und die AU nachträglich die Kopien abgegeben. Und jetzt wollen Sie von 15.08 bis 01.09.2016 kein Krankengeld zahlen.


Kommentar von bartman76 ,

Mit Krankengeld habe ich wenig Erfahrung, nur mit Verletztengeld, als BG. Da lief die Abrechnung auch über die KK und die stellten sich auch sehr an.

Ich würde mich bei denen mal erkundigen, wie lang die Frist ist und in welchem Gesetz das steht.

Kommentar von eggenberg1 ,

dann würde ich mich auch mal an meinen arzt wenden, wenn der  trotz zusage  die Krankenmeldung nicht weitergereciht hat --soll er das mit  der KK   regeln !

Kommentar von bartman76 ,

Nach meinem Verständnis ist der Arzt nicht dafür zuständig / verantwortlich.

Antwort
von johnnymcmuff, 125

Wende Dich an:

unahängige patientenberatung

Antwort
von Peter501, 118

Unklar ist was der Arzt damit zu tun hat Du bekommst doch vom Arzt ausgehändigt, die Krankmeldung für deine Arbeitsstelle und die Meldung an deine Krankenkasse.Für die Weiterleitung bist du verantwortlich.

Wie kann es dann passieren,dass die Krankenkasse die Unterlagen zu spät erhält?

Antwort
von eggenberg1, 116

WIE   die belege  zur kankenkasse kommen ,kann der krankenkasse egal   sein.ob de rarzt die ienreicht  ode r du sleber  ist  doch volkkommen egal  hauptsache siembekommen die meldung-- also  wende  dichbitte noch mal an die kasse  bzw. an deine arzt  und bitte noch al umaufklärung..  widerspruch ::__  ich widerspreche   dem inhalt ihres schreibens  vom .......

erst  betreff :ihr schreiben vom ....

hiermit widerspreche ich  dem inhalt ihres  obigen schreibens

unterschrift

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