Frage von Filonacc, 73

Kleine Buchsbäume im Garten, wegen Hund rausmachen?

Hi Leute

Wir bekommen bald einen Hund und haben 4 Buchsbäume im Garten, da meine Mutter/Oma diese nicht entfernen möchte. Was würdet ihr tun, wenn ihr sie nicht entfernen könnt? Kann man die irgendwie abdecken ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Naninja, Community-Experte für Hund, 26

Sofern Ihr einen Welpen bekommt, sollte er in den ersten Monaten ohnehin nicht unbeaufsichtigt im Garten bleiben. Auch einen erwachsenen Hund würde ich nicht alleine im Garten laufen lassen, aber das ist Geschmackssache.

An Eurer Stelle würde ich den Hund mit einer Hausleine oder einer leichten Schleppleine sichern, wenn ihr gemeinsam im Garten seid. Sofern Ihr nach eingen Wochen bemerkt, dass der Hund sich nicht für die Pflanzen interessiert, könnt Ihr ihn dann ja auch ohne Leine laufen lassen.

Bedenkt aber, dass gerade junge Hunde viel bunte Knete im Kopf haben und auf die blödesten Ideen kommen. Ich würde also schon sehr früh damit beginnen, "Aus" zu trainieren.

Am leichtesten geht es, wenn Ihr dem Hund mit dem Kommando "Aus" ein Spielzeug kurz abnehmt, ihn überschwänglich lobt, ein Leckerchen gebt und ihm das Spielzeug schnell wieder zurückgebt. Haltet das Spielzeug bitte nicht lange in der Hand, sondern fahrt das Ganze (Nehmen, Futter, Rückgabe) zügig ab, damit der Hund eine Verbindung herstellt. Ziel ist es, dass der Hund kapiert, dass er a) für jedes Ablassen eine Belohnung bekommt und dass sich b) ein Festhalten nicht lohnt, weil er den Gegenstand eh zurückbekommt und obendrein einen Futterbonus.

Im Garten würde ich im Tausch für Buchsbaumblätter (die er natürlich nicht zurückbekommt) ein Spielzeug geben oder ein zweites Stück Futter werfen, das der Hund fangen muss.

Wenn Ihr das positiv aufgebaut immer und immer wieder so wiederholt, dass der Hund Spaß daran hat, eine Verbindung zwischen Abgeben und Belohnung herstellt und nicht in eine Verteidiguntshaltung kommt, wird sich das Ganze festigen und Euer Hund hat keinen Grund, Euch spannende Dinge vorzuenthalten. Im Gegenteil.

Viel Spaß mit dem neuen Mitbewohner!

Antwort
von Achwasweissich, 36

Wenn es darum geht das der Hund etwas anknabbern könnte was er nicht verträgt müsstet ihr den Garten pflastern^^

Ich habe diverse mehr oder minder giftige Pflanzen (Maiglöckchen, Eisenhut, Goldregen, Fingerhut...) im Garten und das einzige Grünzeug das meinen Hund intressiert ist die blöde (unausrottbare und komplett ungiftige) Himbeere die sich selbst gesäht hat, da erntet Madame mit wachsender Begeisterung ;)

Kommentar von Filonacc ,

Danke, bei uns ist nur Buchsbaum und tulpe

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 11

Hallo,

scheint momentan ein neuer Trend zu sein, denn ich erst nur aus der Kindererziehung kannte. Vor ein paar Jahren, war ich überrascht das Nachbarn, ihren halben Garten umgemuddelt haben, da das Kleinkind was giftiges zu sich nehmen könnte. Jetzt habe ich das auch in einigen Inetforen gelesen (hier glaube ich auch schon irgendwo).

Der Knirps klebt in aller Regel in den ersten Wochen eh nur an dir und man kann sie eigentlich ganz gut im Auge behalten. Meiner ist wirklich ein Müllschlucker und in meinem Garten ist ein Haufen Grünzeug wirklich toxisch. Insgesamt sind in diesem Garten wohl über ein Dutzend Hunde "groß geworden", zwischenzeitlich auch mal eine ganze Welpenbande großgezogen worden - keines der Tiere ist je vergiftet gewesen. Allein mein Knirps, war mal wegen eines Rhododendron in Behandlung - er ist in einen Ast gesemmelt und hatte sich an der Schulter verletzt.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 14

Unser Garten hat alle möglichen Pflanzen drin, auch giftige und auch 2 schöne Buchsbäumchen.

Ich habe nie einen einzigen Gedanken an diese Pflanzen verschwendet, da keiner unsere Hunde je damit Probleme gezeigt hätte in den ganzen 50 Jahren das ich Hunde hab.

Antwort
von douschka, 20

Der Familienzuwachs wird hoffentlich nicht nur im Garten gehalten. Gefahren lauern überall, deswegen nie ohne Aufsicht. Frühzeitige Erziehung, was erlaubt und was nicht. Klar ist es bequem zeitweise den Hund im großen "Freilichtwohnzimmer" zu halten, aber dafür muss es rundum sicher sein. Als Nichtvegetarier knappern Hunde selten am Gehölz. Interessanter sind abgeschnittene Teile auf dem Kompost. Gestalte den Gartenaufenthalt interessant für den Hund, so dass er nicht vor Langerweile irgendwo rumknappert. Langeweile ist in jeder Hinsicht nicht gut.

Kommentar von Filonacc ,

Nein sie wird nicht "nur" im Garten leben.

Mein Vater ist schichtarbeiter, und wenn er Frühschicht hat, müsste der Hund in den Garten, bis wir von der Schule kommen.

Und wenn mein Vater Nacht, Spätschicht hat. Ist er den ganzen Tag im Haus.

Das ganze geht übrigens wochenweise.

Antwort
von marit123456, 25

Die allermeisten Tiere wissen instinktiv, was zuträglich ist und was giftig ist.

Ich kenne persönlich viele Hunde und hatte selbst einen. An Giftpflanzen ist weder mein Hund, noch einer der mir bekannten Hunde gegangen. Weder aus Langeweile, noch aus Unbedarfheit.

Mach dir mal nicht so einen Kopf darum. Schau lieber, daß der Garten ausbruchsicher ist, wenn ihr den Hund unbeaufsichtigt darin lassen wollt.

Kommentar von Filonacc ,

Ja ist er, wir haben vor 2 Wochen einen Zaun darum gebaut.

Antwort
von Zumverzweifeln, 30

Wie kommst du darauf, dass der Hund Buchsbaumfan ist?

Ich kenne nur Hunde, die die Bäumchen nicht zur Kenntnis nehmen!

Antwort
von Juuttaa, 34

Wieso sollen sie denn wegen dem Hund raus?

Kommentar von Filonacc ,

Nuuuunnn, weil ich Angst habe dass er sie abfressen könnte wenn wir kurz nicht da sind.

Kommentar von Juuttaa ,

Ich hab selbst Buchsbäume stehen und meine Hunde sind nie dran gegangen. 

Guckt erstmal wie der Hund drauf reagiert .... nicht jeder Hund/Welpe knabbert alles an.

Kommentar von Filonacc ,

Danke

Antwort
von Filonacc, 28

Ich habe Übrigens erst vor kurzem erfahren, dass Hunde Von Buchsbäumen sterben/ krank werden können.

Kommentar von Juuttaa ,

Das ist richtig .... auch Katzen.

Aber trotzdem würde ich mir das erstmal angucken. 

Der Hund kommt ja nicht ins Haus und ist direkt alleine im Garten. Da ist sicher jemand "erstmal" bei. Und da sieht man schon ziemlich schnell ob da von Hundseite aus überhaupt Interesse besteht.

Wenn genug Ablenkung - Spielzeug usw da ist, wird er sie höchstens markieren.

Kommentar von Filonacc ,

Was heißt er wird sie markieren

Kommentar von Juuttaa ,

"Anpinkeln" ... mit seinem Duft markieren.

Rüden machen das sehr sehr gerne .... grad wenns in die Pubertät geht.

Antwort
von Memo2000plus, 28

Was bitte hat die Anschaffung eines Hundes mit den Buchsbäumen zu tun?

Der eine tangiert doch den anderen höchstwahrscheinlich in keiner Weise.

Allerdings wird sich die Buchsbaumfrage höchstwahrscheinlich schnell selbst lösen wenn der Buchsbaumzünsler bei euch angekommen ist. Unglaublich wie schnell sich dieses Mistvieh verbreitet und welch verheerenden Schaden der an den Buchsbäumen anrichtet. Aber das nur am Rande ;)


Kommentar von Filonacc ,

Ich habe ein bisschen Angst das der Hund die Bäume anfressen könnte, wenn wir kurz weg sind.

Kommentar von Memo2000plus ,

Ich habe noch nie gehört oder gesehen, dass Hunde an Buchsbäumen fressen. Vielleicht wenn Du das Tier nicht fütterst und es am Verhungern ist, wovon ich nicht ausgehe!

Kommentar von Filonacc ,

Doch manche Hund/Katzen fressen Pflanzen an.

Kommentar von friesennarr ,

Hab noch keinen erlebt.

Kommentar von Memo2000plus ,

Ich kenne das nur in der Form, dass Hunde manchmal Gras fressen. Es gibt zu der Frage warum sie das tun eine Menge Vermutungen, aber wissen tut es keiner wirklich.

Den Buchsbaum halte ich eigentlich nicht für gefährlich, weil ich a) nicht glaube, dass ein Hund überhaupt daran fressen würde und b) wenn er es doch tun sollte, ihn vermutlich gleich wieder auswürgen würde.

Aber auch das ist eher Vermutung als Wissen, denn es gibt meines Wissens dazu tatsächlich keine gesicherten Erkenntnisse.


Wenn Du den Welpen auf jeden Fall schützen möchtest, dann solltest Du vermutlich tatsächlich die Bäumchen entfernen oder mit etwas umhüllen oder umzäunen was verhindert, das der Hund dran kommt.

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