Frage von MikaelWendler, 145

Kennt ihr Argumente gegen den Klimawandel?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Eichbaum1963, 28

Es gibt keine Argumente gegen den Klimawandel - denn ein Klimawandel fand schon immer statt - seit es Wetter auf der Erde gibt. Und selbst vor tausenden von Jahren wandelte sich manchmal schon innerhalb weniger Jahrzehnte.

Was eher fraglich ist, ist der derzeit hofierte anthropogene Klimawandel, welcher nur an den Treibhausgasen (vornehmlich CO²) festgemacht wird.

Darüber wird ständig debattiert und es werden neue Vorschriften erlassen. Zumindest bei uns - China, Indien, etc. dürfen ja weiter die Umwelt verpesten...

Aber um die verheerenden Brandrodungen in den Regenwälder, welche auch die Lunge der Erde sind, darum kümmert sich keine Regierung und kaum ein Mensch!!

Aber DAS zu unterbinden wäre für uns alle am Wichtigsten - allerdings lässt sich damit ja kein Geld verdienen - im Gegensatz zu CO² & Co. (z. B. "Energiewende", immer strengere Vorschriften zur Isolierung der Gebäude, etc.)

Richtig pervers wirds dann, wenn dennoch viele Endverbraucher, hier aus Europa, ihre Waren schon direkt aus China bestellen. Jammern wegen dem Klimawandel und dann sowas... DAS ist dann schon heuchlerisch.

Expertenantwort
von realfacepalm, Community-Experte für Klima & Klimawandel, 45

Dabei geht es um die gegenwärtige, vom Menschen vorwiegend durch die Freisetzung von Treibhausgasen verursachte globale Erwärmung und den daraus folgenden zusätzlichen und beschleunigten Klimawandel.

Dieser ist praktisch zweifelsfrei belegt - genauso wie z.B. die Evolution oder der Zusammenhang zwischen Rauchen und verschiedenen Erkrankungen.

Es gibt jetzt noch größere Sicherheit (>95%), dass der Mensch die dominante Ursache der globalen Erwärmung ist. Natürliche interne Schwankungen und natürliche äußere Antriebe (z.B. die Sonne) haben zur Erwärmung seit 1950 praktisch nichts beigetragen – den Anteil dieser Faktoren kann IPCCauf ± 0,1 Grad eingrenzen.

http://www.scilogs.de/klimalounge/der-neue-ipcc-klimabericht/

Darüber herrscht in der Wissenschft ein Konsens: http://www.scilogs.de/klimalounge/klimakonsens-97-prozent/

Es gibt eine kleine, aber dafür umso laustärkere Minderheit an angeblichen Klima-"Skepikern", die rhetorische Tricks, Bauernfängeragumente, manipulierte Daten und Grafiken oder gleich Verleumdung verwendet.

Eine kleine Übersicht dieser "Argumente" (mit den Erklärungen und den wissenschaftlichen Widerlegungen zu den Behauptungen der Skeptiker) gibt es bei https://www.klimafakten.de/fakten-statt-behauptungen/fakt-ist

Mehr Argumente, allerdings vorwiegend auf Englisch, unter http://www.skepticalscience.com/

Antwort
von Nijori, 44

Es gibt keine stichhaltigen Argumente dagegen, die Erderwärmung ist Fakt.
Allerdings ist das ganze nicht wie gerne behauptet rein menschengemacht, wie alles ist auch das Klima eines Planeten stehts Veränderungen unterworfen, das Klima schwankt zwischen warmen Perioden und Eiszeiten, momentan befinden wir uns ein einer Aufwärmungsphase nach einer Eiszeit.

Der Klimawandel ist also normal, was allerdings nicht normal ist, ist die Geschwindigkeit mit der sich das Klima wandelt, die Äufwärmung ist unbestreitbar menschenbeschleunigt und da liegt das Problem.
An normale Umweltveränderungen kann sich der größte Teil der Fauna und Flora anpassen.
Wo Lücken im Ökosystem entstehen haben neue Arten Zeit diese zu füllen, das Ökosystem bleibt also stabil, findet eine Umweltveränderung aber zu schnell statt können sich dementsprechend weniger Arten anpassen oder neu bilden.
Wichtige Basisteile des Ökosystems können aussterben und in einer Kettenreaktion große Teile des ganzen mit in die Ausrottung reißen, sicher der Planet überlebt und würde sich vermutlich auch eines Tages von einem solchen Massensterben erholen, aber ob die Erde bis zu dem Tag bewohnbar wäre und ob man noch vergnügen hätte in so einer harschen Umgebung zu leben wer weiß.

Also nix Gegenargumente, es ist so finde dich mit der Wahrheit ab, such Gegenargumente für etwas wirklich widerlegbares....den Weihnachtsmann vllt.

Antwort
von watchman, 19

Es gibt Argument gegen die Ursachen des Klimawandels. - Beim CO2 wird gerne darauf hingewiesen, das es ungiftig ist und für das Planzenwachstum (Photosynthese) gebraucht wird. - Das ist so richtig, ABER die entscheidene Rolle des CO2 ist natürlich der Treibhauseffekt (sonst würde die Erde ein Eisplanet sein) - ES weden also gerne Tatsachen "verwaschen".
Dann wird ja auch die Klima (und Wetter) - Forschung als ungenau dargestellt. - Richtig ist, Klima und Wetter sind das beste Beispiel für die Chaos-Theorie (ich denke dann immer an Heisenbergs Unschärferelation),
Es geht hier nicht darum vorherzusagen, ob zu Weihnachten im Jahr XY Schnee liegt.

Antwort
von KxxII, 43

Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass wir am Ende einer Eiszeit leben sollten, da ist es nicht verwunderlich, dass es immer wärmer wird. Falls das stimmen sollte.

Ebenfalls ging der Planet in seiner Geschichte schon immer Phasen durch in dem er wärmer wurde oder abkühlte.  Das ist vollkommen normal und ändert sich auch nicht, wenn die Leute damit aufhören in die Autos zu steigen. Das verzögert diesen Prozess, wenn der Klimawandel tatsächlich existieren sollte, verhindern kann man ihn aber nicht.

Auch ist die Verschiebung des Klimas auf der Erdkugel erst nicht mit der Debatte über den Klimawandel zu beobachten, das gab es davor auch und wird es immer geben. Orte an denen es heute heiß ist, werden in 200 Jahren dafür bekannt sein die besten Skipisten zu besitzen. Andersrum genau so, kalte Regionen werden immer Wärmer. Da ist nichts ungewöhnliches dran.

Und wenn wir uns aber mit CO2 beschäftigen, da sagte mein Mikrobio-Lehrer erst kürzlich, dass Pflanzen für einen 10 Mal so hohen Kohlenstoffdioxidgehalt, wie wir ihn jetzt haben, ausgelegt sind, natürlich nicht alle. Und das es daher ja nicht so tragisch sein kann wie die Leute alle tun. Falls das eine Rolle spielen sollte.

Bei diesem Thema wird man immer den einen Finden, auf beiden Seiten, der mit dem "ultimativen" Beweis um die Ecke kommt, welcher  dafür oder gegen die Globale-Erwärmung verursacht durch den Menschen spricht.

Antwort
von Laberdor, 71

Im Sinne von "der Klimawandel existiert nicht und das ist alles nur eine riesige Verschwörung und liegt in Wahrheit an den Chemtrails ansöf!!!111"-Argumenten, oder wie meinen?

Kommentar von MikaelWendler ,

Einfach Argumente das der Klimawandel nicht existiert ggf. mit Beweisen 

Kommentar von Laberdor ,

Das sind alles Verschwörungstheorien, Beweise kannst du das nicht nennen. Obwohl so etwas in den Köpfen, die gewillt sind, so etwas zu glauben, wie Beweise klingen.

Antwort
von laura51, 66

Wie meinst du das?

Also falls du die Folgen des Klimawandels meinst, wären das:

- Treibhauseffekt
- Polareis schmilzt-> die Eisbären haben keinen Lebebsraum mehr
- es wird immer wärmer, in manchen Ländern ZU heiß
- etc........

Kommentar von MikaelWendler ,

ja das mein ich

Kommentar von laura51 ,

ok. brauchst du noch mehr beispiele oder konnte ich dir schok genug helfen? ; )

Antwort
von Lukomat99, 71

Wie meinst du gegen den Klimawandel?
Dass er nicht existiert oder wie?

Kommentar von MikaelWendler ,

Genau!

Kommentar von FrageSchlumpf ,

Dagegen, dass es Klimawandel schon immer gab, gibt es kein logisches Argument. Grönland heißt eben nun mal "Grünland" weil es seinerzeit grün war. Die Eiszeit ist auch keine Erfindung, damit das Erdkundebuch voll wird. Die Sahara war nicht immer Wüste und das Mittelmeer war auch nicht schon immer da .....

Es werden für den Klimawandel verschiedene Ursachen diskutiert. Hier gibt für alles Argumente pro und contra. Manche wissenschaftlicher , manche weniger.

Kommentar von Lukomat99 ,

Ja ich denke schon dass er existiert, aber nicht direkt von uns. Sondern dass die Sonne und der Kosmos eine sehr grosse Rolle spielen. Klar verschmutzen wir die Atmosphäre aber laut Wikipedia kühlt ein Ozonloch und nicht umgekehrt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Globale_Erwärmung

Temperaturschwankungen gab es auf der Erde schon immer (Eiszeiten usw.)

Aber es ist trotzdem kein Grund so weiterzumachen denn die Tiere sterben. Als Beispiel. Laut Einstein würde die Menschheit ohne Bienen nur noch <4 Jahre überleben. Und durch unser Dünger stirbt das Zeug alles ab.

Ich hoffe ich konnte dir helfen
Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von OlliBjoern ,

Bitte nicht das Ozonloch mit dem Anstieg von CO2 (und anderen klimarelevanten Gasen) verwechseln, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Bienen sterben auch kaum durch Dünger, da sind andere Substanzen im Verdacht.

Kommentar von Lukomat99 ,

Ich habe ja nix von Co2 geschrieben.
Fluorchlorkohlenwasserstoffe zerstören nach einigerzeit die Ozonschicht.
Co2 macht einen minimen Teil aus. Das weiss ich schon auch.

Welche substanzen wären den für das Aussterben der Bienen verantwortlich?

Antwort
von Aszoks, 59

Such bei der Afd;)

Die behaupten ja des es ihn nicht gibt.

Kommentar von frider123 ,

Sie behaupten nicht, daß es ihm nicht gibt.
Sie sagen lediglich, daß es keinen Beweis für den Treibhauseffekt gibt.
Ab- und Anschmelzen der Polkappen gab es schon immer.

Kommentar von Omnivore10 ,

Das ist Quark! Die sagen nicht, dass es den Klimawandel nicht gibt, sondern, dass der menschengemachte Klimawandel quark ist. Und dazu braucht man kein AfD-Wähler sein um dem zuzustimmen!

Antwort
von Omnivore10, 32

Klimawandel ist natürlich und kann man nicht beeinflussen. Klima reguliert sich selbst. Der Mensch kann da nicht eingreifen. Aber viele Verschwörungstheoretiker und Esoteriker glauben an solchen Quark ein Klima verändern zu können. Die Klimalobby ist mächtig und es geht einzig und allein ums Geld. Seriöse Wissenschaft ist das jedenfalls nicht!

Das einzige was man machen kann  ist sich einer Klimaveränderung anpassen! Ändern kann der Mensch dadran nichts!

Kommentar von OlliBjoern ,

Dass der Mensch nichts daran ändern könne (!), ist eine Behauptung. Und Behauptungen sollten belegt werden, habe ich mal gelernt.

Kommentar von Omnivore10 ,


Und Behauptungen sollten belegt werden, habe ich mal gelernt.

Ich bin hier nicht in der Beweispflicht! IHR seid es, die behaupten, dass man Klima ändern kann. Dazu müsste man aber eine Vergleichserde haben oder wie stellst du dir das dann vor zwischen natürlich und mensch zu unterscheiden? Oder du machst unsinnige Modelle. Und das Klima chaotisch ist weiß jeder. Und das man chaotische Systeme oder Systeme mit mehr als 2 Freiheitsgraden nicht lösen kann steht in JEDEM Ingenieur-Mathebuch.

Mein Beweis ist schon längst da. Wo bleibt jetzt deiner?

Kommentar von Eichbaum1963 ,

Dann mal so gefragt, @OlliBjoern: kann der Mensch das Wetter beeinflussen? Nein, zum Glück noch nicht.

Aber das Klima, welches ja rein vom Wetter, beeinflusst wird - das kann er auf einmal ändern?

Zur Info: Das Wetter beruht auf dem Chaosprinzip!

Wenn etwas unser aller Wetter beeinflussen kann, dann sind dies allenfalls die Regenwälder ►Urwälder, welche ja zurzeit leider massivst flambiert werden.

Dagegen macht aber seltsamerweise keine Regierung etwas - logisch, weil damit ja auch kein Geld verdient wird - im Gegensatz zum CO²-Wahn...

Apropos: fehlt ja jetzt nur noch einer, der behauptet, das "flambieren" der Regenwälder ist CO²-Neutral...

Kommentar von Omnivore10 ,

@Eichbaum sehr richtig.

Nur zur Ergänzung. Wetter kann man in gewisser Form beeinflussen. Die Russen versprühen jedes Jahr irgendeine Chemikale in die Wolken um sie abregnen zu lassen. Das machen die jedes Jahr kurz vor der Militärparade, damit dort schönes Wetter ist.

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