Kann mir jemand die Endtemperatur mit Rechenweg geben?

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5 Antworten

Hier kommt das Stromwärmegesetz bzw. Erstes Joulesches Gesetz zum Einsatz. Danach gilt:

Qw = U^2 * t / R

Qw: erzeugte Wärme
U: Spannung. Bleibt in deinem Fall konstant
t: heizdauer
R: Widerstand.

Die erzeugte Wärme ist entgegengesetzt proportional zum Widerstand. Bei entfernen eines Drittels des Drahtes hat dieser nur noch R2 = R1 * 2/3
Index 1: vor der Kürzung
Index 2: nach der Kürzung

Damit ergibt sich:
Qw2 = Qw1 * 3/2

Für die Erwärmung des Drahtes gilt:
∆T = Qw / C
C: absolute Wärmekapazität des Drahtes. Da dieser gekürzt wurde, beträgt C2 = C1 * 2/3

Daraus folgt:
C1 = Qw1 / ∆T1
und
∆T2 = Qw2 /C2
sowie
∆T2 = Qw2 / C2 = (Qw1 * 3/2) / (C1 * 2/3) = 9/4 * Qw1 / C1 = 9/4 * Qw1 / (Qw1 / ∆T1) = 9/4 * ∆T1
∆T2 = 9/4 * 4 K = 9 K

Ergebnis: mit dem gekürzten Draht beträgt die Temperaturerhöhung 9 K, womit sich eine Temperatur von 29°C einstellt.

Bemerkung: Rechnung erfolgt ohne Überprüfung und Gewähr, bitte selber nachrechnen.

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Auf ungefähr 28 °C - genauere Aussagen beruhen entweder auf falschem Verständnis des Sachverhalts oder erfordern Kenntnisse jenseits des Abi-Niveaus.

Was sich noch gut errechnen lässt: der geringere Widerstand und damit der höhere Strom, wegen konstanter Spannung (ideale Batterie!) entsprechend höhere elektrische Leistung, welche in Wärme umgesetzt wird.

Das Mehr an Wärme verteilt sich auf ein Weniger an Draht - die Leistungsdichte ist (1.5)^2 mal so groß. Bitte nachrechnen!

Und das ist das Ende der Berechenbarkeit!

Warum wird der Draht im ersten Versuch gerade 24°C warm? Mit der Wärmekapazität hat das nichts zu tun. Ein thermisch isoliert eingepackter Draht würde wärmer und wärmer werden, je länger der Versuch dauert.

Der Draht wird deshalb nur 24°C warm, weil bei dieser Temperatur die zugeführte Leistung (P = U * I) genau gleich der abgegebenen Wärmeleistung ist. Mangels anderer Angaben ist anzunehmen, dass der Draht frei in der Luft hängt.

Je größer die Temperaturdifferenz zwischen Draht und Luft, umso höher der Wärmestrom vom Draht zur Luft. Aber nicht proportional (das gilt beispielsweise für den Wärmestrom vom festen Prozessor zum festen Kühlkörper), sondern stärker als proportional.

Um die 2.25-fache Wärmeleistung abzugeben, ist daher weniger als die 2.25-fache Temperaturdifferenz erforderlich. Erklären lässt sich das dadurch, dass zum einen die Wärmeleitung vom Draht zur Luft proportional zur Temperaturdifferenz steigt, zusätzlich aber noch die konvektionsbedingte Strömungsgeschwindigkeit der Luft ansteigt.

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soweit ich weiß hat die Wärmeleitfähigkeit nichts mit der länge zu tun?

also wären es doch am Ende 28 grad

oder 24 grad plus 4/3 also 25,333 grad. weil es dann linear wäre.

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Kommentar von SISTSYBO07
29.07.2016, 12:40

Erst erhitzt er sich um 4 grad Celsius und dann soll ich ausechnen um wieviel er sich danach erhitzt

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Kommentar von SISTSYBO07
29.07.2016, 12:42

meine Überlegung war bis jetzt das die Temperatur die  das eine drittel aufnimmt( 1,33333333 grad) zu dem anderen addiert werden also wäre das dieselbe lösung

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Die Formel die du brauchst ist diese:

Q = c * m * DELTA(T)

Q = Energie

c = spezifische Wärmekapazität

m = masse

DELTA (T) = Temperaturänderung

Ein Drittel des Drahtes wird abgeschitten. Daher ist die verbleibende Masse noch 2 Drittel von der ursprünglichen Masse

Q und c bleiben gleich. m wird 2/3 m dann wird DELTA (T)  3/2 von der ursprünglichen Änderung. Das war 4°C, also wird das 6°C. Daher wird der Draht dann 20°C + 6°C = 26°C.

Wenn du noch Fragen hast, kommentier einfach

Gruß

Henzy

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Kommentar von SISTSYBO07
29.07.2016, 12:56

ich weiß jetzt genauso viel wie vorher, da ich jetzt zwei lösungen hab aber nicht weiß welche genau richtig ist. 25,333 oder 26

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Kommentar von Hamburger02
29.07.2016, 14:52

Durch das Kürzen verringert sich der Widerstand und dadurch fließt mehr Strom, sodass Q nicht konstant bleibt.

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Sollten nahezu auch 24 Grad sein der Stromfluss I ist ja immer noch derselbe.

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Kommentar von Mabur
29.07.2016, 12:39

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