Kann man zum Militär mit einer Blutgerinnungsstörung?

5 Antworten

Nein, der ZDv 46/1 ist zu entnehmen, dass Blutgerinnungsstörungen T VI - also untauglich gemustert werden. Im Einzelfall hat aber immer der Arzt das Sagen! Der Faktor VII Mangel ist nicht explizit aufgeführt. Lediglich "von Willebrand-Jürgens-Syndrom und andere Hämophilien", worunter man dich allerdings auch zählen könnte.

Ich denke nicht, dass es möglich ist... 

ist es eine störung mit zu hoher oder zu kleinen gerinnung?

garfield262  14.10.2016, 23:01

Ein F-VII-Mangel zieht in jedem Falle eine erhöhte Blutungsneigung nach sich. Allerdings sollte es keinen Unterschied machen, ob eine Blutungs- oder Thromboseneigung besteht, in beiden Fällen wird bestimmt keine Wehrtauglichkeit attestiert.

Gruß

Nein, leider keine Chance.

Das entscheidet ein Arzt im Einzelfall, jedoch halte ich es aufgrund der erhöhten Gefahren für ausgeschlossen das dich ein Arzt mit einer solchen Erkrankung für dienst tauglich erklärt. Die Gefahren die damit verbunden sind, sind einfach zu groß.

ich bin nicht vom Fach, aber ich denke: Keine Chance :-(

Novoa  14.10.2016, 22:16

Auf Anhieb würde ich das auch sagen.