Frage von JuttaDeLuxe, 70

Ist Osmosewasser zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet?

Hallo liebe Community. Mein Sohn ist jetzt 5 Monate alt und ich habe mich über Kinder- bzw Säuglingsnahrung informiert. Dabei bin ich auf ein paar Seiten gestoßen, welche mir empfehlen das Wasser zur Herstellung von der Nahrung von einer Umkehrosmoseanlage filtern zu lassen. Eine Freundin die so eine Anlage hat hat mir dies auch empfohlen. Doch was haltet Ihr von dem Thema?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von enthalten, 24

Also, wenn man überhaupt keine Ahnung hat, dann sollte man sich zu so was nicht unbedingt äussern. Um es vorweg zu nehmen, Osmosewasser ist das reinste Wasser, was man sich vorstellen kann. In normalem Leitungswasser sind viele Fremdbestandteile enthalten. Man sollte nicht versuchen ein Kleinkind an Blei. Cadmium, Quecksilber Uran, DDT, Bakterien, Viren, Sexualhormone, Medikamente usw zu gewöhnen. Das klappt nicht. Das ist nämlich alles im Trinkwasser. Beispielsweise wird DDT im Körper angereichert, d.h. je Älter man wird , um so  mehr sammelt sich im Körper an. Das gleiche gilt für Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber und viele andere Schadstoffe. Blei und Quecksilber werden zwar vom Körper ausgeschieden, aber viel viel langsamer als sie durch das Leitungswasser aufgenommen werden. Mein Leitungs wasser hat ca 400 ppm an Fremdstoffen. D.h. auf einen Kubikmeter kommen 400 Gramm Fremdstoffe. Das sind natürlich nicht alles Schadstoffe. Das meiste ist Calciumcarbonat. Das ist natürlich nicht giftig. aber restlos alles andere sind Schadstoffe. Mit einer Osmoseanlage ist man gut bedient. sie Kostet um die 300 €. Am besten ist eine Direktflow-Anlage. Sie hat einen hohen Wirkungsgrad. Anlagen mit Vorratskessel haben unter Umständen einen sehr hohen Wasserverbrauch. Bis 80 liter Abwasser pro Liter Osmosewasser. Die Direktflow-Anlagen haben einen Abwasser anteil von 0,7 liter bis 5 liter Abwasser pro liter Nutzwasser. Je, nach Qualität der Anlage bleibt eine Restverunreinigung von 1-20 ppm. Es wird  erzählt, das die Mineralstoffe, die im Leitungswasser sind unbedingt gebraucht werden. Das ist Quatsch. Die Mineralien nimmt man mit der Nahrung auf. Dann wird irgendwas von totem Wasser gefaselt. Totaler Blödsinn. Dann wird erzählt, dass man reines Wasser überhaut nicht trinken darf, weil man davon stirbt. Ich war mir vor Jahren tatsächlich unsicher, weil es alle, die ich kannte behauptet haben. Dann hat es mir gereicht, weil ich es auch wissen wollte und hab es ausgerechnet. Das hat 5 Minuten gedauert und seiher weiss ich, dass man reines Wasser sehr wohl trinken kann. Ich verbrauche täglich ca 10 liter  mit einem ppm von 1 für Essenkochen und Getränke aufbrühen. Also für Kleinkinder gut!




Antwort
von PeterKremsner, 45

Eher nicht so viel, du entziehst dem Wasser dadurch alle Mineralien und Salze, das kann man jetzt Positiv oder Negativ sehen, aber ich denke das sich das Kind möglichst natürlich ernähren sollte und dazu zählt auch das trinken von normalen ungefilterten Wasser.

Der Körper muss sich hald erstmal an so Sachen gewöhnen aber das ist die normale Entwicklung, immerhin wäre das Immunsystem eines Kindes auch schlecht wenn es nichts schmutziges in den Mund nehmen würde, denn das Immunsystem muss die Keime erstmal kennen lernen.


Ich bin aber kein Arzt, das ist nur meine persönliche Meinung

Antwort
von DieMoneypenny, 35

Ich kenne mich mit den Filterarten im Einzelnen nicht aus. Aber grundsätzlich gab es mal einen Bericht, dass gefiltertes Wasser für Säuglinge und alte Menschen nicht gut ist, weil sie den geänderten PH-Wert nicht zu gut vertragen. Abkochen reicht völlig und sogar dies nur bis zum 10. Monat.

Kommentar von enthalten ,

Da bleibt einem ja die Spucke weg, was so alles nachgequatscht wird

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