Unsere Nachbarn mussten ihre Katze einschläfern lassen, weil sie nicht mehr gefressen hat. Trotzdem glaubten sie, das Tier hat das irgendwie gespürt. Hat jemand Erfahrung?

Tiere spüren, wenn der Mensch "anders" ist als sonst. Die Anspannung, die vorgezogene Trauer... ich glaube auch, dass Tiere merken, wenn ihr Lebensende naht. Aber das eigentliche Einschläfern ist durch die vorgeschaltete leichte Narkose für das Tier nicht beunruhigender als jeder andere Tierarztbesuch mit Spritze. Es gleitet sanft von der Bewußtlosigkeit hinüber in den Tod.
Nein. Die Tiere werden erst betäubt, bevor die "Todesspritze" gesetzt wird.
Stimmt, aber ihnen wird übel und sie erbrechen sich vorher noch... und wenn man sie einschläfern lassen muss, sind sie sowieso schon so krank... Es war kein friedliches Gehen bei unserem Kater. Allerdings hab ich auch schon Anderes darüber gehört.
evistie am 9. November 2007 14:17 Deine Erfahrung möchte ich als traurige Ausnahme bezeichnen. Ich mußte bestimmt schon an die zehn Tiere einschläfern lassen (Hund, Katzen, Kaninchen, Vogel...) und habe nie erlebt, dass eines sich hat quälen müssen.

ich mußte meinen hund auch eischläfern lassen weil er voll krebs war ich war die ganze zeit dabei weil ich ihn bis zuletzt nicht allein lassen wollte er bekam erst eine narkosespritze und als die gewirkt hat die eigentliche todesspritze danach wurde der herzschlag immer langsamer bis er ganz aufhörte er hat also gar nichts gespürt nur ich habe die ganze zeit geweint aber ich würde immer wieder dabei bleiben weil ich meine auch ein tier soll nicht allein sterben aber wenn es jemand nicht kann ich das auch verstehen
Bikeroma am 9. November 2007 14:23 Ja, so hab ich das auch immer gemacht, ich bin bis zum Schluss dabei geblieben und hab auch meine Tiere immer in meinem Garten beerdigt.

Mein kleiner Kater ist ganz friedlich eingeschlafen. Ich hielt ihn auf dem Arm, der Tierarzt hat ihm eine Narkose gegeben, und erst, als er schlief, hat er die eigentliche Spritze gegeben.
Trotzdem war es ganz schrecklich für mich, denn er lag da bei mir im Arm, ganz klein und schwach und schaute mich vertrauensvoll an..... ich kam mir vor wie eine Mörderin.
Gleichzeitig aber war es für mich ein gutes Gefühl, dass er frei von Schmerzen und Angst einschlafen durfte.

Ich hatte mal meinen 16 Jahre alten Dackel einschläfern lassen.
Der Dackel hat nichts gespürt, - aber ich!

Das ist genauso zu vergleichen, als wenn du eine Narkose bekommst.
Isabellla am 10. November 2007 13:02 Das kannst du nicht wissen.
Es kann aber sein, dass das Tier irgendwie gemerkt hat das es sterben musst. Aber es hatte keine Schmerzen da es erst betäubt wird.

Es gibt ein Mittel, dass aber kaum noch benutzt wird, dass den Tiere keinen ruhigen Tod beschert! Es wurde früher häufiger bei Pferden angewandt- ich kann Dir leider gerade nicht sagen wie es heißt aber es machte schwere Krämpfe und einen langen Todeskampf. Grungsätzlich sollten die Tiere in eine Narkose versetzt werden (nicht nur Schlafmittel) und der Tierbesitzer sollte sich trotz eigenen Schmerzes noch über die Vorgehensweise informieren und aufklären lassen. Wenn ich rausfinde, wie das Mittel heißt- lasse ich es Euch wissen...Am erträglichsten ist es das Tier zuhause einschläfern zu lassen und viele Tierärzte kommen inzwischen diesem Wunsch nach.
Marah am 10. November 2007 13:13 T 61 heißt das Mittel! Es wird wohl doch noch häufiger verwendet und nicht nur bei Großtieren. Es lähmt die Muskulatur und kann bei unsachgemäßer Anwendung einen länger andauernden Todeskampf hervorrufen.Es gibt auch noch andere Mittel, die keinen starken Todeskampf fördern. Auch narkotisierte Tiere sind auf ein vernünftiges Mittel angewiesen und auf einen erfahrenen Tierarzt...Mehr Infos findet ihr über Googel!
nein, sie merken nichts, habe es schon 4mal hinter mir, aber es ist gut wenn man sein Tier auf diesem Weg begleitet