Frage von LucWonderland, 45

Helfen Opioide gegen Reizdarm oder darf man diese bei einem Reizdarm-Syndrom einnehmen?

Frage steht oben ^^ im Internet ist nichts darüber zu finden.

Antwort
von SamsHolyWorld, 33

Hallo,

Ich bin mir nicht sicher ob ich deine Frage richtig verstehe. Warum solltest du Opioide nehmen? Wenn du die zb aufgeund einer Op bekommst, spricht ein Reizdarm nicht dagegen.

Helfen tut bei Durchfällen zb Imodium also Loperamid, das ist auch ein Opioid, welches nicht abhängig macht und auch keinen analgetischen also schmerzlindernden Effekt hat.

LG

Antwort
von Negreira, 22

In ganz schweren Fällen werden Opium-Tropfen in stark verdünnter Konzentration zur Verfestigung des Stuhls verordnet. Die können helfen, müssen aber nicht, und sind in jedem Fall verschreibungspflichtig.

Falls Du Schmerzmedis mit Opioide meinst, gibt es immer eine Risiko-Nutzen-Abwägung. Nach OPs bekommst Du selbstverständlich etwas gegen Schmerzen, für eine Dauerbehandlung sind die aber nur bedingt bis gar nicht geeignet. Nur die Wenigsten helfen wirklich gegen Bauchbeschwerden. Hast Du es mal mit ganz einfachen Buscopan versucht? Bei Buscopan plus gibt es häufig Nebenwirkungen.

Antwort
von Trogon, 22

Nein, das wäre eher kontraproduktiv.

Opiate sind zwar die Schmerzmittel, die keine Organe wirklich schädigen, aber gerade für den Darm nicht geeignet, zumal man sie nur bei extrem starken Schmerzen einsetzt.

 Außerdem gibt es ja das schon erwähnte harmlose anti Durchfall Opiat. Loperamid. Das kann die Blut/Hirn Schranke nicht überwinden und wirkt nur an den Rezeptoren im Darm.

Gerade bei chronischen Problemen muss man gut abwägen. Extrem starke chronische Schmerzen sollten mit Opiaten behandelt werden, da hohe Dosen an nichtopiaten Schmerzmittel auf Dauer Organe schädigen. Aber um das zu entscheiden gibt es spezielle Schmerztherapueten

Gibt von der Weltgesundheitsorganisation ein 3 Stufen Modell beim Einsatz von Schmerzmittel. 

Antwort
von Tigerkater, 14

Das hieße m.E. mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Die Diagnose ist eine Verlegenheitsdiagnose bei unterschiedlichsten Beschwerden im Darmbereich ohne nachweisbaren krankhaften Befund.

Die Therapie richtet sich nach den vorliegenden Beschwerden.

Die gibst Du leider nicht an !!

Eine Opioid-Behandlung sollte auch wegen der möglichen Nebenwirkungen Patienten mit starken Schmerzen vorbehalten bleiben !

Antwort
von PrinzEugen3, 23

Opiate sind starke Schmerzmittel, natürlich verschreibungspflichtig.

Bei der Darmkrankheit ulcerosa colitis wird zur Abwehr von Schüben Cortison (ein Produkt der Nebennierenrinde) verschrieben, das ist ein superstarkes Mittel, es schädigt aber auch die Nieren.

Ebenfalls hat Nikotin bei Colitis Patienten einen positiven Effekt.

Sicherlich muss man manche Lebensmittel meiden (in aller Regel muss Kraut über Stunden gekocht werden) und ein vermeintlich an Colitis erkrankter Arzt, der das Rauchen aufgab, kam zu der Erkenntnis absolut schwarzen und grünen Tee meiden zu müssen.

Du musst einen Arzt ggf. einen Facharzt konsultieren.

Kommentar von LucWonderland ,

Ich habe einen Reizdarm und kein Geschwür

Antwort
von JordanBelford9, 7

Kratom wäre eine Alternative...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community