Frage von BillyT90, 425

Darf man mit Antidepressiva Autofahren?

Hallo,

ich nehme seit Samstag vormittag Isidon zu mir (Wirkstoff: Opipramol). da ich an einer Angststörung leide. Lt. Beipackzettel ist die Dosierung auf morgens und mittags je 12 Tropfen und abends 24 Tropfen. Auf Anraten meines Arztes soll ich allerdings nur 3x5 Tropfen täglich zu mir nehmen.

Meine Frage ist nun, ob ich autofahren DARF. Der Beipackzettel sagt folgendes: "Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen kann".

KANN?! Wie ich das verstehe, liegt es in meinem Ermessen, ob ich mich nun ans Steuer setze, wenn ich mich gut fühle. Ist es VERBOTEN damit Auto zu fahren? Wie sieht es hier auf rechtlicher Seite aus?

Mein Arzt sagt mir, die erste Zeit dürfte ich kein Autofahren, da man doch recht deutlich die Nebenwirkungen spürt (Benommenheit), später allerdings dann schon. Auch hier stelle ich mir die Frage, wie es rechtlich aussieht..

LG

Antwort
von marenka111, 352

Hallo, ich nehme schon viele Jahre Antidepressiva, wegen Panikattacken und komme leider ohne sie nicht zurecht. Habe nur in der Eingewöhnungsphase kein Auto gefahren, aber seitdem täglich. Mache dich nicht verrückt von dem Beipackzettel, es ist Vorschrift, das es darin steht. Du wirst selber fühlen, ob du unsicher bist Wenn das der Fall ist, dann halte noch einmal Rücksprache mit deinem Arzt.

Antwort
von LotteMotte50, 305

Ich nehme auch Opipramol allerdings in Tabletten Form, ich muss Abends eine Tablette a`100 mg nehmen und es stimmt man wird düselig und schläfrig und sollte in diesem Zustand kein Auto fahren aber mit der Zeit gewöhnt sich der Körper daran und es ist nicht mehr so schlimm, wie es allerdings ist wenn du Auto fährst einen Unfall baust und die Polizei kommt und die raus finden das du unter Tabletten Einnahme stehst weis ich auch nicht 

Antwort
von Ciccow, 278

Hallo Billy

Ich nehme selber seit knapp 4 Jahren ein antidepri, ich hab anfangs erstmal gewartet bis sich der "Spiegel Einpendelt". Die Polizei meinte bei einer Verkehrskontrolle " Solang Sie keine Elefanten sehen wo keine sein sollen können Sie fahren".

Halte einfach Rücksprache mit deinem Arzt, er wird dir bestimmt mehr sagen können.

Kommentar von BillyT90 ,

Hey, danke für Deine Antwort. Der Arzt sagte, dass ich die Eingewöhnungszeit (die ersten 2 Wochen) fahruntüchtig bin.

Allerdings ändert es ja nichts daran, dass im Beipackzettel steht, dass es die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt. Das wundert mich so.

Kommentar von Ciccow ,

Steht bei meinen auch, aber ohne Witz ist alles wie immer, mach dich nicht verrückt. Nur warte bitte die Eingewöhnungszeit ab.

Antwort
von Halloweenmonster, 244

Das steht sogar bei meinen Blutdruck Medikamenten. Es KANN. Die sichern sich damit nur ab.

Kommentar von Tigerkater ,

" Die " wollen Dich absichern vor möglichen Gefahren. Bei jeder Einnahme solcher Medizin sind die individuellen Reaktionen nicht vorhersehbar. daher sollte man kein Auto selbst fahren, bevor man nicht die eigene Reaktion auf das Medikament kennt !!!

Antwort
von oppenriederhaus, 303

sollte es auf Grund der Medikamenteneinnahme zu einem von Dir verschuldeten Unfall kommen, verlierst Du den Versicherungsschutz.

Dein Arzt hat Dich dahingehend belehrt, dass Du fahruntüchtig bist.

http://www.handwerksblatt.de/technik-auto/61-nutzfahrzeuge/6267-unfall-nach-medi...

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