Betriebskosten, Verbrauch nach dem Tod der Mieterin?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Angeblich gibt es sogar einen gemessenen Verbrauch von Heizkosten, was offensichtlich falsch ist.

Und das kannst Du nachweisen? Ob Du zwei Wohnungen bewohnt hast oder auch nicht, kannst Du gar nicht beweisen, genauso wenig, dass Du die Heizungen nicht aufgedreht hast.

Du musst nachweisen, welche Kostenposition falsch ist.

Handelt es sich hier tatsächlich um einen messbaren Verbrauch oder sind generell nur Heizkosten abgerechnet worden? Je nach Umlagemaßstab können bis zu 50% der Gesamtkosten der Heizungsanlage auf die Mieter umgelegt werden, auch wenn kein Verbrauch zustande gekommen ist.

Um was für Messgeräte handelt es sich? digitale Heizkostenverteiler?

Was steht denn im Übergabeprotokoll der Wohnung? Wenn die Wohnung zum Mietende übergeben wird, werden in der Regel auch alle Zählerstände notiert. Sind diese identisch mit den Werten der Abrechnung?

Dazu kommt noch das die Abrechnung erst 15 Monate nach dem Abrechnungszeitraum per Post zugesendet wurde.

Nur als Hinweis: Das Mietende ist nicht das Ende des Abrechnungszeitraums. Wenn der Abrechnungszeitraum mit dem Kalenderjahr identisch ist, dann hat der Vermieter bis zum 31.12.2016 zeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RobinFre
07.06.2016, 14:16

Es geht ja nicht nur um die Heizkosten allein. Warum sollte ich 2 Wohnungen gleichzeitig bewohnen mit demselben Vermieter? Das kann ich sogar beweisen! Zeugen gibt es genug. Der Abrechnungszeitraum ist nicht mit dem Kalenderjahr identisch. Es fallen sogar mehr Tage in 2014 als in 2015. Bei 2014 wäre es dann Ende 2015. Nochmal zum Thema: Eine verstorbene Mieterin kann nach Ihrem Tod keine Nebenkosten verbrauchen. Als Erbe bin ich nicht dazu verpflichtet in der Wohnung zu wohnen. Untervermietung ist seitens des Vermieters untersagt, also wer soll etwas verbraucht haben? Es geht also eher darum, ob die BK Abrechnung legal ist, auch im Hinblick auf den Abrechnungszeitpunkt (mehr als 12 Monate).

Deine Ausführungen sind sicherlich im Hinblick auf eine Betriebskostenabrechnung richtig, aber nur wenn alles normal läuft. Trotzdem danke.

0

Also ich würde wenn du ne rechtschutz hadt zum Anwalt gehen ansonsten erst zum mieterschutzbund die können sicher helfen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RobinFre
07.06.2016, 14:38

Ich werde dann zum Mieterschutzverein gehen.

0

Wende Dich an die Verbraucherzentrale.

Kalte Betriebskoten fallen immer an, Verbrauchskosten nicht mehr.

Heizkosten - nun ja. Wenn in der Wohnung noch Röhrchen zum Ablesen waren und die Sonne auf das Ventil geschienen hat, kann das schon Verbrauch verursachen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Werden evtl. bestimmte Kosten, z. B. Wasser oder Müll, nach Personen abgerechnet?

Heizkosten werden ja zum Teil, meißt 30 %, verbrauchsunabnhängig nach der Wohnfläche abgerechnet. Und in den Monaten Januar und Februar sind die tatsächlichen Heizkosten die höchsten des Jahres,

Dazu kommt noch das die Abrechnung erst 15 Monate nach dem Abrechnungszeitraum per Post zugesendet wurde.

Welcher Abrechnungszeitraum?

Oder meinst Du den Nutzungszeitraum 1.1. - 28.2.2015?

Ist der Abrechnungszeitraum das Kalenderjahr ist die Abrechnung für 2015 locker fristgerecht zugegangen.

noch das Sterbedatum meiner Mutter nennen,

Entschuldigung, das mußt Du doch wissen, zudem hat das mit der Abrechnung nichts zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RobinFre
07.06.2016, 14:25

Das Sterbedatum habe ich gleich zu Anfang genannt, die Sachbearbeiterin wusste es nicht und hat trotzdem eine Abrechnung erstellt. Der Abrechnungszeitraum war 3 Monate in 2014 und 2 Monate in 2015. Es handelt sich um Betriebskosten, die nach dem Tod meiner Mutter angeblich verursacht wurden. Es geht nicht um Betriebskosten die vor dem Ableben meiner Mutter entstanden sind.

0

Wieso? Die AR für 2015 kann doch, wenn es kalendarisch zugeht, bis zum 31.12.2016 zugestellt werden.

Und jeder Mietgegenstand muß ja auch im Winter geheizt werden, so jedenfalls die Gerichte hier bei uns. Und ob die Ventile öffnen bei Frost, weiß jeder Mieter.

Und welche Urteile gibt es, für das Fehlverhalten? Leider ist die Frage etwas dünn.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RobinFre
07.06.2016, 14:33

D.h. 3 Monate für 2014 sind Sache des Vermieters und 2 Monate für 2015 sind ordnungsgemäß zugestellt? Es handelt sich um Thermostatventile, die ja voll geöffnet sein müssten, um den Heizungsverbrauch zu rechtfertigen.

0