Frage von tekken1997, 94

Ausbildung bei der Deutschen Vermögensberatung DVAG?

Hallo,

ich hab eine Frage bezüglich einer Ausbildung bei der Deutschen Vermögensberatung. Also... Mein Vater hat sich als Bauunternehmer selbstständig gemacht und hat seit einiger Zeit einen Vermögensberater von der Deutschen Vermögensberatung. Die "arbeiten" zusammen sind aber auch Privat mehr oder weniger befreundet. Vor 2 Monaten hat er mir eine Ausbildungsstelle angeboten. Ich war vor 2 Wochen bei einem Seminar der Deutschen Vermögensberatung und hab mir alles angehört was die so erzählt haben. Die hauptsächlichen Tätigkeiten die ich dann machen würde haben mir sehr gefallen, weil es im groß und ganzen genau das ist was ich schon immer machen wollte (mit Kunden telefonieren, Termine Planen, zu den Kunden fahren, sie beraten und wenn alles gut läuft dann denen ein Produkt verkaufen). Es gibt aber auch ein paar Sachen bei denen ich etwas skeptisch bzw. unsicher bin wie z.B

 - ich besuche keine Berufsschule wie bei einer normalen Ausbildung sondern hab jeden Montag von 19:30 - 21:30 Seminar.

- die Ausbildung dauert dann keine 3 Jahre wie bei "normalen" Ausbildungsberufen sondern hängt von mir ab ob ich alles schnell lerne und es dann umsetze.

 - ich hab kein festes Gehalt sondern verdiene so viel wie viel ich geleistet habe.

~ Ist es überhaupt ein normaler Beruf als Vermögensberater (also so in der Art, wenn ich die "Ausbildung" bei der Deutschen Vermögensberatung beendet habe und mich wo anders bewerbe das ich dann sagen kann "ja ich bin ein gelernter Vermögensberater")

~ wenn ich bei dem Berater meines Vaters anfange, arbeite ich dann für ihn, oder für die Deutsche Vermögensberatung?

~ Ist es wirklich so das die dauer der "Ausbildung" davon abhängt ob ich die Sachen schnell lerne und sie schnell umsetzen kann?

~ Wie sieht es mit dem Verdienen aus, wovon hängt es ab wie viel ich verdiene? (was er mir erzählt hat war, das es 3 Ausbildungsstuffen gibt, und je höher ich bin desto mehr Verdiene ich)

~ Meine Karriere bzw meine Zukunft, wie sieht es damit aus, was habe ich für Möglichkeiten nach der Ausbildung. Ich hab gehört das ich mich dann selbstständig machen kann. Wie funktioniert das?

~ was für Tätigkeiten mache ich dann während der Ausbildung also in der "Ausbildungsstuffen"

Ja ich glaube das wars.

UND BITTE KEINE DUMMEN ANTWORTEN SCHREIBEN WIE "DIE DVAG IST DER GRÖßTE S.... DEN ES GIBT" ODER ÄHNLICHES ES IST FÜR MICH WICHTIG WEIL ES UM MEINE ZUKUNFT GEHT

Wenn ihr bei der Deutschen Vermögensberatung arbeitet schreibt es bitte in eure Antwort mit dazu, ich würde mich dann bei euch per Nachricht melden wenn noch Fragen offen sein sollten.

Antwort
von xLyriczZ2, 7

Ist zwar ein bisschen spät die Antwort aber egal. 

Das was du beschrieben hast ist keine Ausbildung sonder der direkte Berufseinstieg als Quereinsteiger. 

Du hast allerdings die Möglichkeit (was ich dir auch empfehle), eine Ausbildung zu machen zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Diese dauert 3 Jahre. Du besuchst wöchentlich die Berufsschule und hast ein festes Ausbildungsgehalt. 

Nebenbei kannst du dann natürlich schon als Neben oder Hauptberuflicher Vermögensberater arbeiten und dich durch zusätzliche Schulungen weiterbilden und somit eine gutes Fundament für deine Karriere setzten. 

Also Quereinsteiger nein, Berufsausbildung Ja. 

PS: Es gibt keine andere Gesellschaft die soviel in Azubis und Studenten investiert wie die DVAG. Achte nicht auf unsinniges Gerede im Internet. Bilde dir deine eigene Meinung. LG

Antwort
von FeX95, 62

Du musst ganz - GANZ GENAU - wissen, ob du es willst!
Überlegs dir wirklich gut!

Ich war auch schon dort als VBA. Ca. ein Jahr habe ich als VBA für die DVAG gearbeitet (VBA ist die
nebenberufliche Höchststufe, über die du dann zum AG (Agenturleiter) in die Selbständigkeit gehen kannst).


Du bist dein eigener Chef, die Leute dort sind super Redner und "Freunde". Du kannst massig Kohle schaufeln, ABER:

Wenn du wieder raus willst, dann nur über Schulden - und zwar große.

Die DVAG ist eine Aktiengesellschaft, die nur Selbständige hauptberufler anstellt. Sprich, du bist für dich selbst verantwortlich und verteibst im Namen der DVAG Verträge für zb. die Achen Münchener (größter Partner).

Du wirst auf Provisionsbasis bezahlt, sprich -
arbeitest du einen Monat nicht und vermarktest keine Verträge, hast du kein Einkommen. Arbeitest du viel, hast du großes Einkomen, arbeitest du wenig, hast du ein geringes Einkommen.

Sobald du aussteigen möchtest (warum auch immer) in 10, 15, 30 oder 35 Jahren kommt ein anderer Berater der DVAG und "kümmert" sicher, nett wie er scheint, um deine Verträge.
Was du nicht weißt? Er ÜBERNIMMT deine Kunden,
stellt neue Verträge aus, denn auch er will Geld verdeinen (was nur über neue Verträge geht).

Das wiederum heißt, deine Verträge werden gekündigt, damit ist deine Provision nicht mehr deine, sondern die, des neuen Beraters und du musst diese zurückzahlen.


Provisionen von beispielsweise Lebensversicherungen (Rente / BU) bringen am meisten Asche -  die Provision musst du allerdings bist zu 10 Jahre nach Abschluss des Vertrag bei Kündigung in VOLLEM Umfang zurückzahlen.

Ich würde mir das noch mal überlgen,.

Grüße


Einer, der auch schon bei der DVAG war, und rechtzeitig mit einer kleinen Summe Schulden ausgestiegen ist.


FeX


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