Frage von Atdeathsdoor, 238

Arzt will bei Blasenkrebs im Endstadium kein Morphium verschreiben. Macht der Arzt sich strafbar wegen unterlassener Hilfeleistung?

Ich habe Blasenkrebs im letzten Stadium, der Tumor liegt in der Muskelschicht und hat schon die komplette Blase zerstört, was man bei der Blasenspiegelung sofort gesehen hat. Ich habe völlig unerträgliche Dauerschmerzen, die so schlimm sind, dass ich zwischendurch das Bewusstsein verliere(besonders beim Urinieren) fast ununterbrochen weinen und extrem laut schreihen muss und mich kaum noch bewegen kann. Trotz alledem will mein Arzt mir einfach nichts gegen die Schmerzen verschreiben, er meint ich soll Ibuprofen nehmen. Darf ich ihn wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigen?Im medizischen Lehrbuch steht, dass man in Fällen wie meinem, sofort starke Opiate der Klasse 3 die unter das BTM fallen einsetzen muss, wenn diese auch nicht mehr helfen und der Tod nur noch wenige Tage dauert ist sogareine terminale / palliative Sedierung möglich, also eine Vollnarkose bis zum Tod. Ich verstehe nicht wie er überhaupt auf die Idee kommt etwas wie Ibuprofen bei solchen extremen Schmerzen zu empfehlen, das ist ein Skandal.Ich verstehe nicht warum man nicht Medikamente einsetzt, die wirklich helfen, ich hatte vor 8 Jahren eine andere ernsthafte, sehr schmerzhafte Erkrankung, wo nur noch Fentanyl geholfen hat, was ich damals auch immer sofort bekam(ca.1 Jahr lang fast täglich im Krankenhaus intravenös) die Schmerzen waren danach immer komplett weg, und waren ähnlich wie meine jetztigen.Was ist in der Zwischenzeit passiert??? Macht es Sinn den Arzt anzuzeigen wegen unterlassener Hilfeleistung oder soll ich einfach soviele neue Ärzte aufsuchen bis es einer verschreibt? Ich habe nicht mehr lange zu leben und habe eigentlich weder die Zeit noch die Nerven für diese Spielchen. Der jetztige Arzt ist außerdem einer der wenigen in meiner Nähe( lebe in einer Kleinstadt ) und ich möchte Zuhause sterben , nicht im Hospiz o.Ä.!!! Von daher bin ich auf eine Verschreibung der Schmerzmittel angewiesen. Sogar wenn ich es im Krankenhaus bekommen würde , bringt es mir nix, da ich jeden Moment sterben kann und es verweigere im Krankenhaus zu sterben. Ein Freund von mir hatte auch Krebs und wurde mit den nötigen Schmerzmitteln Zuhause versorgt, die letzte Zeit sogar mit gelegtem Zugang intravenös. Wo liegt hier jetz das Problem??? (Ich habe übrigens bereits alle anderen Schmerzmittel ausprobiert die nicht unters BTM fallen, auch Tilidin , Codein etc. hat alles natürlich absolut 0 geholfen bei den Schmerzen.)

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Antwort
von Nele235, 60

Hallo,

eine Anzeige würde die Situation für Sie nicht ändern! Die Energie brauchen Sie an anderer Stelle.

Wenden Sie sich an die nächste Palliativ-Versorgung. Auch Pflegestützpunkte können Kontakte herstellen. Ein Palliativ- Team besteht auch immer aus entsprechend ausgebildeten Ärzten und Pflegefachkräften, die auch BTM´s verabreichen dürfen. Sie betreuen Patienten wie Sie zuhause, so lange es irgendwie geht. Zudem steht Ihnen ein amulanter Hospizdienst zur Seite, wenn Sie dies wünschen.

Meine Empfehlung ist, um Ihre Nerven zu schonen, den nächsten Palliativdienst zu kontaktieren. Alles andere wird dann für Sie geregelt.

Alles Gute und schnelle Hilfe!!

Nele

Antwort
von poppys, 51

Ich arbeite selber in der Palliativpflege und ja, das ist unterlassene Hilfeleistung. Aber was nützt dir die Anzeige - du hast weiterhin Schmerzen. Also brauchst du zunächst mal Hilfe.

Es gibt sogenannte SAPV Teams (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung), die aus Ärzten und Pflegekräften bestehen und sich u.a. um Schmerztherapie kümmern. Der Gesetzgeber hat die Kassen dazu verdonnert, diese auch zu bezahlen. Nachteil für dich: der Hausarzt muss die SAPV verordnen, ohne dürfen die nicht tätig werden. Außerdem gibt es leider noch nicht in allen Landkreisen ein SAPV.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein vorübergehender Aufenthalt auf einer Palliativstation. Diese sind nicht dazu da, Menschen bis zum Tode zu betreuen (auch wenn das oft der Fall ist), sondern dienen der Symtomkontrolle (Sprich, die Linderung von Schmerzen/Erbrechen/Atemnot/Angst etc.). Generell organisieren diese auch die Sicherstellung der weiteren, ambulanten Versorgung nach der Entlassung. Ich habe gelesen, das du nicht im Krankenhaus sterben willst, aber vielleicht kannst du doch einen zeitlich befristeten Aufenthalt auf einer solchen Palliativstation akzeptieren. Ehrlich gesagt, würde ich das sogar empfehlen - einfach, damit dir schnell geholfen wird.

Palliativ "gepflegt" werden möchte ich auf keinen Fall um folgendes
zu vermeiden( habe Angehörige, die mir beistehen bis zum Tod)

Zu dem Link, den du angehangen hast, möchte ich noch folgendes sagen - das ist keine palliative Pflege! Ehrlich gesagt, bin ich jetzt fast ein bisschen beleidigt... das sind Kriminelle und so wie es bei Ärzten schwarze Schafe gibt (wie bei deinem Hausarzt), gibt es die natürlich auch bei Pflegekräften!

Antwort
von WalterE, 86

Machen kannst Du das schon, auch eine Beschwerde bei der Kammer und Krankenkasse/Kassenärztlichen Vereinigung ist da meines Erachten sinnvoll. Die Frage ist aber wie Du schnellstmöglich die erforderliche Versorgung mit Schmerzmitteln sicherstellen kannst!? Da wird nur ein anderer Arzt helfen. vielleicht solltest Du mal auch die Unabhängige Patientenberatung anrufen oder Deine Krankenkasse. 

Antwort
von Creatline, 76

Hallo

Ich gehe davon aus du lebst in DE? Gibt es bei euch keine ambulante Pflege? Also Pflegefachleute welche dich Zuhause pflegen? Wenn doch wende dich doch an diese Orga. und schildere denen deinen Fall. In der Regel besitzen sie ein Palliativ Care Team welches sich danach um alles kümmert auch um die Analgesie mit BTM.  Viel Kraft auf deinem Weg und eine möglichst schmerzfreie Zeit. 

Antwort
von Secretstory2015, 122

Ihn anzuzeigen wird Dir in Deinem Zustand nicht mehr viel bringen. Suche einen anderen Arzt auf, mehr kann ich Dir leider nicht raten. Ich wünsche Dir eine gute Reise über die Regenbogenbrücke..

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Wo sind die Chancen am besten einen guten Arzt zu finden? Ich lebe in einer Kleinstadt, die nächste größere Stadt ist ca. 30 kilometer entfernt und bei Schmerztherapie im Sterben braucht man einen Arzt der in unmittelbarer Nähe ist, ( Hausarzt) der notfalls auch Hausbesuche macht in den letzten Tagen und die Dosis anpasst.

Kommentar von guruguddy ,

Man braucht keinen Arzt sondern 

man mußgesund werden wollen 

und solange man nur Agressionen leben will wird der krebst sich ja nur vergrößern.Ein Großteil 

von krebs entsteht weil man anstatt eine liebevolle Lösung für Probleme zu finden 

Agressionen in in sich hieneinfrisst. Lernen andere zu verstehen un d warum sie was tun kann helfen

 Wenn mehrere Ärzte es ablehnen einem Schmerzmittel zu geben 

würde ich mal annehmen daß jemand nicht krank ist sondern nur sich zutröhnen will und hier nach Möglichkeiten sucht Ärzte zu erpressen durch Wissen was er gegen sie machen kann..

Hier kennt Dich keiner und niemand weiß ob Du wirklich krank bist

oder nur Drogen willst

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Sag mal gehts noch? Mir hier zu unterstellen ein Drogenjunky zu sein der nix besseres zu tun hat als Krebsgeschichten zu erfinden? Jetzt hör mir mal gut zu Kollege, ich verabscheue Menschen wie dich die sterbenden Menschen auch noch solche Vorwürfe machen !!! Bei meinen Schmerzen würdest du Waschlappen dir sofort das Leben nehmen vertrau mir ;) das einzige was mir noch ein Hauch von Lebensfreude gibt ist Schmerzlinderung, welche nicht nur mir sondern einem Großteil der Krebspatienten verwehrt wird,(

 Siebzig Prozent der Krebspatienten analgetisch unterversorgt )

einer der Gründe dafür ist dass Ärzte oft geldgierig sind und arbeitsfaul, es bringt mehr Geld sich um 5 verschiedene Patienten innerhalb von 30 minuten zu kümmern als um einen Schmerzpatienten und es nimmt vielmehr Zeit und Mühe in Anspruch BTM Rezepte auszustellen als alles andere. Mittlerweile habe ich übrigens mehrere Ärzte gefunden, die meine Schmerzen ernst nehmen und mir helfen wollen und jetz lass mich in Ruhe - danke!

Kommentar von Secretstory2015 ,

Ist schwer, klar. Aber den aktuellen Arzt anzuzeigen bringt ja auch nichts.

Antwort
von Rudolf36, 30

Am Blasenkrebs alleine stirbst du nicht! 

Da brauchst du schon eine Menge Metastasen irgendwo im Körper! Ich gehe mal davon aus, dass du die nicht hast, weil du nichts darüber geschrieben hast.

Was machst du, wenn der Tumor die Blasenwand durchbricht und der Blaseninhalt in den Bauchraum sich ergießt? Dann hast du zwar keine Schmerzen mehr beim Urinieren, aber ein anderes Problem.

Hat dein Arzt, ich nehme an, es ist ein Urologe, dir keine Operation ans Herz gelegt, vorgeschlagen, dringendst empfohlen? Vielleicht eine Neoblase? 

Viele Krankenhäuser, besonders die größeren, haben eine Schmerzambulanz, eine sehr hilfreiche Einrichtung. Gibt es das in deiner Nähe?

Kommentar von Rudolf36 ,

Nachtrag:

Wenn du Kraft und Zeit für eine Klage hast, dann scheinst du wirklich nicht "schwer" krank zu sein im Sinne einer systemischen Krebsausbreitung.

Antwort
von klugshicer, 141

Das Problem ist dein Hausarzt - er scheint ein ausgesprochener Gegner von Schmerztherapie mit Betäubungsmitteln zu sein.

Du solltest unbedingt den Arzt wechseln. Es gibt übrigens ein Buch  "Wege zu einem humanen, selbstbestimmten Sterben" ISBN: 9789078581031 das sich unter anderem mit diesem Thema befasst.

Kommentar von WalterE ,

So jemand gehört eigentlich das Handwerk gelegt. Ibuprofen hat enge Grenzen in der Anwendung. Rechts sehe ich eine Frage "Ibuprofen 800, kaum Wirkung" wegen postoperativer Knieschmerzen. Ja, das ist das Problem. Und mehr einzuwerfen von dieses Cox Hemmern nützt eben auch nichts, weil mehr als Hemmen kann man nicht. 

Antwort
von Griesuh, 76

Zum einen den Arzt wechseln, zum anderen in ein so genanntes Schmerzzentrum gehen. Dort erhälst du eine adäquate Schmerzbehandlung.

Dein jetziger Arzt hat wohl seit seinem Studium nichts mehr dazu gelernt.

Kommentar von WalterE ,

Ich habe schonmal gelesen dass es dieses Problem früher gab, dass Ärzte in solchen Fällen aus Angst vor Suchtgefahren keine Opiate verschrieben haben - offenbar muss ich jetzt feststellen dass sich da leider nichts geändert hat. 

Kommentar von Atdeathsdoor ,

:D:D:D:D Wenn ich das Wort "Suchtgefahr" schon höre bei Schmerzen in Krebsendstadien höre ahhahahaha Denken die Ärzte ernsthaft, dass es jemanden der in Kürze sterben wird und am verrecken vor Schmerzen ist interessiert ob er süchtig wird?  Außerdem hat man in Studien festgestellt, dass Schmerzpatienten so gut wie nie abhängig werden, da die Schmerzen die euphorischen Effekte aufheben etc Wo ich vor 8 Jahren 1 Jahr lang intravenös Fentanyl in Massen bekommen musste und nach der Operation wieder fit war, hatte ich 0 Entzugserscheinungen und auch absolut kein Verlangen dies nochmal zu nehmen, da die Schmerzen ja weg waren.

Kommentar von guruguddy ,

Ich stimme Dir zu außer dem text .Jemand der in Kürze sterben wird.

Kein Arzt kann sagen daß jemand in Kürze sterben wird 

ich kenne sehr viele Fälle in denen Ärzte den patienten nur noch Tage gegeben haben 

Die Patieneten dann eine andere Richtung eingeschlagen haben und wieder vollkommen gesund wurden 

Manchen innerhalb weniger tage .Manche nach Monate Manche nach Jahren erst.

Manchen mit zwischenzeitlichen immer wiederkehrenden Rückschlägen.

Alles ist möglich .

Jedoch niemand kann sagen wann genau er stirbt 

Es gibt nur Wahrscheinlichkeiten.

Also schreibe das nächste mal 

wahrscheinlich dazu 

Antwort
von FelixFoxx, 77

Ich kann nur raten, den Arzt zu wechseln. Ob verklagen etwas bringt, wage ich zu bezweifeln.

Antwort
von 2AlexH2, 99

Wenn du keinen anderen bekommst, hat es den in deiner Stadt nur einen, wuerde ich jemand bitten ihm mit einem Anwalt oder in einem Gespräch Dampf unterm Hintern zu machen.

Antwort
von Korinna, 140

Hallo, ich würde schnellstens den Arzt wechseln. Wie das mit einer Anzeige aussieht, weiß ich nicht. Um deine Kräfte zu schonen, kann das vielleicht jemand anderes für dich erledigen und andere Ärzte aufsuchen, mit deinen Befunden und mal fragen??? Bzw. du suchst einen Arzt, der auf Palliativ-Medizin spezialisiert ist. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute! LG Korinna

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Hallo liebe Korinna, danke für deine schnelle Antwort. Das Problem ist, dass kaum andere Ärzte in meiner Nähe sind und ich einen Allgemeinmediziner in unmittelbarer Nähe brauche der notfalls Hausbesuche in der Zeit kurz vor dem Tod macht etc :( 

Kommentar von Korinna ,

Ja, verstehe, aber normal finde ich das nicht, jemand mit stärksten Schmerzen im 3.Stadium Blasenkrebs mit Ibuprofen abzufertigen. Meiner Meinung nach, kann da wohl nur jeder andere Arzt besser für dich sein.

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Da hast du aufjedenfall recht, das ganze Szenario schien mir auch ziemlich verdächtig. Ich probiere so schnell wie möglich die andern noch übrigen Ärzte in meiner Nähe durch mal gucken was mich so erwartet. Hältst du es für möglich, dass der Arzt rassistisch ist oder ähnliches? Ich bin Südländer... oder was war wohl der Grund für seine mysteriöse Vorgehensweise???

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich bereits bei 2 anderen Allgemeinmedizinern war und diese ebenfalls nichts verschreiben wollten. Der eine hat sich sogar lustig gemacht über meine Schmerzen, mich ausgelacht und gesagt ich soll nie wieder seine Praxis betreten er wird mich nicht behandeln!!!!!!

Kommentar von Korinna ,

Oh, ich komm aus dem Staunen nicht raus und so jemand ist Arzt? Mal Gedanken sammeln: wie wärs zB wenn du einen Palliativmediziner, auch wenn er weiter weg ist, aufsuchst und ihm die Lage erklärst, dass du eben weiter weg wohnst und  einen Arzt in deiner Nähe zur Betreuung brauchst. Jetzt ist mein Gedanke, dass er sich dann mit einem Arzt in deiner Nähe in Verbindung setzen kann und diesem sagt, was du benötigst.

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Das ist tatsächlich eine gute Idee!!! Ich werd mich informiern wo der nächste angeblich gute Palliativmediziner oder vllt auch Onkologe ist, mittlerweile habe ich mir vorgenommen nur noch zu 1,0 bewerteten Ärzten von Jameda zu gehen. Meine waren bisher 1,7 und 2,4 ^^

Kommentar von Korinna ,

habe deinen 1.Kommentar erst jetzt gelesen. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass der Arzt aufgrund einer rassistischen Haltung gehandelt hat. Es erleben auch Leute, die im Land geboren wurden, einfach Arges....

Kommentar von Korinna ,

Da hast du recht, informier dich vorher besser. Man kann ja nie wissen. Wenn dir mal danach ist, dass du jemand brauchst, schreib mich einfach privat an. Liebe Wünsche für dich, Korinna

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Das ist sehr lieb, aber wie mache ich das? :D bin neu hier hab mich erst eben angemeldet, also dir eine Freundschaftsanfrage zu schicken hab ich schonmal geschafft :DD

Kommentar von Korinna ,

super, genau, das ist es. Jetzt kannst du mich jederzeit privat anschreiben. Wenn ich dir schreibe, kannst du einfach auf "antworten" klicken oder du gehst auf mein Profil auf "Nachricht senden".

Kommentar von LouPing ,

Hey Atdeathdoor

Das sind unfasssbare Unterstellungen, die mich stutzig machen. Ärzten bei einer derartigen Diagnose Rassismus und unterlassene Hilfeleistung zu unterstellen lässt mich zweifeln. 

Ich bin Südländer... oder was war wohl der Grund für seine mysteriöse Vorgehensweise???

Der eine hat sich sogar lustig gemacht über meine Schmerzen, mich ausgelacht und gesagt ich soll nie wieder seine Praxis betreten er wird mich nicht behandeln!!!!!!

Die Schmerztherapie bei Tumorerkrankungen, also die Versorgung mit entsprechenden Wirkstoffen ist konsequent geregelt, entsprechende Patienten werden in der Regel engmaschig von Onkologen betreut. 

Im medizischen Lehrbuch steht, dass man in Fällen wie meinem, sofort starke Opiate der Klasse 3 die unter das BTM fallen einsetzen muss, wenn diese auch nicht mehr helfen und der Tod nur noch wenige Tage dauert ist sogar eine terminale / palliative Sedierung möglich, also eine Vollnarkose bis zum Tod..

Sry, aber ich hege erhebliche Zweifel an deinen "Erfahrungen".

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Interessiert mich nicht ob du daran zweifelst ich habe nur erzählt was ich erlebt habe und versucht die unmenschlichen respektlosen Reaktionen der Ärzte nachzuvollziehen, meine Unterstellungen waren schon berechtigt bei dem Verhalten, ich bin nicht dumm. Wenn der Allgemeinmediziner die falsche Anlaufstelle war und ich zum Onkologen hätte gehen müssen (der viel zu weit weg ist) hätte der Arzt mich freundlich darauf hinweisen können statt mich zu verspotten. Was ich über die Anwendung der Schmerzmittel in Krebsendstadien geschrieben habe ist 100 % korrekt und lässt sich in jedem medizinischem Lehrbuch schnell nachlesen und sogar auf google innerhalb von Sekunden finden:  nicht "meine Erfahrungen" sondern vorgegebene Verhaltensregeln, die jeder Arzt im Studium lernt, die es zu befolgen gilt. Das solche Patienten i.d.R. von Onkologen betreut werden ist auch nicht ganz richtig, weil z.b. da wo ich wohne der nächste Onkologe ca. 30 km entfernt ist und keine Hausbesuche ausführt !!!!! Ein Patient der Zuhause im sterben liegt, wird normalerweise von einem Hausarzt in den letzten Tagen begleitet, der seine Praxis in ziemlich unmittelbarer Nähe hat. So habe ich es auch bei einem bereits verstorbenen Freund erlebt!!! Deine Antwort hättest du dir sparen können, sie bringt niemanden weiter-

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Ein Allgemeinmediziner hat dieselbe Verpflichtung in solchen Situationen die notwendigen Medikamente zu verschreiben, wie ein Onkologe. Onkologen führen grundsätzlich keine Hausbesuche durch!!!! Welche aber besonders in den letzten Wochen und Tagen notwendig werden können, da Schmerzlevel unberechenbar eskalieren in Krebsendstadien und tägliche Dosisanpassungen der Medikation notwendig werden können!!! Diese nimmt ein Hausarzt bei sogennanten "Hausbesuchen" vor, zu denen er gesetzlich verpflichtet ist, heißt er kann sofort seine Zulassung verlieren, wenn er solch einen Hausbesuch bzw. die dazugehörige Medikationsgabe verweigert ;)

Kommentar von LouPing ,

Unsinn. 

Kein Arzt würde unter den Umständen so handeln. Hier kämen eine Menge Fragen seitens der Krankenkasse. 

Kommentar von LouPing ,

Diese nimmt ein Hausarzt bei sogennanten "Hausbesuchen" vor, zu denen er gesetzlich verpflichtet ist, heißt er kann sofort seine Zulassung verlieren, wenn er solch einen Hausbesuch bzw. die dazugehörige Medikation...

Das ist nicht richtig. Der Arzt kann dich als Patienten sogar ablehnen (ausgenommen lebensbedrohlicher Notfall). 

Hausbesuche sind nicht! gesetzlich vorgeschrieben. 

Kommentar von LouPing ,

Hey Atdeathdoor

Ich gebe dir mal die grundlegenden Richtlinien der Palliativversorgung zu lesen, das ist gesetzlich verankert und wird, wenn Anspruch besteht, auch verordnet. 

Kein! Arzt ist daran interessiert dich auszulachen und leiden zu lassen. Bei der Diagnose gibt es klare Richtlinien und Versorgungsabläufe. 

https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-kr...

Kommentar von Atdeathsdoor ,

"Unsinn. 

Kein Arzt würde unter den Umständen so handeln. Hier kämen eine Menge Fragen seitens der Krankenkasse. " Verstehst du die Sprache in der ich rede oder stellst du dich gerade dumm?? Exakt so wie ich es geschildert habe ist es passiert, der Arzt hat mich beschimpft, persönlich beleidigt, verhöhnt und nachdem er sich ca. 10 sekunden am Stück nicht mehr eingekriegt hat vor lachen, wurde er laut und agressiv und hat mich aus der Praxis gezerrt.

"Das ist nicht richtig. Der Arzt kann dich als Patienten sogar ablehnen (ausgenommen lebensbedrohlicher Notfall). 

Hausbesuche sind nicht! gesetzlich vorgeschrieben. "

Unbehandelte Krebsschmerzen in Endstadien gelten als absoluter lebensbedrohlicher Notfall, weil sie unbehandelt sehr schnell zum Suizid, Herzinfarkt durch Aufregung(Puls kann auf über 300 Schläge/min. kommen) etc. führen. Jeden Tag nehmen sich in Russland Menschen mit Krebs das Leben, weil dort die Morphiumabgaben stark begrenzt sind und meist garnichts rausgegeben wird, das Verständnis von Medikamenten ist dort eben noch sehr begrenzt, alles wird verteufelt, es gibt bürokratische Hürden.

Hausbesuche sind absolute Pflicht eines jeden Allgemeinmediziners:

ZITAT:"

Nach der ärztlichen Berufsordnung kann die unterlassene Durchführung eines erforderlichen Hausbesuches Konsequenzen haben. Sie sind nach der Berufsordnung der Ärztekammer verpflichtet, den ärztlichen Beruf gewissenhaft auszuüben und dem Ihnen bei seiner Ausübung entgegengebrachten Vertrauen zu entsprechen. Sie haben dabei Ihr ärztliches Handeln am Wohl der Patientinnen und Patienten auszurichten.

Die pflichtwidrige Nichtdurchführung eines Besuches kann daneben auch disziplinarrechtlich relevant sein. Die grundsätzliche Verpflichtung zur Durchführung von Hausbesuchen ist eine durch die Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung übernommene Verpflichtung." 

Ach wie süß, du klingst wie ein 8 jähriges naives Mädchen, was noch in ihrer "heilen Cinderella Welt" lebt , du glaubst ernsthaft KEIN Arzt will Patienten was schlechtes? DANN schau dir bitte folgendes: 

http://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/britischer-krebsarzt-verurteilt-ar...

http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/1402855_Patienten-betaeubt-und-missbraucht-...

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitbur...

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Region/Artikel,-Mediziner-we...

Das sind nur einige noch relativ harmlose Beispiele :) Jeden Tag sterben Menschen wegen unterlassener Hilfeleistung ;) 

Palliativ "gepflegt" werden möchte ich auf keinen Fall um folgendes zu vermeiden( habe Angehörige, die mir beistehen bis zum Tod)

https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106648676/Pfleger-sollen-Pa...

(auch nur eines von Tausenden Beispielen) 

Es ist lediglich eine Medikation vom Allgemeinmediziner notwendig, mehr nicht. Und jetzt hör bitte auf mir zu antworten mich widern deine Antworten extrem an.

Kommentar von WalterE ,

gesetzlich ist vieles nicht vorgeschrieben, aber es gibt ja noch das Standesrecht und auch die Versorgungsverträge nebst dem ordinären StGB 

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Außerdem gibt es sowas wie Menschlichkeit, die gerade beim Arzt stark ausgesprägt sein sollte. Wäre ich Arzt und würde ein Patient so schlimme Schmerzen haben wie ich würde es mir das Herz brechen ich würde sofort alles erdenkliche tun um ihm zu helfen was in meiner Macht steht.

Kommentar von WalterE ,

Ja und genau so habe ich das auch schon selbst gesehen wenn ein Stapel Rezepte bei meinem Hausarzt ausgestellt wurde - es ist kein Problem und absolut üblich.

Kommentar von guruguddy ,

Andere Menschen sind nur das eigene Spiegelbild 

.Das heißt so wie die Ärzte handeln so handelst Du .

Überdenke also 

Deine eigenen Handlungen anderen Gegenüber.Wenn Ärzte Dich aus der Praxis werfen zeigt das doch wie .....Du bist.

Das was andere Dir sagen 

ist das was Du Dir selbst sagst,was in Dir drin ist.

Bist Du verständnisvoll anderen Menschen gegenüber wirst Du nur Menschen finden welche Verständnis für Dich haben. Wenn Du Ärzte  verklagen willst bedeutet das Dass Du selbst Dinge tust 

bei denen man Dich verklagen müßte

Lies mal Bücher von Dahlke 

lerne Krankheit als Weg zu sehen .Das ist ein Buch Bei Dahlke lernst Du wie Du selbst Dir Deinen Krebs geschaffen hast und was Du tun kannst um Gesundheit zu erlangen.

Wenn Du natürlich lieber möchtest dann halte ich Dich nicht davon ab .https://www.youtube.com/watch?v=oIICv4ln44Q


Kommentar von WalterE ,

Schon wieder der esoterische Schwachsinn, allein Dahlke hier zu nennenn ...

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Gratulation!! Du hast soeben den Titel des hirnlosesten Menschen der Menschheitsgeschichte erlangt, das ist ein Weltrekord, der es ins Guiness Buch der Rekorde verdient.

Kommentar von Atdeathsdoor ,

Es macht auch keinen Sinn dir irgendetwas zu erklären, weil dein Gehirn diese Informationen nicht verarbeiten kann, es ist schlicht überfordert und sendet falsche Signale die sich dann durch Worte oder solches Gelaber hier ausdrücken :) Du bist also nich schuld es ist offensichtlich auch bei dir eine organische Krankheit vorhanden nur halt im Gehirn statt wie bei mir Krebs

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