An Unitymedia Modem verspätet zurückgeschickt - dürfen sie trotzdem ganze Strafe kassieren?

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4 Antworten

Es ist ganz einfach: Das Modem ist zurückgeschickt, Ansprüche auf Geldforderungen gibt es damit keine. Und wenn die noch so oft das Gegenteil behaupten. Durchsetzen können die das vor Gericht nicht.

Ich würde dem Inkasso folgendes per Einschreiben schicken: "Wertes Inkasso. Das Gerät wurde längst zurückgeschickt. Ich weise die Forderung daher vollumfänglich zurück. Weitere Bettelbriefe werde ich unbeantwortet lassen. Im übrigen wurde ich von Unitymedia informiert, dass Sie die Forderung 'aufgekauft' haben. Damit liegt keine Rechtsdienstleistung vor und sie begehen hier gewerblichen Betrug, indem sie eine Dienstleistung und einen Schaden vortäuschen, die sie gar nicht erbringen und was frei erfunden ist. Ich stelle in Aussicht, Strafanzeige zu erstatten und beim Aufsichtsgericht einen Entzug der Lizenz zu beantragen, wenn Sie mich nicht in Ruhe lassen."

Das sind deutliche Worte, auf was anderes hören die erfahrungsgemäß nicht. Das letzte was die wollen ist, diese dubiosen Geschäftspraktiken an dieser Ecke von Staatsanwälten und Gerichten durchleuchtet zu wissen.

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Trotzdem bekomme ich weiter Mahnungen vom Inkassounternehmen!

Sammeln. Kannst du als Grillanzünder benutzen, wenn die Kohle mal nicht so richtig will.

Bei einem weiteren Anruf bei Unitymedia sagte der Mirtarbeiter, die
Rechte auf die geforderten Kosten seien an das Inkassounternehmen 
verkauft 

Wenn dem so wäre, dürfte das Inkassobüro keine Kosten in Rechnung stellen, da es in eigener Sache handelt.

  1. Hör auf rumzutelefonieren.
  2. Ignoriere alles was nicht im gelben Umschlag kommt. Kommt einer sofort widersprechen.
  3. Füße hoch
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Inkassogebühren sind nicht durchsetzbar. Was wird denn außerdem noch gefordert? Erfolgte denn zwischendurch eine Mahnung?

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Kommentar von franneck1989
15.06.2016, 20:45

Dein Link sagt aber überhaupt nichts zur tatsächlichen gerichtlichen Durchsetzbarkeit aus. Ich habe es noch nicht erlebt dass Inkassogebühren bei beglichener Hauptforderung erfolgreich eingeklagt wurden.

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Wenn die 2 Wochen haben,  dann hast du das in den agb  auch nachlesen können.  Zahle,  sonst wird es immer teurer. 

Und beim nächsten  Mal den Vertrag lesen,  und wenn man ihn nicht  versteht, nicht unterschreiben. 

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Kommentar von asdundab
15.06.2016, 20:04

Aber keine ungerechtfertigt hohen Inkasso Kosten akzeptieren.

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Kommentar von franneck1989
15.06.2016, 20:34

Und schon wieder das Märchen von den immer teuer werdenden Forderungen...

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Kommentar von mepeisen
16.06.2016, 13:09

Nicht alles, was in AGB steht, ist automatisch wirksam.

Davon abgesehen schuldet man niemals irgendeine Geldforderung. Das steht bei keinem der Provider in den AGB und wäre auch grundsätzlich nicht zulässig.

Der Router ist zurückgeschickt. Ansprüche auf Geld gibt es also gar nicht.

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