Frage von cocclasher99, 24

als ihr damals euer haus bauen liesst, wie oft seid ihr in den rohbau/baustelle besuchen gegangen?

täglich? 1-2 die woche? habt ihr immed kontrolliert und nachgeschaut? bitte um erfahrungen danke

Antwort
von janfred1401, 11

Ich kann dir als Maurerpolier sagen, wie oft die Bauherren ihre Neubauten besuchten:

Wenn die Bauherren in der Nähe wohnten, also bis 10km Umkreis, fast jeden Tag. Wenn sie weiter entfernt wohnten meistens 1x die Woche und das oft am Wochende, also auch Sonntags wenn keine Handwerker in Aktion sind.

Die Bauherren kommen hauptsächlich aus Neugier und um sich am Baufortschritt zu erfeuen und weniger um die Arbeiten zu kontrollieren. Und wenn sie dann auch regelmäßig eine Kiste Wasser/Limo/Bier mitbringen, weiss man als Polier, das der Bauherr zufrieden ist :-)

Das ist also in erster Linie Vertrauenssache. Aber ein Bauherr, auch wenn er Laie ist, sieht bereits in der Anfangsphase, ob er mit der Wahl des Bauunternehmens eine gute Wahl getroffen hat, und somit in technischen Sachen/Qualität den Handwerkern vertrauen kann, oder ob er an Firmen geraten ist, die pfuschen, bzw. bei denen man merkt, dass eine gewisse Erfahrung fehlt oder die mit Billigarbeitern arbeitet. Da ist dann oft Stress vorprogramiert. Das wird für den Bauherren dann auch zu kompliziert und die Überwachung der Qualität sollte ein Architekt übernehmen.

Da ich nur in fachlich einwandfreien Firmen arbeite, kann ich dazu in Sachen Baubesuchen des Bauherren zwecks Kontrolle eher nicht mitreden. 

Kommentar von janfred1401 ,

Die grosse Mehrheit der Bauherren sind aber mit ihren Handwerkern zufrieden. Das sieht zwar manchmal nicht so aus, kommt aber davon, weil fast immer nur negative Erfahrungen publik gemacht werden.

Und wie gustavolo in seiner Antwort geschrieben hat: Qualität hat halt ihren Preis. Geiz ist geil, hat bei einem Neubau sehr oft Nachteile. Da darf man sich nicht wundern. Es kauft ja auch kaum einer chinesische Autos.

Antwort
von Gustavolo, 16

coc:

Baubesichtigung mindestens 25 x, stets im Beisein eines Bekannten. Auch mit Handwerkern vor Ort diskutiert.

Fotos mit Datum und Gesprächsnotizen angefertigt.

Am gleichen Tag noch bauleitenden Architekten schriftlich (wegen der Beweissicherung äussert wichtig) auf Mängel hingewiesen und auf sofortige Beseitigung bestanden.

Habe mich nicht vertrösten lassen. Und mich nie auf fadenscheinige Ausreden eingelassen.

Wegen einer feuchten ca. großen 1/2 qm Stelle  im Keller sofort einen mir bekannten öffentl. best. Gutachter zwecks Testat eingeschaltet. Daraufhin wurde der Keller nochmals freigelegt und abgedichtet. Kosten über 15 000, die der Verkäufer zu tragen hatte.

Baurate erst nach Mängelbeseitigung bezahlt.

Hartnäckiger Querulant? Ich muss im nachhinein sagen, dass sich die Kontrollen und sofortigen Mängelberichte lohnten. Schliesslich handelte es sich doch um die größte Investition in meinem Leben.

Schwacher Trost: Es gibt, so der Architekt, tatsächlich absolut mängelfreie Bauten - nur kosten sie das Doppelte.

Antwort
von lesterb42, 5

Abends um zu sehen, ob etwas dazu gekommen ist,  morgens um zu sehen ob etwas abhanden gekommen ist.

Antwort
von AntiVero, 20

Mein Vater war damals mit seiner ganzen Familie,mit Verwandten und Freunden jeden Tag da

Antwort
von fiwaldi, 11

täglich, denn täglich wurde anderer murks produziert

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