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Allen Carr "Endlich Nichtraucher" - Wirkung auch beim zweiten Lesen?

Frage von Ralf86 Ralf86

Hallo ihr Lieben,

Ich habe vor einem Jahr, nachdem ich das Buch las, circa ein Jahr nicht geraucht.

Vor einem Jahr fing ich auf Grund von Alkohol wieder an.

Ich schaffe es nicht, ein zweites mal dem Monster zu entrinnen. Bringt es was wenn ich das Buch noch einmal lese??

Ich habe es damals mehrfach gelesen und dann endlich aufgehört, da hatte es Klick gemacht.

Nachdem ich wieder angefangen habe, zu rauchen, las ich es erneut und auch die Fortsetzungen des Buches.

Wie schaffe ich, nocheinmal aufzuhören, dass es wieder Kick macht..?

Ein Seminar von ihm mitmachen??

Das nehme ich in Kauf

P.S. Lustige Antworten kann man sich hier sparen, weil es wirklich ernst ist und Ratschläge, die auf der Methode Willenskraft beruhen wirken sowieso nicht.

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Antworten (7)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Sunn76 Sunn76

    Also ich hab das Buch auch gelesen. Mittlerweile bin ich seit 1 1/2 Jahren Nichtraucherin und nie hab ich mich so wohl gefühlt. Zwei oder auch drei mal hatte ich schon noch die "Lust" mir eine zu anzustecken. Aber nur die Harten kommen in den Garten wie man so sagt und hab es gelassen.

    Ich sag dazu nur das mir das Buch nicht geholfen hat. 3 Jahre nachdem ich es gelesen hatte wird es wohl kaum darauf zurück zu führen sein ^^

    Nun ja, was mir geholfen hat war eben einfach das Wissen (das wahrscheinlich jeder Raucher hat) das Zigaretten eben ein bestellter Tod auf Raten sind. Unter anderem hat mir viel geholfen mir einen Satz immer wieder in Gedanken vorzusagen, auch als ich noch geraucht habe wohlgemerkt. "Ich will nicht mehr, ich mag nicht mehr." Das war mein persönlicher Spruch und aus Spaß sag ich immer das war meine Selbsthypnose oder wie mein Doc meinte, Selbstsuggestion.

    Als Frau hat mir neben den finanziellen und auch gesundheitlichen Aspekten geholfen das ich mir auch immer gesagt hab, Mensch Mädel, du gehst duschen, pflegst dich, gehst zum Frisör und pafümierst dich ein und schminkst dich.... du willst gut aussehen... alles klar. Aber - du stinkst trotzdem. Das ist doch der Widerspruch in sich. Gepflegt sein und rauchen passt nicht 100% zusammen. Als Nochraucher wirst du vielleicht denken ich übertreibe aber das ist eben mein Erleben gewesen. Von einem Tag auf den anderen aufhören geht ziemlich einfach wenn man an einem ganz bestimmten Punkt ist. Übrigens hab ich locker am Tag gute 2 Schachteln BigBox geraucht.

    Viel Erfolg, hab den Mut und denk dran, mach dich nicht zum Sklaven deiner Sucht

  • 4
    Antwort von Beutelkind Beutelkind

    Ein Seminar von ihm könnte tatsächlich hilfreich sein. Da bist Du unter Gleichgesinnten, das unterstützt sicher. Schlimmstenfalls klappt es nicht. Mir scheint das eine lohnende Investition! Viel Glück!!!

  • 3
    Antwort von docbde2 docbde2

    Na dann versuch es und lies es nochmal, wenn es "klick" mach, hast Du gewonnen, wenn nicht, hast du nichts verloren und rauchst halt weiter...

    Grundsätzlich kannst du aber auch mal mit deinem Hausarzt sprechen, ob der dich unterstützen kann!

  • 1
    Antwort von schildi schildi

    ich verstehe das nicht, es muss doch nur klick machen, man muss nur einfach wirklich wollen, dann geht es auch dann kann man es schaffen ich habe von heute auf morgen aufgehört und jeden Tag das Geld in eine Glas getan ,nach einem Jahr konnte ich mir einen tollen extra Urlaub leisten ( und das ist 7 Jahre her). Auch du solltest es wieder schaffen ,nur MUT

  • 0
    Antwort von cyracus cyracus

    G.L.Ü.C.K.W.U.N.S.C.H zu Deinem Entschluss!

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    Ob das Buch von Allen Carr beim zweiten Mal lesen hilft, da wurden hier verschiedene Aussagen gemacht:

    Einige schrieben, dass ihnen das beim zweiten Mal lesen nicht geholfen hat, weil der Überraschungseffekt fehlte - andere wiederum schrieben, dass es ihnen auch beim wiederholten Lesen half.

    Vielleicht spürst Du mal in Dich hinein, ob Du Lust hast, das Buch noch einmal zu lesen. Denn Freude ist ja ein guter Motor und beflügelt uns.

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    Viele meinen, es sei ein Nachteil, einmal mit der Qualmerei aufgehört und dann in einer Art Rückfall wieder angefangen zu haben.

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    Ich sehe das anders:

    Dass Du den ersten Versuch gemacht hast, ist durchaus ein Vorteil. Denn Du weißt nun, dass Du aufhören kannst.

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    Wichtig für Dich ist zu erkennen, was bei Dir der Trigger ist. - So nennt man Auslöser, in diesem Fall für das süchtige Verlangen.

    Es gibt irgend etwas, was diesen Trigger bei Dir ausgelöst hat! - Du vermutest, dass es der Alkohol war.

    Das ist durchaus möglich, denn in dem Spiel Gefäße-ziehen-sich-zusammen (rauchen) und Gefäße-erweitern-sich (Alkohol) musste Dein Körper lernen, sich neu einzupendeln.

    Als Du Alkohol getrunken hattest, erweiterten sich Deine Gefäße - und Dein Körper steuerte blitzschnell mit Rauchen dagegenan.

    Weil der Alkohol dafür sorgte, dass die Kontrollmöglichkeit (die Du für den Entzug ja dringend brauchtest) heruntergefahren wurde, war - schwubs - schon die Zigarette an Deinen Lippen ...

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    Möglicherweise warst Du so traurig darüber, dass Du "rückfällig" geworden warst, dass Du gar nicht auf die Idee kamst, sofort Deinen Entzug wieder fortzusetzen und erneut die Hürde zu nehmen, damit Dein Körper das Nikotin wieder blitzschnell aus dem Körper schmeißt.

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    Lies hier meine Antwort (gleich ganz oben) an Tschipsa, die ebenfalls Schwierigkeiten hatte beim Aufhören mit der Qualmerei:

    Warum habe ich am meisten Lust, eine Zigarette zu rauchen, wenn ich Anti-Raucher...

    Lies auch die Kommentare direkt darunter.

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    Dein Unterbewusstsein (ich schreibe im weiterführenden Link auch von "Autopilot") hat herausgefunden, womit es Dich wieder zur alten Gewohnheit verführen kann. - Weil Du das weißt, fällst Du diesbezüglich auf Deinen Tricki-Autopiloten sicherlich nicht mehr rein.

    .

    Falls Du merkst, dass das Nicht-Rauchen schwerfällt, finde heraus, was Dir in solchen Momenten am besten hilft.

    • Vielleicht hilft Dir Sport, laufen, um den Block oder in einem (so vorhanden) nahen Park. - Wusstest Du, dass leichter Sport sehr beim Aufhören hilft?

    • Oder sofort Wasser trinken. Möglicherweise leidet Dein Körper grad unter Wassermangel und ist gewohnt, anstatt Wasser zu bekommen, den Durst auf falsche Weise zu betäuben. Möglicherweise ist der Durst sogar sehr groß. - (Probier dies bitte unbedingt aus!)

    • Es gibt auch Leute, die dann erfolgreich Möhren knabbern.

    • Andere lutschen sehr starke Pfefferminzbonbons ...

    Es ist ja auch so, dass beim Aufhören mit der Qualmerei das Unterbewusstsein / der Körper befürchten könnte, ihm wird etwas weggenommen. Deshalb muss gegengesteuert werden, indem ihm etwas als Ersatz gegeben wird.

    Laufen und Wasser trinken z.B. ist für den Körper ein großer Genuss.

    Das ist wie mit einem Kind, das mit etwas spielt, mit dem er nicht spielen soll (wie z.B. eine wichtige Urkunde). Das nimmt man ihm weg und gibt ihm blitzschnell etwas anderes und sagt: "Hier, nimm dies", und das Kind ist wieder glücklich.

    .

    Erforsche Dich, sei erfinderisch - das kann viel Spaß machen.

    .

    Du fragst, ob Dir ein Seminar helfen kann. - Auch da spüre in Dich hinein:

    Bist Du gern mit anderen zusammen, oder bist Du ein Einzelgänger?

    Ich kann mir vorstellen, dass man in einer Gruppe viel Spaß haben kann - wenn die "richtigen Teilnehmer", am besten hochmotivierte, die auch noch Humor haben, dabei sind.

    Naja, und wenn der Trainer / die Trainerin gut ist, kann das einen enormen Motivationsschub auslösen, den Du Dir wünschst.

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    Alles Gute, viel Erfolg und ein (nikotin-)drogenfreies Leben wünsche ich Dir!

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    Antwort von fieserfisch fieserfisch

    ratschläge bzgl willenskraft nutzen nichts?

    damit hast du den sinn des buches weggeklickt^^ hatte das buch damals selbst gelesen und die folge ist letztendlich die konzentration auf sich selbst...

    wie zb der abschnitt über das bewußte schmecken der zigarette...

    das was du letztendlich zu brauchen scheinst ist mehr sicherheit, deine begründung wegen alkohol wieder angefangen zu haben lässt den rückschluß zu evtl suchtgefährdet zu sein...

    dies unterscheidet dich übrigens nicht von über 90 % der masse, die anderen 10 % lügen in dem punkt^^

    nimmt man die definition des alkoholismus als basis, wird jeder der ein feierabendbier trinkt zum alkoholiker, obwohl es durchaus im rahmen ist...

    rauchen aufhören ist für jeden auf unterschiedliche weise schaffbar deswegen wird dir jede methodik als ungenügend erscheinen können...

    das gibt dir gleichzeitig die sicherheit die verantwortung abzuwälzen was dich letztendlich nicht schuldig macht wenn man im falle des konsums von zigaretten überhaupt von schuld sprechen will...

    insoweit kann ich dir nur weiter den ratschlag geben es zu wollen, dir selbst die unterscheidung zu machen für wen du es machst, wann du wirklich eine zigarette willst...

    in der hinsicht... brauchst du sie?

    zur anmerkung, zwar zählen zigaretten zu den suchtmitteln, jedoch wirkt sich eine direkte abhängigkeit auch auf den einzelnen aus, dazu gehört:

    stress...

    mach dir manchmal einfach weniger panik, sollte dein bester weg sein damit aufzuhören... wirkt für mich so als würdeste qualmen wegen streß^^ nicht wegen tatsächlicher sucht ;)

    Kommentar von Ralf86 Ralf86

    Man raucht nicht wegen Streß, Streß entsteht durch eine Zigarette!

    Und Alkoholiker bin ich nicht. Ich trinke kaum einmal im Jahr Alkohol.

    Kommentar von fieserfisch fieserfischfieserfisch

    streß entsteht nicht von einer zigarette.... die medizinische wirkungsweise ist sogar streßabbauend, das ist ein nebeneffekt des nervengiftes nikotin... das einzige was streßfördernd wirken kann ist eine eventuelle entzugserscheinung...

    somit packste den fuchs am falschen schwanz an^^

    ich habe nicht behauptet dass du alkoholiker bist sondern dir die medizinische definition dargelegt ;)

    insofern sollteste deine begründung revidieren nachdem du wegen alkohol wieder zur zigarette gegriffen hast^^

  • 0
    Antwort von anjuli2009 anjuli2009

    Ein Seminar wäre sicher genau das richtige. Da wirst Du auf viele treffen die genau das gleiche Problem haben und mit denen Du Dich austauschen kannst. Ob es mit dem noch mal lesen, Klick macht bezweifel ich. Versuche so ein Seminar mit zu machen oder eventuell auch eine Hypnose Entwöhnung. Ich wünsche Dir das es Klick macht.

    Kommentar von Ralf86 Ralf86

    Habe mich für ein Seminar eingeschrieben.

    Ich danke euch

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