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ADHS...hilft Addy PLus junior

Frage von XxCassixX XxCassixX

hallo :) ich habe einen 8jährign Sohn mit ADHS....er bekam Medikinet Retard...er hatte von dem medikament aber keinen hunger mehr und is immer dürrer geworden...ich habe das medi seit den sommerferien abgesetzt und siehe da 5 kg zugenommen...er bekam statt dessen omega 3 Fettsäuren und magnesium junior.....nun wo die schule wieder anfängt hab ich ma gegoogelt und bin auf Addy Plus junior gestoßen...war heute früh beim kinderarzt um mit ihm abzusprechen ob er dies nehmen kann...die Ärztin kannte dieses Produkt aber nicht....nun zu meiner Frage.... kennt sich jemand damit aus? was hat es für nebenwirkungen?

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Antworten (9)

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    Antwort von tinajanet tinajanet

    Warum bloß sind immer alle Leute der Meinung sie müssen ihren Senf zu irgendetwas geben wovon sie keine Ahnung haben? Kann man nicht mal eine Frage QUALIFIZIERT beantworten? Sicherlich lässt sich darüber streiten, wann eine medikamentöse Therapie sinnvoll ist und wann nicht. Und sicherlich leiden die meisten Kinder von denen man denkt sie hätten ADHS/ADS überhaupt nicht daran sondern brauche lediglich Beschäftigung, Regeln oder einfach kompetentere Eltern. Aber sich einfach hinzustellen und zu sagen - stopft euer kind nicht mit drogen voll - Leute - denkt doch mal nach bevor ihr was sagt. Beschäftigt euch mal RICHTIG mit der Wirkung von solchen Dingen, und bildet euch eure meinung nicht aus talkshows, zeitschriften oder hörensagen. Wüsstet ihr, was wirklich die wirkung und die möglichen nebenwirkungen sind und würdet ihr kinder kennen, die wirklich ads oder adhs haben und darunter LEIDEN, und wenn das dann noch kinder mit liebevollen, kompetenten Eltern sind... Mir fällt echt nichts mehr dazu ein. Die Frage hier war doch eine ganz andere. Sicher kann es auch nebenwirkungen geben die man abwägen sollte und daraufhin eine sinnvolle entscheidung treffen. das scheint ja hier passiert zu sein. aber trotzdem ist es echt bemerkenswert dass man nur die wörter adhs und ritalin in die luft zu werfen brauch um irgendwo irgendwelche klugscheißer aus dem boden wachsen zu sehen die ihre unqualifizierte meinung kund tun müssen.

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    Antwort von Whitesatin Whitesatin

    Mit dem Medikament das du nennst kenne ich mich nicht aus, tut mir Leid.

    Womit ich mich aber auskenne, sind Kinder bei denen man ADHS diagnostiziert und sie dann unter Medikamenteneinfluss stellt. Ich als Mutter halte davon gar nichts und ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer anderen Methode gemacht: Beschäftigung! Dein Kind braucht keine Drogen (auch wenn das vllt. für sein Umfeld der bequemere Weg ist) sondern eine spezielle Förderung und Beschäftigung, er muss ausgelastet sein. Das erreichst du mit einer ausgewogenen Ernährung, indem du dafür sorgst das er sich tagsüber körperlich richtig auspowern kann (nix mit Fernseher und PC) und evtl. durch eine Schule die seinen Bedürfnissen angepasst ist bzw. Lehrkörper die damit umgehen können.

    Kommentar von turalo turaloturalo

    Man sollte allen Eltern, die Ritalin und Co. "füttern" ein einziges Mal die Wirkung dieser Medikamente auf das Gehirn des Kindes schildern.

    Es gäbe plötzlich weniger ADHS-Kinder, die behandlungsbedürftig wären.

    Ich stimme Dir voll und ganz zu!

    Kommentar von mariechen3 mariechen3mariechen3

    hundert gummipunkte für diese mami!!!! ein therapeut

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    Antwort von Kobold1970 Kobold1970

    Mir wird ganz schlecht, wenn ich lese, was manche Leute hier von sich geben.

    1) Man sollte nicht über ADHS-Kinder reden, wenn man keines hat - und ich spreche jetzt ausschließlich von Kindern, die eine saubere Diagnostik hinter sich haben. Bei meinem Sohn waren das nicht weniger als DREIZEHN verschiedene Tests bei einem Spezialisten.

    2) Man sollte nicht über ADHS reden, wenn man nicht einmal weiß, was es genau ist. Dass ADHS psychischen Ursprungs ist, halte ich übrigens für ein Gerücht, außer die Psyche ist in der Lage, den Dopamin-Stoffwechsel des Gehirns zu beeinflussen?!

    3) Ich bin mir ganz sicher, dass man alle Kinder konsequent erziehen muss (ich persönlich habe drei Kinder) und nicht nur die ADSler.

    4) Wenn man alles gemacht und probiert hat, soll heißen: - Klassische Homöopathie praktisch ab Geburt des Kindes durch einen Homöopathen der die gesamte Familie seit vielen Jahren betreut - Ergotherapie über mehrere Jahre - Spezielles Konzentrationstraining für ADS-Kinder - Verhaltenstherapie durch eine speziell geschulte Therapeutin - Ergänzungspräparate wie das hier genannte (und ja, es wirkt unterstützend) - Strenge, konsequente Erziehung mit unmittelbarer Rückmeldung - Ernährung nach den in der einschlägigen Literatur empfohlenen Grundsätzen - Bewegung/Sport in jeder Form

    und noch all die vielen Kleinigkeiten drumherum (strukturierter Tagesablauf etc. pp.) und dann kommt das Kind in die Schule und im Laufe des 1. Schuljahres rutscht das Kind langsam aber sicher in eine dicke, fette Depression, weil es keine Freunde hat, ständig überall aneckt, ohne es zu wollen, genau weiß, dass es die Mathe-Aufgaben eigentlich locker kann, aber diese blöde Hand kriegt die Ergebnisse nicht ins Heft gepinnt und 30.000 anderer großer und kleiner Dinge, derer sich das Kind nur allzu bewußt ist.

    WAS DANN?

    Noch ein bisschen strenger sein?

    Das liegt daran, dass ich zu wenig Zeit für mein Kind aufwende? Echt jetzt?

    Und was mich vollends aus der Fassung bringt, ist, wenn jemand die Ignoranz besitzt zu schreiben, er habe auch ein Kind, das viel Zeit braucht. JEDES Kind braucht viel Zeit. Mit einer gestörten Dopamin-Versorgung des Gehirns hat das aber absolut nichts zu tun.

    Jeder, der mir hier gerne mal die Wirkung von Medikinet auf das Gehirn schildern möchte, dem schildere ich nur allzu gerne die Nebenwirkungen, die eine NICHTEINNAHME des Medikamentes hat.

    Unser Sohn bekommt jetzt Medikinet. Und soll ich euch was sagen? - Er hat Freunde - Er wird in der Klasse akzeptiert - Niemand zeigt mehr in der Öffentlichkeit mit dem Finger auf ihn - Er kann endlich zeigen, was er kann - Er kann sich konzentrieren - Er bekommt viele positive Rückmeldungen von seiner Umwelt - und ein ganz kleiner Nebeneffekt: er schreibt gute Noten

    und in Summe: - Er ist GLÜCKLICH statt depressiv!

    Welche Nebenwirkungen, die Medikinet hat, kompensiert das????????

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    Antwort von Dreimonstermami Dreimonstermami

    Hallo Cassi,

    Mein Sohn(ADS ohne H) nimmt bereits seit 3 Jahren Addy plus und wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Besonders seine "Sozialverträglichkeit" ist viel besser geworden seitdem, er ist wesentlich ausgeglichener... Ich weiss seit 6 Jahren, dass er das Problem hat, er bekommt Therapien, macht Musikschule, Karate,etc. Seit 3 Jahren nimmt er das Addy plus, im letzten Jahr hat er für 3 Monate ebenfalls Medikinet retard zusätzlich bekommen. 15mg(bei 40 kg Körpergewicht) reichten um ihn etwas "anzuschubsen", Addy plus sorgt unter anderem dafür, das die Dosis des Metylphenidats niedriger dosiert werden kann, was natürlich auch die Nebenwirkungen mindert....Ich würde es definitiv nicht ohne Rücksprache mit deinem Arzt geben, aber da du ja bereits Omega3 und Magnesium so gibst, scheint dein Arzt für so etwas ja ganz offen zu sein.....

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    Antwort von Bruenette1966 Bruenette1966

    Hallo,

    das Präparat ist ein sog. Nahrungsergänzungsmittel, also prinzipiell schon mal nicht so schädlich wie die schulmedizinische Medikation. So weit, so gut....aber:

    Für die Entstehung von AD(H)S wird derzeit die Kombination von neurobiologischen, sozialen und psychichen Störungen verantwortlich gemacht. Die alleinige Medikation zB. zur Stimulation der Neurotransmitter-Bildung an den Synapsen kann deshalb ebenso wenig zur Besserung führen, wie die alleinige psychotherapeutische, ernährungswissenschaftliche oder sonstige Behandlung einzelner Aspekte der Erkrankung.

    Hilfreich wäre auf jeden Fall eine ganzheitliche Behandlung, also eine, die sämtliche für die Störung verantwortliche Faktoren zugleich beachtet.

    Meine Lieblingstherapieform bei der ganzheitlichen Behandlung von Erkrankungen ist die klassische Homöopathie - ungeachtet fehlender wissenschaftlicher Beweise für deren Wirksamkeit, die unzählige Existenz positiver Erfahrungsberichte und eigene Erfahrungen haben mich überzeugt!

    Ich empfehle Dir daher, dich an einen erfahrenen, gut ausgebildeten klassischen Homöopathen zu wenden, eine entsprechende Therapeutenliste findest Du bei der 'Stiftung Homöopathie-Zertifikat', die sich intensiv mit der Qualitätssicherung in der klassischen Homöopathie und die Aus- und Fortbildung von Homöopathie-Therapeuten befasst. (www.homoeopathie-zertifikat.de).

    Ich behaupte, je erfahrener der Therapeut, desto besser sind die Behandlungserfolge. Die Behandlung durch einen schlecht ausgebildeten und/oder unerfahrenen Therapeuten führt leider viel zu oft zu wirkungslosen Behandlungen, nicht nur in der Homöopathie...

    Liebe Grüße und alles Gute für Deinen Sohn!

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    Antwort von Colonia Colonia

    Ich stimme den anderen zu. Das Medikament Addy P. j. kenne ich zwar nicht, allerdings könnte man es empfehlen, wenn es beispielsweise homöopathisch ist bzw. nichts mit Ritalin oder dem, was Dein Sohn genommen hat, zu tun hat. Mein Sohn hat Zappelin genommen (pflanzl. Kügelchen); zumindest hat es ihm nicht geschadet. Besser ist es, viel Bewegung an frischer Luft zu haben, wenig Süßes zu essen und evtl. Entspannungstraining, Kinesiologie oder Ähnliches zu probieren.

    Kommentar von beejay beejaybeejay

    Homöopathische Zauber-Medikamente nutzen nur einem - der Herstellen.

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    Antwort von beejay beejay

    Ok - es ist ein Fakt, dass mehr als 70% der sogenannten ADxS-Kinder KEINE Medikation brauchen!

    Bist Du sicher, dass Dein Kleiner das Zeug wirklich braucht? In Canada gibt es bemerkenswerte Erfolge mit einer (althergebrachten) Erziehungsmethode, die auf Disziplin und klare Vorgaben setzt und Kinde nicht mit Psychopharmaka einlullt.

    Bitte denk darüber nach, ob Du hier vielleicht den "einfachen Weg" nimmst, weil Du weiterhin nicht klare Regeln setzten und Zeit aufwenden willst.

    Kommentar von XxCassixX XxCassixXXxCassixX

    klare regeln gibt es hier...es muß auch jeden tag der gleiche ablauf sein.... es ist halt nur das er in der schule sehr unruhig ist und sich schnell ablenken lässt....mit dem medikinet war das kein problem...aber ich mag ihm diese "Drogen" nicht mehr geben..ich will mein kind damit nicht kaputt machen :( deswegen wollte ich es mit Addy plus junior versuchen ...da sind fischöle drinn, zink, magnesium und verschiedene Vitamine....

    Kommentar von turalo turaloturalo

    Diese Drogen wirken allesamt im Gehirn des Kindes.

    Kommentar von beejay beejaybeejay

    ...oder achte einfach auf eine ausgewogene Ernährung - unruhig in der Schule - und dafür gibt Du ihm Drogen oder sonstigen Quatsch...

    Hör auf das Problem mit irgendwechen Mitteln zu bekämpfen - Nimm Dir Zeit für Dein Kind!

    Kommentar von Bruenette1966 Bruenette1966Bruenette1966

    Darf ich Dich mal fragen, ob Du überhaupt eigene Kinder hast? Mich beschleicht hier ein bisschen der Eindruck, dass Du hier vorschnelle Urteile fällst ohne selbst die geringste Ahnung von Kindern/Erziehung zu haben. Du kannst doch gar nicht wissen, was in der Familie gemacht oder nicht gemacht wird!

    Kommentar von beejay beejaybeejay

    Warum ist es für Dich relevant ob ich Kinder habe. Alles was ich sage ist dass Kinder Aufmerksamkeit brauchen. Was stört Dich an der Aussage? Oder weiter - warum setzt Du Kinder in die Welt, wenn Du sie lieber unter Drogen setzt, als Dich mit ihnen auseinanderzusetzen?

    Du scheinst mir sehr schnell ein Urteil zu fällen - machst Du das bei Deinen Kindern auch?

    Um Deine Anklage zu beantworten: Ja ich bin Vater eines kleinen Jungens, der sehr viel Aufmerksamkeit braucht und von uns auch bekommt. Er entwickelt sich prächtig - ganz ohne Drogen - aber wir nehmen uns auch wie gesagt die Zeit und setzen uns mit ihm auseinander, wo andere einfach resignieren würden und zur Apotheke laufen würden.

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    Antwort von CaptainCaneman CaptainCaneman

    HEY! Du darfst ihn bloß nicht mit Medikamendten vollstopfen. Der Sohn meiner Schwiegeschwester hat denselben Fehler gemacht, und er ist auch immer dünner geworden. Medikamten sin nix für psychische Sachen, nur für physische! Der Sohnemann ist auch immer dünner geworden, naja, wir konnten das gleiche Beobachten wie du.

    Fakt ist: Bei dem Sohn hat große Aufmerksamkeit geholfen. Und: Kinder darf (bzw. sollte) man nicht mit Medikamenten vollstopfen! Alles gute!

    Kommentar von XxCassixX XxCassixXXxCassixX

    deswegen möchte ich es auch gern mit vitaminen versuchen weil ich von dem medikinet nix halte.... er bekommt sehr sher viel aufmerksamkeit auch in der schule...er hat auch sehr viele freunde aber er ist halt sehr schnell ablenkbar und unkonzentriert was mit dem medikinet aber ging... deswegen suche ich einen ausgleich aber ohne diese "Drogen"....

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    Antwort von turalo turalo

    Deine Ärztin soll sich mit einem Apotheker in Verbindung setzen - auch wenn Ärzte das nicht gern tun....

    Mein Apotheker ist jetzt nicht da, sonst hätte ich ihn schnell gefragt. Bei Medikamenten - egal welche - höre ich nie auf die Meinung und Dosierung eines Arztes, ich frage beim "Fachmann" nach....

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