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Abhängigkeit von Diazepam.

Frage von Renntier11 Renntier11

Ich nehme über mehrere Jahre täglich abends 5 mg Diazepam gegen Depressionen, Angstgefühle und Schlaflosigkeit ein, ( bedingt durch unverschuldetem Jobverlust ) , jetzt sagte mir der Arzt das ich wahrscheinlich abhängig von diesem Medikament wäre, was ich aber wirklich nicht gewusst habe. Jetzt möchte ich das Medikament möglichst sofort absetzen. Kann mir jemand sagen, wann der Entzug dann einsetzt, und wie lange so etwas dauert ? oder soll ich langsam ruduzieren ?

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Antworten (16)

  • 2
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von kikkerl kikkerl

    ich würde langsam absetzen. allerdings glaube ich kaum dass du abhängig bist wenn du nur 5 mg davon am tag genommen hat. die dosis ist sehr klein ;-)

    Kommentar von Jaunty JauntyJaunty

    Du weißt nicht was 5mg Diazepam anrichten können.

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    kenne mich mit arzneimitteln "dank" meiner mutter sehr gut aus... sorry. damit man wirklich süchtig ist muss man schon an die 20-30 mg schlucken ohne davon einzuschlafen ;-)

    Kommentar von RaiDam RaiDamRaiDam

    oha.. da stimmt aber etwas nicht....

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    zu eurer info... ich nehme keine tabletten ggg

  • 8
    Antwort von DanielsGirl DanielsGirl

    Hör zu, ich bin ehemalige Drogenabhängige und kenne mich mit Dias etwas aus. Setze sie bitte nicht unbeaufsichtigt von ein auf den anderen Tag komplett ab. Es ist am sichersten für dich du machst eine Entgiftung im KKH. Der körperliche Entzug ist nach 3 Wo vorüber. Die dosieren dich schmerzfreier aber trotzdem schnell runter. Danach kommt allerdings noch das psychische Loch in das du hinein fällst. D.h. die Rückfallgefahr ist groß und du solltest das dringend nur unter ärztlicher Aufsicht machen. Es handelt sich hierbei um einen Opiatentzug. Das bedeutet ein Heroinentzug sieht genauso ist, ist nur schneller vorbei. Deswegen unterschätze die Gefahr bitte nicht

    Kommentar von RaiDam RaiDamRaiDam

    alle Achtung... stimtmm fast haargenau, so genau woltle ich das hier nicht beschreiben.... DH

    Kommentar von DanielsGirl DanielsGirlDanielsGirl

    :D Danke

    Kommentar von Tessa13 Tessa13Tessa13

    ich verstehe deine Argumentation und auch was von dem Problem,aber 5mg sind so wenig,das man es nicht als Sucht bewerten kann,man schießt mal wieder mit Kanonen auf Spatzen!

    Kommentar von RaiDam RaiDamRaiDam

    sorry, es kommt auf dem Zeitraum an, wie lange das Präparat eingenommen wurde, je länger 5 mg, desto eher die Suchterscheinung und der entsprechende Entzug

    Kommentar von DanielsGirl DanielsGirlDanielsGirl

    Ach du lieber Himmel, schön wärs, aber die Realität sieht anders aus. Auch bei 5mg kann eine Abhängigkeit nach einem halben Jahr entstehen, die das Ganze verdammt schmerzhaft werden lässt. Ich gebe dir ein Beispiel: Ich kenne Leute, die haben viele Jahre lang nur 1mg Methadon am Tag bekommen und der Entzug war die Hölle. Der Entzug war so schlimm, dass eine sogar abberchen musste. Und weniger als 1 mg wird kaum jemand dosiert, weil es sich nicht lohnt.

    Die Dosierung ist nicht alleine ausschlaggebend, auch die Zeitspanne der Einnahme und einige andere Faktoren spielen eine Rolle. glaub mir, 5mg sind genug um einen hammer entzug zu bekommen

    Kommentar von Tessa13 Tessa13Tessa13

    da habe ich persönlich andere Erfahrungen gemacht,seid ihr sicher das da keiner Polymorph war,denn 5mmg sind wenig....

    Kommentar von RaiDam RaiDamRaiDam

    stimme DanielsGirl da mal wieder zu... sie hat absolut Recht... und ein Entzug immer ein echter Hammer, trotzdem, lieber ein Entzug als nie wieder von dem Zeug loskommen

    Kommentar von Isartaucher IsartaucherIsartaucher

    Stimmt fast. Nur ist Diazepam kein Opiat und der Entzug ist deutlich schwieriger als der Opiatentzug.

    Trotzdem DH!

    Kommentar von DanielsGirl DanielsGirlDanielsGirl

    Ja, stimmt schon, hast Recht. Habe ja auch geschrieben, dass er so ist wie ein Heroinentzug nur wesentlich schlimmer. Wenn es kein Opiat ist, ist es dann ein Morphin oder ein Opioit oder so was? Denn wenn auf Opiate getestet wird und man hat Dias genommen, ist der UK-Befund positiv...

    Kommentar von Isartaucher IsartaucherIsartaucher

    Diazepam hat mit Opiaten, also auch mit Morphium etc. nichts zu tun. Es gehört zur Gruppe der Benzodiazepine.

    Guck mal hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Benzodiazepine

    Kommentar von DanielsGirl DanielsGirlDanielsGirl

    Achja richtig, Benzos...

    Kommentar von inicio inicioinicio

    ja, das ist alles richtig...bitte nur langsam und ausschleichend reduzieren unter strikter aerzlichen kontrolle oder auch in der klinik. ich drueck dir die daumen!

  • 5
    Antwort von Daniel024 Daniel024

    Bespreche solche Sachen bitte immer mit Deinem Hausarzt und vertraue hier nicht irgendwelchen Aussagen.

  • 4
    Antwort von Mali74 Mali74

    Sofort bitte nicht absetzen, dann kommen Symptome schnell zurück, das kann sehr unangenehm werden! Nur unter ärztlicher Kontrolle Medikament ausschleichen! Das kann man auch stationär machen, wenn die Abhängigkeit über so viele Jahre besteht.

  • 3
    Antwort von teardrop1109 teardrop1109

    Du solltest es ohne Arzt gar nicht selbst reduzieren oder sonstwas. Es steht im Beipackzettel (hab ich mir gerade online durchgelesen), wann und wie diese Erscheinungen auftreten. So wie es da steht, können die sehr heftig sein. Besprich das unbedingt mit deinem Arzt.

  • 3
    Antwort von Furryfriend Furryfriend

    Das solltest Du nur in Absprache mit einem Arzt tun. Eigentlich hätte er Dir ja sagen müssen wie jetzt weiterverfahren wird.

  • 2
    Antwort von Isartaucher Isartaucher

    Du solltest davon ausgehen, dass dein Arzt recht hat. Dann ist folgendes ganz wichtig:

    Ein Diazepam-Entzug darf niemals ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt werden, und der Abschluss sollte stationär erfolgen.

    Ein Entzug von Benzodiazepinen (so heißt die Wirkstoffgruppe, zu der Diazepam gehört) ist potentiell sehr gefährlich. Gerade wenn man glaubt, davon losgekommen zu sein, kann es zu einem gefährlichen Delirium kommen.

  • 2
    Antwort von Jaunty Jaunty

    Auf gar keinen Fall sofort absetzen sonst holt Dich der Teufel und daß meine ich ernst. Diazepam gehört zur Gruppe der schnell abhängigmachenden Beruhigungsmitteln. Mach daß nur in Absprache mit Deinem Arzt der Dir auch sagen wird bzw. anordnet wieviel mg/Tag Du auf einmal reduzieren darfst. Ansonsten kannst Du mit Entzugserscheinungen rechnen die vom feinsten sind. Dann glaubst Du wirklich daß Dich der Teufel holt.

  • 2
    Antwort von Tessa13 Tessa13

    5 mg sind zum Glück nicht so viel,du musst dich langsam "ausschleichen",ein paar Tage eine halbe,dann eine viertel.Dann ab.lass dich jedoch nochmal vom Arzt beraten,mich wundert,dass er es nicht schon getan hat.Es ist noch kein Drama,solange du die Dosis nicht erhöhst,besteht keine wirkliche Suchtgefahr!

  • 2
    Antwort von RaiDam RaiDam

    Grundsatz: Diazepam nur mit Hilfe eines Arztes reduzieren! Je nach dem, wie lange diese Medikament eingenommen wurde, kann es schon bei einer geringen Reduzierung des Stoffes zu Entzugserscheinungen kommen. Ggf vom Arzt Melatonin verschreiben lassen, das hilft genauso gegen Angstgefühle, Depressionen und Schlaflosigkeit und könnte dem Entzug entgegenwirken. Gleiches gilt auch für 5.HTP.... viel Erfolg beim Entzug

  • 2
    Antwort von Wolpertinger Wolpertinger

    Kannst Du das bitte mit deinen Psychiater besprechen, auch wie Du das reduzierst.

    Bitte mache das nicht selbständig und vorallem steigere dich jetzt nicht in die Angst hinein Oh mein Gott ich bin süchtig

    Und bitte lass dich nicht von wild fremde Menschen aus dem Internet raten.

  • 2
    Antwort von AriGold AriGold

    Das wird dir der Arzt mit Sicherheit gesagt haben, da Diezepam zur Gruppe der Benzodiazepine gehört, die bei längerer Einnahme alle abhängig machen. Darüber solltest du übrigens mit deinem Arzt sprechen. Medikamente setzt man nicht einfach mal so ab.

  • 2
    Antwort von revengeangel revengeangel

    langsam reduzieren sonst könnten entzugserscheiningen auftreten..

  • 1
    Antwort von Nachtflug Nachtflug

    Dein Arzt oder Psychologe sollte Dich unterstützen. Du wirst auf jeden Fall die nächste Zeit sehr schlecht schlafen. Aber Deine Dosis ist gottseidank nicht sehr hoch.

  • 1
    Antwort von micky2009 micky2009

    Schleich dich daraus, nicht sofort aufhören

  • 0
    Antwort von Benmoable Benmoable

    Schleichend absetzen!

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