§ 229 in § 222 enthalten?

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2 Antworten

Hi Johannes,

Das ist eine Konkurrenzfrage. Uni1234 hat diese genau so beantwortet, wie sie beantwortet werden muss. Sollte es eine Hausarbeit sein, kann gerne noch kurz auf die Konkurrenz eingegangen werden, mehr als 2-3 Sätze sollten es aber nicht sein.

Leider tun viele Studenten das nicht. Gutachtenstil ist in der Sache  richtigerweise ebenfalls nicht nötig. Du solltest recht dringend so formulieren wie Uni es tat.

Diese Antwort kann im Anschluss z.B. unter "IV. Konkurrenzen" in der Prüfung der fahrlässigen Tötung mitgeprüft werden.

Viele Grüße, JS

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Kommentar von Johannes891960
15.08.2016, 22:40

Auf diesem Wege zunächst ein herzliches Dankeschön @ "uni1234" & "Jurasuppe" für die Entwirrung meines akademischen strafrechtlichen Problems.


Noch als kleiner Nachtrag zum Verständnis des Tatkomplex meinerseits.


Ich prüfe also ganz lehrbuchmäßig zuerst eine vorsätzliche gefährliche KV zu Lasten des Opfers mit Obj. und subj. TB, verneine aber im Rahmen des subjektiven  Tatbestands (wie bereits bei der Prüfung des § 212) X's Vorsatz und komm somit wiederum über § 16 Abs. 1 (aberratio ictus - Fall) in die Fahrlässigkeit.

Beziehungsweise ich verweise auf die notwendige Durchgangsstation der fahrl. KV für die fahrl. Tötung ...


Oder soll ich auf die ausführliche gutachterliche Prüfung (nimmt immerhin 2 Seiten im Gutachten in Anspruch) verzichten und lediglich kurz in 2-3 Sätzen auf die Konkurrenz eingehen.


Ich meine, ich habe immerhin noch eine versuchte gefährliche KV und versuchten Totschlag (dem aberratio ictus geschuldet) zu prüfen - die 20 Seiten sind knapp bemessen =)



Danke im voraus 


Gruss, Johannes

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Geht es um eine Hausarbeit?

Dann würde ich schreiben:

"Der ebenfalls mitverwirklichte § 229 StGB tritt hinter die Strafbarkeit aus fahrlässiger Tötung gem. § 222 StGB zurück."

Das ist zwar kein Gutachtenstil, jedoch möchte an dieser Stelle keiner irgendwelche Ausführungen zur herrschenden Lehre über das Verhältnis von Tötungs- und Körperverletzungsdelikten lesen, wenn es vollkommen irrelevant ist (auch wenn man durch meine Formulierung natürlich den Streitentscheid vorweg nimmt).

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