Ich hatte eine größere Dornwarze unter der Ferse. Zuerst hatte ich versucht, das Ding zu vereisen. Leider ohne Ergebnis. Dann habe ich es mit homöopathischen Mitteln versucht. Auch das blieb ohne den gewünschten Erfolg. Im Laufe eines halben Jahres hatten sich kleine Dornwarzen unmittelbar neben der großen gebildet und zeigten auch auf diverse Salben aus der Apotheke keine Reaktion. Dann habe ich Duofilm ausprobiert. Ich konnte mehrere Wochen schlecht laufen, die Säure hatte trotz punktuellem Auftrag sehr viel Schmerz verursacht und meine Ferse reagierte äußerst sensibel auf jegliche Belastung. Nach einem Monat heilte langsam alles ab. Die Dornwarzen schienen verschwunden. Leider währte der Frieden nur kurz. Und so zeigten sich nach ein paar Wochen wieder die lästigen Dinger. Ich war echt völlig verzweifelt. Die Schmerzen der Duofilmbehandlung wollte ich nicht erneut. Schon öfter hatte ich als Hausmittel die Behandlungsmethode mit Panzertape gefunden. Glauben konnte ich daran nicht. Ich hatte allerdings auch nichts mehr zu verlieren und so klebte ich etwas großzügig die betroffene Stelle (ca. 3x2 cm groß) ab. Ich habe einfach immer weiter gemacht. Nach zwei Wochen viel mir auf, dass die Warzen deutlich an Tiefe verloren. Mit jedem Abreißen des Klebestreifens, blieb ein bisschen Haut von den verwarzten Stellen hängen. Das tat überhaupt nicht weh. Meistens habe ich das Tape vor dem Duschen entfernt und direkt danach wieder ein Stück drauf gepackt. Nach 4 Wochen konnte ich keine Warze mehr sehen. Ich habe die Prozedur noch ca. 3 Wochen weiter betrieben. Das Risiko eines Rückfalles wollte ich vermeiden. Nun bin ich seit einem halben Jahr befreit und meiner Ferse sieht man weder die vorhergehenden Behandlungen an, noch die sehr schonende Methode mit dem Panzertape.

Gute Besserung, Marie

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