Frage von benjifurrer, 252

Wenn die Mutter überfordert ist, und die Kinder abgeben möchte, kann ich als nicht leiblicher Vater die Kinder zu mir nehmen?

Hallo Zusammen

Ichhabe eine zurzeit dringende frage, meine Ex Freundin mit der ich 8 Jahre zusammen war und ihren 2 Kinder die nicht von mir sind aber ich sie als meine Kinder ansehe. Der Leibliche Vater zeigt seit Geburt der Kinder keinerlei intresse an den Kindern.

Meine Ex Freundin rief mich vor ein paar Tagen an und fragte mich ob ich die Kinder für einige Zeit zu mir nehmen kann denn sie ist von ihrem neuen Freund Schwanger und kommt mit den EIGENEN nicht mehr zurecht. Meine Vermutung ist das der neue Freund die Kinder nicht aktzeptieren kann/will.

Natürlich würde ich für die Kinder alles tun den auch wenn sie nicht von mir sind liebe ich sie als wären es meine eigenen.

Meine Frage jedoch;

Da sie in Deuschland (Baden Würtemberg) wohnt und ich in der Schweiz, ist das nach Deutschem Recht problemlos machbar das ich die Kinder mit der Einverständniss der Mutter zu mir in die Schweiz hole und sie da weiterhin auch die Schule besuchen und ein normales Leben führen können, oder gibt es da schwierigkeiten weil ich NICHT der leibliche Vater bin?

Ich habe schon einige Personnen darunter auch einen deutschen Anwalt gefragt leider jedoch keine wirklich hilfreiche Antwort bekommen.

Ich denke mir wenn die Mutter die Einverständnis gibt und ich auch müsste es doch kein problem sein oder?

Ich bitte euch keine abfälligen antworten zu geben wie einige aus anderen Seiten, es ist mir sehr wohl bewusst das ich als Nicht Vater keinerlei Verantwortung hätte, aber ich habe die Kinder ins Herz geschlossen und werde dies auch nicht ändern.

Ich bedanke mich für jede (normale/hilfreiche) Antwort....

Antwort
von teafferman, 54

Ist vom Alter der Kinder teilweise abhängig. Ab dem 14. Lebensjahr besteht ein Anhörungsrecht vor dem Familiengericht, ab dem 16. Lebensjahr ist das Familiengericht verpflichtet, die Wünsche der jungen Menschen so weit zu berücksichtigen, wie sie nicht dem Wohl der Minderjährigen schaden. 

Tatsächlich ist Dein Fall allerdings ein wenig verzwickt aufgrund Deiner Einschätzung der aktuellen Lebenssituation der Kinder. 

. Da ist also die Frage im Vorfeld zu klären, welche Schule bei Dir vor Ort bestenfalls infrage kommt. Da würde ich Sorge tragen, für den Bedarfsfall entsprechende offizielle Papiere von vorlegen zu können. 

Wohnraum und Tagesbetreuung sind ja gegeben. So jedenfalls verstehe ich Deine bisherigen Ausführungen. 

Das Jugendamt hat nur beratende Funktion. Entscheidungen trifft das Familiengericht. 

Hier ist dann noch im Vorfeld zu klären, wer das Aufenthaltsbestimmungsrecht inne hat und das Sorgerecht. Die Kinder haben ja auch ihre Väter. Oder einen gemeinsamen Vater. Der Vater hat in der Regel auf jeden Fall hälftig das Sorgerecht. Hat er es nicht, solltest Du den schriftlichen Nachweis vorlegen können. Das Gleiche gilt für das Aufenthaltsbestimmungsrecht. 

So. Sind diese Fragen geklärt, können die Sorgerechtsberechtigten ihre Pflichten abtreten. Dazu ist tatsächlich in Deinem Fall sicherlich notwendig, sich an das Familiengericht zu wenden. Das kann relativ einfach ablaufen. Vorausgesetzt, alle Parteien sind sich einig und gut vorbereitet. 

In dem Fall wird beim Familiengericht beantragt, dass die elterlichen Rechte und Pflichten vollumfänglich auf Dich übertragen werden. Sicherlich wäre nicht schlecht, würden Deine Eltern für den Notfall mit eingetragen. 

Da ist dann aber die Frage zu klären: 

Nur zeitweise oder für immer? 

Und auf jeden Fall sollten sich die Erwachsenen bewusst sein, dass eben spätestens mit 16 Jahren die Kinder selbst bestimmen können. Also eigene Forderungen aufstellen können. - Bei uns in D. 

Ich lese aus Deinen Ausführungen, dass die Mutter sich über eindeutige und klare Regeln gar nicht bewusst werden kann oder will. Kinder sind keine Gegenstände, die mal eben nach Bedarf für eine unbestimmte Zeit an einen anderen Ort verbracht werden können. - Nicht gegen Dich. 

So würde ich vorgehen. Ohne jetzt Jurist zu sein. Und ich würde mich hier besprechen: https://www.nummergegenkummer.de/

Dann ist, natürlich, damit zu rechnen, dass das Familiengericht sagt: 

Alles gut und schön und toll vorbereitet. ABER die Mutter ist erneut schwanger und kann mit den bereits vorhandenen Kindern Nichts anfangen? Die stören? Da schicke ich denn doch erst mal das Jugendamt vorbei, damit dieses sich für mich einen Überblick über die aktuelle Situation verschafft. 

In D hat das Wohl der Kinder immer an erster Stelle zu stehen. 

Das bedeutet unter Umständen auch, dass der Mutter Familienhilfe angeboten wird, Therapie oder Kurs. - Was mir so spontan einfällt. Gibt noch mehr Möglichkeiten, ihr zu helfen. - 

Wir tauschen uns hier über lebende Wesen aus. Da kann keine pauschale Antwort erfolgen. Denn Leben passt nicht in Schablonen. Leuchtet Dir ein. :))))

Die Schweiz ist ein sicherer Nachbarstaat. In ihm wird auch Deutsch gesprochen. Softskills werden dort höher gehalten als bei uns. Eure schulische Ausbildung braucht sich hinter der unseren nicht verstecken. Und so weiter und so fort. 

Aber das Recht der Eltern auf regelmäßigen Kontakt zu den eigenen Kindern. Es wird bei uns hoch bewertet. 

So. Ich hoffe, ich habe Dir ein wenig deutlich machen können, wie der Weg verlaufen kann. Sicherlich wäre ein Anwalt für die Kinder, der sich in beiden Rechtssystemen gut auskennt, empfehlenswert. 

Antwort
von soissesPDF, 30

Die korrekte Vorgehensweise wäre, einen Rechtsbeistand (Rechtsanwalt) für die Kinder beauftragen.

Hierüber ließen sich familienrechtliche Fragen, das Kindeswohl betreffend, klären.
Eventuell übernimmt das zuständige Jugendamt die vorrübergehende Vormundschaft für die Kinder und regelt anstehende Fragen im Wege der Amtshilfe mit den schweizer Behörden.
Bis die Frage der Vormundschaft für Dich geklärt wäre.

Ist ja nicht die juristische Vormundschaft allein, geht auch um die Besuchsrechte und Unterhaltspflichten des leiblichen Vaters, später um die Staatsbürgerschaft der Kinder.

In Deutschland sind alle Behören und Gerichte gesetzlich verpflichtet, das Kindeswohl, als eigenständiges Recht der Kinder, durchzusetzen.
Das wäre dein Einfallstor um die Kuh vom Eis zuzerren.

Kommentar von gnarr ,

ein rechtsanwalt ist nicht notwendig. weiterhin ist ein jugendamt nicht notwendig, da eine vormundschaft nicht über das jugendamt geregelt und erteilt wird.
hierbei reicht eine vollmacht ausgestellt von der mutter an den ex. mehr ist nicht notwendig. dazu bedarf es auch keine amtshilfe der schweizer behörden.

weiterhin werden in der konstellation beide eltern unterhaltspflichtig, nicht nur der vater. auch wird sich die staatsbürgerschaft der kids nicht ändern, die bleibt deutsch. wenn die kinder alt genug sind und immer noch im ausland sind, können sie mit 18 selbst entscheiden ob sie schweizer werden wollen u. klären ob sie es überhaupt wollen.

weder gericht noch jugendamt sind also interessant. die treffen hier keine entscheidungen, die mutti nicht im rahmen ihres sorgerechtes allein treffen kann.

Kommentar von Schwimmakademie ,

aber auch nur, wenn sie das alleinige Sorgerecht hat. Der Kindsvater ist zu fragen wenn sich das Kind dauerhaft im Ausland aufhalten möchte.

Dein Halbwissen, so es denn vorhanden ist ist hier absolut deplatziert. Tut mir leid- kann es nicht anders sagen.

Kommentar von soissesPDF ,

Über mein Halbwissen brauchst Dir sicher keine Gedanken machen, über Deine Leseschwäche vermutlich eher.
Ich sagte, einen Rechtsbeistand für das Kind beauftragen.
Alles weitere regeln hernach die Familiengerichte, nach den Maßgaben des Kindeswohls.

Antwort
von Maximus68, 84

Das dürfte nach deutschem als auch nach schweizerischem Recht sehr schwierig sein.

Problem ist, dass du nicht das Sorgerecht für die Kinder hast. Und selbst wenn der leibliche Vater kein Interesse an den Kindern hat, dürfte er in diesem Fall ein Mitbestimmungsrecht haben.

Grundsätzlich müsste für die Kinder ja eine Aufenthaltsbewilligung beantragt werden. Und da du nicht der leibliche Vater bist und auch sonst keine Rechte bzgl. der Kinder hast, stell ich mir das schwierig vor, hier einen Titel zu bekommen. 

Selbst bei einem "Familiennachzug" gibt es Grenzen bzw. Fristen.

Ich würde mich diesbzgl. mal an das deutsche Jugendamt, das kantonale Migrationsamt und das Staatssekretariat für Migration wenden.

Kommentar von gnarr ,

wenn vati kein sorgerecht hat, hat er auch kein mitbestimmungsrecht. wenn er eh die kinder nie sieht, wirds ihn auch zukünftig nicht tangieren was aus den kindern wird oder wer sie aufzieht.

die beziehung zum fragesteller ist soziale bezugsperson, sozialer vater. das deutsche jugendamt ist kein ansprechpartner, da die kein mitspracherecht in privaten dingen haben.

Kommentar von Maximus68 ,

Aber sie haben sehr wohl eine Beratungsfunktion. Und ein nicht vorhandenes Sorgerecht des Vaters ist hier nicht erwähnt, lediglich fehlendes Interesse. Daher wäre aus meiner zumindest zu klären, welche Rechte hier gelten.

Kommentar von Menuett ,

Für Rechtsberatungen ist das Jugendamt nicht zuständig.

Kommentar von gnarr ,

wenn kein sorgerecht von vati erwähnt ist, gehen wir einfach davon aus, dass als unverheiratete nur mutti dies hat. das macht die situation einfacher. wenn vati noch sorgerecht hat, wäre die sache etwas umfangreicher unter umständen.

das jugendamt berät nicht in rechtsfragen.

Antwort
von KariYagamie, 31

Eine komplizierte Angelegenheit. Ich fürchte, dass das nicht so einfach wird da der leibliche Vater (egal ob er sich drum kümmert oder nicht) noch ein mitspracherecht hat. Ich würde dringend einen Anwalt hinzuziehen (vielleicht auch zsm. mit deiner Ex Freundin) und das Jugendamt aufsuchen. Diese werden euch das genauer erklären können.

Kommentar von gnarr ,

es bedarf keines anwaltes, auch kein jugendamt. es bedarf einer simplen vollmacht und das wars. der leibliche vater wird nur dann gefragt, wenn er sorgerecht hat. ansonsten hat er kein mitspracherecht in irgendeiner sache.

Kommentar von KariYagamie ,

Liebe/r gnarr, wie wäre es wenn du mal den Mund halten würdest?! Du hast nämlich wie es aussieht von nichts eine Ahnung!

Antwort
von gschyd, 30

Ich persönlich würde folgendermassen vorgehen:

  1. bei kantonaler Migrationsbehörde abklären, ob auch Ferienkinder gemäss Art. 10 AuG (Ausländergesetz) hier in der Schweiz zur Schule gehen können?

    Falls ja, was zu tun wäre, wenn sie allenfalls länger als 3 Monate blieben?

    Falls nein ob in Eurem Fall eine Zulassung zu einem Aufenthalt zwecks Ausbildung/Schulbesuch (gemäss Art. 27 AuG) grundsätzlich möglich wäre?
    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20020232/201507200000/142.20....

    Falls weder Art. 10 noch Art 27. greift müsstest Du sie wohl als Pflegekinder aufnehmen (bitte dies verifizieren bin juristisch versiert aber keine Juristin)
  2. Falls ja, die Schule(n) Deines Wohnortes kontaktieren und die entsprechenden Bestätigungen einholen
  3. Parallel dazu würde ich auch die KESB kontaktieren, ob Du bezüglich CH Recht was besonderes beachten müsstest (Ferienkinder, Betreuung) - bei Pflegekinder sowieso?
  4. und wenn die CH Seite geklärt ist, denke ich wirds auch einfacher sein auf der D Seite das richtige Vorgehen zu finden ...

Ab Seite 29 (resp 47 im pdf) findest Du gute Infos zu Pflege- und Ferienkinder (Kap.4.2.4) sowie Aufenthaltszulassung zwecks Ausbildung gem. Art 27 AuG (Kap.4.2.5) - https://ius.unibas.ch/uploads/tx\_x4equalificationgeneral/29768/20100830171414\_...

Antwort
von Teeliesel, 87

Ich würde beim Jugendamt mal nachfragen, ob die Möglichkeit besteht, das du als Pflegeperson (Pflegevater) die Kinder betreuen kannst (darfst). Ein Anwalt für Familien/Sorgerecht müsste das auch wissen.

Kommentar von gnarr ,

braucht weder das eine noch das andere.

Kommentar von Teeliesel ,

Die rechtlichen Dinge müssen schon geklärt werden.

Kommentar von gnarr ,

die müssen nicht gerichtlich geklärt werden und das jugendamt klärt keine rechtlichen dinge. die mutter gibt einfach nur vollmachten an den menschen und er nimmt die kinder mit sich, wenn sie das erlaubt. dazu brauchts kein jugendamt und kein gericht.

Antwort
von DeniiisFB, 59

Wenn wildfremde schon die Chance haben das Erziehungsrecht zu bekommen dann sollte das bei dir kein Problem sein.Wäre ja ein Witz.

Ich denke das es da eigentlich kein Problem geben wird.

Traurig aber das man seine Kinder nur abgibt da man schwanger ist ? Oder der neue nicht damit zurecht kommt? Wobei das nicht klar ist..

Tolle Mutter 

Kommentar von gnarr ,

er bekommt kein erziehungsrecht.

Antwort
von gnarr, 72

wenn sie dir vollmachten erteilt, die kinder mit in die schweiz zu nehmen, dann ist das überhaupt kein problem. problematischer wird, dass die kinder wohl aufenthaltstitel brauchen werden, dass die anmeldung an der schule die unterschrift der mutter benötigt etc.

die mutter bestimmt wenn sie alleiniges sorgerecht hat, wo die kinder sich aufhalten und wenn nötig bei wem. dazu brauchst du keinen anwalt.

hast du scon gefragt wieviel unterhalt sie monatlich leistet? für das andere kind würde ich das jugenamt informieren, dass die mutter nicht stabil genug ist kinder großzuziehen, sondern schnell überfordert ist.

Kommentar von benjifurrer ,

Das thema mit dem Unterhalt habe ich ziemlich am anfang des telefonates besprochen, da ich zurzeit nicht auf fremde Gelder angewiessen bin und meine Familie sich genau so einsetzten würden habe ich ihr vorgeschlagen das das Geld für den Unterhalt der Kinder auf ein Kinderspaarkonto überweisen soll damit die Kinder später etwas davon haben und einwenig abgesichert sind.

Auf deine frage bzg. Jugendamt, nein ich habe sie bzg. Stabilität der Mutter noch nicht informiert, ich möchte dazu auch zuerst die kids rausholen bevor ich weitere schritte einleite.

Kommentar von gnarr ,

die gefahr besteht, dass sie die kinder sofort zurückholt nach deutschland, wenn du das jugendamt irgendwie informierst oder sie das gefühl hat, dass du in ihrer neuen beziehung was querschießt - selbst wenn du es nur gut meinst.

die kids in der schweiz zu haben ist für dich also niemals eine dauerlösung. die zwei verbleiben solange bei dir, wie mutti das möchte und duldet. sobald sie genug davon hat, musst du die kinder sofort rausrücken und sämtliche vollmachten erlöschen. das sollte dir in der situation bewußt sein.

Kommentar von Mignon4 ,

@ gnarr

Wenn du wirklich Bescheid wüßtest, würdest du nicht ständig deine Meinung ändern. In diesem Beitrag muß das Jugendamt informiert werden. Unten hast du das abgestritten. Was denn nun???


weder das jugendamt hat damit was zu tun, noch ist ein gericht involviert oder würde sich involvieren. 

Verwirre den Fragesteller bitte nicht, sondern gib zu, dass du die Antwort nicht weißt!

Kommentar von gnarr ,

doch ich weiß es, die frage ist ob du überhaupt verstehst worum es geht. wohl ehr nicht.

Kommentar von Mignon4 ,

@ gnarr

Danke für den Lacher! :-) Wer keine Sachargumente hat, wird irrational, häufig sogar beleidigend. Letzeres will ich dir allerdings nicht unterstellen. :-)

Kommentar von gnarr ,

also verstehst du garnix. das ist wahrlich der kracher.

Kommentar von KariYagamie ,

Also ich muss Mignon4 durchaus zustimmen!
Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man lieber nicht antworten!

Kommentar von gnarr ,

selbes wie vorher, warum antwortest du dann - wie mignon sagte sie hat keine ahnung und wie wir von dir wissen, hast auch du keine ahnung. dann schweigt doch einfach. trolle.

Kommentar von KariYagamie ,

Ja, du bist ein Troll ganz genau! Gut das du das auch eingesehen hast👍🏼

Kommentar von Menuett ,

Nein, er ist kein Verwandter.

Damit braucht er eine Pflegeerlaubnis gemäß § 44 SGB VIII.

Eine Vollmacht der Mutter gilt nur 8 Wochen.

Kommentar von gnarr ,

nein das braucht er nicht. es reicht eine vollmacht und dann ist gut.

Kommentar von Menuett ,

§ 44 SGB VIII

Kommentar von KariYagamie ,

Gnarr bist du so blöd oder tust du nur so!?!?!?

Antwort
von Schwimmakademie, 24

Guten Morgen,

Entswcheidend hierfür dürfte sein, wer das Sorgerecht hat. Wenn dies allein bei der Mutter liegt, kann sie es dir (teilweise oder umfassend) übertragen.

Auch die Dauer der Übertragung kann variieren.

Wenn jedoch gemeinsames Sorgerecht besteht (auch wenn der Vater sich nicht kümmert) dann kannn dir nur das Familiengericht weiterhelfen.

Am besten wird sein, ihr beide (Mutter und Du) setzt euch mit einem Anwalt zusammen und lasst euch beraten.

Aufgrund des Auslandsaufenthalts werden da wohl erinige Hürden zu nehmen sein.

LG und viel Erfolg

PS Dein Engagement finde ich klasse

Kommentar von gnarr ,

auch hier muss bei gsr überhaupt kein familienrecht involviert werden. es hilft dem fragesteller als außenstehende soziale bezugsperson in keiner weise weiter.

weiterhin bedarf es keines teueren anwalts um die fragen untereinander zu klären.

Kommentar von Schwimmakademie ,

Mit solchen Aussagen wird der Fragesteller nur verunsichert. Die Meinung desKindsvaters ist einzuholen, wenn die Mutter nicht das alleinige Sorgerecht hat.

Und wenn dieser nicht damit einverstanden ist, wird es um die beschriebene Vorgehensweise nicht drumrum gehen.

Genau das hatte ich aber schon oben gepostet. Ich finde es toll, wenn du dein Wissen einbringen möchtest aber bitte bedenke, dass hier Menschen sind, die Hilfe suchen und nicht verwirrt werden w(s)ollen.

Danke

Antwort
von Menuett, 25

Wenn die Mutter damit einverstanden ist und die alleinige Sorge hat - selbstverständlich darf sie das entscheiden.

Meine größte Frage wäre, wie man die Kinder krankenversichert und ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz bekommt.

Es müßte doch auch bei Euch so etwas wie Ausländerbehörden geben?

Da findest du doch dann am ehesten eine Antwort.

Kommentar von gnarr ,

oder auch hier: info4alien.com

Kommentar von Menuett ,

Der Link funzt nicht.

Kommentar von gnarr ,

stimmt ist info4alien.de

Kommentar von Menuett ,

Sorry, ich hatte dich als  Verwandten im Hinterkopf.

Du bist ja gar kein Verwandter.

Nein, Du brauchst eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt.

§ 44 SGB VIII Erlaubnis zur Vollzeitpflege

(1) Wer ein Kind oder einen Jugendlichen über Tag und Nacht in seinem Haushalt aufnehmen will (Pflegeperson), bedarf einer Erlaubnis. Einer Erlaubnis bedarf nicht, wer ein Kind oder einen Jugendlichen

1. im Rahmen von Hilfe zur Erziehung oder von Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche aufgrund einer Vermittlung durch das Jugendamt,

2. als Vormund oder Pfleger im Rahmen seines Wirkungskreises,

3. als Verwandter oder Verschwägerter bis zum dritten Grad,
4. bis zur Dauer von acht Wochen,

5. im Rahmen eines Schüler- oder Jugendaustausches,

6. in Adoptionspflege (§ 1744 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) über Tag und Nacht aufnimmt.

Kommentar von gnarr ,

nö braucht er nicht. er ist im ausland. somit genügt eine vollmacht von mutti.

Kommentar von Menuett ,

Ich wage zu bezweifeln, dass die Eidgenossen da so kulant sind und nicht ein noch strengeres Gesetz vorweisen können.

Antwort
von Mignon4, 92

Ich kann die Frage leider nicht beantworten!

Ich finde es aber super von dir, dass du dich um die Kinder kümmern möchtest, obwohl sie gar nicht deine eigenen sind.

Ich glaube, deine Frage kann nur das für den Wohnort deiner Ex zuständige Jugendamt bzw. Gericht beantworten.

Es bringt dir nichts, hier Vermutungen von Laien zu erhalten.

Alles Gute und viel Erfolg bei deinen Bemühungen! :-)

Kommentar von gnarr ,

wenn du keine vermutung hast wie die frage richtig lautet, warum antwortest du überhaupt nonsense?

weder das jugendamt hat damit was zu tun, noch ist ein gericht involviert oder würde sich involvieren. entscheidungen trägt die mutter alleine und gibt einfach vollmachten.

Kommentar von Mignon4 ,

Warum kommentierst du meinen Kommentar überhaupt, wenn du die die richtige Antwort selbst nicht kennst???  Fege erst vor deiner Tür und dann vor anderen Türen! Ich habe immerhin zugegeben, dass ich die Antwort nicht kenne. Du erteilst hier widersprüchliche Auskünfte. Das finde ich viel schlimmer als meinen Beitrag:

Hier schreibst du, das Jugendamt hätte damit nichts zu tun! Merkwürdig. In deinem obigen Beitrag liest sich das ganz anders, nämlich so:

für das andere kind würde ich das jugenamt informieren, dass die mutter nicht stabil genug ist kinder großzuziehen, sondern schnell überfordert ist.

Noch Fragen! :-)))

Kommentar von Grautvornix ,

Sehe ich auch so Mignon, die Sache ist viel zu wichtig, um sich auf die Aussagen in einem Forum zu verlassen.

Der gleiche Fall im Juraforum (immer noch ein Forum, das ausdrücklich betont, das es keine rechtsverbindlichen Aussagen sind, die dort gegeben werden).

http://www.juraforum.de/forum/t/freiwillige-abgabe-des-sorgerechts.343053/

Kommentar von gnarr ,

das juraforum ist tot und die mutter gibt ihr sorgerecht ja nicht ab. hier wird sowas überhaupt nicht erwägung gezogen. das sorgerecht kann sie nicht an fremde abgeben und dazu bedarf es eines gerichtes, wenn sie es an den vater abgeben will. der fragesteller ist aber nicht der leibliche vater, sondern soziale bezugsperson. mit vollmachten ausgestattet seitens der kindesmutter kann er die kinder bei sich behalten und schalten und walten wie er es für richtig hält. das kann er solange tun, bis die mutter es nicht mehr möchte.

dazu bedarf es weder gericht noch jugendamt.

miggi so wird ein schuh draus :)

Kommentar von Grautvornix ,

Du solltest sofort den Experten Status bekommen.

Kommentar von gnarr ,

brauch ich nicht^^ schenk ich dir den status.

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