Frage von slow29, 116

Welche Innendämmung diffusionsoffen am günstigsten?

Will mir nen Loft anmieten und plane nun die Heizkostensenkung.

Denke an Innendämmung sowie Wandheizung.

Bin dankbar für Tipps.

Möchte gerne auch gutes Raumklima haben. Ich weiss nicht was besser ist. styropur mit dampfsperre oder diffuionsoffene platten. Und wenn offen, dann welche platten oder material? Ytong? Soll wirklich heizkosten stark reduzieren.

LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Onki73, 19

Es ist fraglich, ob eine Dämmung überhaupt notwendig (wirtschaftlich) ist. Lofts sind in der Regel sehr hoch mit großem, einfach verglasten Fensteranteil. Hier ist grundsätzlich die Beheizung mit viel Wärmestrahlung angeraten.

Sind die Wände gleich oder stärker als 38cm (36,5cm) so muss man aufpassen, das das Kosten/Nutzen-Verhältnis nicht aus dem Ruder läft. Es nützt nichts, wenn man 12.000,- Euro in Dämmmaßnahmen investiert, um monatlich 50,-Euro an Heizkosten zu sparen.

Mein Wohnhaus hat leider nur eine 30cm starke Aussenwandkonstruktion aus 2x 12cm Ziegelstein mit 6cm Luft dazwischen. Ich klebte auf den Innenputz 10cm Ytong und verputzte diesen neu. Mit den Putzschichten habe ich nun eine Gesamtwandstärke von etwas über 45cm.

Vor allen Aussenwänden verlegte ich unten hydraulische Heizleisten (System Radia-Therm, linear doppelt) und realisierte damit eine Hüllflächentemperierung (nach Konrad Fischer) und bekam ein Raumklima, welches ich nicht mehr missen möchte. Keine kalten Wände mehr, selbst im tiefsten Winter.

Durch die Temperierung mit dem hohen Wärmestrahlungsanteil werden auch die Wände getrocknet. Dadurch steigt der Dämmwert der Wände an, was eine zusätzliche Dämmung in der Regel unwirtschaftlich macht. Wärmestrahlung wird schon von einfachem Fensterglas zu 100% reflektiert. Einfache Fensterkostruktionen sind damit kein Problem.

Meine Empfehlung zur peiswerten "Sanierung" geht daher in Richtung der Installation von hydraulischen Heizleisten vor allen Aussenwandflächen. Wünscht man etwas mehr, so sollte eine moderate Innendämmung mit Ytong (7,5/10/11,5cm) erfolgen. In diese kann einen Wandheizung eingelassen werden oder ebenfalls nur unten eine Heizleiste.

Vorteil der Heizleiste: Relativ preiswerte Installation. Undichtigkeiten können schnell lokalisiert und preiswert behoben werden. Nachteil: Höhere Vorlauftemperaturen gegenüber der Wandheizung notwendig. Die Heizleiste nutzt aber dafür auch die Gesamtdämmstärke der Wand, was bei der Wandheizung nicht möglich ist, da sie in die Wand eingelassen wird.

Kommentar von janfred1401 ,

Die Heizleisten sind gut. Den Rest .....

Ytong ist einer der größten Schallüberträger, den man sich im Haus einbauen kann.

Antwort
von elsamuel, 43

Wärmedämmberechnung. Was für ein spannendes Thema. :-)

Also um den optimalen Wert bzw. das beste Material für deine Lage zu finden solltest du dir etwas Zeit lassen und das Ganze etwas näher analysieren.

Analysieren?

Jep! Es gibt sogenannte U-Werte(U-Wert = Wärmedurchgangskoeffizient). Damit lässt sich ermitteln, welche Dämmwerte zu erwarten sind, wenn man Werkstoff XY einbaut. Eigentlich kann man das selbst ausrechnen, wenn man zum Beispiel eine Werkstofftabelle hat, aber das ist sehr umfangreich. Warum? 

Weil es noch einige Werte zu berücksichtigen gibt. Zum Beispiel sogenannte RSI-Wert ect. Um dir das Leben zu vereinfachen empfehle ich dir diesen Rechner: https://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/

Einfach deine Situation ausgeben und du bekommst die besten Werte. Erfahrungsgemäß würde ich dir eine homogene Dämmplatte von Gutex empfehlen. Da hast du dann sowohl einen Kälte als auch Wärmeschutz. Hat dir das weitergeholfen?

Kommentar von janfred1401 ,

Ja, sehr gut. Den U-Wert Rechner habe ich auch oftempfohlen.

Wichtig ist im Diagramm der Taupunktverlauf(blau) und der Temperaturverlauf(schwarz). Die blaue Linie sollte immer Abstand zur Temperaturlinie haben. Wenn die blaue Linie die schwarze Linie berührt, herscht dort Taupunktunterschreitung und es wird sich dort Feuchtigkeit bilden. Es wird mir Sicherheit Schimmel entstehen.

Schimmel muss nicht unbedingt nur auf der Oberfläche der Innenwand sichtbar sein, im inneren der Wand ist er genauso schädlich und da er nicht sichbar ist wird er nicht oder viel zu spät erkannt. Die Schäden sind kaum zu beheben, wenn sich Schimmel in einer Hohlblockwand aus den 70er Jahren bildet.

Die in meiner Antwort genannte Variante der Innendämmung mit Foamglas hat als Dämmung beste Werte für Feuchtschutz und auch beste Werte für Hitzeschutz.

Antwort
von Geistwesen, 21

Komm nicht mit günstig, das wird am Ende teuer!
Lass die Finger weg von Polysterol, Styrodur, Depron und dem ganzen Plastikmist, das hat mit diffussionsoffen wenig am Hut und kann nicht annähernd das, was ökologische Dämmmaterialien hinbekommen. Ich würde nur noch mit zellulosebasierenden Dämmstoffen, Hanf und Holz dämmen.
Die Natur ist unseren menschgemachten Dämmstoffen immer noch um Längen voraus, wenn es darum geht, einen hohen Dämmwert bei gleichzeitig hoher Feuchtigkeitsaufnahme und Wiederabgabe zu bewerkstelligen.

Tragen sie mal im Sommer ein T- Shirt mit wenigstens 55% Hanffaseranteil und danach ein ganz normales T- Shirt aus 100% Baumwolle oder eines mit moderner Funktionsfaser(Cool Max, Gore tex und Co.).

=> Ihnen wird ein Licht aufgehen und sie werden sagen: "Warum hat mir das nicht schon früher einer gesagt."

Antwort
von realistir, 34

Vergiss zuerst mal die üblichen Argumente gewisser Interessenvertreter;-)
Vor allem die der Baudämmbranchen! Diese argumentieren immer nur sehr einseitig und gewinnträchtig für Sie selbst.

Vergiss vor allem all die Argumente bezüglich U_Werte von Baumaterialien.
Diese sind auch immer nur sehr einseitig definiert, berücksichtigen immer nur angebliche Wärmeverluste! Dass Materialien auch Wärme speichern können, zum Beispiel im Sommer durch Wärmestrahlung der Sonne, wird verschwiegen und sogar zunichte gemacht durch Außendämmungen ;-) Oder Fussbodenheizungen sind gute Wärmestrahler und besser als Konvektionsheizungen.

Verschwiegen wird vor allem dass das Naturheilmittel namens Holz viel besser ist als die sonst üblichen menschlich hergestellten Baumaterialien.

Der Wärmeverlust durch Holz ist sehr gering, die Wärmespeicherfähigkeit auch, also ist das so betrachtet ziemlich neutral. Nun überleg mal, wieso Blockbohlenhäuser selbst im Norden keine Aussen- und keine Innendämmung brauchen!

Holz wäre ein guter Stoff, nur ist der trotz natürlichem Faktor wieder mal teuer gemachter Wertstoff. Kapitalistisch orientierte Welt ;-)

Schau dich mal bei Konrad Fischer um, oder befrage ihn, was du machen solltest, machen könntest. Der räumt gerne mit so manchem Irrtum der Baubranche auf, wird natürlich auch deswegen kritisiert ;-)

Falls du also Holz zur Innendämmung verwenden möchtest, solltest du auch an die Verhältnisse zwischen Holzwand und Steinwand denken. Wenn das geschickt hinterlüftet ist, sollte es kaum Probleme geben.


Antwort
von janfred1401, 50

diffusionsoffene Platten können aus Schaumglas sein. Allerdings ist Schaumglas 3x so teuer wie vergleichbare Styropurdämmung.

Auf die Schaumglaplatten mit Ankerdübeln Holzwolleplatten("Sauerkrautplatten) befestigen. Darauf einen 20mm Lehmputz.

Wohlfühlklima. Keine Taupunktunterschreitung im geamten Bauteil. Schimmelbildung kein Thema. Da im Vergleich zur Aussendämmung kein Gerüst benötigt wird sind die Kosten aber immer noch vergleichsweise moderat.

Kleiner Nachteil (allgemein bei jeder Innendämmung): Kältebrücken können nicht vollkommen eleminiert werden. Wohnraumgröße wird etwas geringer bei 8cm Gesamtstärke.

Kommentar von Onki73 ,

Ich wüsste nicht, das Glas diffusionsoffen ist. Schaumglas demzufolge auch nicht.

"Kältebrücken" sind bei Beheizung mit einem hohen Anteil an Wärmestrahlung bezüglich möglicher Schimmelbildung überhaupt kein Problem.

Kommentar von janfred1401 ,

bei den "Kältebrücken", fachlich heist es ja Wärmebrücken, aber der Begriff "Kältebrücke" stösst gerade bei Laien wohl mehr auf Verständnis. Also dabei ging es mir nicht um Schimmelgefahr, sonder ganz simpel um Wärmeverluste. Deshalb addiert der Energieberater da vom Energieverbrauchswert einen Faftor dazu. Ein Mehrverbrauch der Energie wegen Wärmebrücken hält sich aber im niedrigen einstelligen %-Bereich

Antwort
von pharao1961, 58

Grundsätzlich rate ich von einer Innendämmung ab, wenn nicht weitere Maßnahmen (z.B. dezentrale Wohnraumlüfter) getroffen werden. Wenn nicht anders machbar, dann empfehle ich aus mehreren Gründen Polystyrol. Bei Gasbetonplatten/steine müßte man schon einen recht dicken Stein haben um eine entsprechende Dämmwirkung zu haben.

Kommentar von slow29 ,

was wäre deine empfehlung um bei einem loft am günstigsten die Heizkosten zu senken?

bzgl wohnraumlüfter mache ich mich mal schlau, danke.

Kommentar von pharao1961 ,

Eine Aussendämmung wäre bautechnisch besser, aber natürlich auch kostenintensiver. Innen dämmung wäre am preiswertesten, aber im Hinblick auf die Taupunktverlagerung noch weiter nach innen, auch am kritischsten. Damit Schimmelpilzmäßig nix passiert, wären hier eine dezentrale Wohnraumlüftung angesagt. Das macht man auch bei Altbausanierung wenn der Denkmalschutz seine Griffel drin hat und äußerlich garkeine Veränderung zuläßt.

Kommentar von slow29 ,

also polystirol platten + Dampsperre + dezentrale wohnraumlüftung?

Kommentar von pharao1961 ,

Ich sehe hier zwar nicht den Sinn für die Dampfsperre, aber wenn du es so magst...

Kommentar von slow29 ,

ja ich habe wohl die Funktion einer DZ Wohnraumlüftung noch nicht verstanden : )

Kommentar von pharao1961 ,

http://www.ebay.de/itm/Luftungsgerat-dezentral-mit-Warmeruckgewinnung-Fernbedien...

Die Geräte blasen 70 Sekunden die Raumluft raus und saugen dann 70 Sekunden wieder neue an. Und das rund um die Uhr. Du hast ständig frische Luft mit Wärmerückgewinnung. Nie wieder Fenster aufmachen und Energie rauslassen ohne wieder zu bekommen. 2 Lüfter - ggf. auch in 2 verschiedenen Räumen (vorzugsweise die Nassräume) wegen der Querlüftung machen Sinn.

Antwort
von janfred1401, 39

Hier mal ein Diagramm aus dem U-Wert Rechner zur Foamglasdämmung mit den weiteren Eingaben meines alten Hauses Baujahr 1906. Für eine Energieberechnung würde man allerdings einen Faktor X für Wärmebrücken aufschlagen. So um 15%

Kommentar von Onki73 ,

Na da sieht man es doch: Die Schaumglasplatte lässt überhaupt keine Feuchte durch. Deshalb kein Taupunktproblem in der Konstruktion.

Kommentar von janfred1401 ,

Das hast du aber total falsch interpretiert. Schaumglas ist wie ein Schwamm. Ich würde mal sagen 25% Glas und 75% Poren. Ich hab keine Zahlen zum spezifischen Gewicht, aber es ist sehr leicht und lässt sich mit einem Messer/Kelle schneiden. Selbst bei 80mm stärke.

Schaumglas ist diffusionsoffen. Bitte nicht mit Glas vergleichen.

Kommentar von Onki73 ,

Das Gas in den Schaumglasplatten ist eingeschlossen. Die Poren im Schaumglas sind geschlossen. Eine Durchdringung von Feuchte durch die Schaumglasplatte ist nicht möglich. Die Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl ist praktisch unendlich - also das Gegenteil von diffusionsoffen. Einfach mal im Internet googeln.

Kommentar von janfred1401 ,

Wenn ich Wasser über eine Schaumglasplatte schütte, läuft es auf der anderen Seite raus. Ich brauche dafür nicht zu googeln. Ich habe bereits sehr viel Schaumglas verarbeitet.

Du solltest nicht über Sachen reden bzw. schreiben, von denen du keine Ahnung hast. Typische Fall von aus dem Internet zusammengesuchten Halbwissen. Und das du die von mir eingestellte Grafik nicht lesen oder deuten kannst und trotzdem einen Kommentar dazu abgibst ist schon peinlich.

Ich bin Profi. Und du kannst weiter googeln.

Antwort
von dietar, 36

Zellulose basierte Isolierung ist als diffusionsoffene Dämmung fast allen anderen Dämmmaterialien überlegen. Beim Wandaufbau sollte man auf Dampfsperren verzichten. Die Frage, zu welchem Zweck Dampfsperren dienen sollen wude noch niemals befriedgend beantwortet. Jedenfalls schaltet die Dampfsperrs die Wand als Feuchtigkeitspuffer aus.
Dann muss man innen wie außen Plastik- oder Latexfarben vermeiden. Auch abwaschbare oder metallisierte Tapeten sollte man zugunsten eines gutwen Raumklimas vermeiden.
Was mich immer wieder wundert, ist die unerschütterliche Vorliebe für Polystyroldämmungen (Styropor( in Deutschland.
Woanders in der EU sind sie als Dämmmittel für Wohnbauten ausdrücklich und mit gutem Grund verboten.

Kommentar von realistir ,

Das Thema Dampfsperren kann gar nicht befriedigend beantwortet werden. Erstens hat alles gleichzeitig Vorteile und Nachteile, je nach Betrachtung. ;-)

Zweitens gibt es auf keiner Seite einen sinngemäß dampffreien Raum. Siehe Beispiel Dachdämmung mit Dampfsperre. Auf jeder Seite diese angeblichen Dampfsperre gibt es diese "Luftfeuchtigkeit"!

Einziger Unterschied sind die paar Prozent Unterschied. Aber ob die etwas nennenswertes ausmachen, ist nicht zu beweisen, nicht bewiesen worden.

Oft wird nur das bewiesen oder behauptet, was dem jeweiligen Interessenten dienlich ist.

Antwort
von jogibaer, 29

Mein Tipp für dich ist, lass dich baubiologisch beraten. Diese Leute verstehen was von gesund und angenehm wohnen.

Also von Polystyrol Platten raten sie dir sicher ab. Sie erzeugen ein unnatürliches Raumklima. Dampfsperren braucht es in Küche oder Bad. Im Wohnbereich eher nicht.

Falls die Wände eine Mauer ist, gibt es z.B. den Isolier- Putz auf biologischer Basis. Das könntest du selber machen. Schon 2 - 3 cm davon innen an der Wand, wäre super. Isoloier- Putz dämmt beinahe so gut wie Styropor. Und das Raumklima ist herrlich. Der Putz ist schnell trocken. Die Wand wird sich viel wärmer anfühlen.

Ich kenne den Unterschied und kann dir den wärmstens empfehlen.

Isolier- Putz braucht keine Dampfsperre weil er atmen kann.

Kommentar von slow29 ,

mensch danke dir. super tipps hier. Ich sehe die zusammensetzung von isolierputz und verstehe das prinzip.

eigentlich hört sich das nach genau der Lösung an die ich suche.

fertiges gemisch ist ziemlich teuer aber es sollte doch sehr günstig selbst zu mischen sein..

"mineralischen Rohstoffen Kalk, Sand, Zement und Wasser hergestellt. Dazu
wird ein Porenbildner beigemischt. Um die Dämmfähigkeit weiter zu
erhöhen, kommt noch Perlite, Glimmer und Korkgranulat dazu"

Kommentar von slow29 ,

ich sehe man bekommt zb styropor granulat 500 liter für 15 euro.

wenn ich das mit dem kalk, sand, zement plus porenbilder also co2 erzeuger, vermische wär das doch was : )

Kommentar von slow29 ,

oder korkgranulat 100 liter für 12 euro. nei gross abnahme könnte es deutlich günstiger werden.

ist nur die frage wieviel man brauch..

Kommentar von jogibaer ,

Ich habe damals den Putz in Säcken gekauft. Alles schon fertig gemischt. Es hatte auch ein wenig Korkgranulat drin. Die Säcke waren sehr leicht zu tragen.

Dann an Ort Wasser zugegeben und gut gemischt. Ging sehr gut. Habe ca.2.2cm aufgetragen und es hat funktioniert. Kann diesen Putz empfehlen. Er ist schnell trocken.

Danach eine Grundierung drauf gepinselt und einen Bio- Abrieb drauf gespachtelt. Ohne Grundierung wird es nichts, weil sonst der Abrieb zu schnell trocknet, und man keine Zeit hat, ihn gleichmässig zu verreiben. Zum Schluss noch etwas Bio- Farbe drauf. 

Im Winter war der Effekt wie Tag und Nacht zu vorher. Weil sich das so gut bewährte, isolierte ich jedes Jahr ein Zimmer, inkl, Küche.

Kommentar von slow29 ,

Was hat es dich gekostet und welches Produkt genau war das? 

Kommentar von slow29 ,

und auf was für einen untergrund hast du das aufgezogen? weil ich hätte teilweise rote backsteine..

Kommentar von jogibaer ,

Rote Backsteine, das sollte gehen.

Bei mir habe ich erst die Farbe abgemacht und dann war die Wand normal Zement Putz. Weiss nicht mehr ob ich eine Grundierung verwendet habe.

Wichtig ist die Wand erst gut befeuchten, dann den Putz drauf schmieren. Ich machte immer gleich ca. 1 cm drauf. Sobald es trocken war wieder eine Schicht. War ganz einfach.

Kommentar von janfred1401 ,

Wenn wirklich Zementputz daruter ist, dann ist das eher schlecht. Ein Zementputz kann kaum atmen, ist also bezüglich diffusion schlecht.

Kommentar von jogibaer ,

Da ich in der Schweiz wohne habe die Säcke bei Firma Haga in Rupperswil gekauft. Diese Firma verkauft alle Bio Produkte die es braucht.


www.haganatur.ch/portfolio_page/haga-biotherm




Antwort
von Grundludwigpia, 11

Lieber slow29,

gerade bei Innendämmung ist die Gefahr von Bauschäden (Schimmel) sehr groß. Das ist in der Regel nichts für Selbermacher, es sei denn du hast jemand zur Hand, der wirklich rechnen kann, wie sich die Feuchteverhältnisse entwickeln und dir auch garantiert, dass das nicht zu Bauschäden führt. Also kein Kumpel, der das mal so macht, sondern ein Handwerker, der dir Gewährleistung bietet. Ein paar Infos zu Produkten findest du hier: http://www.enbausa.de/daemmung-fassade/daemmung/waende/innendaemmung.html oder per Stichwortsuche Innendämmung auf dem Portal.  Außerdem kannst du bei enbausa.de auch aktuelle Dämmstoff-Listen anfordern, die dir einen Produktüberblick verschaffen, kostet allerdings bißchen (9,90 Euro für einen Komplettüberblick zu Plattendämmstoffen mit Preisen und physikalischen Eigenschaften)


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