Frage von MoritzKnopfauge, 77

Relais am Nachtspeicher defekt, wer muss die Kosten übernehmen ?

Seit 16 Jahren wohnen wir in unserer Wohnung über die Tatsache, daß diese Wohnung mit Nachtspeicher beheizt wird war ich nie glücklich aber es ist bei uns in Oberstdorf sehr, sehr schwierig bezahlbaren Wohnraum zu finden, also gute Miene zum bösen Spiel. Eigentlich hatte ich meinen Frieden mit der Situation geschlossen bis vor gut 2 Wochen als die Jahresabrechnung ins Haus geflattert kam. Seit 13 Jahren nachweislich einen konstanten Verbrauch von 1400 - 1600 Kilowatt pro Jahr je nach dem wie kalt der Winter war, hier in Oberstdorf haben wir vielleicht an 2-mit etwas Glück 3 Monaten im Jahr die Heizung ganz abgestellt. Im Jahr 2014 war schon der erste Schock in der Jahresabrechnung, plötzlich über 3000 KW , ich bin zum Stromversorger gegangen um zu reklamieren, ohne Erfolg man hat mich wie ich heute erkenne belabert und am Ende war ich überzeugt soviel Strom verbraucht zu haben..ein weiteres Jahr vergeht und vor 2 Wochen kommt die Jahresrechnung ohne jede Veränderung in den Gewohnheiten, wir sind beide den ganzen Tag ausser Haus zum arbeiten stehen plötzlich über 7000 KW auf der Abrechnung, ich bin fast Ohnmächtig geworden und leicht hysterisch...Ein neuer Sachbearbeiter beim E-Werk sieht diesmal ein, da stimmt etwas nicht. Die Ablesung war richtig, ich informiere meinen Vermieter zu diesen Dingen, er sagt mir ( in dem Moment) das nicht ich , nicht er sondern das E-Werk verantwortlich wäre und er würde sofort den Elektriker vom E-Werk beauftragen. Dieser kommt am nächsten Tag, stellt fest das das Relais von einem Nachtspeicherofen kaputt ist und deswegen der Ofen Tag und Nacht die Temperatur konstant hält, sprich er lädt Tagstrom welcher natürlich viel teurer ist. der Elektriker baut, weil er diesen Fehler schon vermutet hatte ein neues Relais ein, stellt den Strom wieder an und das Relais haut es gleich wieder durch. Im August 2014 haben wir ein neues Bad bekommen dabei wurde der Warmwasserboiler versetzt und hat anscheinend einen " Kurzschluss" gehabt laut Fachmann würde dieser Boiler nun immer wieder das Relais durchhauen. den Boiler welcher eigentlich auch automatisch sich zu den Nachtstromtarifen ein- und ausgeschaltet hat habe ich im Moment auf manuell stellen lassen. Nun mein Problem es findet sich niemand der für die Nachzahlungskosten aufkommen will.Währe schön wenn mir da jemand eine Antwort geben könnte: wer ist da Haftbar zu machen? Vielen Dank für eure Hilfe im Vorfeld.

Antwort
von FlyingCarpet, 66

Derjenige der den Boiler eingebaut hat, denke mal das in diesem Fall ein Sachverständiger ran muss. Es muss ja auch wieder ein korrekt funktionierendes Gerät her. Könnte auch sein, dass nach Deiner ersten Beschwerde das E-Werk abteilig zahlen muss, kommt drauf an, ob Du beweisen kannst, das Du schon damals Unrichtigkeiten festgestellt hast.

Kommentar von MoritzKnopfauge ,

Vielen dank nochmals für Deine Hilfe Flying Carpet, ich habe heute nochmals mit meiner Vermieterin telefoniert und sie wird morgen Kontakt aufnehmen zu dem Elektrikermeister welche den Boiler angeschlossen hat denn der sollte ja eigentlich eine Versicherung haben. Problem ist nur das dieser seit 1 Jahr in die Rente gegangen ist und den Betrieb in die nächst größere Stadt nach Kempten verkauft hat....Nach meinem Wissen sollte aber so ein Geschäftsverkauf auch die Regressansprüche mit übernehmen!?? Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen wie diese Geschichte ausgehen wird.

Antwort
von chvoyage, 55

Das ist ja ein Griff ins Klo, wie man es keinem wünscht, meine Güte.

Viel Glück, ich drücke die Daumen

Kommentar von MoritzKnopfauge ,

Das kannst Du wohl laut sagen, ich hätte diesen Streit auch nicht gebraucht aber jetzt heißt es kämpfen, schaun wir mal wie es ausgeht. Trotzdem vielen Dank für die Glückwünsche kann ich in jedem Fall gebrauchen.

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