Warum sind die Gespräche die man nachts führt immer ehrlicher und tiefgründiger als die die man am Tag führt?

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4 Antworten

Dann schätze ich liegt es daran, dass man den ganzen Tag eine Fassade aufrechtzuerhalten versuchte um in der großen, bösen Welt nicht verletzt zu werden, und man dann am Abend / in der Nacht keine Kraft mehr hat, das beizubehalten. Dann ist man ruhiger und damit offener. 

#showerthoughts

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Interessante Frage.

Zum einen könnte es daran liegen, dass man nachts einfach schon zu müde ist, um sich Gedanken darüber zu machen, was man jetzt sagt und einfach sagt, was man denkt, also weder Lügen erfindet noch Dinge aus verschiedensten Gründen verschweigt, weil man einfach schon mit den Gedanken beim bevorstehenden Schlaf ist.

Andererseits liegt es vielleicht auch daran, dass man tagsüber allerlei Menschen sieht und trifft und in der Nacht ist man eher alleine oder mit Menschen, die man sowieso mag und somit ist man gleich auch wieder ehrlicher und hat auch das Bedürfnis, tiefgründige Gedanken zu teilen.

Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass man sich in der Nacht eher einsam fühlt und das Bedürfnis nach Nähe verspürt und somit eher bereit ist, etwas von sich preiszugeben, während man tagsüber sowieso schon genug Kontakt mit Menschen hat, der dann aber meist eher oberflächlich ist - weil es ja meist auch auf mehr Menschen verteilt ist und man sowieso nicht zurückgezogen genug ist, um sich sicher genug zu fühlen, intimere Dinge zu erzählen.

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Nachts ist es ruhiger und durch die Dunkelheit gibt es weniger visuelle Reize als sonst. Man kann sich also besser auf ein Gesprächsthema konzentrieren.

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ist das so? ist mir noch nie aufgefallen aber auf jeden fall gut zu wissen danke! :)

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