Frage von MxrinaFxshion33, 1.833

Lehrer verbietet mir mein Kopftuch im Sportunterricht normal zu tragen?

Mein Lehrer behauptet, dass im Gesetz stände, dass man sein Kopftuch beim Sportunterricht aus Sicherheitsgründen nach hinten binden muss, sodass es einem Turban ähnelt. Er meinte man dürfte es nicht anders, jedoch steht doch im Gesetz dass man seine Religion ausüben darf wie man möchte und meine frühere Lehrerin hat es mir auch erlaubt.. Was sagt ihr?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von nutella244, 319

1. Ich trage selbst ein Kopftuch. 2. Ich nehme am Sportunterricht mit Kopftuch teil. 3. Ich muss es auch nicht nach hinten binden. 4. Ich hatte noch nie einen Grund zu sagen das ich mich wegen mein Kopftuch verletzt habe. 5. Bei welcher Sportart würde man sich auch mit Koftuch verletzen? 

Wenn du keine andere Wahl hast dann ziehen in Sport einen Oberteil mit einem Halskragen an, dann sieht man auch nicht deinen Hals.:-) :-) 

Kommentar von Iflar ,

Moment...

Ein Kopftuch ist als Sichtschutz für den Hals gedacht? Ist das wirklich so? 

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Es soll auch den Hals verdecken, so ist es.

Kommentar von earnest ,

Wo steht das im Koran?

Ist der Hals denn eine Schamzone?

Antwort
von Zuko540, 394

Mein Lehrer behauptet, dass im Gesetz stände, dass man sein Kopftuch beim Sportunterricht aus Sicherheitsgründen nach hinten binden muss

Der Lehrer ist per Erlass oder Verwaltungsvorschrift des jeweiligen Kultusministeriums dazu verpflichtet, dass unfall- und verletzungsfreie Durchführung des Unterrichts durchgeführt wird und alle Gegenstände, welche das gefährden abgelegt werden, zumal man eine geeignete Sportkleidung tragen muss.

Und sein Verbot hat er mit Sicherheitsgründen auch begründet.

In Bayern wird es sogar empfohlen, dass Kopftuch aus den oben genannten Gründen auf ein Kopftuch beim Sportunterricht zu verzichten.

http://www.kuvb.de/fileadmin/daten/dokumente/GBI/Broschueren/Brosch%C3%BCre\_Sch...

Link führt auf die Seite der Kommunalen Unfallversicherung Bayern / Bayerischen Landesunfallkasse.

Er meinte man dürfte es nicht anders, jedoch steht doch im Gesetz dass man seine Religion ausüben darf wie man möchte und meine frühere Lehrerin hat es mir auch erlaubt..

Im Gesetz steht eben nicht, dass man seine Religion ausüben darf wie man möchte, sondern nur das die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und der religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse unverletzlich sind.

Sprich, dass der Staat nicht vorschreibt, welchen Glauben man haben muss oder was die Religionen machen dürfen und der Staat hat dafür zu sorgen, dass die ungestörte Religionsausübung, sprich Gottesdienste und sonst noch was, gewährleistet wird.

Was sagt ihr?

Du bist in dem Fall gesetzlich dazu verpflichtet, die Anweisung des Lehrers zu befolgen, dies ergibt sich aus dem Schulgesetz.

Kommentar von mineralixx ,

Seit wann übt man denn im Sportunterricht seine Religion aus? Es geht um Sport!

Kommentar von Zuko540 ,

Seit wann übt man denn im Sportunterricht seine Religion aus? 

Es ging um die Behauptung, dass man seine Religion ausüben darf, wie man möchte.

Es geht um Sport!

Ist mir schon bewusst.

Antwort
von Jack98765, 384

Nicht böse sein, aber der Sportunterricht und das Tragen von Kopftüchern hat aber sowas von nichts mit der Ausübung deiner Religion zu tun. Wenn der Sportlehrer darauf besteht, dass du dein Kopftuch aus Sicherheitsgründen anders trägst, dann hast du dem Folge zu leisten. Immerhin hat er nicht verlangt, dass du es komplett abnimmst.

Früher mussten wir im Sportunterricht allen unseren Schmuck ablegen, sprich Uhren, Ringe und Halsketten. Ich kann mich jetzt auch nicht beschweren, dass ich meine Halskette mit Kreuz ablegen muss und somit in meiner religiösen Ausübung eingeschränkt wäre.

Antwort
von Eselspur, 723

Gesetze regeln nicht jedes Detail - und widersprechen sich durchaus. Wenn du dich mit dem Kopftuch strangulieren könntest, will dich dein Lehrer schützen.

Soweit ich islamische Kleidungsvorschriften kenne regeln die, welche Körperstellen bedeckt sein sollen, nicht wie irgendetwas gebunden ist.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Dadurch sieht man meine Haut.

Kommentar von earnest ,

Ja und? Ist das was Schlimmes?

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ja und? Ist das was Schlimmes?

Es widerspricht manchen religiösen Traditionen. Hast du das nicht gewusst?

Kommentar von earnest ,

Du kennst mich doch inzwischen so weit, dass du weißt, dass ich das weiß.

Was also soll die rein rhetorische Frage, Gegengift?

Im Sportunterricht geht es nicht um das Ausüben einer religiös oder wie auch immer begründeten "Pflicht". 

Hier geht es schlicht und einfach um Haftungsfragen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Im Sportunterricht geht es nicht um das Ausüben einer religiös oder wie auch immer begründeten "Pflicht".

Aha. Also auch kein Kopftuchtragen beim Spazierengehen. Denn beim Spazierengehen geht es ja ums Spazierengehen und nicht ums Kopftuchtragen.

Also jetzt mal ernsthaft:  Was verstehst du denn an "religiöse Pflicht" nicht?


Hier geht es schlicht und einfach um Haftungsfragen.

So ist es. Und deshalb fragt ich mich halt schon, was du  eigentlich mit solchen  Kommentaren hier willst?

"Ja und? Ist das was Schlimmes?"


Kommentar von earnest ,

Das kannst du dich gern fragen.

Ich bin mir aber sicher, dass deine Antwort eine andere sein wird als meine.

Dabei sollten wir es dann vielleicht auch belassen.

Kommentar von Eselspur ,

Glaubst du, will dein Lehrer dich demütigen odr dich vor einer Verletzung schützen?

Kommentar von Eselspur ,

Die Fragestellerin will nicht, dass ein Mann Haut am Hals sieht. Ich finde, wir sollen das so akzeptieren und nicht bewerten.

Kommentar von earnest ,

Ich finde sehr wohl, dass man das im Deutschland des 21. Jahrhunderts bewerten darf.

Kommentar von earnest ,

Insbesondere dann, wenn das mit einer wie hier gezeigten Haltung einhergeht, auch vernünftige Kompromisse (siehe als "Turban nach hinten binden") hartnäckig abzulehnen.

Kommentar von Katie27 ,

leider macht es das der Person aber nicht leichter. sie wird auch darunter leiden. aber man kann nichts dafür wo man hineingeboren wird, das was man als Baby und Kleinkind kennenlernt verarbeitet der Mensch als erste Wahrheit seines Daseins. es hat eine andere Tiefe als alle anderen Erfahrungen und Dinge die wir lernen

Kommentar von earnest ,

Man kann sich abnabeln. Das gehört zum Wachsen und Erwachsenwerden dazu, Katie.

Dass das nicht immer einfach ist: völlig klar.

Kommentar von Succcer ,

earnest, wie mehrfach gebeten, mischt du dich hier ein, ohne ersichtlichen Grund und machst hier Muslime "dumm" an! ich hab dich mehrmals hingewiesen sachlich zu bleiben und hier nicht zu urteilen über leute wie sie zu leben haben

Kommentar von earnest ,

Succer, du hast dich nun mehr als eingemischt, indem du mich mit "Komplimenten" gestalkt hast, die Unterstellungen und "gute Ratschläge" enthielten - auch nach meiner dringenden Bitte, davon Abstand zu nehmen. 

Auf DEINE Ratschläge und Hinweise kann ich daher gern verzichten.

Ich "mische mich hier nicht ein", sondern antworte und kommentiere - so wie JEDER das hier bei GF darf.

Ich mache auch niemandem "dumm an". Verkneif dir bitte deine abschätzigen Werturteile. Und ob ein Grund für DICH "ersichtlich" ist, ist völlig irrelevant. 

Wenn dir die freie Meinungsäußerung bei GF nicht passt: Du MUSST auf dieser Plattform weder lesen noch schreiben.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Erstens, lieber Succer: Ist Dein GF-Name Programm?

Zweitens: Auf GF braucht man keinen Grund, sich einzumischen - man darf das einfach!

Drittens schreibst Du: "Wie mehrfach gebeten misch(s)t du dich hier ein" - d.h.: Du hattest earnest wohl schon zuvor gebeten sich einzumischen?! - Nun tut er es - was ist das Problem?

Viertens: Earnest macht nicht "dumm", sondern intelligent an (auch wenn nicht jeder das zu erkennen vermag)

Fünftens: earnest hat nicht über Leute geurteilt, sondern über die Lebenshaltung und Einstellung, die das Kopftuchtragen symbolisiert - und das darf er!

Sechstens: earnest ist in seinen Aussagen sachlich geblieben: Dass "gewisse" (vor allem, aber nicht nur: islamische) Traditionen NICHT mehr in unsere Lebensumwelt im 21. Jahrhundert passen ist eine vollkommen sachliche und zutreffende Feststellung!

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Danke an alle, die sich für Rechte anderer Einsetzen. Und an dich: Du kennst mich nicht persönlich und du weißt auch nicht in was für einer Sitation ich mich derzeit befinde, bitte beantworte meine Frage oder lass es einfach sein.

Kommentar von earnest ,

Falls du mich gemeint haben solltest, Mxrina:

Ich habe es nicht mehr für nötig befunden, eine eigene Antwort zu schreiben, denn hier stehen schon sehr viele gute Antworten - unter anderem die von deinem Glaubensbruder muhamedba - und ich doppele nicht gern.

Antwort
von TrudiMeier, 198

Es besteht durchaus Verletzungsgefahr. Insofern ist der Lehrer angehalten dafür zu sorgen, dass du dich nicht verletzt oder verletzen kannst.

jedoch steht doch im Gesetz dass man seine Religion ausüben darf wie man möchte

Und was haben die beiden Sachen jetzt miteinander zu tun? Richtig - nichts! Dein Lehrer hindert dich durch diese Anweisung nicht deine Religion auszuüben, wohl aber daran dich zu verletzen. Und das weißt du auch! Oder willst du deinem Lehrer unterstellen, dass er das macht um dich zu ärgern oder in deiner Religion einzuschränken? Deine Gesundheit steht vor deiner Religion.

Antwort
von Klaraaha, 425

Bei Unfällen zahlt nicht die Krankenkasse, sondern die Unfallversicherung der Schule. Meine Kinder waren z.B. in einem Sportverein. Die Trainer haben da sehr darauf geachtet, dass im Training und beim Wettkampf alle Ringe, Ohrringe, Piercings usw. abgenommen wurden. Es gab da scheinbar mal einen Unfall mit längerem Krankenhausaufenthalt und wenn man sich nicht an die Unfallverhütungsvorschriften hält, kann man selber auf den hohen Kosten sitzen bleiben. Der Trainer oder der Lehrer wird dann auch zur Verantwortung gezogen. Deshalb hat die Lehrerin recht. Kommt es zu einem Unfall wird sie auch Schwierigkeiten bekommen, weil die Versicherung sich weigert die Kosten zu übernehmen. Die sichert sich jedenfalls vorsorglich mal ab.

Kommentar von mineralixx ,

Korrekt! Aber es zahlt nicht "die Unfallversicherung der Schule" sondern der "Gemeindeunfallversicherungsverband" des entspr. Bundeslandes. Für den Verunfallten bzw. dessen Erziehungsberechtigten ist das eigentlich egal - aber die genannten Verbände haben viele Juristen, die jeden Fall genau daraufhin "abklopfen", ob er wirklich zahlen muß. Schon bei "kleinen Nachlässigkeiten" des Sportlehrers/-lehrerin kann es Probleme geben. Also: Anweisungen strikt beachten.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 164

Hallo!

Es ist eben so, dass in Deutschland abendländische Sitten, Gebräuche und Riten gelten ---------> so leid mir das für dich auch echt tut, befinden wir uns hier nicht im muslimischen Kulturraum & kann dahingehend auch keine Exklusivrechte für sich beanspruchen. Sorry, aber das ist nicht drin.. sowas trägt nicht zur Integration bei!

Speziell an öffentlichen Stätten zu denen auch Schulen zählen, sind religiöse Symbole nicht unbedingt gern gesehen & insofern teile ich die Argumentation deines Lehrers auch. Allerdings steht es nicht im Gesetz; da hat er Unrecht!

Es ist mehr eine Frage von persönlichem Goodwill & der eigenen Meinung. Manche werden sich am Kopftuch nicht stören, manche wollen es nicht. Ich würde es einfach absetzen & gut sein lassen.

Antwort
von Mewchen, 115

Ich verstehe nicht, warum so viele hier die Gefahren von Kopftüchern nicht erkennen... Diese können durchaus eine Verletzungsgefahr darstellen, nicht nur für die Trägerin:

- Verrutschen und dadurch eingeschränkte Sicht. Jetzt lass einen Ball auf dich zukommen oder dumm von der Seite anfliegen und Bumms an den Kopf

- Es löst sich beim Rennen und stellt eine Rutschgefahr für nachfolgende Schüler dar

- Turnen am Reck, da finde ich selbst das hinten zusammenbinden als riskant...

Und solang ihr getrennten Sport habt, ist ja nicht mal die Notwendigkeit für ein Kopftuch gegeben. 

Antwort
von Goodnight, 142

Der Sportlehrer hat recht, das Tragen eines Kopftuchs beim Sport ist mitunter lebensgefährlich.

Religionsfreiheit hat gar nichts mit dem Kopftuch zu tun. Kopftuch tragen ist eine neue Erscheinung. Die vor allem auch zur Provokation dient und man sich wunderbar vor Dingen drücken kann die man nicht tun will.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Heißt aber nicht, dass jeder sein Kopftuch für solche Zwecke ausnutzt. Und danke.

Antwort
von nnblm1, 370

Dein Lehrer trägt Verantwortung, auch was Verletzungen betrifft.

Ich halte das für einen guten Kompromiss - du darfst es tragen, aber eben so, dass sich die Verletzungsgefahr minimiert.

Antwort
von HansH41, 389

"jedoch steht doch im Gesetz dass man seine Religion ausüben darf wie man möchte"

Das darfst du privat und solange du nicht andere Vorschriften verletzt.

Deine Sicherheit beim Basketball hat Vorrang. Man wird auch Uhren, Halsketten etc. ablegen müssen.

Kommentar von bluestyler ,

Genau!

Durch das Kopftuch kann sie andere damit verletzen!

Nicht dass sich jemand weh tut!

Ich BITTE dich!

Kommentar von AnnnaNymous ,

Sie könnte hängen bleiben und sich selbst verletzen. Und willst Du wirklich in jeder Sportstunde eine Diskussion darüber, ob es heute angemessen ist, das Kopftuch anders zu binden und morgen nicht, weil nicht Basketball gespielt wird, sondern ein Zirkeltraining durchgeführt wird? Diese Regelungen müssen praktikabel sein.

Kommentar von bluestyler ,

Okay. Dann sollte man Barfuß laufen gehen. Durch die Schuhe, vor allem die Schnürsenkel, kann man hinfallen, da sie sich oft lösen.

Eine gefahr ist da.

Kommentar von AnnnaNymous ,

Und spitzfindige Leute auch. Man geht übrigens zu Turnschuhen mit Klettverschluss über, aber nicht, weil es zu gefährlich ist, sondern, weil die Kinder keine Schleife mehr binden können^^.

Antwort
von 1988Ritter, 503

Muslime müssen sich grundsätzlich von ihren Vorstellungen der Religionsfreihheit verabschieden.

Die Religionsfreiheit besagt, dass man seine Religion frei wählen und frei ausüben kann.

Sie besagt nicht:

  • das man mit seinen Religionsvorstellungen Andere belastet oder beschwert,
  • das man im Rahmen der Religionsfreiheit Sonderrechte beanspruchen kann,
  • das die Allgemeinheit Rücksicht auf religöse Minderheiten nehmen muss.

Dies mal grundsätzlich.

Hinsichtlich Deines Lehrers hat der Lehrer eine Obhuts- und Fürsorgepflicht. Wenn der Lehrer in Deiner Kleidung eine Gefährdung sieht, ist es sogar seine Pflicht Dir die Kleidung vorzuschreiben. Dazu bedarf es nicht einmal eines besonderen Gesetzes für das Tragen von Kopftüchern.

Kommentar von hummel3 ,

Danke für dies klare Darstellung der Realitäten!  

Kommentar von bluestyler ,

Naja, selbst Mutter Maria hatte so was ähnliches wie ein Kopftuch.

Würde es eine Christin tragen, wäre es kein Problem ne?

Wie kann sich bitte einer verletzen, wenn man ein Kopftuch tragt?

Erklärt es mir.

Kommentar von FancyDiamond ,

Ja vor über 2000 Jahren trug sie selbiges tatsächlich!

Aber da das Christentum nicht rückständig ist, und sich in weiten Bereichen weiterentwickelt hat, hakt dein Vergleich mit der turnenden kopftuckbestückten Christin, an allen Ecken und Enden.

Außerdem macht sich Religiösität sicherlich nach einem Stück Stoff fest!

Und überhaupt, wird doch der Sportunterricht heutzutage weitesgehend getrennt von Jungen und Mädchen abgehalten.

Wieso besteht sie also dann noch auf das Kopftuch?

Scheint ein Provokationsding zu sein.

Muslimen wird in dieser Gesellschaft schon mehr zugestanden, als allen anderen!

Man denke nur an den Burkini. Die Burka, obwohl ein allgemeines Vermummungsverbot gilt.

Kein Schweinefleisch in Schulkantinen, weil es ihnen gegen den Strich geht....

Wer sich wirklich integrieren will, der besteht nicht auf ein Kopftuch im Sportunterricht. Das noch dazu Gefahren birgt!

Kommentar von FancyDiamond ,

Hinzuzfügen ist, dass der Lehrer wohl ein Mann ist, ihm aber latent ein sexuelles Interesse an einer Schülerin zu unterstellen, finde ich infam.

Und nichts anderes tut der Islam.

Der Tenor ist ja, dass Männer sich körperlich nicht im Griff haben, sobald sie ein Stück Haut oder Haar einer Frau sehen.

Alles sehr fragwürdig...

Kommentar von Kuestenflieger ,

das kopftuch der maria , und der frauen nach 1945 war nur praktisch gegen wind und regen .

das der mohammedanischen frauen in deutschland ist befehl ihrer religionsführer . --aber mit schminke und lippenstift !!

aufgeklärte islamische frauen in der türkei und anderen staaten leben gesund und munter ohne zwangskopftuch .

Kommentar von bluestyler ,

niemand zwingt hier irgendwen lol

Kommentar von bluestyler ,

Kein Schweinefleisch in Schulkatinen????????

Ich denke, da bist du auf den falschen Stand xD

Für uns Muslime wird da nichts verändert.

Es gibt ein GERICHT für VEGETARIER . Dort steht nicht für Muslime.

Bei uns auf der Schule gab es normal Fleisch oder Vegetarisch.

Rate war ich immer essen musste ;)

Das ist hauptsächlich für Vegetarier gemacht worden und nicht für Muslime. 

Also da verwechselst du was

Kommentar von 1988Ritter ,

Ja warum soll man jetzt wegen Minderheiten Extrakosten fahren ? Früher gab man den Kindern Schulbrote mit. Wenn Muslime derart einschneidende Verpflegungsansprüche haben, dann muss das halt von den Eltern geregelt werden. 

Es besteht weder eine Verpflichtung, noch einen Anlass für Minderheiten Sonderkosten zu fahren.

Besondere Ansprüche von Minderheiten müssen nicht der Bevölkerung angelastet werden.

Kommentar von bluestyler ,

Haben wir das verlangt?????

Nur der Kuestenflieger hat halt falsche Dinge behauptet.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Muslime müssen sich grundsätzlich von ihren Vorstellungen der Religionsfreihheit verabschieden.

Wieso denn das?^^ Nö, Muslimen steht genauso ihre eigenen Vorstellungen zu, wie allen anderen auch :-)

Kommentar von DanMalawi ,

Es geht hier um eine ganz einfache Frage und nicht um die Verbreitung von politischen Parolen. 

Kommentar von 1988Ritter ,

Richtig....gleiche Ansprüche wie alle anderen auch. Keine Extrawurst, keine Sonderansprüche, keine Sonderbehandlung.

Muslime haben sich den hier geltenden gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten anzupassen.

Kommentar von 1988Ritter ,

Bevor man hier als Rechtfertigung, Relativierungsversuch und Ablenkung eine Nonne anführt, sollte man sich über den Stand der Nonne informieren.

  • Die Kleidung einer Nonne ist eine Ordenstracht, ähnlich einer Uniform.
  • In der Freizeit besteht für die Nonne keine Verpflichtung zum Tragen der Ordenstracht.

Die Zitierung einer Nonne als Rechtfertigung der Verhüllungsvorschriften der Frau im Islam, ist folglich nicht nur falsch, es ist limitiert.

Kommentar von bluestyler ,

Man sollte tragen was man will.

Immerhin ist man ja ,, FREI"

Kommentar von BencilHayvan ,




das man mit seinen Religionsvorstellungen Andere belastet oder beschwert,

Das du dich persönlich davon angegriffen fühlst, ist deiner beschränkten Toleranzschwelle zuzuschreiben, aber deshalb bei Weitem keine Belastung im objektiven Sinne. Kein Gericht der Welt wird dir das durchgehen lassen. Das ist vollkommen absurd. 

Das ist ein Argument a la "Du hast blaue Haare, du belastest mich damit. Du musst dir deine Haare nun rot färben."

Falsch. Er oder sie muss keine Rechte aufgeben, nur weil andere meinen, dass ihre Ansichten über denen anderer Menschen stehen würden.

Ein intelligenter Mensch zählt 1 und 1 zusammen und begreift dies. 

Ein geistig gesunder Mensch sieht keinerlei Kollision, die auf irgendeine Belastung zurückführt, die faktisch nicht existiert.





das man im Rahmen der Religionsfreiheit Sonderrechte beanspruchen kann,

Wieder falsch. Das Tragen religiös motivierter Kleidung ist kein Sonderrecht, sondern ein Recht, das allen Religionsgruppen zuteil wird. Siehe Kopftuch, Kaftan, Gebetsmütze, Kruzifix und X andere religiös motivierte Kleidungsstücke oder Gegenstände.

Art 4 GG bezieht sich ebenso auf religiös motivierte Kleidung: Gleich welcher Religion.





das die Allgemeinheit Rücksicht auf religöse Minderheiten nehmen muss.

Allgemeinheit ist das falsche Wort. Es ist eine Minderheit. Doch, die Minderheit muss sehr wohl geschützt werden. Eben deshalb haben wir in diesem Land Instanzen wie das Bundesverfassungsgericht.

Ein Land, das die Rechte von Minderheiten gleich welcher Gruppierung nicht effektiv schützt, ist dem Untergang geweiht. DAS ist ein Unrechtsstaat. 

Du denkst von A nach B. Eine Minderheit kann Menschenmassen im Millionenbereich wiederspiegeln, unterdrückt man die Meinung oder den Lebensstil von so vielen Menschen, so sind Kollisionen und Unruhen vorprogrammiert.

Einfaches Beispiel, deine Bezugnahme richtet sich auf das Kopftuch: Deinen bisherigen Antworten nach bist du Christ, erlaubst du allen Christen uneingeschränkt das Tragen von religiös motivierter Kleidung, aber verbietest es im gleichen Zuge anderen Gruppierungen, so wird man sich nach dem Grund fragen. Es brechen Unruhen aus, die Leute fühlen sich falsch behandelt, gar diskriminiert, es bilden sich Parallelgesellschaften, wenn nicht gar innenpolitische Auseinandersetzungen mit Tendenz zur Gewalt. Solch ein Gedankengut ist demokratiefeindlich und menschenverachtend. 

Nach deinen Vorstellungen regiert man kein Land, man zerstört es. 





Hinsichtlich Deines Lehrers hat der Lehrer eine Obhuts- und Fürsorgepflicht. Wenn der Lehrer in Deiner Kleidung eine Gefährdung sieht, ist es sogar seine Pflicht Dir die Kleidung vorzuschreiben. Dazu bedarf es nicht einmal eines besonderen Gesetzes für das Tragen von Kopftüchern.

Die Obuts- und Fürsorgepflicht kollidiert in dem Fall mit einem Grundrecht und muss sehr wohl näher beleuchtet werden, so einfach ist das nicht. 

Ob und inwiefern ein Kopftuch als Kleidungsstück den Sportunterricht behindern soll, ist mir als Sportler fraglich. 





Muslime müssen sich grundsätzlich von ihren Vorstellungen der Religionsfreihheit verabschieden.

Nein. Du kannst die breite Masse mit diesem Nonsens beeindrucken, ein intelligenter Mensch versteht, dass deine Argumente auf Subjektivität beruhen und an allen Ecken mit Recht und Justiz kollidieren. 

In dieser Hinsicht fehlt dir das Wissen, um im Ansatz über diese Themen reden zu können. Religionsfreiheit ist ein Grundrecht, das Muslimen, Christen, Juden und Gott weiß was gleichermaßen zusteht. 

Informiere dich oder kenne deinen Platz.

Kommentar von 1988Ritter ,

Da ich meinen Platz sehr gut kenne, ist meine Antwort in jeder Hinsicht absolut korrekt.

Deine Interpretationen, sowie die von Dir betriebenen Unterstellungen und Beleidigungen verzerren den von mir aufgeführten Sachverhalt in keinster Weise.

Dies beginnt schon bei Deinem ersten Pamphlet zur Belastung der Allgemeinheit. Die Allgemeinheit wird nicht durch Erscheinungsbilder belastet, sondern durch Forderungen!!!

Gleichsam Deine Zitierung des Artikels 4 des Grundgesetzes, der den Gegenstand der freien Religionsausübung garantiert. Dieser Artikel bedeutet nicht, dass die Bürger dieses Landes durch Religionspraktiken von Minderheiten eingeschränkt werden. Hier dürfen weder Schiiten sich öffentlich zum Aschura-Fest blutig peitschen und mit Säbeln den Säuglingen die Schädelhaut ritzen, noch dürfen Hindus am Rhein ihre Toten samt hinterbliebenen Witwen verbrennen. Der Artikel 4 des Grundgesetzes ist kein Freibrief!!!

Der Schutz von Minderheiten ist hier gesetzlich geregelt. Deutschland ist dementsprechend kein Unrechtsstaat. Die Gesetze des Landes sind jedoch nicht dazu da, dass mit anderen Gesetzes-, Kultur- und/oder Religionsvorstellungen die hier bestehenden Gesetze, Verordnungen und auch die Kultur aufweicht oder außer Kraft setzt. Sowas fängt unter anderem schon bei Kinderehen an. Die hier bestehenden Gesetze sind deutsche Gesetze!!!

Der Rest Deiner Reklamation ist zusammenfassbar. 

Menschen aus aller Welt kommen nach Deutschland nicht wegen den landschaftlichen Gegebenheiten, sondern wegen unserer Kultur, unseren Gesetzen, unserer Lebensweise und Toleranz.

Unsere Kultur, Gesetze und Lebensweise durch eine Falschinterpretation der Toleranz zugunsten einer Minderheit zu gefährden, ist gleichsam eine Gefährdung der Weltoffenheit. Dem ist in aller Konsequenz zu widersprechen.

Menschen Deines Gedankengutes kann man nur dringend den Blick in die junge Geschichte der BRD empfehlen. In Deutschland leben Menschen aus Indien, China, Japan, Europa, Osteuropa, Afrika und Amerika. Mit keiner dieser ethnischen Gruppen und deren Religionen gab es jemals einen Konflikt oder Beschwernis. Alleinig die Angehörigen des Islam liefern ständig Anlass zu Gesprächsstoff und Unannehmlichkeiten. Deshalb muss man nicht die Welt ändern, man muss dem Islam seinen Platz auf der Welt weisen.

Kommentar von BencilHayvan ,
eine Interpretationen, sowie die von Dir betriebenen Unterstellungen und Beleidigungen verzerren den von mir aufgeführten Sachverhalt in keinster Weise.

Du hast keinen Sachverhalt angeführt, sondern eine Stellungnahme zu der Frage der jungen Dame. Unterscheide.

Eine Interpretation wäre es, wenn ich eine Meinung wiedergeben würde, die auf meiner eigenen Subjektivität beruht. Eben dies habe ich dir vorgeworfen, du liegst da falsch: Meine "Interpretation" findest du in jedem Lehrbuch mit juristischem Charakter wieder.

Du kannst eine bestimmte Religion nicht nach deinen Maßstäben einschränken oder in deiner Rolle als einfacher Bürger Forderungen an irgendeine Religionsgemeinschaft stellen.

Was du von dir gibst, ist in keinster Weise mit der Religionsfreiheit nach Art 4 GG vereinbar. Hier liegt das Problem. Du verstehst den Schutzbereich des Artikels nicht, aber möchtest mitreden, da du eine konkret dem Islam gegenüber ablehnende Haltung zu vertreten vermagst, gestaltest du den Artikel so um, dass es dir passt. So läuft das nicht.

Dies beginnt schon bei Deinem ersten Pamphlet zur Belastung der Allgemeinheit.  Die Allgemeinheit wird nicht durch Erscheinungsbilder belastet, sondern durch Forderungen!!!

Wieder falsch. Dem wäre so, wenn das Tragen des Kopftuches aus einer Forderung resultiert, die faktisch aber nicht existiert. Das Tragen des Kopftuches ist gesetzeskonform und in Art. 4 GG inbegriffen. Dieser umfasst - wie bereits gesagt - auch Kleidungsstücke. Wie kann es sein, dass "die Allgemeinheit" von einer Forderung belastet wird, die nicht existiert? Um seine Religion auszuüben, bedarf es in diesem Lande keiner Forderung.

Ebenso ist die Entscheidung solcher Angelegenheiten nicht der "Allgemeinheit" überlassen, die du nicht einmal zu definieren vermagst, sondern der Judikative.

Gleichsam Deine Zitierung des Artikels 4 des Grundgesetzes, der den Gegenstand der freien Religionsausübung garantiert. Dieser Artikel bedeutet nicht, dass die Bürger dieses Landes durch Religionspraktiken von Minderheiten eingeschränkt werden.

Du definierst weder "Einschränkung" noch "Allgemeinheit" und lässt Fragen offen: Inwiefern wird A eingeschränkt, wenn B ein Kopftuch trägt? Und damit meine ich nicht deine persönliche Sichtweise, wenn du dich schon auf die Religionsfreiheit berufst, dann argumentiere mit rechtlichen Argumenten und nicht mit ausgedachten Sätzen.

Diese Frage beantworte ich dir:

Hier dürfen weder Schiiten sich öffentlich zum Aschura-Fest blutig peitschen und mit Säbeln den Säuglingen die Schädelhaut ritzen, noch dürfen Hindus am Rhein ihre Toten samt hinterbliebenen Witwen verbrennen.  D er Artikel 4 des Grundgesetzes ist kein Freibrief!!!

Und hier hast du dir deinen eigenen K:O Schlag gegeben. Du wechselst das Thema, um ein krasses Beispiel zu finden, das tatsächlich nicht von der Religionsfreiheit gedeckt ist.

Da du eben diese Extremität aber nicht auf das Kopftuch anwenden kannst, verwendest du ein Scheinargument, das eine Einschränkung durch das Kopftuch decken soll.

Das ist korrekt, die Religionsfreiheit legitimiert diese Taten nicht. Aber es geht hier nicht um irgendeine Verletzung oder Tötung von Menschen - die die Religionsfreiheit gleich welcher Religion nicht schützt - sondern um das Kopftuch. Und mir wäre es neu, dass man damit Menschen tötet oder verletzt.

D er Artikel 4 des Grundgesetzes ist kein Freibrief!!!

Wofür? Für die freie Religionsausübung: Gewiss. Ob und wann Art. 4 kollidiert, ist aber von Leuten zu überprüfen, die sich dahingehend auskennen. Das man mithilfe von Art. 4 keine Menschen töten kann, ist dem logischen Menschenverstand zu entnehmen und braucht keinen Denler. Aber Art. 4 ist ein Freibrief für das Tragen von religiös motivierter Kleidung, so zumindest weitesgehend ;-) Und das konterst du mit vollkommen zusammenhangslosen Argumenten, die darauf nicht anwendbar sind.

Der Schutz von Minderheiten ist hier gesetzlich geregelt. Deutschland ist dementsprechend kein Unrechtsstaat. Die Gesetze des Landes sind jedoch nicht dazu da, dass mit anderen Gesetzes-, Kultur- und/oder Religionsvorstellungen die hier bestehenden Gesetze, Verordnungen und auch die Kultur aufweicht oder außer Kraft setzt. 

Du redest und redest, man merkt, dass du eine sehr hohe Meinung von dir zu haben scheinst. Ich habe nirgendwo behauptet, dass Deutschland ein Unrechtsstaat sei. Ganz im Gegenteil, im Gegensatz zu einigen anderen kenne ich mich mit der Materie etwas aus, ich sagte, dass deine Vorstellungen einen Unrechtsstaat schaffen würden. Eben diese Vorstellungen kollidieren im übrigen mit unserer Verfassung, Ritter. 

Du weichst wieder ab. Nirgendwo ist hier von Gesetzen die Rede, die irgendwas aufheben, warum bist du so unsachlich? Es geht um das Kopftuch, das Kopftuch ist durch die Religionsfreiheit gemäß Art. 4 GG geschützt: Ein verfassungsimmanentes Grundrecht. Das Tragen alleine kollidiert NICHT mit bestehenden Gesetzen, Verordnungen (lol) oder setzt sie außer Kraft. 

Kommentar von BencilHayvan ,
Menschen aus aller Welt kommen nach Deutschland nicht wegen den landschaftlichen Gegebenheiten, sondern wegen unserer Kultur, unseren Gesetzen, unserer Lebensweise und Toleranz.

Ach so, wieder so ein Prolog...Ja, erzähl weiter.

Unsere Kultur, Gesetze und Lebensweise durch eine Falschinterpretation der Toleranz zugunsten einer Minderheit zu gefährden, ist gleichsam eine Gefährdung der Weltoffenheit.  Dem ist in aller Konsequenz zu widersprechen.

Du hast es immer noch nicht begriffen. : ALLE RELIGIONSGEMEINSCHAFTEN SIND IN DIESEM GRUNDRECHT INBEGRIFFEN. ES EXISTIERT KEINE BEVORZUGUNG DER MINDERHEIT XYZ.

Du bildest dir das ein, aus Gott weiß wie vielen Gründen, aber wenn eine Fatima ihr Kopftuch tragen kann, dann ist das keine Falschinterpretation der Toleranz, sondern die Gewährleistung eines Grundrechts, aber gerade dies verstehst du nicht. Ich vermute diesbezüglich einfach, dass dieser Denkfehler bei dir der allgemeinen Abneigung dem Islam gegenüber zu entnehmen ist.

Und du darfst diese Abneigung ruhig haben, aber gerade deshalb wirst du dich niemals zu solchen Themen vernünftig äußern können, denn du begreifst nicht, dass diese Freiheit eine jedem Menschen gegebene Freiheit ist. Wo du eine Bevorzugung irgendeiner Minderheit siehst, liegt im Grunde eine Selbstverständlichkeit vor. Das Muslim X, Jude Y oder Christ Z gleichermaßen von Art. 4 profitieren, ist aus der Sicht eines objektiven Menschen selbstverständlich. Aber gerade bei Muslim X stört es dich. 

Menschen Deines Gedankengutes kann man nur dringend den Blick in die junge Geschichte der BRD empfehlen. 

Danke, ich kenne mich dahingehend relativ gut aus. Dir empfehle ich einen Blick in die NS-Zeit, in der man den Juden den Bart abrasierte: Aus eben solch primitiven Begründungen. 

Aber heutzutage undenkbar.

In Deutschland leben Menschen aus Indien, China, Japan, Europa, Osteuropa, Afrika und Amerika. 

Erneut weichst du ab. Du vergleichst Äpfel mit Birnen, die Zahl der in Deutschland lebenden Muslime ist nicht mit den Zahlen der in Deutschland lebenden Chinesen oder Afrikanern vergleichbar. Aus Indien kommen auch einige Muslime, ebenso aus Afrika. 

 Mit keiner dieser ethnischen Gruppen und deren Religionen gab es jemals einen Konflikt oder Beschwernis.

Einige dieser Ethnien haben die gleiche Religionszugehörigkeit wie du. Kein Wunder, dass du da keine Konflikte siehst.

Sorry, ich stimme dir nicht im Ansatz zu: Ich kenne so viele Frauen die ein Kopftuch tragen, Leute, die ein Kruzifix tragen und sogar Juden, die mit Gebetskappen rumlaufen:

NIRGENDWO gab es ein einziges Mal ein Problem, weil wir uns gegenseitig respektieren.

Das verstehst du nicht: Du verstehst nicht, dass es keine Konflikte gibt, wenn man Kompromisse schließt. Diese Gesellschaft basiert auf Kompromissen, gerade weil wir so viele verschiedene Menschen sind.

Wenn du X Millionen aus subjektiven Gründen Vorschriften über die Kleidungsordnung machst, sind Konflikte aber vorprogrammiert.

"

 Alleinig die Angehörigen des Islam liefern ständig Anlass zu Gesprächsstoff und Unannehmlichkeiten. Deshalb muss man nicht die Welt ändern, man muss dem Islam seinen Platz auf der Welt weisen.
"

Kontrollfreak confirmed. Menschen ohne Macht neigen dazu über Menschen richten zu wollen, aber sag, wer bist du, dass du diese Äußerungen tätigst? Es ist schön zu wissen, dass Menschen mit solch widerlichen Ansichten nichts zu sagen haben.

Du bist das perfekte Beispiel dafür, warum auf dieser Welt Unruhen ausbrechen. Ein Egozentriker, der seine Angst mit Ideen kompensiert, die darauf beruhen, dass man Menschen einschränkt und knechtet, um die Kontrolle über sie zu haben. Und lass mich raten, dein Vorwand lautet "Der Islam ist eine Gefahr". Im Endeffekt resultieren solche Vorstellungen mit Machtlosigkeit und einem Verlangen nach Macht über Menschen, die man als Feindbild sieht. Aber in letzter Instanz spielt nicht einmal das eine Rolle, denn primär geht es einfach um das Gefühl, dass man etwas zu sagen hätte. 

Traurig. 

Kommentar von Lennister ,

das man mit seinen Religionsvorstellungen Andere belastet oder beschwert

Doch, sofern man dabei nicht ihre Rechte oder ihre Ehre verletzt, darf man das.

das man im Rahmen der Religionsfreiheit Sonderrechte beanspruchen kann

Doch. Da die Religionsfreiheit im Gegensatz zur allgemeinen Handlungsfreiheit nicht dem Gesetzesvorbehalt unterliegt, kann es passieren, dass jemand aus religiösen Gründen etwas darf, was ein anderer aus nichtreligiösen Gründen nicht darf.

das die Allgemeinheit Rücksicht auf religöse Minderheiten nehmen muss.

Doch. Sie muss insofern Rücksicht nehmen, als dass sie ihnen das Ausleben ihrer Religion im Rahmen der Schranken der Religionsfreiheit- Rechte anderer, Ehre anderer, Sitten- erlauben muss.

Das, was du hier als Auffassung der Religionsfreiheit von Muslimen darstellst, ist also in Wirklichkeit die Auffassung des Grundgesetzes von Religionsfreiheit. 

Kommentar von 1988Ritter ,

Auch dieser Einwand ist vollkommen falsch.

Um jetzt hier nicht in unverständliche Juristerei zu verfallen, ein paar Beispiele aus dem täglichen Leben, und zwar speziell auf den Islam bezogen:

  •  Ein Muslim hat die Verpflichtung zum fünfmaligen Gebet zu diversen Tageszeiten, die während der regulären Arbeits- oder Schulzeit fallen.

Dies muss ein Arbeitgeber oder Schule nicht hinnehmen. Es besteht kein Anspruch darauf, dass die Arbeit oder Schulunterricht zugunsten des Muslim unterbrochen werden muss.

  •  Ein Muslim beansprucht zur Verrichtung seiner Gebete einen Gebetsraum bei der Arbeitsstelle, Universität oder Schule.

Auch hierzu besteht weder Anspruchsgrundlage, geschweige denn Gesetz. Der Muslim hat sich den Gegebenheiten zu fügen. Sonderflächen müssen ihm nicht zur Verfügung gestellt werden.

  • Ein Muslim stellt seine Schuhe vor die gemietete Wohnung ins Treppenhaus, damit sein privater Wohnbereich nicht verunreinigt ist.

Dies muss ein Vermieter nicht dulden. Das Treppenhaus ist eine Gemeinschaftsfläche, zudem eine Feuerwehrbewegungszone. Es besteht kein Anspruch.

  •  Ein Muslim beansprucht nach seinen Glaubensvorstellungen Speisen die in der Kantine für die Allgemeinheit angeboten werden.

Dieser Anspruch ist nicht gerechtfertigt, und muss nicht gewürdigt werden. 

  • Muslime beanspruchen für sich einen extra Badetag in einem öffentlichen Hallenbad.

Der Schwimmbadbetreiber hat keine Verpflichtung einem derartigen Anspruch nach zu geben.

All diese Begehren, und man kann noch viele Beispiele bringen, haben nichts mit der Religionsfreiheit nach Artikel 4 des Grundgesetzes zu tun.

Tatsächlich stellen diese Forderungen Belastung der Allgemeinheit dar, und sind aus diesem Grund zu verweigern.

Die von Muslimen konstruierten Forderungen im Rahmen der Religionsfreiheit des Grundgesetzes bestehen somit in weiten Teilen nicht.

Die Religionsfreiheit des Grundgesetzes garantiert lediglich die freie Wahl und Ausübung der Religion der Bürger des Landes. Darüber hinausgehende Ansprüche, die dann in das Leben der Gesellschaft eingreifen, bestehen nicht!!!

Kommentar von bluestyler ,

Schön, dass du so pauschalisierst.

,,Ein Muslim beansprucht nach seinen Glaubensvorstellungen Speisen die in der Kantine für die Allgemeinheit angeboten werden"

Hab dir das schon eben gesagt, dass STIMMT nicht. Man hat nur was für die Vegetarier gemacht.

,,Ein Muslim stellt seine Schuhe vor die gemietete Wohnung ins Treppenhaus, damit sein privater Wohnbereich nicht verunreinigt ist"

Ich mache dies, aber selbstverständlich habe ich die anderen Menschen gefragt, die in der Wohnung leben. Keiner, ja wirklich keiner, war dagegen. Selbstverständlich hätte ich die Schuhe dann nicht vor der Tür gelassen, wenn sie nein gesagt hätten. Also wieder nur leere Behauptungen.

,,Muslime beanspruchen für sich einen extra Badetag in einem öffentlichen Hallenbad"

Achso die anderen Menschen nicht? Viele fordern ein Schwimmbad, wo man nackt rumlaufen kann. Das erwähnst du nicht? Also ich persönlich fordere nicht so etwas, was du gesagt hast. Wie immer, pauschalisierst du. 

,,Ein Muslim beansprucht zur Verrichtung seiner Gebete einen Gebetsraum bei der Arbeitsstelle, Universität oder Schule."

Beansprucht? Wir fragen ganz einfach, wenn man nein sagt, dann heißt es nein. Dann ist es unser Problem und wir werde einfach eine Lösung finden. Wenn derjenige so nett ist und unsere Religion respektiert, sagt er halt Ja. Oft kann man auch Gebete zusammen sagen z.b die Mittagsgebete, falls man keine Zeit hat. Schön, dass ,, EIN MUSLIM" das beansprucht. Es sind ja keine Millionen oder? Andere beanspruchen neue Klassenräume etc. Wir wollen z.b nur kurz in einem Raum gehen, wo z.b zurzeit kein Unterricht stattfindet und der Raum sowieso nicht benutzt wird. Was spricht dagegen dort zu beten? Dort ist sowieso KEINER. Wen stören wir da?

Alle diese Fragen bzw. Aufforderungen können so einfach gelöst werden. 

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Eine Aufsichtsperson müsste anwesend sein, zum Beispiel.

Kommentar von Jessy74 ,

@Bluestyler

Vielleicht geht es ja nicht um Muslime - wie immer - sondern darum das Du Dir vielleicht ein Bild machen könntest wie es wäre wenn 10Kinder ab und an beten möchten, 10Kinder ab und an kurz raus und 10Kinder kurz die Haare föhnen - weil es ihre Religion verlangt.

Es gibt Regeln an die hält man sich. 

Und wenn Du nach der Schule/Arbeit 7Std beten möchtest, dann mach es doch. 

Das stört wirklich niemanden. 

LG

Kommentar von bluestyler ,

Man kann auch in der Pause beten gehen?

Weißt du wie viele bei mir an der Schule Jummah gebetet haben? Es war kein Problem. Da wir die 7 Stunde oft frei hatten, konnten wir zur Moschee. Danach sind wir wieder zum Unterricht gegangen. Niemand hatte ein Problem damit. Außerdem habe ich nie gesagt, dass man WÄHREND des Unterrichtes beten soll, sondern in den Pausen.

Kommentar von Jessy74 ,

Siehst Du, das mein ich doch, 

Und ich denke damit hat auch keiner ein Problem :)

Kommentar von bluestyler ,

Ja , aber ein Kopftuch zu tragen ist so schlimm oder was?

Wenn jemand rote Haare hat, und es mich ,, wie manche hier sagen STÖRT", gehe ich da etwa hin und sage ihm: Du wirst dir sofort die Haare Braun färben, so etwas gehört nicht zu Deutschland!

Nein. Mache ich nicht.

Wenns mir nicht gefällt gucke ich da weg. Das ist eine Entscheidung, die ein Mensch selber trifft. Mir gefällt es nicht, trotzdem heißt es nicht, dass ich diese Person hasse etc. trotzdem sollte man diese Personen als Mensch respektieren.

Genau so beim Kopftuch.

Kommentar von Jessy74 ,

Du verstehst noch immer nicht den Kontext, das ist schon bemerkenswert :)

Es geht nicht um Kopftuch, es geht nicht um Glaube. Es geht darum das wir alle gleich behandelt werden möchten.

Die Dame soll ihren Kopftuch um ihren Hals binden im Sportunterricht, das verlangt der Lehrer, dann wird es getan - Punkt.

Wenn der Lehrer zu meinem Sohn sagt, er soll seine Kette abnehmen dann tut er das, er diskutiert nicht 5Std das aber seine Religion daran hängt.

Du verlangst Toleranz, die bekommst Du. Ich muss aber nicht akzeptieren das Du anders behandelst wirst, nur weil Du meinst einer Religion zu folgen die alles was in unserer Gesellschaft legitim ist verbietet.

Versuch es doch mal zu verstehen, so schwer ist es echt nicht....

Kommentar von bluestyler ,

..Es geht darum das wir alle gleich behandelt werden möchten."

Richtig. Aber bei der Kette gibt es auch Gründe, warum man sie abnehmen muss. Beim Kopftuch sehe ich eigentlich kaum welche. Wenn hier einige wären, die schlagkräftige Argumente geben würden, dann würde ich es verstehen, jedoch gibt es keine, meiner Meinung nach.

Kommentar von Jessy74 ,

Ja, Deiner Meinung nach.

Der Lehrer wird sich etwas dabei denken, es gibt Richtlinien an die er sich halten muss, es gibt Vorgaben von der Versicherung, Schulleitung.

Wenn ein Lehrer mit jedem Schüler darüber diskutiert, Anrufe starten muss wieso und weshalb dies und das nicht eingehalten werden kann, was meinst Du was dann los ist?

Sorry ich möchte Dir nicht zu nah treten aber bemerkst Du eigentlich Deinen Egoismus?

Du möchtest eine Extrawurst sein, Du möchtest das man Rücksicht auf Deine Bedürfnisse nimmt und man sich Dir fügt - Du musst aber akzeptieren das wir eine Gemeinschaft sind - wenn mein Kind seinen Käppi abnehmen muss aus z.B. aus versicherungstechnischen Gründen, dann tut dies auch Deine Tochter - ganz einfach.

In diesem Fall hat der Lehrer noch nicht mal drum gebeten es abzunehmen sondern es anders zu binden und es wird direkt eine Diskussionsrunde gestartet " Oooh, wir werden diskriminiert, ooooh er hat was gegen Muslime "

Nein. Für uns alle gelten die gleichen Rechte und Pflichten, wir halten uns daran. Wenn Du meinst damit Schwierigkeiten zu haben, dann musst Du Dir überlegen wo Du leben kannst wo Deine Wünsche und Moralvorstellungen sich treffen. 

Nicht die Gesellschaft passt sich Dir an damit es funktioniert, Du passt Dich der Gesellschaft an.

Verstehe nicht wieso Du Probleme hast dies nachzuvollziehen.

Kommentar von bluestyler ,

Du möchtest eine Extrawurst sein, Du möchtest das man Rücksicht auf Deine Bedürfnisse nimmt und man sich Dir fügt - 

Wie kannst du so etwas behaupten?

Kannst du meine Gedanken lesen? Ich trage kein Kopftuch, somit kannst du dieses ,, DU" dir sparen.

Und diese Extrawurst esse ich gerne auf ;)

Anscheinend kannst du in die Menschen ,, rein gucken" :D

Kommentar von Jessy74 ,

Vergessen wir den Kontext, sorry aber Du verstehst ja noch nicht mal einfache Sätze - sei es drum - schönen Abend :)

Kommentar von bluestyler ,

Oder du sagst wirres Zeug, was kein Sinn macht :D

Dir eben so, einen schönen Abend!

Kommentar von Lennister ,

Oh je. Du zeigst deine totale Ahnungslosigkeit hier in so mannigfaltiger Weise, dass ich wirklich verzweifeln möchte.

Erstmal unterscheidest du nicht zwischen Privaten und dem Staat. Das ist aber wichtig, denn die Religionsfreiheit ist ein Schutzrecht gegen den Staat. Der Staat darf sie also definitiv nicht einschränken,außer aus den Gründen, die das Grundgesetz anerkennt.

Dann listet du eine Reihe von Beispielen auf, posaunst heraus, dass hier angeblich kein Anspruch bestehe. Begründung, inwiefern das nicht von der Religionsfreiheit gedeckt ist? Fehlanzeige? Irgendein Beleg, ein Verweis auf eine Expertise oder am besten auf ein Grundsatzurteil eines bedeutenden Gerichts? Fehlanzeige; mir ist übrigens kein Grundsatzurteil zu einem deiner Beispiele bekannt.

Und um nochmal zu unterstreichen, dass du- wie immer- eine festgefügte Meinung, aber keine Ahnung hast, dann noch dieses Zitat:

 

Die Religionsfreiheit des Grundgesetzes garantiert lediglich die freie Wahl und Ausübung der Religion der Bürger des Landes. Darüber hinausgehende Ansprüche, die dann in das Leben der Gesellschaft eingreifen, bestehen nicht

Informier dich gefälligst, was Religionsfreiheit in Deutschland bedeutet. Das "Recht, die Religion auszuüben"(sogenanntes Forum Externum der Religionsfreiheit) ist nach geltender Rechtsprechung des BVGer das Recht, jeden einzelnen Aspekt des eigenen Lebens, und sei er noch so unbedeutend, an der religiösen Überzeugung auszurichten.

Und wenn ich mir morgen einbilde, dass mir der Gott Qadhier befiehlt, jeden Mittwoch um die Mittagszeit mit einem Topf auf dem Kopft über den Stadtplatz  zu laufen und "Was sollen wir trinken/sieben Tage lang" zu singen, dann ist das von der Religionsfreiheit gedeckt.

Und die Schranken der Religionsfreiheit sind die Rechte und die Ehre anderer, das Sittengesetz und grundlegende Werentscheidungen des Grundgesetzes. Das "Leben der Gesellschaft" ist keine Schranke an sich, und es steht auch nirgendwo im GG, dass durch Religion die Allgemeinheit nicht belastet werden.

Möglicherweise wird durch eine solche Forderung irgendein Recht verletzt oder gegen eine Grundwertentscheidung verstoßen. Wenn das aber nicht der Fall ist, dann muss die Gesellschaft diesen Eingriff in ihr Leben bzw. die Allgemeinheit diese Belastung nach dem GG hinnehmen. 

Kommentar von 1988Ritter ,

Mit derartigen Ansichten dokumentierst Du nur ein mangelhaftes Rechtsverständnis.

Der Staat ist das Volk, und somit auch ein Teil Privat. Das Volk benötigt in einer intakten Demokratie keinen Schutz vor dem Staat.

Kommentar von Lennister ,

Nein, meine Richtigstellungen seines Unsinns dokumentieren kein mangelndes Rechtsverständnis.

Der, der keine Ahnung hat, bist die immer du. Da kannst du dich noch so arrogant aufführen.

Und um deine totale Ahnungslosigkeit noch weiter unter Beweis zu stellen, setzt du Staat und Volk gleich. Einfach nur lächerlich.

Zur rechtlichen Definition des Staates, siehe Georg Jellinek.

Kommentar von SandraKathleen ,

Zudem sollte beachtet werden, dass Toleranz in beide Richtungen zu funktionieren hat.

Antwort
von MarkusKapunkt, 439

Ich habe gelesen, dass es in der Unterrichtsstunde um Basketball ging. Ich kann zwar nicht erkennen, inwiefern das "klassisch" gebundene Kopftuch dort in irgendeiner Weise eine Gefahr für dich darstellen könnte, aber vielleicht befürchtet dein Lehrer, du könntest fallen und dich mir dem Kopftuch dabei verfangen. Oder er will dir entgegenkommen und durch eine festere Art zu binden verhindern, dass das Kopftuch beim Sport verrutscht. 

Ob man deinen Hals nun sieht ist auch aus religiösen Gründen kein Problem. Geboten ist im Koran lediglich, seinen "Schmuck" zu bedecken, wobei dieses Wort eine Metapher für "Reize" also die Geschlechtsmerkmale ist. Jedwede weitere Verhüllung kann nur aus nichtkoranischen Quellen ebenfalls geboten sein, wie in der Sunna und den Hadithen. In manchen liest man, dass eine Frau nur Hände und Gesicht zeigen darf, noch radikalere Auslegungen zwingen Frauen sogar dazu, sich komplett in einer Burka zu verhüllen.

Du siehst also, dass es da ganz viele Lehrmeinungen und Vorschriften gibt und es keine Einheitlichkeit im Islam gibt. Halte dich also besser an die Vorschriften, die dir dein Lehrer macht. Er will dich damit nicht demütigen oder etwas gegen deine Religion tun, sondern dich sicher nur beschützen.

Antwort
von muhamedba, 322

Lehrer wollen in der Regel niemanden etwas schlechtes und hör bitte auf mit "ich dachte in Deutschland darf man seine Religion frei ausüben", da es hier in erster Linie um dich geht! Ringe, Ketten, usw. usf. sollst du ja auch ausziehen und da geht es nicht darum, ob ein Kreuz dranhängt. Natürlich kann man das so nicht mit dem Kopftuch vergleichen aber du sollst die Absicht dahinter verstehen - er ist für euch verantwortlich und schützt euch. Lehrer sind in der Regel gebildete Menschen und nicht solche "Intelligenzbestien", wie du sie im Internet findest.

Laut Gesetz kann er dir alles verbieten, wenn er für euch verantwortlich ist aber eben nur, wenn es einen Grund dafür gibt. Er kann nicht sagen "zieh das T-Shirt aus", weil das ein anderes Gesetz verbieten würde und es keinen Sinn machen würde. Deshalb kannst du Ihn fragen, wo es so geschrieben steht - ist eben nicht der Fall.

Antwort
von DerSchopenhauer, 346

Sicherheitsgründe - Dein Lehrer hat nicht ganz unrecht - aber man muß differenzieren.

Hier Infos (insbesondere auch zur Befestigung des Kopftuchs)

http://www2.dslv-nrw.de/wp-content/uploads/2014/02/3\_kopftuch\_im\_sportunterri...


Kommentar von earnest ,

Ich habe hier den Ursprung des interessanten Links nicht erkennen können.

Könntest du bitte nachliefern?

Kommentar von DerSchopenhauer ,

Deutscher Sportlehrerverband e. V. NRW (DSLV-NRW)

Kommentar von earnest ,

Danke!

Antwort
von Giustolisi, 240

Du kannst doch deine Religion den Rest des Tages ausüben, zumal im Koran nichts zum Kopftuch steht.
Das Kopftuch ist soweit ich es verstanden habe ohnehin mehr ein kulturelles als ein religiöses Symbol.

Antwort
von Ontario, 6

Wieder mal so eine Frage,wo jemand unbedingt durchsetzen möchte, das Kopftuch zu tragen. Du kannst freilich deine Religion ausüben, dafür haben wir nach dem Gesetz die Religionsfreiheit, die es in Ländern nicht gibt, in denen der Islam Staatsreligion ist. Sport ist keine Religion und deshalb hast du dich nach den Vorgaben des jeweiligen Kultusministeriums zu halten. Unfall.-und verletzungsfreie Durchführung des Unterrichtes ist zu gewährleisten und daran muss sich der Lehrer und somit auch du halten. Du hast, auch wenn es dir nicht passt, die Anordnung des Lehrers zu befolgen. Würdest du dich durch das Kopftuch auf irgendeine Art und Weise an Geräten ect. verletzen, vielleicht weil es sich löst, dann wärst du die erste, welche Schadenersatz verlangen würde. Akzeptiert endlich unsere Gesetze , mehr kann man dazu nicht sagen. Wenn sie dir nicht passen, hast du immer noch die Möglichkeit dort zu leben, wo du immer und überall mit Kopftuch herumlaufen kannst. Der Koran schreibt das Tragen eines Kopftuches nicht vor, dies nur mal am Rande erwähnt.

Antwort
von Saurier61, 319

Hallöle...

Dein Lehrer richtet sich hier nur nach der Sicherheit... 

bleibst du mit dem Kopftuch irgendwo hängen und verletzt dich dabei, wird er zur Rechenschaft gezogen...

Wenn das Kopftuch hinten gebunden ist, rutscht es vom Kopf runter, wenn du irgend wo hängen bleibst...

Traditionell gebunden, könntest du damit stranguliert werden... Im schlimmsten Fall dein  Genick brechen..

Entweder du bindest es so wie der Lehrer es dir vorgeschlagen hat, oder du nimmst nicht am Sportunterricht teil... anders geht es leider nicht.. Sicherheit geht hier vor Religion... wenn du am Sportunterricht teil nehmen willst.

Dass deine frühere Lehrerin dir das erlaubt hat war fahrlässig... Sie hat Glück gehabt, dass dabei nichts passiert ist... und du auch...

Lieben Gruß vom Saurier

Antwort
von baehrchen2, 308

Traurig, dass eine solche Frage hier in eine Grundsatzdiskussion ausartet und die alte Leier aufwirft, wer hier hingehört oder nicht. Auf mich wirkst du sehr klug und vernünftig, es wird sich ganz sicher eine Lösung für den Sportunterricht finden lassen, mit der alle leben können. Wäre super, wenn das mit dem nach-hinten-binden funktioniert, darin sehe ich ein Entgegenkommen von beiden Seiten, einen klassischen Kompromiss.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Ich finde es auch sehr bedauernswert, dass bei meiner Frage solche Diskusionen zustande kommen. Ich mein', ich habe eine Frage gestellt die mit Ja oder Nein + Begründung beantwortet werden könnte.. Sowas verstehe ich einfach nicht. Und vielen Dank, wir werden uns schon irgendwie einigen. :)

Antwort
von Vanelle, 354
Gesetz stände, dass man sein Kopftuch beim Sportunterricht aus Sicherheitsgründen nach hinten binden muss

Es gibt kein Gesetz, dass vorschreibt, wie man ein Kopftuch zu binden hat.

Aber es gibt Sicherheitsvorschriften, die z. B. untersagen, Kleidung zu tragen, die ein Unfallrisiko beinhaltet. Ob die Forderung gerechtfertigt ist, hängt daher auch von der Sportart ab.

Gesetz dass man seine Religion ausüben darf wie man möchte

So steht das in keinem Gesetz.

Du verstößt auch gegen keinerlei Vorschriften, weil es dazu im Koran keine gibt. Wenn Du Dich mit einem Tuch verhüllst, hindert nichts daran, es so zu binden, dass daraus kein Problem entsteht.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Wir haben Basketball gespielt.. Und dankeschön, werde mich darüber mal genauer informieren.

Antwort
von suziesext10, 238

wahrscheinlich versteht der säkulare Kultur-Staat unter Religion nicht ganz das, was sunnitische Autoritäten so alles in das Koffer-Wort Religion für Vorschriften mit reinpacken wollen und mit ihren Macht-Spielen den öffentlichen Raum besetzen und dominieren möchten.

Wir verstehen hier in Westeuropa unter Religion ein Glaubenssystem samt Kulthandlungen, nicht aber pharisäische Zurschaustellungen und Äusserlichkeiten, mit denen man versucht, sich selbst als ehrbar und rechtgläubig von der unehrbaren und ungläubigen Umgebung abzugrenzen. Ein solches Verhalten wird auch nicht als freie Religionsausübung geduldet werden, sondern als Integrationsunwilligkeit wahrgenommen.

Sunniten können auch wohl kaum exzessiv alle Grundrechte für sich beanspruchen, die sie in ihren eigenen Ländern jedem Nicht- und Andersgläubigen verweigern.

Im Sportunterricht ist Sportbekleidung vorgeschrieben, und nicht die Demonstration einer Religionsauffassung.

Die Befolgung aller Scharia Regeln ist im säkularen Staat nicht möglich. Dem tragen die sunnitischen Autoritäten Rechnung und haben eine Reihe von Fatwas verkündet, wie man sich, ohne sich zu versündigen, im Land des Unglaubens verhalten darf. Dies betrifft alle äusserlichen Zurschaustellungen.

Kommentar von Etter ,

Weißt du, das witzige ist, dass die Fragende nie davon gesprochen hat, dass alle anderen "unehrbar" wären. Das ist eher eine böse Unterstellung deinerseits.

Auch frage ich mich, was die freie Wahl der Kleidung mit "Integrationsunwilligkeit" zu tun hat? Sollen alle gleich durch die Straßen latschen? Ich für meinen Teil würde dann eine schwarze Anzuguniform emfpehlen. Sieht sehr schick aus.

"Sunniten können auch wohl kaum exzessiv alle Grundrechte für sich beanspruchen"

Soso du willst also Menschen Grundrechte verweigern. Umkehrschluss wäre, dass du auch nicht alle Grundrechte beanspruchen dürftest, da du ja Gläubigen welche verweigerst.

Prinzipiell leben die Leutchen erstmal hier. Was jetzt die Leute treiben, aus dessen Land die Menschen FRÜHER kamen, darauf haben sie wohl so viel Einfluss, wie ich auf die deutsche Vergangenheit.

"Die Befolgung aller Scharia Regeln ist im säkularen Staat nicht möglich."

Klar den mit dem Tragen eines Kopftuches geht auch direkt die Forderung einher die Scharia einzuführen.

Sind Christen eig. auch integrationsunwillig, wenn sie ein Kreuz um den Hals tragen? Ist doch schließlich auch die öffentliche Zurschaustellung der eigenen Religion.

Kommentar von suziesext10 ,

@Etter - so witzig ist weder die Frage noch meine Anwort, wie es dir dünkt. Ich bin ziemlich auf der Höhe der Zeit, was die ideologische Begründung für die die Voll- und Teilvermummung der Frau durch sunnitische Autoritäten, insbesonders die Fatwas der Großscheichs, Muftis und anderen fatwa-berechtigten Rechtsgelehrten anbetrifft.

Das Kopftuch ist das minimale äussere Zeichen der ehrbaren rechtgläubigen Frau, das ihr ab Eintritt der Menstruation auferlegt wird.

Das Kopftuch wird von allen westeuropäischen Imamen den Mädchen und Frauen als Schutz vor Vergewaltigung und sexuelle Attacken durch Männer (natürlich ihres eigenen 'Kultur'bereichs) angeraten.

Hier endet eigentlich dann die Diskussion.

Denn nicht die Frau muss sich vor den Tieren vermummen, sondern Männer, die ihre viehische Triebhaftigkeit nicht in den Griff kriegen, müssen sowas wie zb nen metallischen Keuschheitsgürtel überkriegen, nicht wahr?

Kommentar von Rosenblad ,

Wer in Steinlandschaften lebt, sieht nur noch Steine und wird selbst zum Stein, da hat selbst der kleinste Buddha dieser Welt keinen Platz mehr im Kopf und im Herz.

石頭的心臟

Kommentar von Lennister ,

Sunniten können auch wohl kaum exzessiv alle Grundrechte für sich beanspruchen, die sie in ihren eigenen Ländern jedem Nicht- und Andersgläubigen verweigern

Jetzt zeigt Ihr Euer wahres/Gesicht, bis jetzt war's nur die Larve. (Schiller)

Das ist wirklich entlarvend. Du sprichst also sunnitischen Muslimen die Grundrechte ab. Das ist eine antidemokratische Haltung, sonst nichts. Und sie ist so enorm antidemokratisch, dass du sicher nicht bloß einem Irrtum darüber unterliegst, was demokratisch ist.

Wie nennt man denn dann jemanden wie dich? 

Kommentar von Jogi57L ,

 dass die Fragende nie davon gesprochen hat, dass alle anderen "unehrbar" wären

_____________________________________________________

Stimmt, die FS erwähnte davon nichts. Dennoch bedeutet ein Hijab, u.a. dass die Frau, die es trägt, eine ehrbare Frau ist.

Was ist der Umkehrschluss ?

Auszug aus der Qur'an-Uebertragung und -Kommentierung von Muhammad Asad

Sure 33, Vers 59
Oh Prophet! Sprich zu deinen Frauen und Toechtern, sowie allen (anderen) glaeubigen Frauen, dass sie (in der Oeffentlichkeit) einige ihre Uebergewaender (min jalaabiibihinna) ueber sich ziehen sollen. 

Damit werden sie eher (als ehrbare Frauen) erkannt und nicht belaestigt

____________________________________________________

Aber stimmt auch, da steht ja gar nichts von Hijab/Kopfbedeckung 

Hat es evtl. gar nichts mit Religion zu tun ?

...ist es nur kulturell bedingt ?

Falls ja....dann fällt  Hijab ja gar nicht unter "Religionsfreiheit" 

Kommentar von suziesext10 ,

danke Jogi 57L - für deinen stets geraden Rücken und deine stets menschlich weisen Worte :)

Kommentar von Lennister ,

Und weil es so in Koran steht, teilt jede Muslima diese Ansicht. Wer das wirklich glaubt, sollte dringend einen IQ-Test machen. Er könnte ein bisschen "besonders" sein.

Und von Recht hast du keine Ahnung, die alle Muslimhasser hier.

Antwort
von unpolished, 269

Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz verankert. Dennoch kann das z.B. in der Schulordnung anders geregelt sein. 

Der Lehrer hat die Aufsichtspflicht für dich. Und wenn du dich aufgrund der Trageweise deines Kopftuches verletzt, ja dann ist hinterher das Geschrei groß. Und dann ist erst Mal der Lehrer dran, weil er seine Aufsichtspflicht verletzt hat. Da sagt dann bestimmt niemand: "Ja sie hat doch selber Schuld. Was trägt sie auch ihr Kopftuch so". 

Nein, da hat direkt der Lehrer Schuld! 

Expertenantwort
von uni1234, Community-Experte für Recht, 396

Dein Lehrer hat nicht ganz unrecht. Zwar hast Du natürlich ein Recht auf freie Religionsausübung gem. Art. 4 GG. Dieses Grundrecht wird allerdings eingeschränkt durch Art. 7 GG.

Darüber hinaus kann es sein, dass das Tragen von Kopftüchern in der Schule in manchen Bundesländern besonders geregelt ist.

Letztendlich sind Fragen mit Grundrechtsbezug immer Abwägungsfragen. In Deinem Fall dürfte es darauf ankommen, inwieweit Du mit Kopftuch noch am Sportunterricht teilnehmen kannst. Stellt dies keine Beeinträchtigung der, dann solltest Du das auch tragen dürfen.

Antwort
von jiva87, 191

Wir mussten auch unseren Schmuck abnehmen, die Ohrringe raus nehmen, wegen der Verlezungsgefahr. Also macht schon Sinn :)

Antwort
von xGschiidx, 40

1. logisch ist es gefährlich, du kannst dich strangulieren wenn du dich irgendwo verhedderst

2. und ich kann es nicht genug betonen geht INTEGRATION VOR RELIGIONSFREHEIT solange europa noch christlich ist.

Antwort
von Amtsschimmel25, 168

Hallo, ich bin jetzt mal bewusst sehr provokant, weil mich die islamisch religiöse Diskussion zur Religionsfreiheit in Deutschland, auch in Hinblick auf das vor Jahren gerichtlich für verfassungsgemäß Erklärte Verbot von Kreuzen in Klassenzimmern staatlicher Schulen, einfach nur ankotzt.

1. Religion bzw. dessen Ausübung und Schule passt in unserem Kulturkreis nicht zusammen. (zumindestens an den staatlichen Schulen, da es ja auch Schulen in kirchlicher Trägerschaft gibt)

2. Unser Grundgesetz regelt nicht nur die freie Religionswahl und dessen Ausübung, sondern auch die Freiheit des "Atheismus". Weiterhin regelt das Grundgesetz auch die Trennung von Staat und Kirche, also weltlichem und religiösem, was auch gut so ist, weil wir sonst Zustände wie in der Türkei und anderen vor allem (aber nicht ausschließlich) islamischen Ländern hätten, wo jeder anderstgläubige oder nicht gläubige verfolgt wird.

Daher vergesst bitte mal alle nicht, dass es Deutschland kein Grundrecht auf die Ausübung der Religion an jedem Ort und überall ohne Rücksicht auf die Mitmenschen gibt.

Jegliche religiöse Betätigung, die nicht der Bildung und der Persönlichkeitsentwicklung eines aufgeklärten offen Menschen dient hat nicht an der Schule zu suchen.

Ein sichtbarer Ausdruck des Glaubens wie z.B. Kreuze, Turbane oder Burkas sind meiner Ansicht nach an staatlichen Schulen zu verbieten , da der wahre Glaube aus einem selbst kommt. Nur weil man Zeichen des Glaubens sichtbar trägt, ist man kein Gläubiger.

Ganz einfaches Ding -

In Deutschland gelten die deutschen Sitten und Gebräuche, in der Türkei die türkischen und in Syrien die syrischen.

Und jetzt Shitstorm los. :P

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Nach dem Satz, wo du meintest provozieren zu wollen habe ich nicht weitergelesen. Tut mir leid, bin aber sehr leicht zu provozieren 😅

Kommentar von DreiGegengifts ,

Darauf gibt es nichts zu sagen. Das ist wie so vieles hier komplett  off-topic.

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

@MxrinaFxshion33 hätte dir vielleicht gut getan bis zum Ende zu lesen. manchmal ist es wichtig positiv zu provozieren um Vorurteilen entgegenzuwirken.

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

@DreiGegengifts hättest du dir vor dem Kommentar nur ansatzweise die Mühe gemacht sämtliche Antworten und Kommentare zu lesen wärst du zu dem Schluß gelangt das mein Beitrag keineswegs OFF-TOPIC ist.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Volles Rohr off-topic.

Antwort
von cemreakkay, 3

es gibt solche amira kopftücher die kannst du im sportunterricht tragen mach ich auch so die kann man im internet bestellen oder bei großen türkischen läden gibt es die manchmal auch

Antwort
von PatrickLassan, 224

Wenn ich das richtig verstehe, soll das Kopftuch das Haar vollständig bedecken. Wenn es das tut, wenn du es anders bindest, verstehe ich nicht, welche Probleme du damit hast.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Es soll auch den Hals bedecken, was es in meinem gebundenen Fall nicht tut.

Kommentar von PatrickLassan ,

Es soll auch den Hals bedecken,

Wo steht das? Im Koran sicher nicht.

Kommentar von DanMalawi ,

Doch es steht da drin. Ließ ihn doch einfach und quatsch nicht von dem Inhalt eines Buches, das du noch nie in der Hand hattest!

Kommentar von earnest ,

Das ist eine reife Leistung, Dan. 

In nur 2 (zwei) Zeilen:

-eine Falschaussage

-eine Beleidigung

-eine üble Unterstellung

Mach so weiter ....

Kommentar von DanMalawi ,

Google doch wenigstens mal die Wörter, die du schreibst... Auch als juristischer Laie kann man wissen, dass das weder eine Beleidigung noch eine üble Unterstellung ist. Ich sage dir eins, als Muslim. Erklärt mir nicht meine Religion. Btw, mir ist egal, ob eine Frau Kopftücher trägt. Nicht das ihr jetzt auf falsche Gedanken kommt. Nur kennt der Islam eben zig Strömungen. Ich weiß Überraschung. Wir haben keinen Papst, er die Regeln vorschreibt, sondern ein Buch, das sehr abstrakt und mit einer bildgewaltigen Sprache geschrieben ist. Und jetzt kommst du und meinst zu wissen, worüber sich nicht mal muslimische Gelehrte einig sind.

Kommentar von PatrickLassan ,

@DanMalawi: Zeig mir die Stelle im Koran, an der steht, dass Frauen ihren Hals bedecken müssen.

worüber sich nicht mal muslimische Gelehrte einig sind.

Eben, die sind sich nicht einig, aber du behauptest, es genau zu wissen.

Kommentar von Panazee ,

@DanMalawi

Du hast doch geschrieben, dass im Koran steht, dass der Hals bedeckt sein muss. Du hast doch diese Behauptung aufgestellt.

Da muss es dir doch auch ein leichtes sein hier die betreffende Stelle im Koran angeben zu können. Irgendwie tust du das aber nicht.

Es mag sein, dass irgendwelche Gelehrte aus irgendeiner Strömung diese Meinung haben. Das hast du aber nicht gesagt. Du hast gesagt, dass so eine Stelle im Koran zu finden ist.

Kommentar von earnest ,

Hier wurde meine Erwiderung gelöscht.

Kommentar von earnest ,

-sorry, technischer Fehler: Kommentar gelöscht, da er 2x erschien. Er bezog sich auf DanMalawis Kommentar.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Wenn`s da steht, liebe(r) DanMalawi - und Dir will ich das mal glauben - dann steht da halt (aus heutiger Sicht) längst überholter QUARK, der in unserer Zeit keinerlei Berechtigung mehr hat!

...und JA: Das war jetzt eine Unterstellung meinerseits....

Antwort
von Katie27, 467

...ich könnte mir vorstellen dass es beim Sport vielleicht eine solche Regel gibt wie es eben auch mit Schmuck usw ist.es klingt jetzt doof (das dachten wir uns früher auch bei Ohrringen, Ketten etc) aber da sind schon schlimme Unfälle passiert. Vielleicht ist einfach die Gefahr bei dem was ihr macht sich zu strangulieren und es ist als Lehrer seine Pflicht euch darauf aufmerksam zu machen. Bei uns wurden die, die ihren Schmuck zb nicht ablegten oder heimlich trugen dann des Unterrichts verwiesen mit einer mangelhaften Note oder es passierte tatsächlich etwas. In der Sendung Notruf gab es dazu auch mal eine Folge. So banal das jetzt klingt..

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Was hat ein Kopftuch mit deiner Religionsausübung zu tun? Wo steht das deine Religion ein Kopftuch notwendig macht?

Kommentar von reziprok26 ,

Scham bedecken, was hat der Kopf mit Schaum zu tun, Kopftuch ist Provokation

Kommentar von bluestyler ,

Provokation xD

Kommentar von DreiGegengifts ,

Provokant ist daran so rein gar nichts. Dass man ein traditionell getragenes Kleidungsstück als provokant bezeichnet  und keine Gelegenheit auslässt dies zu betonen, zeigt wie weit sich diese Akteure mit ihrem hysterischen politischen Auftreten von der Realität  entfernt haben.

Kommentar von DanMalawi ,

Überraschend viele Imame unterwegs. Ja erklärt den Muslimen ihre eigene Religion :D 

Kommentar von bluestyler ,

???? Anscheinend hast du keine Ahnung worum es hier geht oder?

Was für ein sinnloser Kommentar.

Kommentar von DanMalawi ,

Lies doch oben den Kommentar. Was hat das Kopftuch mit Religionsausübung zu tun. Andersgläubige erklären Muslimen wie sie ihre Religion zu praktizieren haben. Sorry, das kann ich nur noch mit Humor nehmen. 

Kommentar von bluestyler ,

Juckt wen?

Kommentar von bluestyler ,

Achso. Du meinst die 2 oben...

Dachte meinst uns <.<

Dann sorry!!

Viele Andersgläubige denken, dass sie den Koran bzw. den Islam besser kennen bzw. verstehen als die Muslime

Vor allem in dem Forum hier.

Kann das auch nur, wie du, als Humor nehmen.

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Ich wusste gar nicht, dass wir uns kennen. Woher nimmst du die Weisheit und das Wissen, dass du beurteilen kannst, ob und welcher Glaubensgemeinschaft ich angehöre????

Antwort
von Susii01, 184

Bestell dir doch ein extra sport hijab. Ich benutze auch eines...damit kann man sich nicht erhängen da es seeeeehr stretchig ist aber dennoch fest sitzt.

Kommentar von SaraWarHier ,

Finde ich immer noch die beste Antwort hier!! Und deswegen kommentiert hier vermutlich niemand - du kippst kein Öl ins Feuer ;)

Kommentar von Susii01 ,

wozu denn auch? damit ist ja niemanden geholfen...anstatt zu diskutieren kann man so vielleicht versuchen sowohl den sportlehrer als auch den schüler glücklich zu machen.

Kommentar von Etter ,

Wow...eine vernünftige Antwort 0o

Danke dafür. Die gehen hier ja ab wie bei ner Raucherfrage.

Kommentar von Saurier61 ,

Das ist wohl mit Abstand die hilfreichste Antwort 😎

Kommentar von Susii01 ,

solche themen werden leider schnell politisch....freue mich wenn ich vielleicht ein Mittelweg zeigen konnte mit dem eventuell beide Parteien zufrieden sind :-)

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