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Kosten für Tier-OP ! Kennt jemand eine Institution, die diese Kosten übernehmen würde ?

gefragt von KapstadtKapstadt am 13.01.2009 um 7:04 Uhr

Eine Bekannte lebt von Hartz IV (krankheitsbedingt) und hat seit 11 Jahren einen kleinen Hund, den sie über alles liebt. Nun ist dieser Hund sehr krank geworden und die Behandlung beim Tierarzt hat bisher so viel Geld verschlungen, daß sich die Frau schon Geld ausleihen mußte, um die Tierarztkosten - die bar bezahlt werden müssen - überhaupt begleichen zu können. Das Leben des kleinen Hundes kann nur noch durch eine OP - nach Abschluß der Antivirus-Behandlung - gerettet werden. Meine Frage nun: Weiß jemand von Euch, ob es Institutionen gibt, die in einem solchen Fall finanziell helfen können ? Danke für Antworten !


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Ochsensepp33
beantwortet von Ochsensepp33 am 13. Januar 2009 07:17
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11 Jahre ist ein stolzes Alter.

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:19

Das stimmt schon, aber Mischlinge haben ja eine sehr hohe Lebenserwartung.

Kommentar von E472f4e64a6acc4725123c4311632335smallPreciosa am 13. Januar 2009 07:20

Mein kleiner ist 19 geworden.. war allerdings Reinrassig deshalb hats den Tierarzt doppelt so sehr gewundert

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:43

Bei guter Pflege und liebevoller Zuwendung ist es keine Seltenheit, daß ein Hund so alt wird.


fritz401
beantwortet von fritz401 am 13. Januar 2009 07:21
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schade um das arme Tier. aber wenn man sich kein Haustier leisten kann,sollte man sich auch keines anschaffen..das erspart dann hinterher Tränen und seelischen Schmerz.

Kommentar von Simple_avatar3smallewalli am 13. Januar 2009 07:29

das ist auch meine meinung. und wenn der hund 11 jahre alt ist und wird operiert, dann wird er bestimmt bald eine andere erkrankung kriegen. man sollte sich das gut überlegen.

Kommentar von 4360f49511b260ead77411a815a303d5smallschildi am 13. Januar 2009 07:30

vielleicht konnte er er sich den Hund vor 11 Jahren noch leisten

Kommentar von Eb2703b37bc8708abed13e9a84599ec7smallKristall08 am 13. Januar 2009 07:32

Hab ich auch gedacht, schildi.

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:41

Hallo schildi ! Genau so ist es. Vor 11 Jahren war alles noch kein Thema. Da lagen bei der Tierbesitzein noch keine Erkrankungen vor. Krebs und chronisches Asthma dazu brüchige Knochen durch ständige Cortison-Einnahme haben jedoch zur Arbeitsunfähigkeit geführt. Alle Reserven sind verbraucht. Eine OP würde dem Hund noch einige Lebensjahre schenken und dazu beitragen, daß nicht auch die Besitzerin noch allen Lebensmut verliert. Gruß A.

Kommentar von 5c2794370ec37973fc15cd5319a2efd7smallBoschi am 13. Januar 2009 07:56

@fritz401, diese Antwort hat mich echt "überrascht"....was hat das mit kein Tier leisten und anschaffen zu tun???? Der Hund ist JETZT krank und war's nicht damals bei der "Anschaffung" Außerdem: kannst Du Dir eigentlich vorstellen, wie sehr man an einem Tier hängen kann und WIE OFT es Menschen hilft den Lebensmut nicht ganz zu verlieren???? Ich würde für unser Haustier auch alles erdenkliche tun!

Kommentar von 568d824e2ecc02d2b53f6806a525542bsmallfritz401 am 13. Januar 2009 08:24

@boschi....das würde ich mit sicherheit auch.....ich hätte auch sehr gerne einen Hund aber kann es mir zeitlich und finanziell nicht leisten....glaubst du ich weis nicht wie sehr so ein Tier einen ans Herz wachsen kann? aber um das mir zu ersparen(vorerst)verzichte ich lieber darauf.und noch eines sollte gesagt werden: 2 Dinge müssen bei der Anschaffung eines Tieres beachtet werden: ich weis auf was ich mich einlasse und das ich Opfer bringen muss und es ist ein Tier und kein Mensch.(klingt vielleicht hart ist aber so)


anonym
beantwortet von Auskunft am 13. Januar 2009 07:17
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Vielleicht kann das örtliche Tierheim Tipps geben (Sponsor, der die Operation übernimmt).

Im Internet habe ich eine Stiftung gefunden:

http://www.hans-lechermann-stiftung.de/?cid=5&csid=2

Leider ist die Homepage z.Z. in Bearbeitung, aber die Tel.-Nr. + E-Mail-Adresse ist angegeben. Einfach mal damit in Verbindung setzen.

In welchem Bundesland wohnt denn Deine Bekannte ?

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:21

NRW. 1000 Dank für den guten Tip. WErde ich gleich sofort telefonisch weitergeben. Das Tierheim, aus dem der Hund stammt, kann aus finanziellen Gründen nicht weiterhelfen. Habe ich schon angefragt. DH !


ewalli
beantwortet von ewalli am 13. Januar 2009 07:13
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muss dir dazu sagen, mein mann arbeitet für wenig geld, ich selbst habe bis zu einer schweren erkrankung immer gearbeitet. wir haben auch tiere, wir haben noch nie von irgendjemandem irgendwelches geld gekriegt. da muss man halt, bevor man zum tierarzt geht, fragen, ob jemand die kosten übernimmt, der tierarzt kennt sich da doch sicher aus, es kann doch nicht sein, das sie geld, das sie für ihren lebensunterhalt kriegt, zum tierarzt trägt. sicher hängt sie an dem tier, aber ich würde es dann lieber ins heim bringen. dort kann sie den hund regelmässig besuchen. man muss dann halt auch mal einsehen, das es so nicht weitergeht. sorry, bin wirklich sehr tierlieb, aber so etwas geht doch echt nicht.

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:17

Sie hat das Hündchen vor 11 Jahren aus dem Tierheim geholt und würde es niemals wieder dort abgeben. Lieber hungert sie, um die Rechnungen bezahlen zu können, aber die Kosten für die OP übersteigt natürlich alle Dimensionen.

Kommentar von Eb2703b37bc8708abed13e9a84599ec7smallKristall08 am 13. Januar 2009 07:22

Du kannst doch ein Tier nicht einfach weil es krank ist ins Heim geben. Sorry, aber die Antwort finde ich etwas daneben.

Kommentar von 5c2794370ec37973fc15cd5319a2efd7smallBoschi am 13. Januar 2009 08:01

ewalli: Ins Tierheim abschieben??? Gehts noch??? die Antwort finde ich, genau wie Kristall08 etwas daneben...Haben selber immer Katzen und Hunde als Haustiere gehabt und als Großfamilie mit 8 Kindern war nicht grad viel Geld da, aber einfach weggeben wäre nie in Frage gekommen!


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 13. Januar 2009 07:19
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Manchmal gibt es Stiftungen, die Menschen in solchen Notlagen helfen. Hier wüßte ich, wo die sind.

Vielleicht kann sie ja mit dem Tierarzt Ratenzahlung vereinbaren. Es ist traurig, dass soviel Geld für völlig Unnützes herausgeschmissen wird und auf der anderen Seite Menschen nicht mal den Tierarzt bezahlen können.

Sollen wir hier sammeln? Ich würde was geben.


Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:31

Das würdest Du tun ? Auch ich habe schon 2 Tierarztrechnungen bezahlt. Eine Sammlung wäre toll. Am besten direkt auf das Konto der behandelnden Tierärztin. Ich erkundige mich nach den Kontodaten. und werde sie Dir mitteilen. Ganz herzlichen Dank für so viel Anteilnahme und Hilfsbereitschaft. Gruß A.

Kommentar von Eb2703b37bc8708abed13e9a84599ec7smallKristall08 am 13. Januar 2009 07:34

Wenn jeder von uns ein paar Euro gibt, haben wir das Geld doch flugs zusammen, so viele, wie wir sind. ;-)

Kommentar von 5c2794370ec37973fc15cd5319a2efd7smallBoschi am 13. Januar 2009 08:02

Gute Idee!


Solaris3
beantwortet von Solaris3 am 13. Januar 2009 07:28
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Was würde denn diese OP kosten? Ich wüsste evtl. jemanden der sich daran beteiligen würde allerdings.....nur unter Einsicht des OP-Angebotes vom Arzt und Direktzahlung an den Tierarzt! LG

Kommentar von Auskunft am 13. Januar 2009 07:30

Dem schließ ich mich an.

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:53

Meine Güte ! Mit so viel Hilfsbereitschaft habe ich nicht gerechnet. OP- und Nachsorgekosten werden noch heute mit der Tierärztin abgeklärt. Werde darüber im Laufe des Nachmittags berichten. Habe mir von der letzten Rechnung mal die Daten geben lassen: Die Tierärztin heißt: Annegret Rehrmann, Kölner Str. 143 in 58256 Ennepetal. Telefon: 02333/81355. Bankverbindung: Sparkasse Schwelm, Kto.-Nr.: 07011232, BLZ: 45451555. Bitte als Verwendungszweck angeben: Spenden für Operation von Jacky. Tierhalterin: B. Dahlhaus, Ennepetal.

Danke an ALLE für die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft !!!

Kommentar von 167f2bac2c95e478dd25e04485f5914dsmallSolaris3 am 13. Januar 2009 07:56

Ich muss dich für deinen Einsatz loben, nicht oft sieht man, dass sich Menschen für andere einsetzen! Respekt!!! Ich werde mich nun schlau machen und alles in die Wege leiten. Kannst Frau Dahlhaus sagen, es wird alles in Ordnung kommen! LG

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 08:11

Da kann ich nur noch DANKE sagen.

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 12:34

Hallo Solaris. Habe soeben erfahren, daß das Hündchen eingeschläfert werden musste, da sich sein Zustand über Nacht arg verschlimmert hatte. Lieben Dank für Deine netten Worte, Deine Anteilnahme und Hilfsbeeitschaft. Auch im Namen der Hundebesitzerin. DANKE ! Gruß A.


gerwitt
beantwortet von gerwitt am 13. Januar 2009 07:52
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Eine Institution, die die Kosten für eine Tier-OP übernimmt? Davon habe ich noch nicht gehört. Ausser einer Krankenversicherung für Tiere, aber die kommt ja wegen HartzIV wohl nicht in Betracht.

Das Problem ist, dass solche Tiere echte Weggefährten für Menschen sein können, gerade wenn man auch in einer wirtschaftlichen schwierigen Situation ist. Aber wenn diese Weggefährten krank werden, dann wird es problematisch mit den Kosten.

Frage: Gibt es keine Familienangehörigen/Verwandten, die man ansprechen könnte und die einem das Geld geben würden?

Solidarität sollte ja als erstes in der eigenen Familie beginnen.

Ansonsten muss man ja auch ganz ehrlich sagen, dass 11 Jahre für einen Hund schon ein gutes Alter sind. Ist es da noch sinnvoll, eine solche Behandlung und OP durchzuführen? Um welche Erkrankung handelt es sich denn?

Das sind alles Fragen, die man hier nicht klären kann, aber die man klären sollte.

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 08:14

Familienangehörige sind zwar da, aber keine die helfen würden oder können. Es ist ja n u r ein Tier !! Es muß bei der Hündin aufgrund einer Gebärmutterentzündung die Gebärmutter entnommen werden. Lt. Tierärztin die einzige Möglichkeit, dem Hund noch ein paar Jahre zu schenken. Danke f.d. Antwort !


Tinkabell68
beantwortet von Tinkabell68 am 13. Januar 2009 07:18
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Nein,sie muss alles selber bezahlen.Aber normal gibt es auch Ratenzahlung.Wurde bei mir auch gemacht.

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:22

Diese Tierärztin macht keine Ratenzahlungen mehr. Zu viele Leute bezahlen ihre Rechnungen nicht. Daher nur noch Barzahlung. Mein Tierarzt (habe 2 Katzen) macht es ebenso und ich kann´s verstehen. Danke f.d. Antwort.


schildi
beantwortet von schildi am 13. Januar 2009 07:31
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versucht es hier mal vielleicht können die weiter helfen http://www.tiertafel.de/ viel Glück

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:53

Vielen Dank. Es müssen alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden.


Boschi
beantwortet von Boschi am 13. Januar 2009 07:58
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Hallo! ich kann leider nicht helfen, aber ich wünsche Dir und Deiner Bekannten, dass ihr irgendeine Möglichkeit findet dem kleinen Kerl zu helfen!! Manche Antworten hier sind echt heftig - wenn ich lese, dass das Tierchen eh schon alt ist usw. - kaum zu glauben....

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 08:17

11 Jahre ist für einen Mischling kein hohes Alter. Leider gibt es immer wieder Menschen die denken, daß ein Tier kein Lebewesen ist, dessen Leben es sich zu erhalten lohnt. Ich sehe das anders. Auch ich würde alles für meine beiden Katzen tun. Gruß A.

Kommentar von 5c2794370ec37973fc15cd5319a2efd7smallBoschi am 13. Januar 2009 08:23

Werd heute Mittag nochmals hier reinschauen - würde gerne auch helfen und was spenden! Das wär doch toll, wenn das klappen würde - aber jetzt muss ich erst mal zur Arbeit, bin eh schon spät dran...


anonym
beantwortet von newcomer am 13. Januar 2009 07:13
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es gibt Tierkrankenversicherung aber rückwirkend ? Einfach mal anfragen

Kommentar von 87a73daddebd4175e34986d199114d40smallminiwo am 13. Januar 2009 07:16

Ja sicher nicht. Da bräucht man sein Tier gar nicht erst versichern lassen, sondern erst falls es krank wird rückwirkend.

Kommentar von Ab5a386bb041d9e1ccb3746690b58e02smallKapstadt am 13. Januar 2009 07:18

Rückwirkend versichert leider keiner. Habe mich schon erkundigt. Danke jedoch für die Antwort !


Kapstadt
beantwortet von Kapstadt am 13. Januar 2009 12:13
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Leider muss ich hier mitteilen, daß das Hündchen letzte Nacht derart abgebaut hatte, so daß es vor einer Stunde eingeschläfert werden musste. Ich danke allen hier für die Hilfsbereitschaft und Anteilnahme. Auch im Namen der Hundebesitzerin


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