In unserem 6 Familien Haus, gibt es eine Familie, die ständig für ihre nicht mehr im Haushalt lebende Kinder die Wäsche wäscht. Als wie uns beim Vermieter beschweren wollte, gab er uns nur die Antwort: Es gibt kein Gesetz, welches das Waschen für andere Leute verbietet. Damit war für ihn die Angelegenheit erledigt. Also ich kann mir das nicht vorstellen. Deshalb meine Frage, weiss jemand vielleicht, wo ich dies nachlesen bzw. kontrollieren kann? Vielen Dank fürs Helfen!

Dir geht es wahrscheinlich um den erhöhten Wasserverbrauch. Wenn jede Mietpartei eine eigene Wasseruhr hat, kann es dir egal sein, wieviel Wäsche dort gewaschen wird. Wenn aber das Wasser auf die Personenzahl umgelegt wird, solltest du schon mit dem Vermieter darüber reden, ob er die Kinder nicht in die Abrechnung mit einbezieht.
Verboten ist es nicht. Aber ich vermute es geht dir um das Wassergeld. Wenn die Familie dadurch mehr Wasser verbraucht, wäre es sinnvoll über Wasseruhren nachzudenken.

Mich stellt sich die Frage wieso Du das verbieten lassen willst? Was ist daran verwerflich? Stell Dir mal vor Deine Waschmaschine geht kaputt und es wär Verboten Deine Wäsche bei Bekannten zu Waschen oder bei Deinen Eltern.
Hi Sandra, wenn das Ausnahmen sind, ist das überhaupt kein Thema. Aber das geht jetzt schon über ein halbes Jahr so und das mehrmals die Woche. Wir haben die Familie vorrige Woche mal ganz vorsichtig darauf angesprochen. Das wir uns nicht gleich ein paar Schläge eingefangen haben, war alles. In unserem Haus wird das Wasser nach Personen berechnet. So müssen wir für "diese" Familie das Wasser mitbezahlen. Ich glaube, Du wärest auch nícht damit einverstanden, wenn Du für eine Familie mit der man wirklich nicht auskommen kann das Wassergeld bezahlen müsstest.
SandraBerlin am 1. Juni 2007 10:33 Dann kann ich es nachvollziehen, deswegen hab ich ja gefragt. Dann solltest Du vielleicht noch mal an Deinen Vermieter herantreten und höflich fordern das er in dem Fall Wasseruhren einbauen lässt! Viel Glück! Gruß Sandra

Hallo Bridget50, habe das hier gefunden, vielleicht hilft Dir das weiter Wasseruhr ist nur für Neubauten Pflicht
Die Wasserbetriebe rechnen mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 117 Litern täglich pro Person. Bis zu vier Liter werden für Kochen und Trinken gebraucht, 10 bis 15 für Körperpflege, 4 bis 7 fürs Geschirrspülen, 20 bis 40 für die Wäsche, für die Toilette werden 20 bis 40 Liter benötigt.
Der Vermieter darf Wasseruhren einbauen, muss aber nicht. Denn eine Einbaupflicht für Wasseruhren in Wohnungen gibt es nicht. Nur in Neubauten sind Wasseruhren Pflicht. Die Vermieter können den Einbau mit jährlich elf Prozent als Modernisierung auf die Miete umlegen.
Wollen Mieter eine Wasseruhr in ihrer Wohnung haben, müssen sie den Vermieter darüber informieren. Der Berliner Mieterverein hat dafür ein Musterschreiben entworfen. Mieter können sich eine Wasseruhr auf eigene Kosten einbauen. Ein einfaches Messgerät kostet zwischen 25 und 60 Euro. Gefunden bei: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0223/loka...
Hi Sandra, ich finde es sehr nett, das Dein Schreiben diesmal nicht so "grob" ausfällt. Du kannst mir glauben, mit so einer Familie möchtest Du auch nicht zusammen wohnen. Wir haben uns natürlich vor der Beschwerde bei den Stadtwerken nach eigenen Wasseruhren erkundigt. Die wir auf unsere eigenen Kosten hätten einbauen lassen. Das ist aber leider in unserem 45 Jahre altem Haus sehr sehr kompliziert. Deshalb hat uns das der Vermieter nicht erlaubt.
SandraBerlin am 1. Juni 2007 11:00 Bin gar nicht grob ;-) wenn`s so rüber kam: sorry! Vielleicht könnte man sich mal bei einem Anwalt informieren ob es über ihn Möglichkeiten gibt den Vermieter zu einem einbau einer Wasseruhr zu "überreden"!?

Also @janis, Deine Antwort finde ich mehr als daneben. Ich möchte Dich nicht erleben, wenn Deine Nachbarn für außerhalb deren Haushalts wohnende Personen ständig Wasser verbrauchen, das Du dann mitzahlen darfst.
Ich hatte den gleichen Fall in unserem Haus. Als von einer Familie die beiden Söhne und von einer anderen Familie der Sohn fast zeitgleich auszogen (zusammen mit Freundin in eine eigene Wohnung!), brachten diese über JAHRE hinweg die Wäsche zu ihren Eltern zum Waschen. Unser Hauswirt stellte sich taub, obwohl wir ihn mehrfach darauf ansprachen. So ist das, wenn der Hauswirt nicht mit im Haus wohnt, da interessiert ihn das nicht. Wir haben dann alle zusammen einen Brief verfasst. Den hat er auch ignoriert. Schlimm war ja auch, dass die Wäscheleinen von fremder Wäsche frequentiert waren und wir gucken konnten, wo wir Mieter bleiben! Die Stadtwerke hatten wir auch schon befragt nach extra Wasserzählern. Hätten wir selbst bezahlen dürfen. Als wir Mieter uns dann entschlossen, die Kosten für das Wasser zu kürzen, ergab es sich zufällig, dass 2 Söhne Vater wurden, und sie zogen dann in eine andere Wohnung und haben nun dort eine eigene Waschmaschine. Der Mieterbund und der Hauswirt hatten uns einfach hängen lassen.
Traudl am 1. Juni 2007 16:06 Ich nehme an, dass der Kommentar von Janis gelöscht wurde. Es war eine Antwort vorhanden, die reichlich mit Beleidigungen gespickt war.
Cr♪tter am 1. Juni 2007 17:17 Nein, die Antwort ist noch da, aber vom GF-Team moniert worden.
Hallo Critter, vielen Dank für Deine Unterstützung mit der Antwort an janis. Wir wohnen jetzt fast 35 Jahre in diesem Haus und haben uns bisher mit allen Mietern geduzt und uns super verstanden. Mit diesen Mietern (sie wohnen jetzt ca. 2 Jahre hier) ist wirklich kein Auskommen. Als wir sie ganz vorsichtig mal darauf ansprachen, das wir ja alle die Wasserkosten mittragen müssen, hätten wir uns fast ein paar blaue Augen eingehandelt. Wir haben uns auch bei den Stadtwerken erkundigt, hätten die Kosten für eine eigene Wasseruhr auch gern selbst getragen, aber das Haus ist von 1962 und wir müssten dann in unserer Wohnung an jeden einzelnen Wasserausgang eine eine Uhr installieren.
Cr♪tter am 2. Juni 2007 01:21 Warst Du schon beim Mieterverein? Ich weiß z.B. vom Mieterverein München (bei dem ich leider nicht mehr bin), dass dieser DIREKT den Hauswirt anschreibt. Auf solche Briefe reagieren die Hauswirte meist prompt. Kannst ja dann vielleicht auch anklingen lassen, dass Du vermutest, die Familie würde gewerbsmäßig für Andere waschen. Lass Dich doch mal bei Deinem Mieterverein beraten.
ungerechtfertigte Anschuldigungen, wie gewerbsmässige Nutzung, die ja anscheinend nicht vorhanden ist wenn sie für ihre 2 Kinder wäscht, nur um seine Ziele durchzusetzen ist schon fast kriminell. Ein Mieterbund kann auch nichts ausrichten, da es gesetzlich nicht verboten ist. Natürlich kann der Hausbesitzer überall Wasseruhren instalieren lassen. Aber die Kosten (Instalationskosten, Ablesekosten, Austausch der Wasseruhren alle 5 Jahre) dafür werden auf die Mieter umgelegt. Wenn dies nur für jeden Wasseranschluß einzeln machbar ist müssen so pro Wohneinheit ca. mindestens 5 Wasseruhren installiert werden. Die Kosten dafür werden wahrscheinlich 1/3 des gesamten Wasserverbrauches ausmachen. Dann werden zwar die Wasserkosten gerecht verteilt sein (Allerdings kann es auch dann zu Streit kommen, wenn Allgemeinwasser z.B für Gartenbewässerung verbraucht wird), aber dann wird jeder! einiges mehr an Wasserkosten haben als es zur Zeit ist.

Solange hier nur für nicht mehr im Hause lebende Kinder gewaschen wird, gibt es dagegen wohl kein stichhaltiges Argument.
Oder willst Du auch festlegen, wie häufig die Bewohner ihre eigene Wäsche waschen oder wie oft sie baden dürfen?
Nein, das ist NATÜRLICH nicht verboten, und ich sehe auch keinen Grund, warum ein Gesetz das verbieten sollte.
Insofern hat Dein Vermieter vollkommen recht. Was stört dich denn daran, wenn deinen Nachbarn für ihre Kinder die Wäsche macht? Ob diese noch im Haus leben oder nicht, ist doch unerheblich.
Nein, das ist NATÜRLICH nicht verboten, und ich sehe auch keinen Grund, warum ein Gesetz das verbieten sollte.
Insofern hat Dein Vermieter vollkommen recht. Was stört dich denn daran, wenn deinen Nachbarn für ihre Kinder die Wäsche macht? Ob diese noch im Haus leben oder nicht, ist doch unerheblich.
Hi Lillibelle, das geht jetzt mindestens ein 1/2 Jahr so, das mehrmals die Woche. Haben die Familie jetzt zuerst Mal ganz vorsichtig darauf angesprochen. Das wir uns nicht gleich ein paar blaue Augen eingefangen haben, war alles. Soviel zu dieser Familie. Leider haben wir keine eigene Wasseruhren, der Einbau ist auch leider nicht möglich, und da der Wasserverbrauch pro Person berechnet wird, sehen wir nicht ein, das wir für "so eine Familie" das Wasser mitbezahlen müssen. Übrigens wohnen wir hier schon 32 Jahre mit allen anderen Hausbewohnern in Harmonie.
Dann hättest du das mit den Wasseruhren mal dazu schreiben sollen, dann wäre es verständlicher gewesen. Bin ehrlich gesagt gar nicht drauf gekommen, dass es Mietshäuser geben könnte, in denen es KEINE wasseruhren im Waschkelle rgibt, so dass mir das Problem völlig unverständlich war.
Ich vermute mal es sind die Wasserkosten, die ja auf alle Mieter umgelegt werden, die Bridget50 stören. Aber ein Gesetz gibt es dazu sicher nicht.

Bei der nächsten Nebenkostenabrechnung kannst Du die Wasserkosten, die auf Dich entfallen um einen bestimmten %-Satz kürzen. Du überlegst Dir wie viel es sein wird das ungerechtfertigt ist. Du hast doch auch Jahre in denen der erhöhte Verbrauch noch nicht war. Um wie viel hat sich denn inzwischen der Betrag erhöht? Wenn der Vermieter glaubt, dass Deine Kürzung nicht zu Recht besteht, dann muss er Dir beweisen, dass Du wirklich soviel verbraucht hast. Ohne Wasseruhren kann er eben nichts beweisen und Du kannst wirklich eine Kürzung vornehmen.
das ist Blödsinn! Der Vermieter muß gar nichts beweisen. Er kann die Abrechnung so machen wie er will. Ob er Wasseruhren einbauen läßt ist auch seine Sache. Er kann nach Quadratmeter oder gemeldeten Personen abrechnen. Alles andere wäre ja willkürlich und viel zu kompliziert. Die einzige Möglichkeit eine Wasserabrechnung zu kürzen, wäre wenn es sehr extrem hohe Wassermengen wären die ein einzelner Haushalt auch bei ständigem Wasserlufanelassen niemals erreichen könnte. Dann müßte aber Mieter dies nachweisen. Nur weil die Wasserkosten etwas höher ausfallen (kann ich mir aber bei einem 6 Familienhaus nicht vorstellen, da das zusätzliche wöchentliche Wäschewaschen kaum ins Gewicht fallen wird, 1x Wäschewaschen sind ca. 60 Liter x 52 Wochen =3120 Liter, also ca. 3 Kubikliter /6 Haushalte = 0,5 Kubikliter pro Jahr!!! * 3,3 Euro? 1,65 Euro pro Jahr und Haushalt. Bei 2 Maschinen halt das doppelte) kann man dies nicht einfach nicht bezahlen. Die höheren Kosten können ja genauso gut am eigenen höhren Verbrauch liegen. Wenn man so rechnet könnte man auch meckern wenn jemand oft Besuch mit mehreren Leuten hat die oft zur Toilette gehen. Man sollte sich ersteinmal selbst ausrechnen wiehoch die Mehrbelastung wirklich für einen ist, bevor man groß Theater macht.
Ja - das Problem kenn ich. Da in vielen Mietskasernen der Wasserverbrauch pro Person umgelegt wird, ist man immer an den Waschkosten der anderen Mieter beteiligt. Das ist unfair und das würde ich aber mit dem Vermieter nachdrücklich besprechen. Am besten und fairsten ist die Lösung einer eigenen Wasseruhr - bloß ich kenne kein Mietshaus mit extra Waschkeller, wo auch noch jeder seine eigene Wasseruhr hat :-). Manche Vorredner regen sich über Deine rage auf - und da stellt sich für mich die Frage: Sind das betroffene Hunde die da bellen? Es gibt nämlich durchaus viele viele Fälle, wo Mieter so gaaaanz nebenbei schwarz eine Art Waschsalon betreiben und sich neben Stempelgeld und Hartz4 ordentlich Kohle verdienen und Du darfst dafür wesentlich mehr Wassergeld löhnen und gehst womöglich für Dein Geld auch noch arbeiten. Auch slche Fälle sind mir durchaus bekannt. Da gabs eine, die hat Kinder- und Erziehungsgeld kassiert, der Macker hat Hartz 4 kassiert und die Waschmaschine und der Trockner liefen wirklich zum Teil rund um die Uhr. Da hast also auch noch den Krach !!
Hast Du die Möglichkeit, für Deinen Wasserverbrauch einen Zähler einzubauen?
Ich würde das auch versuchen mit dem Vermieter zu klären. Ich finde, er sollte jede Mieteinheit getrennt abrechnen.
Was steht diesbezüglich im Mietvertrag?
Gruß wiele
die Kosten für den Einbau und Ablesen der Wasserzähler stehen doch in keinem Verhältnis zu den Kosten für den zusätzlichen Wasserverbrauch!!! Dafür bezahlt man im Endeffekt doch weitaus mehr Geld!
Dass das Einbauen in keinem Verhältnis steht zu den jährlichen Mehrkosten von eine paar Euro mag wohl so sein.
Wenn allerdings der Einbau möglich gewesen wäre (vielleicht für 200€), dann hätte es eine Möglichkeit sein können, die zumindest klare Verhältnisse schafft und das Gefühl beseitigt, ständig ausgenutzt zu werden. Nicht alles ist vom Wert her mit Geld zu vergleichen!
Aber da der Einbau nicht möglich ist, ist das Thema auch abgehakt.
Gruß wiele
Hatte einen ähnlichen Fall in einem 9 Familienhaus.Dort wurde nicht nur die Wäsche gewaschen sondern auch noch geduscht und gebadet.Der Vermieter sorgte nach Beschwerde für Abhilfe.
wie hat er denn für Abhilfe gesorgt?
Sag mal, bist Du noch ganz sauber? Was geht Dich das an, wieviel eine andere Mietpartei wäscht! Solange man Mieter ist, ist man einfach auf den Mitverbrauch der anderen Parteien angewiesen... da kommt man einfach nicht immer am Besten weg. Kümmer Dich am Besten um ein Eigenheim.. dann kannst Du Deinen Verbrauch peinlich genau kontrollieren. Ich finde es wirklich mehr als unverschämt von Dir, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, einem anderen das Wäschewaschen verbieten zu wollen. Und das vielleicht auch noch durch eine Klage, wenn es möglich wäre! Als wenn Gerichte nichts Wichtigeres zu tun hätten! Mann bin ich froh über meine Nachbarn.. was magst denn noch alles verbieten? Stört es Dich auch wenn mal zweimal täglich duscht? Oder mehr als fünf mal am Tag die Toilettenspülung betätigt wird? Schäm Dich!
SandraBerlin am 1. Juni 2007 12:00 Was ist das denn für ein Ton? Mag ja sein das Du Deine ganz eigene Ansicht zu dem Thema hast, aber das kann man auch vernünftiger erläutern!!
du solltest mal alles lesen. Denn es ist nur verständlich das Brigdet50 sich beschwert wenn es auch auf ihre kosten geht. Würde da dich gerne mal erleben. Und man kann ja wirklich auch in einen anderen Ton darüber schreiben. wenn ich könnte würde ich "daumen runter" machen.
Na Janis - ich hab fast den Eindruck Du handelst genauso - oder kassierst Hartz4 und betreibst schwarz nen Waschsalon :-) Anders kann ich mir Deine geradezu unverschämte Reaktion nicht erklären
Lieber Janis,
trotz Meinungsverschiedenheiten möchte ich Dich bitten auf Beleidigungen zu verzichten.
Man kann unterschiedlicher Meinung sein und dennoch einen freundlichen Ton wahren. Ich bitte Dich Rücksicht darauf zu nehmen. Die Beiträge werden sonst gelöscht.
Vielen Dank für Dein Verständnis.
Verena vom gutefrage.net-Support
da die Kinder nicht in der Wohnung gemeldet sind, können sie auch nicht bei der personenzahl berücksichtigt werden. Im umgekehrten Fall können die Kinder ja auch nicht in ihrer Wohnung von den anderen Hausparteien Geld zurückforderen nur weil sie dort ihre Wäsche "nicht" waschen...