Ist das Schwarzarbeit, wenn die Ehefrau unangemeldet das Büro führt?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Das nennt man Steuerhinterziehung und Sozialbetrug. Sie bekommt jeden Monat ein Gehalt und hat keine Sozialabgaben, nichts. Bar auf die Kralle sozusagen. Und bekommt noch die Rente - das ist eindeutig Betrug.

Wenn Du das beim Finanzamt meldest, bekommt Dein Freund mit Sicherheit jede Menge Schwierigkeiten. Dann kommen da nette Menschen vom Finanzamt zu Besuch und prüfen die gesamte Buchhaltung. Steuerfahndung nennt sich das, das will kein Mensch unbedingt haben.

lg Lilo

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SuziKleene
29.11.2016, 09:46

Das Ding ist, sie hatte auch die Buchhaltung gemacht und ihre Ausgaben so genial verstrickt,  dass es ihr nicht nach zu sagen ist. 

Ich selbst bin Buchhalterin und habe Einsicht gehabt um wenigstens etwas rauszubekommen.

Also wird er alleine die A-Karte haben und man kann sie für nichts belangen?

0

Immerhin hast du die schwarz beschäftigt! Das ist der am meisten strafbare Teil. Das was sie macht ist sozialbetrug, das ist auch strafbar. Hinzuverdienen darf sie nur 450€. Verdient sie mehr und das auch noch schwarz, macht sie sich ebenso strafbar. Genau wie du, denn du beschäftigst sie ja immerhin in deiner Firma und du hättest sie anmelden müssen. Nicht sie sich selber.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Tja, da hätte der Herr Firmeninhaber sich wohl mal besser um seine Firma kümmern müssen. Hat der wirklich gedacht, auch nach der Trennung wird die Ex weiterhin für umsonst sein Büro leiten? Spätestens nach der zweiten nicht beachteten Aufforderung, sich anzumelden, hätte er es in die Hand nehmen müssen: sie anmelden oder kündigen, weil sie gegen die Firmeninteressen handelt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grundsätzlich ist Familienhilfe innerhalb eines Betriebes keine Schwarzarbeit, wenn diese nicht Regelmäßig und dazu noch ohne Bezahlung erfolgt.


Auf mehrfaches hinweisen, dass sie sich wenigsten bis 450 € anmelden möchte, ist sie nicht nachgegangen

Das ist schon die  nächste Merkwürdigkeit:

Das anmelden bei der MInjobzentrale für einen Minijob, macht nicht der Arbeitnehmer, das ist die Aufgabe des Arbeitgebers.

Und was du im letzen Drittel deines Beitrages, der mit Absätzen deutlich besser zu lesen wäre, beschreibst ist Schwarzarbeit.

Zumal sie bei Bezug von Erwerbsminderungsrente nur bestimmte Beträge zu verdienen darf, kommt auch noch Rentenbetrug da zu.


Alles in allem betrachtet herschen dort anscheinend unhaltbare Verhältnisse, über die sich jeder Prüfer des Finanzamtes und der Rentenversicherungsanstalt, so wie der Zoll bei Betriebsprüfungen freuen

würde.

Da steht unweigerlich Ärger vor der Tür.



Und der Firmeninhaber kommt ohne einen Steuerberater und einem Fachanwalt aus diesem Schlamassel nicht mehr heraus.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Griesuh
29.11.2016, 09:51

Text ist verschwunden, deshalb hier der fehlende Text:

Was dort abgeht bedingt schon den Anfangsverdacht auf Steuerhinterziehung, Förderung der Schwarzarbeit und Sozialbetrug. (danach folgt dann dieser Satz)

Alles in allem betrachtet herschen dort anscheinend unhaltbare
Verhältnisse, über die sich jeder Prüfer des Finanzamtes und der
Rentenversicherungsanstalt, so wie der Zoll bei Betriebsprüfungen freuen würde.

0
Kommentar von SuziKleene
29.11.2016, 09:54

Ist richtig, dass das nicht die Angestellten selbst machen, allerdings hatte sie alles in Sachen Angestellten auch gemacht und auf bitten sich selbst anzumelden, kam immer nur ein Ja ja!

Da er viel auf Montage ist, musste und hatte er ihr gegenüber alles in die Hand geben und ihr Vertrauen in Sache Weiterleitung usw... geben. 

Am Wochenende, wenn er mal da war, wurde alles besprochen!

0

Wenn keine Entlohnung ausgemacht und auch nicht gezahlt wurde, würde ich ihre Arbeit als ein Mithelfen werten.
Da sie allerdings nicht angestellt ist und schon gar keine Leitungsposition übernimmt, ist natürlich alles, wo ihre Unterschrift drauf ist, unwirksam.
Ebenso jede Art von Anweisungen, die sie gegeben hat.

Sollte sie Aufträge angenommen/erteilt haben, kann das natürlich ganz schön bitter werden.

Zum Selbstausstellen eines Gehalts ist sie ebenfalls nicht befugt, da sie - wie gesagt - nichteinmal in dem Unternehmen angestellt ist.
Das ist schlicht und ergreifend Diebstahl.
Zusätzlich eventuell noch Betrug.

Dein Freund sollte sich da auf jedenfall von einem Anwalt beraten lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist Sozial- und Steuerbetrug - und dafür kann man vom allem Deinen Freund belangen.

Er hätte das überprüfen müssen und ggf. selbst einleiten, dass die Ex angemeldet ist.

Er muß ja auch seinen Steuerberater überprüfen.


Ihr würde ich die Steuerfahndung aber auch nach Hause schicken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gegen beide liegt bei der Geschichte ein Anfangsverdacht für umfangreichen Betrug, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit vor.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dein Freund sollte sich an eine  Anwalt wenden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SuziKleene
29.11.2016, 09:42

Da war er schon und der hatte nur gesagt, dass es eine Vertrauenssache wäre, was in meinen Augen nicht richtig ist, denn sie betrügt die Rentenalter und er hat es nicht mitbekommen.

0

Was möchtest Du wissen?