Frage von JackZy, 273

ist anarchie gut oder schlecht?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Leifstyle666, 116

Anarchie ist gut wenn nicht sogar das perfekteste und toleranteste Gesellschaftssystem in dem es keine Herrscher und keine beherrschten gibt. Jeder kann so leben wie er es möchte und muss dafür auch alle anderen so leben lassen, wie sie wollen.

Der Unterschied zu anderen Gesellschaftsformen besteht darin, dass sie nicht einfach in einem Staat eingeführt werden kann, auch wenn 99% für eine Anarchie wären, wäre es nicht im Sinne der Anarchie, diese zu unterdrücken.

Anarchie muss sich aufbauen aus den Köpfen der Menschen. Es gibt viele, die so leben wollen sich nur nicht trauen, weil sie Anarchie und Auflehnung gegen die Herrschenden immer noch mit Chaos gleichsetzen. Gruppen wie die RAF waren auch keine Hilfe etwas an diesem Bild zu ändern. Wenn man diesen Gedanken hat und die Anarchie durchsetzen will, sollte erstmal sehen, wie er sich und sein Umfeld anarchistischer machen kann.

Antwort
von Machtnix53, 99

Anarchie ist die beste Form des Zusammenlebens, die man erleben kann. Sie ist eine Kultur des Miteinanders und Füreinanders, die auf Freundschaften und Freiwilligkeit aufbaut.

Da sich aber zur Zeit die meisten Menschen an Macht- und Herrschaftssysteme angepasst haben und eine Kultur des Gegeneinanders pflegen, ist Anarchie nur in kleineren Kreisen realisierbar, unter Menschen, die einen herrschaftsfreien Umgang miteinander für möglich halten. 

Antwort
von dasadi, 154

Schau Dir dazu doch mal den Film: Saccho und Vinchetti an.

Kommentar von atzef ,

Der behandelt aber nicht das Thema "Anarchie", sondern Rechtsbeugung und politisch motivierte Willkürjustiz.

Dass die armen Kerle auf dem elektrischen Stuhl abgefackelt werden, sagt rein gar nichts über die Qualität ihrer politischen WUnschträume aus.

Antwort
von Tidus0000, 75

Na, welcher Anarchist gibt den ganzen Kritikern eine schlechte Bewertung? :) Nein, ich befürworte auch die Anarchie. Forschung lässt sich durch Anarchie nicht stoppen. Es gibt immer solche wissbegierige Menschen die sich auch so zusammenschließen würden. Für die Kritiker: Ich meine du zahlst deine Steuern, gehst in eine Ehe, kriegst Kinder, arbeitest für Leute, die dir vorschreiben was du zu tun hast. Und jetzt sag: Ich bin frei.

Antwort
von RaGeZzxNoName, 49

Anarchie wäre das beste für die Welt! Zudem das dann alle sagen die Welt geht unter...schwachsinn, klar bilden sich dann gruppen von Menschen die sich Helfen. Macht einer etwas wo alle gegen sind, hat er keine Anhänger und geht in der Masse unter. Was meinst warum die Polizei viel weniger wird ;)

#PunksNotDead

Antwort
von voayager, 165

Anarchie ist schlecht, Anarchismus hat so seine guten Seiten. Daher ist eine linke Bewegung nur dann segensreich, wenn sie denn auch gewisse anarchistische Elemente beinhaltet, als auch mit Anarchisten an einem Strang zieht, schon um so einer Verknöcherung und einem Autoritarismus vorzubeugen. Der reine Anarchismus ist utopisch, geht an der Realität vorbei, doch sind dessen Ziele mit denen der Kommunisten gleich, nur der Weg dorthin unterscheidet sie allerdings maßgeblich.

Antwort
von walthari, 155

Dazu empfehle ich "Staatlichkeit und Anarchie" von Michael Bakunin.

Dieses Buch trägt dazu bei das Menschen verstehen das Anarchie nicht einfach Gewalt und Chaos bedeutet...es hat schon anarchische Gesellschaften gegeben die mehr als 300 Jahre funktioniert haben.

Antwort
von TheAinuBoy, 32

Anarchie ist auf jeden Fall gut, wenn sie funktioniert.

Alle könnten in Frieden leben und es braucht keine dumme Regierung die die Menschen mit Gewalt unterwirft

Antwort
von DreiGegengifts, 115

Anarchie beschreibt die Abwesenheit von Herrschaft. Abwesenheit von Herrschaft ist für die Herrscher schlecht und für die Beherrschten gut.

Anarchismus beschreibt Denkrichtungen oder konkrete Umsetzungen der Anarchie. Solche konkreten Umsetzungen oder Denkrichtungen haben immer ihre Vor- und Nachteile.

Kommentar von marylinjackson ,

Wenn Herrscher abwesend sind,  gibt es auch keine Beherrschten mehr.

Das ist einfach nur eine unlogische, sogar anarchische Denkweise.

Schaff mal erst da Ordnung.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Wenn Herrscher abwesend sind,  gibt es auch keine Beherrschten mehr.

Da hast du etwas falsch verstanden. Die Antwort bezieht sich darauf, für wen es im gegenwärtigen Zustand gut bzw. schlecht wäre ;-)

Kommentar von Machtnix53 ,

Wenn Herrscher abwesend sind,  gibt es auch keine Beherrschten mehr.

Schön wärs. Wenn die Beherrschten sich nicht befreien, beherrschen sie sich selbst oder gegenseitig. Im Vergleich zu früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten gibt es kaum noch Obrigkeit, aber die Untertänigkeit nimmt weiter zu.

Antwort
von Cavo64, 136

Alles hat Vorteile und Nachteile

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