Frage von Tschellanna, 105

Hat schon jemand Erfahrung mit Ferialjobs bei der Österreichischen Post gemacht und kann etwas über die Arbeit erzählen/ bzw die Bezahlung erklären?

Hallo, Ich brauche eure Hilfe bitte: Ich mache diesen Sommer zum ersten Mal einen Ferialjob und würde sehr gerne zur Österreichischen Post gehen. Habt ihr damit vielleicht schon Erfahrungen gemacht? Ist der Job tatsächlich so schwer wie man sagt? Ich kenne mich leider mit dem Finanziellen auch nicht besonders aus: Ich bekomme laut Post 821 Euro im Monat brutto +200 Euro Überstundenpauschale. Zusätzlich bekomme ich jede Überstunde, die über das Kontingent von 200 Euro hinausgeht, ebenfalls bezahlt. Ist das eurer Meinung nach eine faire Bezahlung oder ist es eher unter-/überbezahlt? Könnt ihr mir vielleicht auch sagen, wie viel Geld ich dann tatsächlich bekommen, wenn Steurern abgezogen sind?

Ich bin für jede Hilfe sehr dankbar, kenne mich nur leider selbst sehr wenig aus und weiß niemanden, den ich sonst fragen könnte...Danke auf jeden Fall für eure Hilfe :)

Antwort
von Ares117, 44

halli hallo.

wie schon erwähnt ist diese arbeit eine reine routine arbeit. damit du mal gescheit reinkommst brauchst du mindestens 2 wochen, um ansatzweise so schnell  zu sein wie die fix angestellten. 

Ich finde die arbeit unglaublich stressig, intensiv und die wetterlage spielt auch eine entscheidende rolle ob du den tag "angenehm" empfindest. Bei heißen tagen trinkst du durchschnittlich 4 l Wasser , ohne einmal aus WC zu gehen zu müssen. am windigen tagen is es umglaublich umständlich die ganzen briefe und etc zu halten. von regnerischen tagen möchte ich nicht mal reden. Zur frage überstunden, im system auf der zustellbasis musst du spätestens 16:30 auf "gehen" drücken, egal ob du deine strecke geschafft hast oder nicht ( das heißt wenn briefe übrig bleiben , pech gehabt, wieder mitnehmen und am nächsten tag versuchen). ich arbeite jetzt seit 3 wochen und meine arbeitszeit hängt noch immer stark von der menge der briefe und pakete ab. es gibt tage, da bin ich um 13:50 fertig und dann gibts tage wo es sich gerader noch ausgeht.

Für den dauerstress und vollen einsatz bekommt man defenitiv zu wenig geld

Antwort
von ghost40, 77

Ja, da kann ich dir gerne antworten. Die "guten Zeiten" sind längst vorbei! Vor über 30 Jahren hat ein Ferialpraktikant bei der Post mit Überstunden locker 20.000 Schilling gemacht. Das sind umgerechnet 1.500€ - aber wie gesagt vor über 30 Jahren. Rechne mal um was das heute sein müsste. Richtig, locker über 4.000€.

Du siehst man hat sich an die Ausbeuterei angepasst.

Antwort
von Tursikussi, 78

Ein bisschen stutzig macht mich die Überstundenpauschale...wieviele Überstunden sind denn da angedacht, so pauschal? Was sagt man denn so von dem Job? Ich finde, auch als Schüler sollte man sich nicht ausnutzen lassen.

Kommentar von Tschellanna ,

naja sie haben mir gesagt dass ich in den ersten zwei drei Wochen auf jeden Fall jeden Tag ein paar überstunden machen muss, weil ich noch nicht so Routiniert bin... Ich muss halt sozusagen meine runde machen, egal wie lange ich brauche...

Kommentar von Tursikussi ,

Mir persönlich ist alles unsympathisch, wo ich nicht weiß, worauf ich mich einlasse. Was heißt "ein paar" Überstunden - jeden Tag?! Die ersten "zwei/ drei" Wochen - das ist alles so ungenau. Man muss das natürlich so sehen - wenn man etwas unbedingt machen WILL, dann gelten andere Gesetze. Wenn ich meinen Traumjob machen kann, schaue ich weder auf die Uhr, noch auf das Geld. Aber das wäre in meinem Fall sicher nicht die Post...

Kommentar von Tschellanna ,

ok ich verstehe... Danke auf jeden Fall :)

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