Frage von ilndf, 162

Gehört der Islam zu Deutschland ?

Bundespräsident Wulff sagt, der Islam gehöre zu Deutschland, Innenminister Friedrich behauptet das Gegenteil. Was stimmt denn nun?

Vielen Dank für eure Antworten.

Antwort
von almmichel, 62
Der Islam gehoert zu Deutschland

Da Deutschland ein Teil der Welt ist und der Islam eine Weltreligion ist wären wir ärmer wenn der Islam nicht zu Deutschland gehörte. Übrigens viele verwechseln den Islam mit Islamisten. Was mich stört ist das der Islam und deren Anhänger sich nicht eindeutig von den Islamisten abgrenzt und IHR tun verurteilt.

Antwort
von Undsonstso,

ich finde die formulierung grundsätzlich d.o.o.f

ein glaube kann nicht  "annektiert"  werden. ein glaube gehört seinen anhängern und keinem staat ( in diesem fall deutschland) der religionsfreiheit garantieren soll.

das hätte her wulff auch empatischer formulierten können....

Antwort
von pbc4live,
Der Islam gehoert zu Deutschland

Um auf deine Frage zu Antworten, 

Nachdem in Deutschland Religionsfreiheit herrscht gehört er Definitif dorthin es leben ja auch sehr viele Muslime in Deutschland und der Islam ist auch die zweitgrößte Religion der Welt. 

Ich als Moslem verstehe es absolut wenn sich die Deutsche Bevölkerung aufregt wenn einige Moslems mit dummen Vorschlägen a la Minarett usw. kommen. Wenn man schon in ein anderes Land geht dann hat man sich zu intergrieren. Ich verstehe aber nicht warum sehr viele Leute der Meinung sind dass, das Kopftuch ein Symbol für die Unterdrückung der Frau ist. Der Islam zwingt keinen Menschen zu Irgendwas es ist mehr oder weniger ein Vorschlag wie man leben kann, und wenn man sich als Gläubiger nicht an die Regeln hält dann wird man sich am Schluss für seine Taten Rechtfertigen müssen. Die Frauen die ich kenne tragen das Kopftuch aus reiner Überzeugung, auch verbietet es der Islam zum Beispiel seine Frau zu schlagen all das was ihr in den Medien hört mag Villeicht stimmen aber das sind dann keine richtigen Moslems, man soll nicht alle über einen Kamm scheren. Wo ich aber dagegen bin ist diese Burka oder der Schleier ich sehe diesen als komplett unnötig und diesen zu tragen ist auch keine Pflicht. Man sollte den nur generell in Ländern wie Saudi - Arabien tragen oder dort wo es Kult bzw. normal ist so etwas zu tragen. 

Aber die meisten Menschen im Westen haben leider ein falsches Bild vom Islam und das ist auch der Grund warum sich dann Leute solche Fragen stellen es sind halt die Vorurteile .

 

Antwort
von SweetJulia,
Der Islam gehoert NICHT zu Deutschland

Hallo,

meiner Meinung nach widerspricht die Kultur des Islams den deutschen Wertevorstellungen und das wird sich auch nie ändern. Man kann so eine hinter dem Mond lebende Religion nicht einfach mit Gewalt in eine moderne und mit freien Werten lebende Gesellschaft pressen.

Deutschland ist im Umgang mit Migranten viel zu schwach, was natürlich an unserer Vergangenheit liegt. Sobald man ein kritisches Wort über eine andere Nationalität, Kultur oder Religion äußert, wird sofort die Nazikeule geschwungen und versucht, einen Mundtot zu machen.

Ich lasse mich davon nicht beeindrucken und sage meine Meinung offen und ehrlich. Ich möchte den Islam hier in Deutschland nicht haben und ich glaube, dass es die meisten Deutschen auch so sehen. Man hat das auch gut an der Sarrazin Debatte gesehen. Die meisten Menschen in D haben ihm recht gegeben.

Nur ändern wird sich wohl an der Islamisierung Deutschlands bzw. Europas nichts mehr. Der zug ist abgefahren. Selbst wenn man die Zuwanderung stoppen würde, würde die Islamisierung über die deutlich höhere Geburtenrate dieser Bevölkerungsgruppe weiter fortschreiten.

Ich möchte mir nicht ausmalen, was passiert, wenn der Islam erstmal in der Mehrheit ist. Aber bevor es soweit kommt, werde ich das Weite suchen und auswandern.

So, jetzt dürft ihr mich steinigen, als Rassistin und Nazi bezeichnen.. es ändert weder etwas an meiner Meinung, noch an den Fakten. Wers nicht glaube, soll einfach mal durch einen Problembezirk einer deutschen Großstadt fahren. :)

Viele Grüße

Juli

Kommentar von fussballfan95 ,

Das was du hier gerade beschreibst, ist Islamismus. Der Islam an sich (wohlgemerkt: Der Islam ohne den -ismus) ist eine sehr friedliche Religion.

Man darf doch erwarten, dass man zwischen Islam und Islamismus unterscheidet !

  • Islam = friedliche Religion
  • Islamismus = Terroristen, Fundamentalisten etc.

Außerdem ist es nur eine Minderheit, die den Islam wirklich praktiziert !

Antwort
von 18garfield94,

Der Islam ist kein Teil der deutschen Leitkultur. Im Mitteleuropäischen Raum gab es die Epoche der Aufklärung, die später zur Diskussion über die Menschenrechte geführt hat. in Muslimischen Ländern hat diese Diskussion nie stattgefunden (zumindest nicht in Form einer geschichtl.Epoche), deshalb wird die relig. gestützte Unterordnung der Frau weiterhin durchgezogen.

Betrachtet man die recht große Anzahl der Einwanderer, die Muslime sind, muss man jedoch sagen, dass der Islam zu Deutschland gehört. Nicht seit "Uhrzeiten", jedoch seit der Einwanderungswelle aus südl. Ländern.

Antwort
von elenano, 68
Der Islam gehoert zu Deutschland

Auch in Deutschland leben viele Muslime. Darum ist es ein Teil von Deutschland, der Deutschland mitgestaltet. Da hatte Wulff ausnahmsweise mal recht.

Antwort
von Antworterman,
Der Islam gehoert NICHT zu Deutschland

Ich denke der Islam ist nicht so schlimm, wie durch Al-Quaida etc. dargestellt. Allerdings halte ICH die Grundgedanken des Islams für mittelalterlich und wenig liberal. Wichtig ist in Deutschland vorallendingen, dass die Immigranten sich an die deutsche Kultur und Gesellschaft anpassen, sprich Sprache, Bildung und Werte. Frauen haben in der BRD das gleiche Recht auf Bildung und auf eine freie Kleiderwahl wie Männer. Auch das eine Frau unzucht betriebt, wenn sie sich ein einen Deutschen verliebt, ist absolut primitiv. Die Burka finde ich z.B sehr sexsistich und somit ein perfektes Beispiel für die besagte Mittelaltertümlichkeit. Wenn sie das alle befolgen, dürfen sie friedlich jeder Religion angehören, der sie wollen.

Antwort
von TeddyOkorow,

Hallo!

Ganz ehrlich eine solche Diskussion sollte es hier nicht geben da sowas immer im Strudel der Sinnlosigkeit endet. Meine Fresse wir diskutieren hier darum ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht. Die Islamfeinde und die Befürworter werden doch eh niemals auf einen Kompromiss kommen eher wird doch Birgit Homburger Bundeskanzlerin oder eher wird Guttenberg zum Professor ernannt. Alle Reglionen sind bescheuert der Islam, das Christentum usw. Wirklich alle, wenn man bedenkt was an Blut geflossen ist wegen diesem Mist. Da bin ich doch mehr als erfreut Atheist zu sein.

MFG Teddy Okorow

Antwort
von Kathrinjes,
Der Islam gehoert zu Deutschland

in Deutschland leben seit Jahrzehnten muslimische Mitbürger die sich hier integriert haben, sich einen Freundeskreis aufgebaut haben, hier arbeiten. Es gibt inzwischen auch viele deutsche Menschen, die an den Koran glauben. 

Antwort
von DBMone,
Der Islam gehoert NICHT zu Deutschland

Solange muslimische Frauen nicht frei entscheiden können wie sie ihr Leben gestalten ist von einer gelungenen Integration nicht im entferntesten zu sprechen. Allein die Tatsache, dass eine Muslima keinen Christen heiraten darf wird verhindern dass sich beide "Seiten" annähren. Für mich persönlich leben viele in meinem Umfeld den Islam in einer scheinheiligen Art und Weise aus. In der Öffentlichkeit wird auf streng gläubig gemacht, am Wochenende erfolgt dann das Besäufniss und es wird sich durch die Gegend gevögelt. Wenn man etwas gegen Muslime sagt ist man direkt ein Rassist. Aber in Wahrheit sind Muslime nicht weniger Rassistisch wenn sie ihren Kindern von klein auf beibringen, dass sie niemals einen Christen etc. heiraten dürfen.

Wir sind alles Menschen, schade dass es Menschen gibt die sich in ihrem Leben einschränken lassen und nicht nach freiem Willen handeln!

Antwort
von butch1960,
Der Islam gehoert NICHT zu Deutschland

Auf alle Fälle nicht. Wir haben den Islam damals mit Waffengewalt bei Wien gestoppt. Ich hoffe wir lassen ihn jetzt nicht durch die Hintertür rein

Antwort
von Wollebum,

Schwierige Frage.

Betrachtet man die Anzahl der islamischen Bevölkerung in Deutschland, so gehört der Islam eindeutig zu Deutschland.

Betrachtet man jedoch das Deutsche Gesetz, so wird man merken dass der Islam hier keineswegs vertreten ist. Das Deutsche Gesetz ist immernoch total auf christliche Aspekte ausgelegt...

Scharia oder ähnliches wäre in Deutschland undenkbar.

Antwort
von Anke1997,
Der Islam gehoert zu Deutschland

der islam ist in deutschland auch weit verbreitet sag ich mal, 3,7 % der menschen sind muslime und das ist eigentlich schon viel, denn wir sind hier ja in europa und wir sind christen (also mit wir meine ich die meisten menschen) dann ist es schon viel, finde ich 3,7 % muslime. wer behauptet der islam gehört nicht dazu, liegt falsch und hat nicht nach gedacht (meiner meinung nach!!!), denn: warum gibt es in deutschland: mehrere Moscheen???, das ist doch das beste beispiel! da kann doch keiner behaupten, der islam gehört nicht dazu! klar es gibt nicht viele moscheen in deutschland, aber is ja klar, muslime sind ja auch nicht die mehrheit, aber hin gibt es mehrere moscheen in deutschland! ich find in deutschland kann man seine religion auch leben (damit mein ich jetzt islam), allerdings gibt es eben noch die rassisten un nicht zu wenige, meine mutter ist auch total gegen "ausländer" , das ist leider so. ich finde wir können die anderen religionen annehmen und uns auch ein wenig anpassen. muslime sind ja auch menschen, oder net?! die menschen sagen immer die menschen müssen zusammen halten, aber warum beschimpfen sie dann "ausländer" und leute die eine andere religion haben? lg.

Antwort
von woruda,
Der Islam gehoert zu Deutschland

Der Islam hat zwar die kulturelle Entwicklung Deutschlands durch die Jahrhunderte nur mittelbar geprägt, ist aber seit den 70er Jahren des letzten Jahrhundert zweifellos zum Bestandteil unserer Kultur geworden, weil hier so viele Moslems wohnen.

Schlimm dabei ist, dass viele Deutsche sich unter Islam eigentlich so recht gar nichts vorstellen können. Hier wäre dringend eine inhaltliche Auseinandersetzung zu empfehlen, allein schon, um endlich die gegenseitigen Feindbilder aus den Köpfen zu entfernen.

Politiker, die sich zu diesem Themenkreis äußern, sind mit Vorsicht zu genießen, weil es ihnen meist um ihre eigene Profilierung geht, statt um interreligiöse Verständigung.

Antwort
von judas98,
Der Islam gehoert zu Deutschland

das kackt mich echt an.... jeder muss jede religion u.s.w akzeptieren. Und diese hässlichkeit die gesagt hat das der Islam nicht zu deutschlqnd gehöre kann ihre scheiße woanders erzähelen kak drauf.  DER ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND!

Antwort
von schuhmode,

Bevor man sowas beantworten kann, wäre zu klären was "X gehört zu Deutschland" überhaupt heißen soll.

Kommentar von Klaraaha ,

Da geb ich dir recht. Da fragt man sich wirklich, was damit gemeint sein soll. Eigentlich gehören weder Christentum noch Islam zu Deutschland. Denn Staat und Religion sind von einander getrennt. Religion ist also Privatsache od. Privatvergnügen od. Hobby was auch immer. Gehören Atheisten zu Deutschland? könnte man auch fragen. Allerdings sind unsere Gesetze von Vorstellungen und Traditionen aus der christenlichen Tradition geprägt. Sicherlich möchte niemand das Grundgesetz ändern, und die Scharia einführen schon gar nicht. Solange sich alle an das GG halten, kann jeder wie schon der alte Fritz sagte, nach seiner Fassion leben.

Kommentar von derprediger ,

"Facon", liebe Klaraaha, "Facon'! - Aber sonst gebe ich dir absolut Recht. Auch als Christ sage ich, dass der Glaube im Staat zurückstehen muss. - Aber genau das scheint mir der Knackpunkt mit dem Islam zumindest mit den "Hardlinern" zu sein.

Kommentar von Klaraaha ,

Ich habs eingedeutscht, nach meiner Facon Lach.. Abgesehen von den Christen, haben es scheinbar auch alle anderen Religionsrichtungen einschließlich Atheisten verstanden. Schließlich gibt es in D und allen anderen westlichen Ländern auch Budhisten Hindus usw.  Nur die Moslems bzw. einige Moslems (man darf nciht alle über einen Kamm scheren)  scheinen Probleme mit einer demokratischen und freiheitlichen Grundordnung zu haben. 

Kommentar von derprediger ,

So ist es liebe Klaraaha! - Und gerade weil Muslime in diesem Land auch nichts Besonderes sind, dürfen sie auch keine "Extra-Wurscht" für sich beanspruchen! - Das wird noch viel Mühe kosten, vielleicht sogar nie gelingen, denn ich kenne keinen Staat in welchem diese Einsicht wirklich gelungen ist!

Den Oberlehrer-Tipp mit Facon hast du exzellent pariert! LG

Kommentar von derprediger ,

...Wollte ausdrücken "keinen durch den Islam geprägten oder dominierten Staat in welchem diese Einsicht wirklich gelungen ist."

Antwort
von Klavikus, 162
Der Islam gehoert NICHT zu Deutschland

Auf keinen Fall. Ob etwas in einen Kulturkreis gehört kann sich zumindest meiner Meinung nach nur daran ausrichten, ob es die gleichen Werte teilt und ob es sich gegeseitig respektiert (nicht nur toleriert). Bisher haben keinen Respekt von Muslimen erfahren da man dort den westlichen Lebenstil ablehnt und für Gottlos hält. Eine Wertegemeinschaft kann ich leider auch nicht feststellen. Von daher wär meine logische Konsequenz: nein.

Wenn man übrigens bei den Abstimmungen die Betroffenen abziehen würde, was für ein echtes Meinungsbild logisch wär, würde das Ergebnis sicherlich klarer in Richtung Nein ausfallen.

Antwort
von winni2010,
Der Islam gehoert NICHT zu Deutschland

Ganz einfach, er gehört überhaupt nicht zu Deutschland. Wir sind nicht in der Türkei und sonst wo in einem arabischen bzw. islamischen Land.

Antwort
von AkiraL,
Der Islam gehoert zu Deutschland

gehört zu deutschland finde ich unglücklich ausgedrückt ich würde sagen:

Es gehört einfach zum Alltag in Deutschland dazu. Genauso wie der Vietnamese, der Pole, der Moslem dazugehört, mitarbeitet und unsere Gesellschaft gestaltet. So ist Deutschland heute nun mal, wir haben Türken, wir versuchen sie zu integrieren und diese Leute glauben eben an Allah. Es ist ein Teil unserer Gesellschaft also plädiere ich dafür, dass der Islam einfach unser Deutschland prägt, ebenso das Christentum, der Buddhismus, Toyota-Autos (Japan), Senseo-Kaffee Maschinen (keine Ahnung), Fußball (England/Asien), Kapuzenpullis (Amerika) dazugehören. So ist das nunmal und wir müssen damit klarkommen und dafür sorgen, dass sie in unsere Gesellschaft integriert werden.

Antwort
von Schlauberger2,
Der Islam gehoert zu Deutschland

... setzen wir ein Zeichen für die Tolernaz und begegnen wir den Tatsachen realistisch! Natürlich gehört der Islam heute zu Deutschland!

Antwort
von Kochnoob,
Der Islam gehoert zu Deutschland

Natürlich ist der Islam heutzutage ein Teil Deutschlands durch die vielen eingewanderten Muslime und die paar Konvertiten (keine große Zahl). Geschichtlich gehört Islam nicht zu Deutschland, weil er bis vor 40-50 Jahren weder Einfluss, noch Anhänger in größerer Zahl hatte.

 

Interessanterweise ist die Situation in der Türkei genau umgekehrt. Da gibt es heutzutage so gut wie keine Christen, aber geschichtlich gehört das Christentum zur Türkei, alleine schon weil die Türkei auf dem Gebiet des byzantinischen Reiches liegt. Sogar in der Antike versteckten sich dort Christen in Höhlen in Anatolien vor den bösen Römern :)

Antwort
von Aral59,

Politiker geben nach Ihren Interessen (Ihrer Parteien) vor was Sie gerne hätten, der eine sagt so und der ander so.


Ich glaube nicht mal die hälfte, weil das von den Bürgern der Städten abhängt, in einer Stadt darf eine Minarette erstellt werden, weil die Leute mit ihren Ausländischen Mitbürgern gute Erfahrungen machten und die nächste Stadt demonstriert dagegen, weil diese viel Nationale (unterschiedlich) auslänischen Mitbürgern sehr schlecht Erfahrungen machten, oder sogar die Deutschen in bezierken sogar die Unterzahl sind.

 

L. G. Aral59

Antwort
von arevo,
Der Islam gehoert NICHT zu Deutschland

Der Satz " Der Islam gehört zu Deutschland " des ehemaligen BP ist zum Glück sehr einfach gebaut. Nominativ und Akkusativ sind eindeutig zuzuordnen, Was bleibt, ist dieses Verb " gehört zu ". Das Verb -gehören- besitzt sechs Bedeutungen. Davon ist die erste, zweite und dritte für den Leser wichtig, weshalb ich mich diesen drei Bedeutungen zuwenden möchte.

** 1.Bedeutung: jmds.Besitz, jmds.Eigentum sein**

** 2.Bedeutung:Teil oder Glied eines Ganzen sein, zu etwa. zählen**

** 3.an einem bestimmten Platz passen, am Platze sein**

Wenn man sagt, das antike Erbe, Judentum und Christentum gehört zu Europa bzw.Deutschland, heißt das nichts anderes,, als dass unser Denken aus diesen drei Quellen gespeist wurde und noch immer wird. Das geistige Eurpa, ist philosophiisch und wissenschaftlich ohne diese überhaupt nicht denkbar und existent, weil sie das Fundament bilden, auf dem wir geistig noch immer stehen.

Wie steht es nun mit dem Islam ?.Einzelne Denker im Islam des Mittelalters, wie Maimonides, Avicenna und andere mehr, haben sicher weertvolle Beiträge zur Philosphie und Wissenschaft Europas geliefert, aber ihr Fehlen würde das europäische Fundament aber nicht deutlich und sichtbar schwächen.

Der Islam ist nicht Besitz oder Eigentum, worüber Deutschland ohne Einschränkung verfügen könnte. Denn die moslemischen Immigranten wollen mit Hilfe desI slams, Schritt für Schritt, eine Parallelgesellschaft, innerhalb der Aufnahmegeselllschaft, in Deutschland errichten. Dieser Islam steht im direkten Zugriff türkischer und arabischer Imame.

Obwohl die Bevölkerung den Islam, das behaupte ich einfach mal, mehrheitlich ablehnt, betrachtet die moslemische Minderheit Deutschland als ihr Land, das dem Islam übereignet werden soll. Der Islam ist nach wie vor, nur im Besitz und im Eigentum der moslemischen Minderheit, die Deutschland verändern wollen. Dieses veränderte Deutschland ist aber dann nicht mehr das Deutschland, das diese Immigranten aufgenommen hat.

Ist der Islam vielleicht Teil oder Glied eines Ganzen ?.Also des Aufnahmelandes Deutschlands ?. Teile oder Glieder eines Ganzen arbeiten so zusammen, dass keine größeren Reibungsverluste entstehen und das Ganze erhalten bleibt. Der Islam ist aber ein Teil, welches, wie ein Virus, den Wirt ( das Ganze ) befällt und ihn zerstört.

Der Islam passt auch an keiner bestimmten Stelle in Deutschland hin, weil er ein Fremdkörper bleiben will.

Antwort
von babulja,

Ich denke, das ist keine Alternativ - Frage Ja/Nein! Denn beide Herren hatten unterschiedliche Bezugspunkte:  

Der eine meinte das offensichtlich so, dass der Islam heute zum Gesamtbild Deutschland gehört. 

Der andere so, dass der Islam historisch in der Herausbildung einer Nationalkultur Deutschlands keine bzw. nur eine untergeordnete Roolle spielte.

Man sollte auch genau unterscheiden: gehört der Islam zu Deutschland oder gehören nur die inzwischen sehr zahlreichen Moslems (zugewandert bzw. hier geboren) hierher! Dito für alle anderen Menschen mit sog. "Migrationshintergrund". 

Und es sollte an die Herren die Frage berechtigt sein, wo sie denn den Platz des aufgeklärten Humanismus und Atheismus in dieser Gesellschaft sehen!   

Antwort
von Sonnenschnauz,

Derselbe Christian Wulff hatte ja auch in den Mut, vor dem türkischen Parlament zu sagen, dass das Christentum zur Türkei gehöre. Damit hat er nicht nur historisch recht, denn vor der Ankunft der islamischen Türken gab es längst viele christliche Armenier und Griechen in der Türkei, und er hat auch aktuell recht, denn es gibt sogar heute noch eine christliche Minderheit in der Türkei.

Der Satz von Wulff wurde nicht gerade mit Freude aufgenommen. Eine Reihe Parlamentarier verließ das Haus.

Antwort
von Reling,
Der Islam gehoert zu Deutschland

Aber selbstverständlich.

Bereits der Stauferkaiser Friedrich II zeigte schon am 13. Jahrhundert als christlicher Herrscher Toleranz gegenüber dem Islam.  Der "deutsche Dichterfürst" Goethe befasste sich mit dem Islam. Und als Religion ist der Islam in Deutschland seit über hundert Jahren vertreten. Islam in Deutschland ist älter als die Bundesrepublik.

Antwort
von hadiz,

ilndf.  Bundespräsident Wulff muss anscheinend während seiner Schulzeit den Geschichts-unterricht verpasst haben. Oder er sucht auf, leider solch vertraute Art, Symapthie- oder Wählerstimmen. Der Islam hat seine Wurzeln ganz sicher nicht in Deutschland. Spricht nicht gerade für einen Bundespräsidenten.

Antwort
von Zyogen,

Beides - es kommt auf die Sichtweise und die Interpretation der Aussage an.

Antwort
von Ollihl,

Nein, eindeutig nein.

Das sind andere Vorstellungen und andere Werte. Nein, das passt nicht.

Antwort
von oliberlin,
Der Islam gehoert zu Deutschland

Der Islam gehört zu Deutschland - so wie alle Weltreligionen irgendwo hier ihr Plätzchen gefunden haben. Und ob Politiker was behaupten oder nicht, naja.... Die behaupten ja auch, sie wären unsere Volksvertreter ;o)

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