FtM, trotzdem Kleider?

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4 Antworten

Tatsache 1: Du bist ein Mensch.

Tatsache 2: Es gibt keine anderen Tatsache, die Tatsache 1 ernsthaft in Frage stellen könnten. Es gibt nur dummes Geplapper von IgnorantInnen.

Tatsache 3: Es gibt viele IgnorantInnen. Weil der Schwachsinn recht evolutionsstabil ist.

Konkret: Menschen, die nicht in eine der beiden Schubladen passen wollen, die sich die Masse der Menschheit gerade noch so vorstellen kann, haben bei der Balz eher schlechte Karten.

Einfältigere Menschen denken weniger über sich selbst nach. Und passen sich den Erwartungen anderer einfältiger Menschen besser an. Solche Teile finden leichter Möglichkeiten zur Fortpflanzung und nutzen diese Möglichkeiten in der Regel auch kräftig aus (notfalls durch Vergewaltigung).

Sie geben ihre (einfältigen) Gene also meist sehr erfolgreich (= zahlreich) weiter.  

Menschen, die über sich selbst nachdenken, sind da eher zurückhaltend. Ein Fachbegriff dafür lautet "schüchtern".

Schüchterne (also denkende und sich selbst reflektierende) Menschen pflanzen sich aber in der Regel weniger erfolgreich (also seltener) fort.

Also wundere dich bitte nicht, falls du auf viel Ablehnung stößt.

Die Begriffe "transsexuell" bzw. "transgender" gehen davon aus, dass es genau 2 Sorten von Menschen gibt, weil viele einfältige Menschen nicht weiter zählen können.

Real gibt es mehr als 7 Milliarden Sorten davon.

Mit Kleidern an bist du bestimmt "weniger Mann".

Aber bestimmt "mehr du".

Du passt definitiv in keine der zwei Schubladen, über die einfältige Menschen verfügen.

Mach deine eigene auf!

Liebe Grüße,

Tanja

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Kommentar von transeltern
10.05.2016, 11:21

Biologisch gibt es bei Säugetieren und zu denen zählen wir, nur zwei Geschlechter! Eine Tatsache für die man nicht beleidigt sein muß. Intersexualität bei Säugetieren ist dagegen eine Fehlbildung. Mit Schnecken und Würmern haben wir nichts gemeinsam. Für Transsexuelle gibt es auch nur zwei Geschlechter, denn diese empfinden sich selbst als eindeutig männlich resp. eindeutig weiblich und ändern demnach auch auf Eindeutigkeit. Ich wüßte nicht was das mit einfältig zu tun hat. Und da der Weg funktioniert, gehen sie diesen auch, ohne groß zu murren und zu knurren.

Transgender sind es, die dieses ganze Geschlechter-Rumgehampel machen und dauernd rumheulen. Ich will mit denen nicht verwechselt werden. Und nein, ich lasse mich nicht dazu zwingen, Transgender toll zu finden. Sie sollen ruhig so machen wie sie meinen, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden, aber ich will weder mit denen verwechselt werden noch will ich von denen vereinnahmt und unsichtbar gemacht werden. Ich bin transsexuell und punkt!

Und klamottentechnisch, warum darüber diskutieren? Tue es einfach und mache Deine Erfahrungen und lerne daraus. Nur wundere Dich nicht, wenn Du als Mann in einem typischen Frauenkleid von Cis-Menschen nicht ernstgenommen wirst. Es gibt aber für Männer spezielle Röcke und dabei meine ich nicht den schottischen Kilt, sogar Kleider/Gewänder und bei manchen Kerlen sieht das tatsächlich richtig gut aus, manchen steht sowas ausgezeichnet. Da habe sogar ich schon hinterhergeschaut. Wie gesagt, mache Deine Erfahrungen und lerne daraus. Für mich waren Röcke nie was, ich habe sie gehasst und meine weibliche Seite lebe ich anders aus.

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Kleidung hat ja nichts mit Geschlechtern zu tun, nur hat das die Gesellschaft noch nicht gerafft. :/ Noch dazu sind Kleider hübsch und echt süß, sollte finde ich jeder tragen dürfen/können egal welches Geschlecht. ;) . Hmm vielleicht bist du auch genderfluid. Das ist wenn sich das Geschlecht ändert.

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Kommentar von AdrianDarkLord
08.05.2016, 09:34

Das sehe ich ganz genau so! Kleider sind wirklich schön, außerdem sind sie an heißen Sommertagen sehr angenehm zu tragen.

Darüber habe ich mir natürlich auch schon Gedanken gemacht, aber würde trotzdem gerne als Mann angesehen werden, auch, in Kleidern.

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Das Problem mit den Kleidern habe ich auch: Ich bin männlich, hetero, möchte das auch bleiben und trage gerne weibliche Kleidung. Also in der grossen Stadt kann ich solche "Sperenzchen" machen aber normal ist das ja nicht und ich muss schon auf verwunderte Blicke gefasst sein.

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Klar ist ein Mann mit Kleid weniger männlich, weil ein Kleid ein Kleidungsstück ist, das weibliche Merkmale hervor heben soll und es in unserer Gesellschaft stets mit dem weiblichen Geschlecht in Verbindung gebracht wird. Doch der männliche Schotte trägt ja auch Rock. Très chic.

Du könntest auch Bigender oder intersexuell sein.

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Kommentar von AdrianDarkLord
07.05.2016, 18:07

Auch mir ist bewusst, dass das Kleid schon immer mit Frauen verbunden wurde und auch immer mit ihnen verbunden sein wird. Trotzdem finde ich, dass es auch die Schönheit und Grazie eines Mannes hervorragend unterstreichen kann. Und genau das ist es, was mich reizt:

Dieses Elegante, was ein Kleid ausstrahlt, denn auch, wenn ich einen männlichen Körper hätte, wäre ich bestimmt nicht gerade der maskulinste.

Zwar habe ich mir über diverse andere Geschlechter schon Gedanken gemacht, doch richtig glücklich wurde ich erst mit der Vorstellung von der Welt als Mann bezeichnet zu werden.

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