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Eingetragener Züchter oder von privat?

gefragt von gutefragekaringutefragekarin am 30.10.2009 um 17:35 Uhr

Habe mich entschieden mir einen Labrador zuzulegen. Jetzt find ich aber widersprüchliche Tipps ob ich von einem eingetragenen Züchter kaufen soll, oder man auch bei Privatpersonen die züchten kaufen kann. Es geht nicht drum wieviel es kostet, aber rein entfernungstechnisch zu meinem Wohnort finde ich viel mehr "von Privat".

Habt ihr Erfahrungen damit? Herzliche Grüsse und danke für Antworten

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monsterfisch48
beantwortet von monsterfisch48 am 30. Oktober 2009 17:54
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Hilfreichste Antwort

Würde nie (wieder) im Tierheim kaufen. Seitdem ich weiss, mit welchen "Werbeattributen" Hunde belegt werden, nur um sie loszuwerden. (Ist aber sicherlich / hoffentlich nicht bei allen Tierheimen so. War nur eigene Erfahrung aus dem einen oder anderen Tierheim meiner Gegend. Sozusagen das gebrannte Kind und das Feuer...)

Losgelöst davon: wenn du professionell züchten willst, ist der Züchterkauf quasi Pflicht. Wenn du nicht züchten willst, ist der Kaufort davon unabhängig. Eigentlich hängt es mehr davon ab, wieviel Hundeerfahrung du hast. Du solltest halt zwingend schauen, ob der Anbieter Hunde "richtig" züchtet oder einen "Massenbetrieb" führt. Wie werden die Welpen gehalten? Haben sie frühzeitig Menschenkontakt? Gibt es ein "Spielzimmer", wie sieht das aus? Kann man Vater und Mutter sehen (nicht ausgedruckte Fotos aus dem Internet) - wie wirken Vater und Mutter auf dich? Kläffer, Beisser, verschreckte, verdreckte Viecher, Ställe und Co scheiden im Vorfeld aus. Dto "Hundezuchtfabriken" mit allerlei Hochglanzfotos und was sich der eine oder andere Verkäufer sonst noch so einfallen lässt, um sein Getier an den Mann / die Frau zu bringen. Übrigens: osteuropäische Impfpässe in mir unverständlichen Sprachen scheiden bei mir auch aus. Grundsätzlich! Da kann sich das vermeintliche Schnäppchen schnell als Krankenkostenfressendes Monster entwickeln. Und wenn man es einmal im Hause hatte, jibbet man es eh nie wieder her...

Ganz wichtig wenn du keine / wenig Hundeerfahrung hast: gibt Bücher. Über Welpen und jeweils über die Rasse. Unbedingt durchlesen. Da stehen viele nützliche Tipps drin. Passt der Hund zu dir / zu eurer Familie, wie man sich den "richtigen" Welpen aussucht usw usf...

Völlig blauäugig zum nächsten Züchter oder von Privat zu gehen kann klappen oder auch schief gehen. In beiden Fällen gibt es das eine oder andere schwarze oder weiße Schaf. In meinem recht langen Hundehalterleben waren da schon einige Hammer bei.

Noch ein Tipp - ganz ehrlich gemeint: Frage doch mal bei jemanden auf der Strasse aus, der einen Labi hat. Auch da gibt es viele interessante Hinweise - und manchmal erfährt man auch wirklich wissenswerte Sachen...

(Da fallen mir z.B. die Wesensunterschiede zwischen braunen und schwarzen Labis ein. Oder derjenige, der sich einen Labi aus einer Jagdzucht kauft - und selbst nur ein einer 2 Zi Wohnung wohnt usw usf...)

Immer daran denken: Hundekauf ist viel schwieriger als Gebrauchtwagenkauf. Der Gebrauchtwagen schläft nachts in der Garage - und dein Hund?

LG und viel Glück!

Kommentar von 667609f4480b58e46cbdd902a703d22bsmallgutefragekarin am 30. Oktober 2009 17:58

Ich fange zum ersten Mal mit einem Welpen an, aber bevor ich genug Infos habe kommt mir keiner in die Wohnung. Soll's ja auch guthaben bei mir und nicht an nem total überforderten Frauchen zu knabbern haben. Ich denke bis alles soweit geklärt und entschieden ist wird es eh nächstes Jahr. Danke für deine Infos und die Mühe die du dir mit der langen Antwort gemacht hast.


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anonym
beantwortet von hundini am 31. Oktober 2009 13:15
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Züchter ist nicht gleich Züchter. Es gibt gewerbliche Züchter, die davon leben ( absolut abzulehnen) und Züchter, die ab und zu mal einen Wurf haben. Sobald jemand in einem Verband ist und mit Papieren züchtet, nennt er sich halt Züchter. Solche Hunde müssen, bevor sie zur Zucht zugelassen werden, Gesundheitschecks, röntgen von Hüfte und Ellebogen usw.durchlaufen. Außerdem brauchen sie eine Zuchtzulassungsprüfung. Bei sog. privaten Würfen wird häufig nicht mal die Hüfte geröngt. Man kann nicht feststellen, ob evtl. Inzucht oder Inzest vorliegt (was Krankheiten zur Folge haben kann). Sind die Welpen vom TA vor der Abgabe noch mal untersucht worden? Häufig sind es Leute, die NULL Ahnung von Zucht, Aufzucht usw. haben. Leider ist es Mode geworden, daß eine Hündin ja mal Welpen haben sollte. Am besten bei verschieden Züchtern anrufen und mal hinfahren. Ein seriöser Züchter zeigt dir, wo die Welpen aufwachsen, natürlich die Mutter. Was macht er für einen Eindruck auf dich?

Kommentar von Ce175d51ce0e2f7d18846385b9e6b762smallBuddysuperdog am 10. November 2009 12:44

danke Hundini@ kompetente Antwort!!!!


Neufiliebe
beantwortet von Neufiliebe am 31. Oktober 2009 06:30
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wenn du keinen hund aus dem ttierheim aufnehmen möchtest, solltest du die finger von den "liebevollen" hobbywürfen von privatleuten lasse, das sind meist die übelsten hinterhofvermehrer, die sich so nur tarnen.

gerade die privatvermehrer achten nicht auf die gesundheit der zuchthunde und vermehren wild drauflos. jede rasse hat ihre typischen erkrankungen und es nicht damit getan zwei exemplare dieser rasse zu verpaaren.

ach ja, welpen mit fci papieren, die gebracht werden, stammen meist aus osteuropäischen puppy-mills.

du wirst für einen gesunden welpen schon tief in die tasche greifen müssen. schnäppchenhunde, sind nie günstig im unterhalt :-( es ist wichtig, dass die elterntiere, grosseltern und urgosseltern auf diese krankheiten hin untersucht sind. das kann nur ein seriöser züchter aus einem zuchtverein leisten. bei labradoren(modehund) ist es ganz besonders wichtig einen vdh hund zu kaufen, da sich in den dissidenzvereinen die schlimmsten vermehrer herumtreiben.

die liebevolle zucht ohne papiere gibt es meist nicht. es sind entweder dilletanten, die keinerlei ahnung von der aufzucht von welpen haben oder vermehrer, die sich einen dreck um das wohlergehen ihrer hunde scheren.

und nein, ich züchte keine hunde.

hier mal das wichtigste:

http://www.hinsehen-statt-wegschauen.de/


pecudis
beantwortet von pecudis am 30. Oktober 2009 17:42
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Da hilft nur hinfahren und gucken - nicht jeder Züchter ist ein "Großzüchter", und nicht jeder Privatmnann hat genug Ahnung von Linienzucht und Hunden überhaupt, da sind auch viele Vermehrer dazwischen. So sieht meiner Meinung nach ein guter Züchter aus (kann ich behaupten, kenn ich persönlich, ist ein Bauernhof hier im Dorf, die Hunde habens wirklich gut) http://www.syringa-banks.de/frame.htm

Ich würde aber auch als erstes in den Tierheimen nachfragen. Gerade Labrador sind ja Modehunde, da werden viele schnell wieder abgegeben.

Kommentar von 5ea859e1e1ad603765b23be13a647f51smallpecudis am 30. Oktober 2009 17:51

ach ja, PS - Zuchtverband angerufen hast Du?

Die sollten Adressen in Deiner Nähe haben.


lenzing42
beantwortet von lenzing42 am 30. Oktober 2009 17:38
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Noch besser wäre es,wenn du so ein Tier in einem Tierheim finden würdest.


kochstuebchen
beantwortet von kochstuebchen am 30. Oktober 2009 17:37
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würde nie von einem züchter kaufen. meine erste anlaufstelle wäre das tierheim.


anonym
beantwortet von chicaBlue am 30. Oktober 2009 17:37
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Frag mal im Tierheim nach. Oft gute Tiere zum niedrigen Preis abzugeben. Und ein gutes Werk getan.


Buddysuperdog
beantwortet von Buddysuperdog am 10. November 2009 13:02
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ich glaube mitlerweile ist der begriff Hobbyzucht der Art Verunstaltet:

-es gibt Vermehrer, die es nur des Geldes wegen machen, selten eine seriöse Aufzucht oder gesunde Hunde vermitteln. Sie nenen sich auch "Hobbyzüchter", sind keinem Verband angeschlossen und haben oft sehr fantasievolle begründungen warum sie die Elterntiere nicht zeigen können

  • es gibt "Hobbyzüchter", die glauben unbedingt mal "züchten" zu müssen, weil ihre Hündin doch so schön ist und Nachbars Hund auch, sowie zufällig genauso ausseiht wie der Hund von ihnen. Außerdem haben sie gehört, dass man Geld damit machen kann... Diese Leute sind genauso schlimm wie die Vermehrer, auch wenn sie die Elterntiere bennen können, aber sonst auch nichts...

  • es gibt Hobbyzüchter, die einem anderem Verband als dem VDH angehören: hier sollte man einfach sehr kritisch sein, alles auf Herz und Niere prüfen. ich kennen sowohl in solchen als auch im VDH Verband positive und negative Beispiele. mein Hund ist ein super positiv Beispiel.

  • es gibt im VDH Hobbyzüchter, dass heißt es sind Privatleite, die ihren Lebensunterhalt mit anderer Arbeit verdienen und wirklich aus Liebe und Hobby züchten. Sie sind veranwortungsvoll, haben alle Auflagen des Zuchtverbandes erfüllt und stehen dem Welpenkäufer mit Rat und Tat zur Seite. Sie haben ein Vorkaufsrecht in dem Kaufvertrag, für den Fall, dass der Hund aus einem nachvollziehbarem Grund wieder veräußeret werden muß. Dazu helfen sie bei der Weitervermittlung, oder übernehmen den Hund in ihre Hausgemeinschaft Das gilt auch für den Züchter aus einem Nicht-VDH Verband! Ein guter Verband hat eine Welpenvermittlungsstelle und einen Zuchtwart für die Rasse, die achten auf gesunde Zucht und einhaltung der Verbandsvorgaben.

  • es gibt Hundezüchter, die es zum Lebensunterhalt als Beruf machen: hier gilt es sehr sehr kritisch zu sein, sich die Unterbringung und Zuchtstätte anzu schauen etc. Ein gewerblicher Züchter züchtet immer nur 1 Rasse, ist einem VDH Verband angeschlossen und führt ein sehr gutes nachvollziehbares Zuchtregiester. Da ich solche Personen kenne und weiß, dass es tatsächlich positive gewerbsmäßige Züchter gibt, möchte ich hier ein wenig die Lanze brechen

  • es gibt gewerbliche Hundevermehrer, die sich Hundezüchter nenen: sie haben alle möglichen Rassen und Größen, kaum zu glauben aber leider war Hier vor kann ich nur dringesnst abraten... das ist Schmutz... Abschaum!!!!!


gutefragekarin
beantwortet von gutefragekarin am 30. Oktober 2009 17:40
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Geht nicht um einen Großzüchter, sondern um eingetragene Züchter bei den deutschen Verbänden.


JoScho
beantwortet von JoScho am 30. Oktober 2009 17:40
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Wenn du einen mit OriginalRassepapieren haben möchtest, bleibt nur Züchter übrig. Willst Du einen Hund ist das egal, von wo. Achte darauf., daß er ärzlich versorgt wurde (Impfung, Attest ect.) Vom Tierheim ist das alles incl. Diese Hunde sind kostenlos, jedoch für eine Spende zu bekommen.


anonym
beantwortet von Strolchi09 am 30. Oktober 2009 17:39
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frag doch mal beim tierschutzverein/tierheim nach züchtern die vernünftig sind.die wissen am ehesten bescheid.


anonym
beantwortet von blackshiva am 30. Oktober 2009 17:38
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und wieso nimmst du dann keinen von p´rivat mir wäre das eh lieber als vom großzüchter


rolfez
beantwortet von rolfez am 30. Oktober 2009 17:37
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privat. besonders bei labradors gibt es sehr viel überzüchtung bei den professionellen betrieben. wenn du eine schöne familie findest die privat labradors züchtet warum denn nicht? :)


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