Frage von CheezusChrist, 42

Darf eine Bank, die vom Einwohnermeldeamt die Adresse eines Kunden erfragt, diesem die Gebühr dafür in Rechnung stellen?

Also meine Bank hatte meine Adresse nicht und statt mich auf meinem Handy anzurufen( diese Nummer war bei der Bank hinterlegt!!) gehen sie zum Einwohnermeldeamt und lassen sich meine neue Adresse geben. Das kostet ungefähr 11,90 und das verlangen die jetzt von mir. Ich frage mich ob die das dürfen...

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Antwort
von Rolf42, 26

Ja, dürfen sie. Üblicherweise steht das auch im Preisverzeichnis. Die Berechtigung dazu ergibt sich daraus, dass der Kunde seine vertragliche Pflicht zur Mitteilung seiner Adresse nicht erfüllt hat.

Antwort
von cuticula94, 7

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Du bist dazu verpflichtet, der Bank deine jeweils aktuelle Adresse mitzuteilen. Genauso ist die Bank dazu verpflichtet, alle zumutbaren Schritte einzuleiten, um deine Adresse in Erfahrung zu bringen. Wenn ihr dabei Kosten entstehen, werden die natürlich  im Anschluss dir in Rechnung gestellt.

Antwort
von jens79, 7

Ohne deine Bank zu kennen tippe ich, dass genau dieser Umstand in den AGBs deiner Bank stehen wird. Und da du als Kunde diese AGBs akzeptiert hast, musst du auch die Kosten einer Anschriftenermittlung zahlen. Es geht übrigens auch noch teuerer:

http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung\_BT/Bafoeg/Bescheid...

Antwort
von Wirbelwind100, 19

Ja. Wenn sie nicht die Adresse haben, kann jedermann die Adresse erfragen. Die Kosten dafür kann die Bank als Schadenersatz verlangen. Du hättest nämlich deine neue Adresse mitteilen müssen.

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