dingsvomdach am 16.10.2009 um 9:13 Uhr
Hallo und guten Morgen! Es ist mir zwar bekannt, daß angeschriebene Firmen die Bewerbungsschreiben zwar behalten aber der Grund ist mir nicht klar. Der Lebenslauf und andere Anlagen werden zurückgesandt aber das Bewerbungsschreiben an sich bleibt beim Empfänger. Ich kenne das von meinem AG: das Schreiben landet in der Ablage (nach Absage des Bewerbers), wird irgendwann mal abgeheftet unter "Korrespondenz" und nie wieder gelesen. Wenn Firmen also keinen Bedarf haben,warum schicken sie dann nicht alles zurück. Selbst wenn sie mal eine Aushilfe bräuchten-bis dahin wurde der Name des Bewerbers sowieso vergessen,also wie soll man da das Bewerbungsschreiben im Ordner wiederfinden. Wie kann man diese Handhabung also logisch nachvollziehen? Auf eure Antworten bin ich gespannt! Danke vorab
Bei uns in der Perso wurde es so geregelt. 2 Ablagemappen: 1. bedingt geeignet, 2. große Ablage. Ob das allerdings heute noch so ist, bezweifele ich im Zeitalter der Computer.

Ich hatte es mal, dass ich mich beworben hatte für eine Stelle und abgelehnt wurde, weil kein Bedarf bestand. 4 Jahre später bekam ich Post und wurde gefragt, ob noch Interesse an der Stelle bestehen würde, da nun Bedarf bestünde... Ich brauchte den job nicht mehr, fand aber toll, dass die sich wieder gemeldet hatten!
dingsvomdach am 16. Oktober 2009 09:28 das klingt aber sehr freundlich,finde ich sehr schön.Danke für die Antwort

Es geht auch darum nachschauen zu können ob sich jemand alle paar Monate bewirbt ...
weil ja so gesehen das anschreiben denen gehört.. du hast das schreiben ja an sie gerichtet.. deshalb.. und lesen.. ma ganz ehrlich.. wer liest dann alte anschreiben nach nem halben jahr nochmal???
dingsvomdach am 16. Oktober 2009 09:19 das mit dem persönlichen Anschreiben kann ich nachvollziehen.Aber welcher Chef macht sich die Mühe,bei Personalnotstand in den Unterlagen rumzukramen "da war doch mal eine Bewerbung,wie hieß er/sie nochmal....Frau Schröter,suchen Sie mal die Ordner durch,da war was!"
das mein ich ja auch.. das macht keiner.. ich arbeite in einer persoabteilung.. ich weiß!!

Tradition eben. Außerdem müssen die ins Archiv abgeschobenen Führungskräfte auch arbeit haben.
DH
Wir behalten es bei uns, damit wir belegen können, das die PErson sich bei uns beworben hat. Wenn es zum Beispiel um Arbeitslosengeld geht.

Der Unternehmer ist in der Regel gesetzlich dazu verpflichtet Geschäftskorrespondenz für ein paar Jahre zu archivieren.
Abgesehen von dieser Verpflichtung wäre es auch dumm, wenn jemand von einer solchen (gescheiterten) Vertragsanbahnung keine Dokumente zurückbehalten würde.
also bei mir in der firma ist es so gewesen das wenn bewerbungen rein kommen ..müssen wir sie in ein programm einpflegen und auf das bewerbungsanschreiben kommt der eingangstempel rein und die nummer unter dem die peron im programm drinne ist ...aber auch weil ab und zu das arbeitsamt anruft und nach fragt ob sich bestimmt personen beworben haben auf eine bestimmte stelle ...kommt aber nur vor wenn die person die die bewerbung geschrieben hat die anweisung vom arbeitsamt bekommen hat uns anzuschrieben dann kontrolliert das arbeitsamt sie nach =)
dingsvomdach am 16. Oktober 2009 09:27 aha,sehr interessant,danke sehr!Also auch wieder Kontrolle und "als Beleg dienen".
Naja, erstmal ist es Post, die sie bekommen haben. Das Bewerbungsschreiben ist ja auch gerade an diese Firma gerichtet. Und Post muss halt abgeheftet werden. Dann kann ich mir gut vorstellen, dass es hin und wieder Fälle gibt (vor allem in Berufen, die weniger vertreten sind), dass diese dann noch mal zum Einsatz kommen, wenn die Firma sich entschlossen hat, doch noch jmd von der Sorte einzustellen.
Ist doch ganz einfach - das Anschreiben gehört doch dann dem Arbeitgeber, es ist ja an ihn gegangen. Du schickst doch auch keine Anschreiben von Firmen zurück, die vielleicht Werbung bei Dir machen o.ä.? Der Brief gehört dem Adressaten. Und manchmal kommt es auch schon vor (habe ich selber auch schon mal erlebt), dass man einen Bewerber noch mal anfragt, wenn die Bewerbung gut angekommen ist. Da werden ja auch Notizen auf den Anschreiben gemacht, so dass man im Zweifelsfall darauf zurückgreifen kann.
Den Firmen ist es zuviel Arbeit, die vielen hundert, oftmals unverlangt eingesanden Bewerbungen zurückzuschicken - und zu teuer.

vielleicht als gedankenstüze oder wenn sie doch mal jemanden brauchen können sie da nach sehen.
dingsvomdach am 16. Oktober 2009 09:17 aber wenn sie den Namen nicht mehr wissen,muß der ganze Ordner von A-Z durchgeblättert werden.Arbeitsbeschaffungsmaßnahme?
Nicht alle Firmen machen es, aber einige schicken den Lebenslauf und die anderen Anlagen wieder zurück. Lebenslauf und Anlagen werden wieder zurückgeschickt, da sie von dem Jobsuchenden wieder verwendet werden können, bzw. man diesem unnötige Ausgaben ersparen möchte. Die Firmen heben das Anschreiben mit der weiteren Korrespondenz (Absage) aus Beweisgründen auf, da sie damit rechnen müssen wegen Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot gerichtlich belangt zu werden. Peter Kleinsorge

Der Empfänger behält immer die Briefe, die an ihn gerichtet sind, die Bewerbungsunterlagen sind nur eine Anlage.
Ich denke mal es wird gemacht um dem Arbeitsamt die Nerverei zu erleichtern.
gute firmen schicken dir die unterlagen wieder zurück das kostet ja soviel geld.
flirtheaven am 16. Oktober 2009 09:20 es geht nicht um die unterlagen, sondern nur um das anschreiben!
am besten mal bei den firmen anrufen und nachfragen. manchmal behalten sie die auch, weil sie sich jetzt für jemand anderem entschieden haben, aber wenn wieder was kommt sie dich dann anrufen
weberwf am 16. Oktober 2009 09:16 Das ist reines Wunschdenken der unterlegenen Bewerber.
danke sehr! Bei uns gibt es nur einen Ordner für allen Papierkram