Frage von xXcrashXx, 239

Behinderter fässt an Brüste?

Hallo Ein behindert junge hat an die Brüste meiner Freundin gefasst weil er seine impulse nicht kontrollieren kann ... Ich weiß nicht ob ich zu ihn gehen soll und ne Ansage machen soll , schließlich ist er behindert , kränken tut es mich aber extrem , was soll ich tun ?

Antwort
von Suboptimierer, 90

Bei Menschen mit Behinderungen solltest du etwas mehr Gnade walten lassen, vor allem bei geistig behinderten. Viele sind auf einem ähnlichen Niveau wie kleine Kinder. 

Wenn du ihm ruhig aber ernsthaft sagst, dass dich das stört und du das nicht willst, sollte er das verstehen. Macht er es dennoch weiter, kannst du etwas mehr Betonung in deine Worte legen.

Normalerweise sind Menschen mit Behinderungen unter Aufsicht. Vermutlich ergibt es mehr Sinn, nach einmaliger Ermahnung mit der Aufsichtsperson zu reden.
Man würde schließlich auch mit den Eltern eines Kindes reden wollen, wenn man permanent vom Kind belästigt werden würde.

Antwort
von TorDerSchatten, 121

Nein. Wenn, hättest du es sofort in dem Moment machen müssen, wo er es getan hat. Jetzt hinterher bringt es nichts mehr.

Manche Behinderte können mit sozialen Grenzen nicht umgehen.

Sie soll ihm lieber aus dem Weg gehen damit es nicht nochmal passiert. Viele Behinderte haben jedoch Betreuer. Wenn ihr wisst, wo er wohnt, könntet ihr da mal hingehen und dem Betreuer Bescheid sagen. DIe können dann doch etwas einwirken.

Vor einiger Zeit ist immer ein älterer behinderter Mann in den Laden gekommen, wo ich gearbeitet habe. Er wollte immer Sachen geschenkt bekommen, Kugelschreiber und Werbesachen. Wir hatten aber nichts und das hat er nicht geglaubt.

Er wollte dann den Stift und das Lineal, was an der Kasse lag usw. und hat immer geschickt in Gespräche verwickelt, einen von der Arbeit aufgehalten usw. Dadurch daß er behindert war hab ich mich nie getraut, ihn rauszuwerfen, sonst heißt es wieder daß Minderheiten unterdrückt werden usw.

Meine Kollegin hat in seiner Wohngruppe angerufen und hat das gesagt, was er täglich bei uns macht und dann war Ruhe. Er ist nie wieder gekommen.

Antwort
von quanTim, 73

Ich denke du solltest nicht direkt eine "ansage" machen. Wenn es dich so sehr belastet, dann kannst du ihn einmal höflich sagen, das sie das nicht will, und das er es bitte lassen soll. Sollte es vermehrt dazu kommen dann kannst du immer nioch eine ansage machen :D

Antwort
von Vyled, 39

Eine "Ansage" muss man machen, direkt nachdem es passiert ist. Gerade behinderte können das oft dann nicht mehr richtig zuordnen, wenn du im Nachhinein kommst.

Dennoch solltest du ihm dann klar machen wenn nochmal irgendwas passiert, das er es sein zu lassen hat oder "die Polizei" kommt auf Deutsch gesagt, das wird er dann schon verstehen (Anzeige etc.). 

Behinderte wollen oft nicht anders behandelt werden und haben außerdem genauso ihre Rechte und Pflichten. Wer sich nicht dran halt sollte das auch wissen, das es Falsch ist.

Ansonsten Abstand von dem halten und fertig.

Antwort
von grisu2101, 76

Freundlich ansagen das so etwas ein NO-GO ist und beim nächsten Mal Folgen hat! (Anzeige etc...) Denn auch Behinderte müssen sich benehmen und man muss nicht auf alles Rücksicht nehmen, sonst haben manche nämlich einen Freibrief. Wenn er einen Betreuer hat, kann man ihn auch mal vernünftig darauf ansprechen. Ich kenne Fälle dieser Art, und "Verständnis" hilft da wenig bis gar nichts, denn dann ändern sie ihr Verhalten nicht und tun es immer wieder.

Kommentar von grisu2101 ,

Nachtrag: Es gab hier mal einen, der hat das auch ständig gemacht. Bis er dann mal an die richtige geriet, die kannte ihn nicht und da hat er sich so richtig eine gefangen. Er tat es nie wieder....

Antwort
von Sanja2, 35

ist die Person körperbehindert und somit nicht in der Lage die Bewegungen zu kontrollieren, dann war es keine Absicht und lässt sich nicht ändern.

ist die Person geistig behindert und es fällt ihm nur schwer einen Impuls zu unterdrücken, dann muss deine Freundin ihm selbst sofort sagen, dass so was nicht angebracht ist, das sie das nicht möchte und nicht schön findet.

Warum kränkt es dich? Das finde ich wirklich albern.

Antwort
von schikko93, 11

Behinderung ist keine Entschuldigung für schlechtes benehmen. Beim nächsten Mal sollte mam ihm direkt sagen, dass man sich dabei nicht wohlfühlt und er es zu unterlassen hat. Erst wenn das nicht funktioniert sollte man zu den Betreuern / gesetzlichen Vetretern.

Antwort
von Akka2323, 9

Behinderung ist keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen oder sexuelle Übergriffe. Auch geistigbehinderte Jungens haben Mädchen oder Frauen nicht anzutatschen und sie können es durchaus lernen, es zu lassen. Ich habe sehr lange mit behinderten Menschen gearbeitet und wir haben immer darauf geachtet, eine pädagogische körperliche Distanz bei Jugendlichen einzuhalten. Auch die Mitarbeiter haben die Behinderten nur bei Notwendigkeit anzufassen. Da ist ein gegenseitiger Respekt nötig. Im Pflegebereich sind die Jungens von Männer versorgt worden und die Mädchen von Frauen. das wird auch nicht überall eingehalten, ist aber in diesem Bereich dringend notwendig. Bei Übergriffen muß man sehr deutlich reagieren und die Grenzen aufzeigen.

Antwort
von Wuestenamazone, 65

Wenn er behindert ist dann weiß er vielleicht nicht mal was er da gemacht hat

Antwort
von Kabelwurm, 63

Das kann man schwer beurteilen, weil man die Situation, den Behinderungsgrad und die Behinderungsart nicht kennt.

Aber, wenn man sachlich bleibt, darf man jedem Menschen in seine Grenzen weisen und mal sehr deutlich machen, was sich nicht gehört.

Antwort
von TiWi1234, 90

Kommt halt drauf an, was er als behinderung hat. Wenn er sich wirklich nicht kontrollieren kann dann lass es mit der Anzeige... Wird dann sowiso abgelehnt.

Kommentar von xXcrashXx ,

Er kann seine Impulse nicht kontrollieren und ich will ihn nich Anzeigen sondern eine Ansage machen

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