Hallo Ihr Lieben,
ich hab mich jetzt überall durchgeboxt und nicht das passende gefunden.
Ende Juli wird meine Jüngste 1 Jahr alt. Daraufhin hab mich beim Arbeitsamt heute mal vorab telefonisch gemeldet wie es ab August mit Arbeitslosengeld aussieht.
Würde mir grundsätzlich erstmal zustehen, aber nur wenn ich vermittelbar bin.
Und da liegt der Hund begraben: Meine Jüngste soll dann noch nicht mit 1 Jahr in die KiTa gehen. Bei der Großen hab ich schon den ersten Schritt, das erste Mal aufs Töpfchen und und und verpasst.
Wie bekomme ich trotzdem Hilfe? Was kann ich machen?
Bin verheiratet, mein Mann ist berufstätig. Außerdem habe ich einen 400 Euro Job, wobei ich aber jetzt da noch in Elternzeit bin.
August diesen Jahres würden wir dann das erste Mal keinen "Lohn" meinerseits bekommen Bis dahin beziehe ich ja noch mein Elterngeld.
Was soll ich machen, bitte helft mir. Ich habe nie Erfahrungen mit dem Amt machen müssen.
Und noch eine kurze Anmerkung: ich bin nicht faul ! Nur möchte ich für meine Kleine da sein!
Vielen lieben Dank für eure Hilfe!
Für das "dumm stellen" bin ich auch nicht der Typ :-). So was könnte ich nicht. Dachte nur, es würde noch eine andere Alternative geben. Eine Bekannte hat Arbeitslosengeld bekommen. Ihr wurde eine Frist gegeben bis die jüngste Tochter das 3. Lebensjahr erreicht hatte. Bis dahin wurde sie von denen "verschont". Nur leider sehe ich die Bekannte nicht mehr um sie zu fragen
Nein, einen Anspruch auf ALG hast Du nur, wenn Du auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst. Ich wüßte nicht, wie das sonst anders gehen könnte - wobei ich sagen muß, daß die Arbeitgeber nicht wirklich gerne Mütter mit ganz jungen Kindern einstellen (ganz egal, wie gut die Betreuung ist).
Aber wie läuft den so etwas alles ab? Das Arbeitsamt gibt mir verschiedene Adressen und ich soll mich bei jeder bewerben, bis ich einen Job habe. Richtig? Aber wie weiß das Arbeitsamt, das ich mich da überhaupt beworben habe? Sorry, aber wie gesagt, hatte nie was damit zu tun...
Du unterschreibst quasi dafür, daß Du "x" Bewerbungen im Monat schreibst (das hängt von dem gesuchten Job und der Anzahl der Wochenstunden ab). Normalerweise reicht dem Sachbearbeiter dann eine Liste mit den geschriebenen Bewerbungen, andere legen aber auch Wert auf die Absagen. Die Adressen mußt Du Dir selber suchen, ganz selten gibt es auch einen Vorschlag vom Amt.
Ach so. Also könnte ich auch sagen, das mehr als 15 Std (15 Std muss man in der Woche, laut der Dame am Telefon) in der Woche nicht drin wären (wegen Kinder und dessen Betreuung in KiTa) ? Und muss ich mich dann überall bewerben? Also mein Ausbildungsberuf einschließlich alle Hilfsarbeiten? Jobs suchen die bei uns ohne Ende, aber meist ist sind für mich passende meist mindestens 25 km entfernt.
Bezahlt den das Amt auch die Bewerbungskosten (Lichtbild und Porto)?
Oh Gott, ist das kompliziert ;-)
Klar kannst Du denen das sagen (die Frage ist halt nur, ob Du dann als vermittelbar gilst, weil solche Jobs natürlich nicht gerade üppig vorhanden sind). Im ersten halben Jahr brauchst Du Dich nur im gesuchten Beruf zu bewerben - wobei bei Teilzeitstellen eine Fahrtzeit von 30 bis 45 Minuten pro Strecke durchaus zumutbar ist (laut Amt). Das mußt Du also mit der Kinderbetreuung dann auch noch regeln. Auf vorherigen Antrag erstattet das Amt dann auch 5 Euro pro schriftlicher Bewerbung - aber viele Bewerbungen kannst Du auch online machen, die kosten dann quasi nichts.
Okay, dann bedanke ich mich für die kleine Nachhilfestunde in Sachen "Amt" :-)