Hi Leute. Macht das Arbeit suchen überhaupt noch sinn ? Man wird vom Arbeitsamt zu einer Besprechung eingeladen und bekommt Stellen angeboten, mit denen man nie was zu tun hatte. Z.B.: Ein gelernter Verkäufer (2 JAhre Ausbildung) im PC Fachbereich soll sich bei einem Rechtsanwalt bewerben... Hallo ? Gehts noch ? Haben die überhaupt noch eine Seite, wo man Stellen suchen kann ?
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Der eigenliche Sinn des AA, nämlich Stellen zu vermitteln, ist längst zur bloßen Verwaltung von Arbeitssuchenden verkommen. Es werden z.T. völlig sinnlose Maßnahmen erteilt, nur um in der Statistik gut dazustehen. Zum Glück bin ich jetzt Rentner (volle Erwerbsunfähigkeit) und habe mit den Brüdern nix mehr zu tun.
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Engelchen46Engelchen46
Suche dir doch einfach selber was...vom Arbeitsamt wirst du nicht allzuviel erwarten können.
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ottoott6 Ich würde mich auch selbst bemühen
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2Antwort von
holschholsch
es gibt solche und solche bearbeiter...
und solche und solche arbeitssuchende...
wer sich nicht umorientieren kann, hat verloren !
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2Antwort von
morefunhoneymorefunhoney
Welche Arbeit man macht ist doch egal, hauptsache die Kohle stimmt halbwegs.
Die Zeiten wo man sich raussuchen kann was man macht sind vorbei!Kommentar von
wuschel55wuschel55 ...aber schon sehr lange!!! DH!
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pcfuzzipcfuzzi
Das ist leider seit mehr als 10 Jahren schon so.
Das Amt zur Verhinderung neuer Arbeitsaufnahme ist nur damit beschäftigt, die Statistiken zu schönen. Die Mitarbeiter - sofern es sich noch um beamtete handelt - sind nur auf ihre Pausen und ihren Feierabend fixiert und machen ihre Arbeit unwillig.
Vor 12 Jahren suchte ich im Winter auf Grund von übermäßiger Auftragsauslastung zusätzliche Leute. Ich wußte, dass diese im Winter oft arbeitslos sind und wollte mindestens 7 Mann dauerhaft einstellen.
Ich mußte wahrhaftig dort aufstampfen und den Sachbearbeiter zusammenstauchen, damit der tätig wird und die Arbeitslosen anruft.
Am besten ist es, dich selbst um Arbeit zu bemühen und eine Einladung damit zu umgehen.
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PanikgirlPanikgirl
Das Arbeitsamt ist die schlechteste Anlaufstelle von eh und je gewesen, um eine anständige Arbeit zu finden. Es ist besser, selbst aktiv zu werden...........Unter "Meine Stadt" - Stellen studieren - selber eine Anzeige schalten - die gelben Seiten aufschlagen - anrufen -anrufen und nochmals anrufen - mal eine Runde durch die nähere Umgebung drehen und die Läden abklappern und und und -------- glaube mal, das bringt VIEL mehr als zu warten, dass das AA auf Dich zukommt und Dir mehr als einen 1-Euro-Job aufs Auge drückt. Es ist verdammt schwer heute - keine Frage - aber es ist leider nicht mit Pflichtbewerbungen und der Vorstelligkeit beim AA getan. That`s life. Und so ist es nicht nur heute - so ist es schon immer gewesen!
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wuschel55wuschel55
Klar - bei "meinestadt.de"!! Und du musst nehmen was du bekommen kannst - egal was! Wenn du dann nicht genommen wirst ist das eine andere Sache! Aber versuchen musst du es!
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bitmapbitmap
''Haben die überhaupt noch eine Seite, wo man Stellen suchen kann ?''
Natürlich. Man muss sich nur etwas durchklicken bei www.arbeitsagentur.de
Interessant wäre, zu wissen, wie lange du arbeitslos bist und welche Leistungen du bekommst.
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DollowskiDollowski Jop, da war Ich doch schon und weiter ?
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bitmapbitmap Warum fragst du dann -> ''Haben die überhaupt noch eine Seite, wo man Stellen suchen kann ?''?
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BackgroundBackground
es macht nur sinn, in dem du dann auch dein geld bekommst.
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DollowskiDollowski Das witzige ist ja noch: Die Hartz4 Leute kriegen teilweise mehr Geld als die mit 400 Euro Job... Deutschland ist so verk....
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BackgroundBackground unser sozialsystem ist ... da haben wir wohl die selbe meinung! traurig aber was können wir schon dagegen machen
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PanikgirlPanikgirl Ich nenne ja hier keinen Namen - aber in einem Nebenjob von mir, den ich mal hattevor ca. 2 Jahren, da arbeitete ein Hartz IV-Empfänger volle Pulle - und hat einem noch die Einsätze quasi vor der Nase weggeschnappt und dann musste man sich von ihm noch anhören: Bist ja doof, wenn Du auf Steuerkarte arbeitest. Tja, dann möchte man am liebsten etwas tun............aber sowas kann ich nicht.......Ihr wisst schon was ich meine. Der konnte MIND. 1000 Euro so verdienen und unsereiner, der nicht die Bude bezahlt bekommt, der hat nach Miete und NK auch nicht viel mehr übrig als ein Hartz IV-Empfänger trotz Fulltimejob und musste dann, weil der ja immer da sein konnte auf manchen Verdienst verzichten und hat höchstens mal 100-150 Euro dort hinzu verdienen können. Das zum Thema, was manche Hartz IV-Empfänger können - ob sie es dürfen ist eine andere Sache. Und das macht mich restlos sauer. Die sollen auch mal irgendwo fest anfangen und nicht denen, die brav Steuern zahlen, ihre wichtigen Nebenjobs wegnehmen.
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PeterFDAPeterFDA
Das Arbeitsamt hilft nicht weiter. Das ist Fakt, aber dahinter steckt keine böse Absicht des Amtes und der Mitarbeiter. Das Amt ist ein Ergebnis von Gesetzen und Gesetze sind geschrieben von Politikern und Lobbyisten. Diese stellen eine Personengruppe dar, die von richtiger Arbeit kaum Ahnung haben, nicht wissen, wie der Arbeitsmarkt tatsächlich funktioniert und die persönlich nie in der Lage gewesen sind, zum Amt rennen zu müssen. Sie reden über's Arbeitsamt, die Arbeitslosigkeit und den Arbeitsmarkt wie die Jungfrau über's Kinderkriegen.
Es ist also völlig logisch, dass das Arbeitsamt nur wenig weiterhelfen kann. Entsprechend kann den Mitarbeitern dort kein Vorwurf gemacht werden. Es gibt dort eine Reihe von richtig fähigen Leuten, allein die unzähligen komplizierten Vorschriften, der Papier-Atomkrieg und die vielen vielen sog. "Kunden" hindern sie daran, ihre Arbeit richtig zu tun.
Was tun sprach Zeus?
Gehe nur zum Arbeitsamt, wenn es um Formalia, Antragszeugs, Getzeskram, Verwaltung und so etwas geht. Für alle anderen Dinge wie Beratung oder Vermittlung hat das Amt keine Zeit, keine Ressourcen und vielfach auch kein Knowhow.
Stellensuche ist Chefsache. Niemand kann dir besser helfen, als du selbst.
Erfolglose Stellensuche liegt meist daran, dass mit ungeeigneten Methoden gesucht wird, nicht daran, dass es keine Stellen gibt. In einem Land mit 82 Mio. Einwohnern, die tagtäglich Güter und Dienstleistungen produzieren und konsumieren, kann es gar nicht sein, dass es keine Arbeit gibt.
Die effektivsten Stellensuchmethoden sind: a) persönlich nachfragen bei Verwandten, Bekannten, Freunden, Ex-Kollegen usw., wenn die nichts wissen, fragen, ob sie jemanden kennen, der wissen könnte, ob es was gibt b) eine Liste aller für dich interessanten Unternehmen zusammenstellen und alle der Reihe nach persönlich ohne Termin abklappern und direkt nachfragen, wenn die nichts wissen, fragen, ob sie jemanden kennen, der wissen könnte, ob es was gibt und nach sonstigen Tipps fragen c) die Gelben Seiten nach allen interessanten Unternehmen durchforsten, anrufen oder direkt ohne Termin hingehen und nachfragen, wenn die nichts wissen, fragen, ob sie jemanden kennen, der wissen könnte, ob es was gibt und nach sonstigen Tipps fragen d) Stellensuche gemeinsam mit anderen, in der Gruppe, Gelbe Seiten, anrufen oder direkt hingehen und fragen, wenn die nichts wissen, fragen, ob sie jemanden kennen, der wissen könnte, ob es was gibt und nach sonstigen Tipps fragen e) erst mal aufschreiben, was man interessant findet und welche Lieblings-Fähigkeiten man hat (80% aller Fähigkeiten werden in allen Stellen gebraucht und sind übertragbar, z.B. organisieren, zuhören, helfen, unterhalten), dann c) oder d), dabei nach den Fähigkeiten fragen, die dort gebraucht werden, mit den eigenen abgleichen und nach einer Stelle fragen, wenn die nichts wissen, fragen, ob sie jemanden kennen, der wissen könnte, ob es was gibt und nach sonstigen Tipps fragen.
Bei diesen Aktionen immer die Kontaktdaten hinterlassen und sich anschließend für das Gespräch (egal ob es klappt oder nicht) bedanken, am besten per Karte (macht keiner und wirkt Wunder).
Ziel des ganzen ist es, dort reinzukommen, wo die Stellen wirklich vergeben werden. Jemand, der neue Mitarbeiter sucht, fragt sich zuerst, wen er persönlich kennt.
Ich hoffe, das hilft weiter,
finde-deine-aufgabe
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silvia140359silvia140359
Ich bin 50 Jahre alt, habe davon 33 Jahre als Groß- und Außenhandelskauffrau in Vollzeit gearbeitet und das immer in demselben Betrieb. Nun hat die Firma "dicht" gemacht und dem Arbeitsamt fällt nix besseres ein als mich in eine Maßnahme " Einführung ins Kaufmännische " zu stecken. Ich schreibe mir die Finger wund an Bewerbungen von denen ich noch nicht einmal eine Absage zurückbekomme, aber vom Arbeitsamt kommt außer diesen, meiner Meinung nach sinnlosen Lehrgängen, keine Reaktion. Ich habe im Moment die Auflage bekommen 2 Bewerbungen in der Woche abzuschicken, aber wo um Himmels Willen soll ich mich in der heutigen Zeit denn noch bewerben und mit 50 nimmt mich doch sowieso keiner mehr.
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PeterFDAPeterFDA Hi Silvia! Schreibe die 2 Bewerbungen mit absolutem Minimalaufwand an irgendwelche Firmen, nur um die Auflage zu erfüllen. Ansonsten gilt das, was ich in der ausführlichen Antwort geschrieben habe. Und verabschiede dich von dem Gedanken, dass du mit 50 zu alt bist. Niemand ist jemals zu alt. Höchstens für klassische Bewerbungsverfahren. Deshalb lieber von vorne herein nicht bewerben, sondern gezielt über persönliche Kontakte gehen und sich durchfragen. Groß- und Außenhandelskauffrau ist prima, unglaublich vielfältig einsetzbar. Suche gezielt dort, wo es um Dinge oder Produkte geht, die dir Spaß machen. Wenn deine Begeisterung für diese Dinge bei den Leuten, die damit zu tun haben, ankommt, dann ist das der beste Einstellungsauslöser. Dein Alter, Lebenlauf usw. spielt dann nur noch eine untergeordnete Rolle.
Grüße, finde-deine-aufgabe
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Kristall08Kristall08
Mich haben sie mal zu einem Museum für Provinzialrömische Archäologie gejagt. Das einzige, was das mit meiner Ausbildung zu tun hatte, war das Wort Archäologie. Da kann man auch einen Hautarzt in den Kreißsaal stellen...
Das mit den unsinnigen Maßnahmen kann ich bestätigen.Teilweise werden mittlerweile schon Leute,die eh nicht in der Statistik stehen (weil sie z.B. Minijobs ausüben) zur Aufgabe dieser Jobs zugunsten irgendwelcher Sinnlos-Maßnahmen gezwungen.