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Arbeite als Lehrer, bin seit 3 Jahren Hörgeräteträger rechts, Antrag auf Schwerbehinderung wurde abg

Frage von zapfi65 zapfi65

Bin seit 3 Jahren Hörgeräteträger/ rechts und arbeite in der Grundschule Vollzeit. Antrag auf Schwerbehinderung wurde abgelehnt. Kann ich noch andere Hilfen in Anspruch nehmen. Eigentlich komme ich mit meiner Situation noch immer nicht klar.

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Antworten (7)

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    Antwort von helrich helrich

    Die Aussicht auf Anerkennung Schwerbehinderung (mindestens GdB 50) kannst Du vorab vergessen, Du wirst selbst mit Widerspruch keinen Erfolg haben. Meine Kollegin trägt beidseitig Hörgeräte und hat nur GdB 30 (Hörschaden in der Kindheit erworben). Wenn Du mindestens GdB 30 hast, kannst Du Dich allerdings bei der Arbeitsagentur mit Schwerbehinderten gleichstellen lassen. Die Freibeträge wirst Du sicher nur im niedrigeren Rahmen auf Deinen GdB zuerkannt bekommen, aber Du fällst unter den gleichen Kündigungsschutz wie Schwerbehinderte. Und das sollte es Dir auf jeden Fall wert sein.

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    Antwort von amdros amdros

    Bist Du nicht in den Widerspruch gegangen und hast Du einen starken Arzt hinter Dir?

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    Antwort von Kolibri5 Kolibri5

    der vdk hilft dir gerne weiter, schau mal ins telefonbuch, den gibts in jeder grüßeren stadt normal. (verein deutscher kriegsdienstversehrter) kostet ca 80 euro mitgliedschaft im jahr, aber die prozessieren auch für dich, wenns sein muss! lg koli

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    Antwort von froebel froebel

    Ich rate auf jeden Fall in den Widerspruch zu gehen. Ab 50% bekommt man einen Ausweis, ansonsten einen Zettel wo vermerkt ist wieviel % man hat. Egal wieviel % auf dem Arbeitsamt gleichstellen lassen und man bekommt einen höheren Steuerfreibetrag.

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    Antwort von Barbara1957 Barbara1957

    helrich hat schon korrekt geantwortet. Anerkennung auf Schwerbehinderung gilt erst ab einen GdB ab 50.

    Die Höhe des anerkannten GdB ist abhängig von dem Schwerhörigkeitsgrad und ob noch andere Begleiterscheinungen wie z.B. Tinnitus o.ä. vorhanden sind.

    Eine Behinderung wird auf jeden Fall anerkannt. Bereits ab einen GdB von 30 erhöht sich der steuerliche Freibetrag. Ein Gleichstellungsantrag (Gleichstellung mit einem Schwerbehinderten) ist auf jeden Fall sinnvoll.

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    Antwort von rayondesoleil rayondesoleil

    Liebe(r) zapfi65,

    gegen die Ablehnung können Sie Widerspruch einlegen (Frist beachten). Sie können sich zum Beispiel bei einer Sozialberatung oder beim Integrationsdienst (Beratung für schwerbehinderte Beschäftigte) beraten lassen.

    http://www.integrationsaemter.de/Integrationsfachdienste/88c51/index.html

    In einigen (allen?) Bundesländern gibt es beim Integrationsfachdienst auch eine spezielle Beratung für hörbehinderte Menschen.

    Viele Grüße

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    Antwort von Tanja70 Tanja70

    Du solltest zum Amtsarzt eine Bescheinigung des Ohrenarztes mitnehmen. Probiere es einfach öfter: neuer Amtsarzt, neues Glück.

    Ich kenne mehrere Schwerhörige, die mit der Lehrerrolle ganz gut klarkommen.

    Poitiv gesehen: sei froh, wenn du manchmal die Kommentare der Schüler nicht hörst ;)

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