Ich hatte neulich eine interessante Diskussion darüber, ob man die aktive Sterbehilfe legalisieren sollte oder nicht ? Wo liegt die Grenze ? Gibt es überhaupt noch eine?
Wie seht ihr das ? Ich bin gespannt :)
Ich hatte neulich eine interessante Diskussion darüber, ob man die aktive Sterbehilfe legalisieren sollte oder nicht ? Wo liegt die Grenze ? Gibt es überhaupt noch eine?
Wie seht ihr das ? Ich bin gespannt :)
| Abstimmungen | |
|---|---|
| Pro | 24 |
| Contra | 6 |
Ich bin dafür, weil es ein menschenwürdiges Sterben ermöglicht - mit allen rechtlichen Absicherungen die es zu tun gilt, damit Mißbrauch ausgeschlossen werden kann.
Ich habe mir nahestehende Menschen erlebt, die gebetet haben, endlich sterben zu dürfen, weil sie das Leid und die Schmerzen nicht mehr ertragen konnten... es ist grausam!
Ich möchte gegen die gesamte Debatte zunächst einmal Hospize ins Gespräch bringen, in denen menschenwürdiges begleitetes Sterben möglich ist. Ärztlich betreut und mit liebevoller Hinwendung ist dort ein Sterben möglich, das mit der Idee des nutzlosen Lebens nichts zu tun hat.
Ich möchte niemandem meine Meinung aufzwingen, aber vielleicht sollte man sich einmal die Frage stellen, ob nicht so mancher Wunsch nach einer Legalisierung der Sterbehilfe auf eine Internalisierung des gesellschaftlichen Leistungsgedankens - auch bei den Betroffenen - zurückgeht.
Daumen Hoch, für diese sehr sensible Antwort.
Mit dieser Antwortkombination wirst Du nicht viel erreichen, dafür ist das Thema zu komplex.
von mir ein DH
für "keine" Antwort DH??
wenn jemand nur noch an einer Maschine hängt und nur noch eine Hülle ist, die am Dasein gehalten wird, dann JA..
dann unbedingt, alles andere ist nur finanzielle Ausnutzung
Möchtest Du derjenige sein, der die Todesdroge verabreicht?
Es gibt im übrigen eine klare Grenze!
Dickes Dh,Schmerzen nehmen ja,aktiv Töten rigeros Nein
Aus eigener Erfahrung, wenn die Geräte nur lebenserhaltend wirken und keine Heilung möglich, ganz kar pro !
Ich denke, wenn ein Mensch unheilbar krank ist und nur noch leidet, dann sollte man ihn erlösen, wenn er es will..
Aber wirklich nur in aussichtslosen Fällen.
Wer will das entscheiden?
Wer will entscheiden das sie verweigert wird?
Diese Diskussionen sind überflüssig, solange die legale Freitodbegleitung nicht praktiziert wird. Selbstverständlich ist es jedem Patienten selbst zu überlassen ob er Hospiz und Ärzte allgemein als fürsorglich einstuft oder nicht. Und manche verneinen das, ob es minister nun passt oder nicht. Dem ist dann gerecht zu werden. So einfach ist das, da ist gar nichts komplex.
Hallo FuFKoda, jeder Mensch hat einen freien Willen, der respetiert werden sollte, hat jemand den Wunsch, ohne künstliche Aufrechterhaltung sämtlicher Lebensfuntionen sterben zu wollen, sollte ihm dies gestattet sein...: ) maya22
Menschen, die einfach nicht mehr leben können und wollen, sollten sterben dürfen. Menschen, die nicht mehr laufen oder selbstständig essen und trinken können-solche Menschen am leben zu erhalten ist für die entsprechenden Personen einfach nur erniedrigend. Niemand möchte so ein Leben führen. Bevor Sterbehilfe geleistet werden dürfte, sollte ein psychologisches gutachten erstellt werden. Denn aus einer einfachen Depression kommt man mithilfe eines Psychotherapheuten schnell wieder raus.
unter stark limitierten Umständen sollte es möglich sein
Ich bin dafür, natürlich nur unter gewissen Grenzen, alle Möglichkeiten zur Heilung sollten ausgenutzt sein, und ich würde auch nicht den Willen der Verwandtschaft gelten lassen, sondern nur den vom Patienten (Patienten verfügung) aber wenn jemand unheilbar krankes sich für einen sofortigen Tod entscheidet, dann finde ich sollte man ihn den auch nicht verwehren, da jeder sein eigener Herr ist. Vlg
Wenn einmal das Recht da ist, kommt auch bald eine Pflicht.
Dann beginnt die Fragerei, was wirtschftlich noch vertretbar ist an langwierigen und teuren Behandlungen!
Das sollte jeder selbst entscheiden dürfen ob er qualvoll und langsam oder schnell und schmerzlos sterben will.
Ich möchte selber über mein Leben und meinen Tod bestimmen!!
Ich möchte nicht an Geräten und Schläuchen hängen, die mein Leben "nur noch erhalten", ohne mir noch helfen zu können.
Da müssten dann aber klare, nachprüfbare Regelungen her...
wenn ärzte aufgeben, medikamente nicht mehr helfen, der mensch nur noch schmerzen erleidet, bin ich dafür.
Ich hab nicht abgestimmt, ich habe da gemischte Gefühle. Aktive Sterbehilfe ist bestimmt eine gute Sache, ich habe meine Schwester sterben sehen, Sie hatte nur noch Morphium in den Adern und konnte keinen Satz mehr sprechen. Krebs im Endstadium! Keine Rettung in Sicht und der Pastor war auch schon da. Wenn der geliebte Mensch dann seinen letzten Atemzug macht, und du weisst das dieses Geräusch für immer das letzte Geräusch sein wird was du von diesem Menschen hörst, dann wird dir klar wie wichtig ein Moment im Leben, oder ein Atemzug sein kann!
LG
also ich habe oft genug in Reportagen gesehen wie Menschen jahrelang leiden und nur durch die Maschinen leben. Das kann man nicht mehr leben nennen. Ich würde das vorallem meinen Angehörigen ersparen wollen - die leiden doch genauso mit, wenn sie "nur" hilflos zu sehen können. Allein der Gedanke zerreist mir das Herz! Wenn es keine Hoffnung/Chance mehr auf Heilung gibt dann definitiv PRO!!!
Meinen Hund durfte ich einschläfern lassen, als gar nichts mehr ging. Er hätte nur noch gelitten. Warum nicht auch beim Mensch? L.G.
... wenn eine künstliche Erhaltung von Leben nur noch Abzocke ist und für medizinische Versuche ausgenutzt wird!
Kann ich so nicht sagen, da mir mehr Information fehlt in deiner Frage. Wenn jemand nur noch dahinsiecht und ziemlich wahrscheinlich ist, dass er nicht wieder aufwacht, dann bin ich dafür.
Küss die Hand !
Schönen Abend!
ich auch, DH Seelenlos