Hilfreichste Antworten von ereste

  • Verbal oder non.
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    wenn da Sprache drin vorkommt in der SMS, ist es verbal ( = "mit Worten", egal ob mündlich oder schriftlich).

    Nonverbal wäre ein Gesichtsausdruck, Kopfschütteln, Nicken, Lächeln usw. ( = "ohne Worte", also mit Mimik und Gesten). Oder auch, wenn nur ein Smiley in der SMS vorkommt.

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    Kommentar von musso ,

    auch ein Smiliey ist verbale Kommunikation, da er für "lach", "grins" oder so, also für Worte steht. Mit dem anderen hast du Recht.

    Kommentar von ereste ,

    Das ließe sich diskutieren, eine interessante Frage.

  • WIe schreibt man dies richtig?
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    tun ist richtig, machen geht natürlich auch.

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    Kommentar von ereste ,

    ich tue, du tust, er tut, wir tun, ihr tut, sie tun ... das e ist nur in dem Satz mit "ich".
    Tun oder machen passt natürlich nicht immer beides - Ich tue Kuchen?  

     

  • Was könnte das bedeuten? (Traumdeutung)
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Du machst dich auf den Weg. Zuerst in eine ruhige, friedliche, schöne Welt - in der es nichts Böses gibt, du bist nicht allein, du genießt alles - es ist fast wie eine Illusion.

    Und dann passiert etwas, das alles ändert. Die Illusion geht kaputt. Du weißt nicht, wieso, musst dich aber retten, es gibt Bedrohung und Angst, ihr müsst Sicherheit und Schutz finden.

    Deuten kann man einen eigenen Traum eigentlich nur selbst. Oben habe ich mit meinen eigenen Worten beschrieben, wie ich die beiden Teile deines Traums empfinde (er ist ja krass in zwei Teile geteilt). Nun musst du selber in dich hineinspüren: wie waren deine Gefühle im Traum? Kennst du diese Gefühle in deinem Leben, im Alltag? Was fällt dir spontan ein? Gibt es eine Stelle, auf die du besonders guckst, die dich besonders beschäftigt, die dir irgendwie Herzklopfen macht oder die dich am meisten ins Grübeln bringt?

    Unter "Weg" kann man sich probeweise mal "Lebensweg" vorstellen. Die Wanderung durchs Leben. Oder ein Aufbruch - in dem Sinne "hinaus in die Welt" (Beispiel: sich von den Eltern ablösen oder etwas Neues wagen) - und das, was dann geschieht.

    Das wahre Leben ist weder so friedlich wie in Teil 1 deines Traums noch ist es so bedrohlich wie in Teil 2 deines Traums. Träume finden Bilder, z.B. für Sehnsucht, Wünsche und Ängste. Z.B. kann es die Angst geben: wenn ich etwas genieße, kann das im nächsten Moment brutal kaputtgehen. Oder: woher weiß ich, ob das Schöne eine Illusion ist und dann platzen kann wie eine Seifenblase? Oder: wenn ich mich auf den Weg mache, kann ich Vertrauen haben oder passiert mir etwas?

    Welche Wünsche und Ängste dein Traum dir erzählt, kannst du an den Gefühlen merken, die im Traum dabei waren.

  • Ich kann einfach nicht mit Lob umgehen ... hilfee ?
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Mensch, du, mir wird ganz traurig, wenn ich deine Frage durchlese. Du weißt nicht warum das so ist - es scheint ja etwas Neues für dich zu sein, also ist es dir unvertraut. Und das ist soooo schade!

    Was kannst du da tun? Also, verlegen werden viele Menschen, wenn sie gelobt werden. Und bei dir kommt aber noch dazu, dass du dich erst noch dran gewöhnen musst.

    Gewöhnen tust du dich eigentlich ganz von allein. Und auch ziemlich schnell, denke ich - denn eigentlich hofft jeder Mensch auf Lob und Anerkennung, nicht nur ein Kind, auch jeder Erwachsene.

    Bis es soweit ist, dass es dir vertrauter geworden ist, brauchst du gar nicht so viel zu machen. Sag einfach "danke" und dann machst du das weiter, was du gerade dabei warst zu tun. Du brauchst nicht mehr zu tun, nichts anderes, und du brauchst auch nicht irgendwas "extra" zu tun. Es verpflichtet dich zu gar nichts, so ist ein Lob nicht gemeint. Einfach nur "danke" sagen, mehr muss niemand nach einem Lob machen.

    Anfangs kannst du ja für dich noch denken: okay, das habe ich jetzt überstanden, ich mache einfach so weiter. Er (oder sie) fand es gut, mehr ist nicht passiert, ich mache so weiter.

    Mit der Zeit, wenn du dich besser daran gewöhnt hast, dann kommt vielleicht auch ein bißchen Freude darüber auf, dass jemand gesehen hat, dass es gut war? Ich wünsche dir das von ganzem Herzen, denn es ist so ein schönes Gefühl!

  • Literaturagent ja oder nein?
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Es kann auch helfen, im Moment diese Entscheidung zu überspringen. Hast du denn spätere Szenen im Kopf? Wenn du die zuerst schreibst, findest du später ein Brücke dahin, über die sich der neue Text gut an den bisherigen Text anschließt.

    Manchmal kommen die Ideen auch, wenn man gar nicht mit ihnen rechnet, z.B. beim Spülen oder im Halbschlaf oder in der Dusche.

    Ich würde es erstmal ohne Literaturagent probieren und versuchen, mich an dieser aktuellen Kreuzung nicht zu verkrampfen. Du kannst später wieder hingehen, jederzeit, inzwischen arbeitet es zu der Stelle auch unbemerkt in dir weiter. Gutes Gelingen!

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    Kommentar von MickyDoe ,

    Das Ding ist meine Manusskript ist fertig und ich würde es gerne versuchen mich bei größeren Verlage zu "bewerben" (weil verlieren kann ich ja nix).

    Es wird geschrieben, dass man damit seriöser rüberkommt und eher Chancen hat als wenn man es selbst hinschickt.

    Kommentar von ereste ,

    ach so, okay! Dann ja, erstmal Kontakt aufnehmen und "auf den Zahn fühlen". Vor allem kannst du eine Agentur gut brauchen, wenn es tatsächlich um einen Vertrag gehen sollte. In dem Fall ist es dann aber besser, der Verlag hatte von Anfang an mit der Agentur zu tun und nicht erst, wenn der Vertrag verhandelt wird. Viel Erfolg!

  • Ausversehen überdosierung (bei gesundheitsfrage.net keine antwort erhalten darum hier)
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Hast du schon im Beipackzettel nachgeschaut? Im Netz habe ich gefunden, dass es durchaus auch eine Dosierung von 300 bis 400 mg Trimipramin pro Tag geben kann. Das allein ist durchaus schon beruhigend.

    Vielleicht merkst du gar nichts, vielleicht wirst du etwas schläfriger als du es sonst kennst, vielleicht bekommst du Herzklopfen u.ä..

    Bist du denn allein, oder ist jemand da? Es wäre ja beruhigend für dich zu wissen, dass jemand notfalls Alarm schlagen könnte. Was du auch machen kannst: versuchen, ob du Erbrechen provozieren kannst. Nach der Nummer des Ärztlichen Notdienstes suchen und am Telefon fragen, ob eine Gefahr besteht und was du, wenn erforderlich, tun kannst / solltest.

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    Kommentar von MissPiggyx3 ,

    An alle die es Interessiert, ICH LEBE NOCH! :-D

    bin zwar immernoch leicht high aber ich habs überstanden!

    paar hallus ansonsten war alles ok :)

  • Suche ein "aussageloses" Lied (für Ende einer Szene)?!
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    vielleicht ist hier bei den gemafreien Downloads was dabei (3-5 Minuten instrumental): http://www.dreamweaver.at/mp3_downloads.htm

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    Kommentar von Boerk ,

    Danke aber weißt du auch wie man dort downloaded weil wenn auf diesen grünen "download-pfeil" klick dann öffnet sich nur ein neuer Tab auf dem das lied erneut abgespielt wird

    Kommentar von ereste ,

    Das tut mir leid! Ich habe da noch nichts runtergeladen. Nur ein paar Stücke angehört und fand sie geeignet (auch weil es wahrscheinlich besser wirkt, wenn man die Melodie nicht schon kennt).

  • Schöne Gedichte / Zitate zum Tod des besten Freundes gesucht
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Liebe 86StylePolizei, mein herzliches Beileid. In der nächsten Zeit wird dir nichts von dem normal vorkommen, was wir sonst so als "alltäglich" beschreiben. Ich wünsche dir ganz viel Kraft dafür.

    Albert Schweitzer: "Das schönste Denkmal, was ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen der Mitmenschen."

    Immanuel Kant: "Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird."

    Laotse: "Ich bin von euch gegangen nur für einen kurzen Augenblick und gar nicht weit. Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin, werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt."

    https://www.trauer.de/trauer-und-trost/Trauersprueche/Trauersprueche-von-Dichter...

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    Kommentar von 86StylePolizei ,

    Vielen Dank für den guten Beitrag

  • Ich interessiere mich sehr für Krankheiten Welcher Job würde zu mir passen?
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    http://www.arbeitsagentur.de/

    gib mal da in das Suchfeld "Gesundheit" ein. Es kommen ungefähr 200 Berufe. Rechts oben kannst du dann noch filtern, ob es ein Studium sein soll (z.B. Arzt, Apotheker) oder ein Ausbildungsberuf (z.B. Krankenpfleger, Physiotherapeut, medizinischer Fachangestellter, Rettungssanitäter).

    Du kannst auch gezieltere Suchbegriffe nehmen, z.B. gibt es bei "Labor" etwa 120 Berufe in der Liste.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von ereste ,

    sorry, hier ist der Link jetzt so, wie ich ihn wollte: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/search/simple/index.jsp

  • Wie begrüße ich die Mutter meiner Freundin?
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Zum Beispiel "Guten Tag, Frau Meier, ich heiße Cookie Moby ... ich freue mich, Sie kennenzulernen".

    Aber wenn deine Freundin dich schon mit deinem Namen vorstellt oder wenn Frau Meier deinen Namen schon kennt und dich direkt mit Namen anredet, dann brauchst du deinen Namen nicht noch einmal selbst zu sagen.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von CookieMoby ,

    Danke :) Vorallem für die Idee, dass mich meine Freundin vorstellen könnte :D

    Hat mir geholfen :)

  • An falsche Identität geraten - was nun?
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    vielleicht hilft es so:

    Zum einen: natürlich gab es das für dich, was ihr euch geschrieben und wie ihr euch verstanden habt. Mit ganz realen Gefühlen.

    Zum anderen: genau so real ist deine Enttäuschung, so lange veräppelt worden zu sein, und dein Ärger, damit nicht gerechnet zu haben.

    Die Person gibt es so zwar nicht, aber den Kontakt und alle deine Gefühle gibt es eben doch. Die früheren und die heutigen Gefühle, alles keine Hirngespinste. Und natürlich darfst du traurig und enttäuscht sein und dich ärgern, dass dir so lange etwas vorgetäuscht wurde.

    Die angenommene Realität ist zerplatzt, deine eigene Realität bleibt. Vielleicht hilft es, zwischen diesen beiden zu trennen und sie nicht länger zu vermischen.

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    Kommentar von junior173 ,

    So - falls das noch irgendwer liest: danke für alle Antworten dazu. Hier nun die für mich hilfreichste zu finden ist gar nicht einfach.

    Generell danke an alle die nebenbei bemerkt haben das ich evtl nicht irre bin :D

    ntwort von strawberry06 |09.12.2014 - 15:39

    Ich finde das klingt nihct irre. Du hast halt eine "freundin" gefunden, mit der du dich gut verstandest und der du auch vertraut hast. Da dir diese jetzt quasi weggenommen wurde, ist es auf eine merkwürdige art und weise normal das du sie vermisst.Ich kann mir vorstellen das du eigentlich die Gespräche, sozusagen die momente wo du ihr vertraut hast vermisst.(Weil jeder will einfach jemanden vertrauen und sich vieles von der Seele sprechen, was du ja hier getan hast)Wie du damit umgehen kannst? Es ist so wie bei einer Trennung, die Zeit heilt alle "Wunden", irgendwann fängt dein normaler Alltag so wie früher an , und dieses Mädchen ist schnee von gestern.

    Für die Antwort auch nochmal danke, und generell - danke :D

  • komischer traum und komisches Gefühl
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Ich kenn das auch. Man kann aus einem Traum aufwachen und dann noch eine ganze Weile verstört sein.

    Aber das braucht dir keine Angst für den realen Tag zu machen. Es ist so: unser Unbewusstes arbeitet auch nachts auf Hochtouren, das ist so ähnlich eine Frage der Erholung und Hygiene wie bei den Körperorganen auch.

    Auch dann, wenn man Alpträume hat oder etwas ganz Bedrohliches träumt. Das tun wir dauernd, aber meistens erinnern wir es nicht. Und zum Traum: alles und alle Personen, die darin vorkommen, sind jeweils nicht gemeint. Sie sind nur Symbole und stehen stellvertretend für einen Teil in uns selbst, weil der Traum sich Bilder suchen muss. Für unser Bewusstsein ist das manchmal ganz drastisch, für unser Unbewusstes aber nicht.

    In jedem von uns stecken Ängste, die uns nicht bewusst sind, das ist sehr normal. Von so einer Angst hast du geträumt. Etwas in dir fühlt sich von etwas anderem in dir bedroht. Dabei kann es einen um Zwiespalt oder einen Konflikt gehen, z.B. wenn du dir einerseits etwas wünschst, andererseits aber auch Angst davor hast.

  • Hilfe? Kurz vorm rausschmiss?!
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Oh je, das tut mir ja leid für dich. Aber jetzt eins nach dem anderen: werde erst einmal wieder gesund, gute Besserung! Nun sind da drei Aussichten:

    • die eine ist, dass du vielleicht bald was von deiner Bewerbung hörst. Ich finde es gut, dass du die Dinge in die Hand nimmst und dich drum kümmerst, wie es weitergehen kann.

    • die nächste Aussicht ist, dass es vielleicht ein wirklich gutes Gespräch werden kann, das jemand aus dem Betrieb mit dir führen möchte. Das weiß man ja vorher nicht. Die merken wahrscheinlich, dass du so unglücklich bist, und haben sich Gedanken gemacht. Hör es dir einfach an, wenn es so weit ist, vielleicht werden dir ja Vorschläge gemacht. Dann kannst du erstmal sagen "ich denk drüber nach". Keine Angst!

    • der dritte Punkt ist: mir fällt auf, dass du ja erst ganz ganz kurz in dieser Ausbildung bist. Es kann auch viel damit zu tun haben, dass du in der ersten Zeit noch mit lauter Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen hattest. Ist ja doch was ganz anderes als Schule. Jedenfalls, dieser Teil der Probleme wird mit der Zeit ganz von alleine besser.

    Jetzt wer erst einmal gesund und dann denkst du dran: aus dieser Situation komme ich wieder raus, das wird sich schon ändern, es geht eben nur Schritt für Schritt. Alles Gute!

  • Ich habe kaum noch Interesse in andere Menschen. Was kann das sein?
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Hallo Strelok,

    du möchtest ja gerne Feedback haben. Was ich spontan denke, ist: es scheint mir nicht um Gefühlskälte zu gehen, sondern um Angst vor Nähe, und Angst ist ja auch ein Gefühl. Wenn du wirklich abgestumpft wärest, würdest du dir eher nicht diese Gedanken machen.

    Die Frage, ob Charakterzug oder Störung, sehe ich nicht als ein "Entweder-oder". In den sog. "Störungen" stecken die Charakterzüge ja drin. Störung ist eher, wenn etwas aus der Balance gerät oder übermächtig wird. Manchmal merkt der Betroffene gar nichts davon (dazu gehörst du nicht), manchmal fühlt man sich ausgeliefert und bekommt es einfach nicht geändert, obwohl man vielleicht leidet oder sich Sorgen macht.

    Auch in der Frage wie viel Nähe riskiere ich / wie viel Vorsicht lasse ich walten muss man dauernd balancieren. Je nach Situation, eigenem Befinden und Gegenüber. Der eine wird vom Charakter her vielleicht öfter unvorsichtig sein und leicht Enttäuschungen erleben, der andere zieht sich recht schnell zurück und verzichtet damit leichter auf intensivere Begegnungen.

    Nur wenn man gar nicht mehr balanciert und von Fall zu Fall entscheidet, kann schließlich ein Lebensbereich zunehmend ganz verloren gehen. Es ist gut, das zu merken! Dann lässt sich auch gegensteuern, eventuell eine Zeitlang mit psychologischer Hilfe. Bis du wieder ein im guten Sinne vorsichtiges, aber zugleich auch erfülltes Leben leben kannst.

    Alles Gute für deinen Weg!

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Strelok ,

    Sehr gute Antwort, danke dir!

    Das mit der Angst vor Nähe ist interessant. Sowas resultiert aus vergangenen Erfahrungen, richtig? In dem Fall habe ich da auch schon einige Ideen woran das liegen kann.

    Habe mich gerade ziemlich gut wiedererkannt als ich den Text (mehrmals) durchgelesen habe. Das mit dem Zurückziehen habe ich so noch nicht betrachtet, ich neige tatsächlich schnell zur "Flucht" wenn mir etwas zu viel wird. Das passiert aber fast ausschließlich im zwischenmenschlichen Bereich.

    Ich dachte mir bereits dass ich da ohne psychologische Hilfe nicht rauskomme, aber dein Text gibt mir einen guten Hinweis in welche Richtung das gehen wird. Danke nochmal!

    Kommentar von ereste ,

    Was es genau ist und wie es dazu gekommen ist, das würde sich im Laufe der Gespräche dann schon immer besser herausstellen.

    In dem Sinne ist "Diagnose" dann auch nicht die anfängliche schnelle Schublade, in die zunächst mal viele Menschen passen. Es geht einzig und allein um deine individuelle Lebensgeschichte, und die würdest du selbst auf ganz neue Weise entdecken und (schließlich mit freundlichem Blick) verstehen können.

    Beispiel: jeder hat als Kind Ängste, von denen er später nicht mehr so richtig was weiß. Als Erwachsener kann man aber feststellen: diese Angst ist gar nicht realistisch.

    Kommentar von Strelok ,

    Alles klar, danke für deine Beiträge ;)

  • Wie die Arbeits-Psyche verbessern?
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Hallo Jacky,

    erst einmal: die "Arbeits-Psyche" ist keine andere Psyche als die "Alltags-Psyche", nur die äußere Situation ist anders, die sozialen Rollen und der Zweck der sozialen Beziehungen sind andere als in der Freizeit und im privaten Bereich.

    Die Kollegen sind nicht der Freundeskreis. In erster Linie gehen alle zur Arbeit, um dort ihre Aufgaben zu erledigen, aber jeder bringt natürlich auch seine eigenen psychischen Mechanismen mit und jeder möchte nicht nur Geld verdienen, sondern auch anerkannt werden.

    Da kommen etliche Aspekte zusammen, die man leicht miteinander vermischen kann. Es hilft, zwischen ihnen bewusst zu trennen. Zum Beispiel: dass überhaupt Forderungen und Aufgaben im Mittelpunkt stehen, ist nicht an sich schon das Gegenteil von Anerkennung oder ein Zeichen mangelnder Zuwendung. Es bedeutet nichts Böses, es ist einfach nur sachlich das, was zu tun ist und wozu man hingeht.

    Eine andere bewusste Trennung, die mir bei deiner Schilderung ganz besonders einfällt, lässt sich (auch mit verhaltenstherapeutischer Hilfe) gut lernen und richtig trainieren. Das Stichwort dafür ist "ABC-Theorie".

    Ganz kurz erklärt: A ist der Auslöser, B ist deine innere Bewertung dazu, C sind die "consequences" für deine innere und äußere Reaktion. Man kann lernen, dass A und B zweierlei ist. Kleines Beispiel: A = eine Kollegin sagt dir mit knappen Worten etwas, B = du empfindest sie als unfreundlich und zurückweisend oder du bekommst Angst, dass sie dich nicht mag oder dir was will. Die Frage ist, woher kommt jetzt deine Bewertung und wie viel hat das real mit der Kollegin und mit der kleinen Situation zu tun? Wie ließe sich die Situation auch bewerten? - usw -

    Du ahnst vielleicht, was man mit dieser Fragestellung alles machen kann: immer wieder die eigenen Bewertungen (freundlich) hinterfragen und dadurch die Realität prüfen. Das hilft auch dabei, dass gar nicht erst dieser Teufelskreis entsteht, den du so treffend beschrieben hast.

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    Kommentar von JackySmith ,

    Ich war ein bisschen faul, was die Fragestellung betrifft. Dabei ist dann die "Arbeits-Psyche" raus gekommen. Jedoch... ich wollte schon unterscheiden zwischen Alltag und Arbeit. Dachte vielleicht, dass es da speziell für ausgebildete Arbeitspädagogen oder so etwas gäbe und Therapeuten diesbezüglich "nur" unterstützen, da die Problem schon psychisch sind. Irgendwas in der Art.

    Ich kann sagen, dass ich in Ansätzen schon das ein oder andere versuche. An sich ist mir klar (vom Verstand her), dass Forderungen und Aufgaben nichts Böses bedeuten. Dass die Ebene eine sachliche ist. Auch meine Bewertung versuche ich zu überprüfen, die Ursache zu erforschen und wie ich die Situation besser wahrnehmen könnte, sofern mir auffällt, dass ich in eine Abwehrhaltung gehe. Ich fürchte nur, dass ich dabei oft zu rabiat zu mir bin. Zu ungnädig. Obwohl ich mir im Grunde genommen helfen möchte, stelle ich mir leicht ein Bein. Wenn ich dann in diesem "Abwehr- bzw. Emotionsrausch" bin, hab ich das Gefühl, ich kann nichts mehr ausrichten.

    Die kleinen Ansätze sind schon da. Die Umsetzung gelingt mir nicht so gut. Da brauche ich noch etwas Anstups-Hilfe. Und ich bin sehr froh, schon eine erste kleine Hilfe von dir erhalten zu haben. Danke! :-)

    Kommentar von ereste ,

    nun ja, der Verstand ist eine prima Fähigkeit, aber er alleine kann auch mal machtlos sein ... oder dazu benutzt werden, sich Selbstvorwürfe zu machen, weil man mit irgendwas nicht klarkommt, obwohl man es "doch eigentlich besser weiß" - allgemein gesagt.

    Dass die Zusammenhänge in der Arbeit sachliche sind, heißt ja nicht, dass da nicht auch bei jeder Begegnung zwischen den Menschen die persönliche Ebene wäre. Man hört nicht nur die Worte, man hört auch den Tonfall und sieht die Mimik und den Blick, und das bewertet man auch irrational. Oft ist es das innere Kind, das Angst bekommt oder trotzig wird. Egal, was der Erwachsene und die Vernunft dazu sagen - das ändert nichts, dieses innere Kind kann man eigentlich nur liebevoll in den Arm nehmen und freundlich und voller Liebe fragen: du, was ist denn los?

    Du hast ja nichts Falsches wahrgenommen. Nur eben viele verschiedene Sachen auf einmal, die aus verschiedenen Quellen kommen, und die können durcheinandergehen, verwirren, miteinander kämpfen, erlaubt oder verboten sein, Angst machen, nach Schutz verlangen. Nicht jede Wahrnehmung findet Gnade vor dem inneren Richter. Manches verbietet man sich oder man schiebt es beiseite und möchte es gerne übergehen können. Man merkt gar nicht richtig, dass auch ein ganz kleiner Anlass in der Lage sein kann, innerlich eine Katastrophe zu bewirken. Dabei wäre es so schön, auch diesen Zugang zu sich selbst immer wieder finden zu können.

    Die Erwachsene in dir kann es dem Kind in dir erlauben, dass da auch das Unvernünftige und Irrationale losgeht, wenn etwas bedrohlich wird. Bewerten tut das dann nicht der Verstand oder der Richter, sondern das Verstehen.

  • Frühester Renteneintritt / Vorruhestand mit Abschlägen
    Hilfreichste Antwort von ereste ·

    Du kannst evtl. nach 45 Beitragsjahren mit 65 statt 67 Jahren in Rente gehen, ohne dass es Abschläge gibt (wenn du von deinem Geburtsjahr her ansonsten bis 67 arbeiten müsstest). Vor 65 aber nicht. Schau hier: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/OldenburgBremen/de/Inhalt/4_Presse/Inf...

    Insgesamt kommt es für jede individuelle Situation noch auf ein paar weitere Informationen an. Du findest sehr viele Hinweise auf der Seite der Dt. Rentenversicherung. Nicht alles ist so ganz leicht zu finden, aber für die Suchfunktion geht es ganz gut. Vielleicht ist z.B. der Download dieser Broschüre die richtige Quelle für dich: "die richtige Altersrente fuer Sie.html"

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von ereste ,

    hier noch ein Link direkt zu einer Seite über den Zusammenhang zwischen Geburtsjahr und Rente für langjährig Versicherte: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/01_re...

    Kommentar von XCB3035 ,

    Vielen Dank, entscheidend ist für mich folgender Kommentar auf der verlinkten Seite:

    Hinweis Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte kann nicht vorzeitig in Anspruch genommen werden – auch nicht mit Abschlägen.

    Das heißt also, ich kann entweder mit 63 Jahren und 7 Monaten (Jahrgang 1962) mit einem dreijährigen Abschlag (10,8%) oder mit 65 Jahren abschlagsfrei gehen (bei voller Leistung der 45 Berufsjahre).

    Dann wäre das also geklärt. Also für einen Abschlag von 10,8% gehe ich nicht nur 1 Jahr und 5 Monate früher in Rente.

    Kommentar von ereste ,

    Da du zwischen 1949 und 1963 geboren bist, steckst du in dem Bereich, in dem die Altersgrenze noch stufenweise steigt. Wenn du die evtl. Abschläge jetzt sehr genau planen willst, schaust du zuerst nach deiner persönlichen Altersgrenze.

    Oder du gehst gleich zu einer Beratungsstelle der DRV (dauert zwar lange, bis man einen Termin hat, aber die Beratung ist dann auch wirklich gut).

    - okay, das hat sich jetzt mit deinem Kommentar überschnitten -