Hilfreichste Antworten von ereste

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  • Ich interessiere mich sehr für Krankheiten Welcher Job würde zu mir passen?
    Hilfreichste Antwort · · 10

    http://www.arbeitsagentur.de/

    gib mal da in das Suchfeld "Gesundheit" ein. Es kommen ungefähr 200 Berufe. Rechts oben kannst du dann noch filtern, ob es ein Studium sein soll (z.B. Arzt, Apotheker) oder ein Ausbildungsberuf (z.B. Krankenpfleger, Physiotherapeut, medizinischer Fachangestellter, Rettungssanitäter).

    Du kannst auch gezieltere Suchbegriffe nehmen, z.B. gibt es bei "Labor" etwa 120 Berufe in der Liste.

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    Kommentar von ereste ,

    sorry, hier ist der Link jetzt so, wie ich ihn wollte: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/search/simple/index.jsp

  • An falsche Identität geraten - was nun?
    Hilfreichste Antwort · · 40

    vielleicht hilft es so:

    Zum einen: natürlich gab es das für dich, was ihr euch geschrieben und wie ihr euch verstanden habt. Mit ganz realen Gefühlen.

    Zum anderen: genau so real ist deine Enttäuschung, so lange veräppelt worden zu sein, und dein Ärger, damit nicht gerechnet zu haben.

    Die Person gibt es so zwar nicht, aber den Kontakt und alle deine Gefühle gibt es eben doch. Die früheren und die heutigen Gefühle, alles keine Hirngespinste. Und natürlich darfst du traurig und enttäuscht sein und dich ärgern, dass dir so lange etwas vorgetäuscht wurde.

    Die angenommene Realität ist zerplatzt, deine eigene Realität bleibt. Vielleicht hilft es, zwischen diesen beiden zu trennen und sie nicht länger zu vermischen.

    Alle 15 Antworten
    Kommentar von junior173 ,

    So - falls das noch irgendwer liest: danke für alle Antworten dazu. Hier nun die für mich hilfreichste zu finden ist gar nicht einfach.

    Generell danke an alle die nebenbei bemerkt haben das ich evtl nicht irre bin :D

    ntwort von strawberry06 |09.12.2014 - 15:39

    Ich finde das klingt nihct irre. Du hast halt eine "freundin" gefunden, mit der du dich gut verstandest und der du auch vertraut hast. Da dir diese jetzt quasi weggenommen wurde, ist es auf eine merkwürdige art und weise normal das du sie vermisst.Ich kann mir vorstellen das du eigentlich die Gespräche, sozusagen die momente wo du ihr vertraut hast vermisst.(Weil jeder will einfach jemanden vertrauen und sich vieles von der Seele sprechen, was du ja hier getan hast)Wie du damit umgehen kannst? Es ist so wie bei einer Trennung, die Zeit heilt alle "Wunden", irgendwann fängt dein normaler Alltag so wie früher an , und dieses Mädchen ist schnee von gestern.

    Für die Antwort auch nochmal danke, und generell - danke :D

  • Schöne Gedichte / Zitate zum Tod des besten Freundes gesucht
    Hilfreichste Antwort · · 282

    Liebe 86StylePolizei, mein herzliches Beileid. In der nächsten Zeit wird dir nichts von dem normal vorkommen, was wir sonst so als "alltäglich" beschreiben. Ich wünsche dir ganz viel Kraft dafür.

    Albert Schweitzer: "Das schönste Denkmal, was ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen der Mitmenschen."

    Immanuel Kant: "Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird."

    Laotse: "Ich bin von euch gegangen nur für einen kurzen Augenblick und gar nicht weit. Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin, werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt."

    https://www.trauer.de/trauer-und-trost/Trauersprueche/Trauersprueche-von-Dichter...

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von 86StylePolizei ,

    Vielen Dank für den guten Beitrag

  • Ich habe kaum noch Interesse in andere Menschen. Was kann das sein?
    Hilfreichste Antwort · · 20

    Hallo Strelok,

    du möchtest ja gerne Feedback haben. Was ich spontan denke, ist: es scheint mir nicht um Gefühlskälte zu gehen, sondern um Angst vor Nähe, und Angst ist ja auch ein Gefühl. Wenn du wirklich abgestumpft wärest, würdest du dir eher nicht diese Gedanken machen.

    Die Frage, ob Charakterzug oder Störung, sehe ich nicht als ein "Entweder-oder". In den sog. "Störungen" stecken die Charakterzüge ja drin. Störung ist eher, wenn etwas aus der Balance gerät oder übermächtig wird. Manchmal merkt der Betroffene gar nichts davon (dazu gehörst du nicht), manchmal fühlt man sich ausgeliefert und bekommt es einfach nicht geändert, obwohl man vielleicht leidet oder sich Sorgen macht.

    Auch in der Frage wie viel Nähe riskiere ich / wie viel Vorsicht lasse ich walten muss man dauernd balancieren. Je nach Situation, eigenem Befinden und Gegenüber. Der eine wird vom Charakter her vielleicht öfter unvorsichtig sein und leicht Enttäuschungen erleben, der andere zieht sich recht schnell zurück und verzichtet damit leichter auf intensivere Begegnungen.

    Nur wenn man gar nicht mehr balanciert und von Fall zu Fall entscheidet, kann schließlich ein Lebensbereich zunehmend ganz verloren gehen. Es ist gut, das zu merken! Dann lässt sich auch gegensteuern, eventuell eine Zeitlang mit psychologischer Hilfe. Bis du wieder ein im guten Sinne vorsichtiges, aber zugleich auch erfülltes Leben leben kannst.

    Alles Gute für deinen Weg!

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Strelok ,

    Sehr gute Antwort, danke dir!

    Das mit der Angst vor Nähe ist interessant. Sowas resultiert aus vergangenen Erfahrungen, richtig? In dem Fall habe ich da auch schon einige Ideen woran das liegen kann.

    Habe mich gerade ziemlich gut wiedererkannt als ich den Text (mehrmals) durchgelesen habe. Das mit dem Zurückziehen habe ich so noch nicht betrachtet, ich neige tatsächlich schnell zur "Flucht" wenn mir etwas zu viel wird. Das passiert aber fast ausschließlich im zwischenmenschlichen Bereich.

    Ich dachte mir bereits dass ich da ohne psychologische Hilfe nicht rauskomme, aber dein Text gibt mir einen guten Hinweis in welche Richtung das gehen wird. Danke nochmal!

    Kommentar von ereste ,

    Was es genau ist und wie es dazu gekommen ist, das würde sich im Laufe der Gespräche dann schon immer besser herausstellen.

    In dem Sinne ist "Diagnose" dann auch nicht die anfängliche schnelle Schublade, in die zunächst mal viele Menschen passen. Es geht einzig und allein um deine individuelle Lebensgeschichte, und die würdest du selbst auf ganz neue Weise entdecken und (schließlich mit freundlichem Blick) verstehen können.

    Beispiel: jeder hat als Kind Ängste, von denen er später nicht mehr so richtig was weiß. Als Erwachsener kann man aber feststellen: diese Angst ist gar nicht realistisch.

    Kommentar von Strelok ,

    Alles klar, danke für deine Beiträge ;)

  • Hilfe? Kurz vorm rausschmiss?!
    Hilfreichste Antwort · · 5

    Oh je, das tut mir ja leid für dich. Aber jetzt eins nach dem anderen: werde erst einmal wieder gesund, gute Besserung! Nun sind da drei Aussichten:

    • die eine ist, dass du vielleicht bald was von deiner Bewerbung hörst. Ich finde es gut, dass du die Dinge in die Hand nimmst und dich drum kümmerst, wie es weitergehen kann.

    • die nächste Aussicht ist, dass es vielleicht ein wirklich gutes Gespräch werden kann, das jemand aus dem Betrieb mit dir führen möchte. Das weiß man ja vorher nicht. Die merken wahrscheinlich, dass du so unglücklich bist, und haben sich Gedanken gemacht. Hör es dir einfach an, wenn es so weit ist, vielleicht werden dir ja Vorschläge gemacht. Dann kannst du erstmal sagen "ich denk drüber nach". Keine Angst!

    • der dritte Punkt ist: mir fällt auf, dass du ja erst ganz ganz kurz in dieser Ausbildung bist. Es kann auch viel damit zu tun haben, dass du in der ersten Zeit noch mit lauter Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen hattest. Ist ja doch was ganz anderes als Schule. Jedenfalls, dieser Teil der Probleme wird mit der Zeit ganz von alleine besser.

    Jetzt wer erst einmal gesund und dann denkst du dran: aus dieser Situation komme ich wieder raus, das wird sich schon ändern, es geht eben nur Schritt für Schritt. Alles Gute!

  • Limbus im Zusammenhang mit der menschlichen Psyche/dem Verhalten?
    Hilfreichste Antwort · · 12

    Was hat deine Schwester denn gelesen oder gehört, wie kommt sie darauf? Wenn man das wüsste, ließe es sich vielleicht besser klären, welche Gedanken sie hat und warum.

    Ein psychologischer Begriff ist "Limbus" m.W. jedenfalls nicht. In der Theologie herrschte lange Zeit die Vorstellung, z.B. dass ein ungetaufter Säugling in eine Art Vorhölle kommt statt in den Himmel. Auch in meiner Kindheit war das noch ein ganz zentraler Punkt, deshalb gab es sowas wie "Nottaufe". Diese Vorstellung hat aber Benedikt XVI. vor ein paar Jahren sehr deutlich zurückgewiesen (dem Sinne nach etwa so: angesichts der Liebe Gottes kann es nicht sein, dass ein unschuldiges Baby aus dem Himmel ausgeschlossen sein soll).

    Jahrhundertelang war das aber die Vorstellung: ohne Taufe zu sterben ist Sterben im unerlösten Zustand (Erbsünde). In dem Zusammenhang: Dante hat seine "Göttliche Komödie" im 14. Jahrhundert geschrieben. Kein Wunder, dass der Gedanke verschiedener Räume zwischen Himmel und Hölle darin so stark auftaucht.

    Vielleicht ist das Stichwort "erlöst / unerlöst" eins, mit dem deine Schwester ihre Gedanken einfach mal mit anderen Worten beschreiben könnte? Oder denkt sie so etwa in Richtung "Karma" bzw. wie würde sie den Unterschied erklären? Irgendwie müsste es doch gelingen zu verstehen, was sie meint.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Miniquietsch ,

    Danke für deine Antwort. :)

    Was hat deine Schwester denn gelesen oder gehört, wie kommt sie darauf?

    Ich vermute stark, dass es am Umgang mit ihrem Arbeitskollegen liegt. Durch ihn ist sie, meiner Meinung nach, auf ziemlich ungewöhnliche Themen und Ansichten gekommen. Das erklärt zwar wie sie darauf kommt, aber wie genau alles gemeint sein soll, kann sie im Prinzip nur mit ihren Worten und ihrer Auffassung wiedergeben. Ob das einer Realität nahe kommt, kann ich leider nicht beurteilen, da ich mich damit nicht auskenne, und somit Schwierigkeiten habe es zu verstehen.

    Wenn du magst, dann kannst du gerne meine andere Frage lesen. (die hängt damit zusammen)

    http://www.gutefrage.net/frage/sind-meine-bedenken-unberechtigt-und-muss-ich-das...

    Kommentar von ereste ,

    ah, da hat sich deine Schwester anscheinend für Sichtweisen aus dem Spektrum Esoterik / New Age / Spiritualität begeistern lassen und ist zur Zeit ganz Feuer und Flamme dafür.

    Man kann darüber im Grunde genommen nicht streiten. Wir sind ja alle auf der Suche und zur Zeit nimmt sie an, dass es ihre Sehnsucht stillen könnte, Antworten zu finden. Du siehst vielleicht die Gefahr, dass sie abhebt, sich entfernt und die Realität, also den Boden unter den Füßen verliert? Umgekehrt denke ich schon, dass es mehr gibt als die naturwissenschaftlich beweisbare Realität.

    Nimm aber diese psychologisierenden Aussagen in dich nicht so hinein wie eine psychologische Diagnose oder Verdachtsdiagnose. Es ist deine eigene innere Gewissheit, wie sich dein Leben für dich selbst anfühlt.

    Sicher kann man Probleme mit sich herumschleppen, die sich gefühlt als "Hölle auf Erden" beschreiben lassen oder von mir aus kann man das auch Limbus nennen ( = "am Rand der Hölle"). Aber niemals kann ein Mensch von einem anderen Menschen wissen oder behaupten, wie dessen Grund-Befindlichkeit ist. Das folgt nicht wirklich dir, sondern einer Idee im eigenen Kopf. An der Stelle würde ich mich klar und deutlich abgrenzen.

    So nett es vielleicht auch von deiner Schwester gemeint ist, sich mit dir und deinen Lebensthemen zu beschäftigen. Sie glaubt ja zur Zeit, ihr sei da etwas Hilfreiches begegnet und sieht noch nicht die Grenzen oder das Unvollkommene daran.

    Möglich, dass jede von euch beiden sich zur Zeit durch die andere zurückgewiesen fühlt. Könnt ihr auf dieser Ebene reden, einfach ehrlich reden, jede von sich selbst?

    Kommentar von Miniquietsch ,

    Vielen Dank! Dein Beitrag ist ganz toll auf den Punkt gebracht und sehr hilfreich für mich.

    ah, da hat sich deine Schwester anscheinend für Sichtweisen aus dem Spektrum Esoterik / New Age / Spiritualität begeistern lassen und ist zur Zeit ganz Feuer und Flamme dafür.

    So ist es, und das kann ich auch akzeptieren. Allerdings fällt es ihr schwer zu akzeptieren, dass das nicht mein Wissensgebiet ist, und sie will leider auch nicht wahrhaben, dass mein Interesse dafür begrenzt ist.

    Du siehst vielleicht die Gefahr, dass sie abhebt, sich entfernt und die Realität, also den Boden unter den Füßen verliert?

    Ja, das befürchte ich tatsächlich. Wir befinden uns nämlich, was diese Themen angeht, auf ziemlich unterschiedlichen Ebenen.

    Möglich, dass jede von euch beiden sich zur Zeit durch die andere zurückgewiesen fühlt. Könnt ihr auf dieser Ebene reden, einfach ehrlich reden, jede von sich selbst?

    Da könntest du Recht haben.

    Reden? Leider nur schwer bis gar nicht möglich, und da liegt das eigentliche Problem. Wir können kaum eine Unterhaltung führen, ohne dass eine hitzige Diskussion oder gar ein Streit ausbricht. Dabei kommt mir auch meine, im großen und ganzen, Gelassenheit/Ausgeglichenheit/Geduld nicht zu Gute. Schade!

    Kommentar von ereste ,

    danke dir für deine Reaktion! Ich denke, du kannst nicht "dagegen an gehen". Das ist zum Scheitern verurteilt, gib es auf. Es ist, wie es ist. Du kannst nur von dir selber sprechen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du diese Zeit gut durchhältst und die Unterschiede aushalten kannst. Es muss nicht dabei herauskommen, dass ihr euch am Ende voneinander entfernt. Genau das macht ihr ja auch jetzt ganz und gar nicht, im Gegenteil, ihr verhakt euch ja ziemlich eng :)

    Vielleicht hilft es ab und zu, tief durchzuatmen und sich auf sowas zu einigen wie "du änderst mich und meins nicht, ich auch nicht dich und deins, wir sollten beide keine Missionarinnen sein wollen". Und zurück zur ganz banalen Realität, die ein wahrer Rettungsanker gegen das Abheben ist: "magst du noch ein Stück Kuchen?".

    Kommentar von Miniquietsch ,

    Deine Einstellung und Ansichten finde ich fantastisch. Sie sind wirklich hilf und aufschlussreich! Und dafür möchte ich mich nocheinmal herzlich bedanken. Auch dafür, dass du dir Zeit genommen, und mich so umfangreich unterstützt hast. :)

  • Wie kann ich meine Arbeits-Psyche verbessern?
    Hilfreichste Antwort · · 4

    Hallo Jacky,

    erst einmal: die "Arbeits-Psyche" ist keine andere Psyche als die "Alltags-Psyche", nur die äußere Situation ist anders, die sozialen Rollen und der Zweck der sozialen Beziehungen sind andere als in der Freizeit und im privaten Bereich.

    Die Kollegen sind nicht der Freundeskreis. In erster Linie gehen alle zur Arbeit, um dort ihre Aufgaben zu erledigen, aber jeder bringt natürlich auch seine eigenen psychischen Mechanismen mit und jeder möchte nicht nur Geld verdienen, sondern auch anerkannt werden.

    Da kommen etliche Aspekte zusammen, die man leicht miteinander vermischen kann. Es hilft, zwischen ihnen bewusst zu trennen. Zum Beispiel: dass überhaupt Forderungen und Aufgaben im Mittelpunkt stehen, ist nicht an sich schon das Gegenteil von Anerkennung oder ein Zeichen mangelnder Zuwendung. Es bedeutet nichts Böses, es ist einfach nur sachlich das, was zu tun ist und wozu man hingeht.

    Eine andere bewusste Trennung, die mir bei deiner Schilderung ganz besonders einfällt, lässt sich (auch mit verhaltenstherapeutischer Hilfe) gut lernen und richtig trainieren. Das Stichwort dafür ist "ABC-Theorie".

    Ganz kurz erklärt: A ist der Auslöser, B ist deine innere Bewertung dazu, C sind die "consequences" für deine innere und äußere Reaktion. Man kann lernen, dass A und B zweierlei ist. Kleines Beispiel: A = eine Kollegin sagt dir mit knappen Worten etwas, B = du empfindest sie als unfreundlich und zurückweisend oder du bekommst Angst, dass sie dich nicht mag oder dir was will. Die Frage ist, woher kommt jetzt deine Bewertung und wie viel hat das real mit der Kollegin und mit der kleinen Situation zu tun? Wie ließe sich die Situation auch bewerten? - usw -

    Du ahnst vielleicht, was man mit dieser Fragestellung alles machen kann: immer wieder die eigenen Bewertungen (freundlich) hinterfragen und dadurch die Realität prüfen. Das hilft auch dabei, dass gar nicht erst dieser Teufelskreis entsteht, den du so treffend beschrieben hast.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von JackySmith ,

    Ich war ein bisschen faul, was die Fragestellung betrifft. Dabei ist dann die "Arbeits-Psyche" raus gekommen. Jedoch... ich wollte schon unterscheiden zwischen Alltag und Arbeit. Dachte vielleicht, dass es da speziell für ausgebildete Arbeitspädagogen oder so etwas gäbe und Therapeuten diesbezüglich "nur" unterstützen, da die Problem schon psychisch sind. Irgendwas in der Art.

    Ich kann sagen, dass ich in Ansätzen schon das ein oder andere versuche. An sich ist mir klar (vom Verstand her), dass Forderungen und Aufgaben nichts Böses bedeuten. Dass die Ebene eine sachliche ist. Auch meine Bewertung versuche ich zu überprüfen, die Ursache zu erforschen und wie ich die Situation besser wahrnehmen könnte, sofern mir auffällt, dass ich in eine Abwehrhaltung gehe. Ich fürchte nur, dass ich dabei oft zu rabiat zu mir bin. Zu ungnädig. Obwohl ich mir im Grunde genommen helfen möchte, stelle ich mir leicht ein Bein. Wenn ich dann in diesem "Abwehr- bzw. Emotionsrausch" bin, hab ich das Gefühl, ich kann nichts mehr ausrichten.

    Die kleinen Ansätze sind schon da. Die Umsetzung gelingt mir nicht so gut. Da brauche ich noch etwas Anstups-Hilfe. Und ich bin sehr froh, schon eine erste kleine Hilfe von dir erhalten zu haben. Danke! :-)

    Kommentar von ereste ,

    nun ja, der Verstand ist eine prima Fähigkeit, aber er alleine kann auch mal machtlos sein ... oder dazu benutzt werden, sich Selbstvorwürfe zu machen, weil man mit irgendwas nicht klarkommt, obwohl man es "doch eigentlich besser weiß" - allgemein gesagt.

    Dass die Zusammenhänge in der Arbeit sachliche sind, heißt ja nicht, dass da nicht auch bei jeder Begegnung zwischen den Menschen die persönliche Ebene wäre. Man hört nicht nur die Worte, man hört auch den Tonfall und sieht die Mimik und den Blick, und das bewertet man auch irrational. Oft ist es das innere Kind, das Angst bekommt oder trotzig wird. Egal, was der Erwachsene und die Vernunft dazu sagen - das ändert nichts, dieses innere Kind kann man eigentlich nur liebevoll in den Arm nehmen und freundlich und voller Liebe fragen: du, was ist denn los?

    Du hast ja nichts Falsches wahrgenommen. Nur eben viele verschiedene Sachen auf einmal, die aus verschiedenen Quellen kommen, und die können durcheinandergehen, verwirren, miteinander kämpfen, erlaubt oder verboten sein, Angst machen, nach Schutz verlangen. Nicht jede Wahrnehmung findet Gnade vor dem inneren Richter. Manches verbietet man sich oder man schiebt es beiseite und möchte es gerne übergehen können. Man merkt gar nicht richtig, dass auch ein ganz kleiner Anlass in der Lage sein kann, innerlich eine Katastrophe zu bewirken. Dabei wäre es so schön, auch diesen Zugang zu sich selbst immer wieder finden zu können.

    Die Erwachsene in dir kann es dem Kind in dir erlauben, dass da auch das Unvernünftige und Irrationale losgeht, wenn etwas bedrohlich wird. Bewerten tut das dann nicht der Verstand oder der Richter, sondern das Verstehen.

  • Unterschied zwischen der Kurzgeschichte unde der Erzählung?!
    Hilfreichste Antwort ·

    bei mir ist es auch lange her ... trotzdem reizt es mich zu antworten, weil die Kurzgeschichte für mich so faszinierend und hohe Schreibkunst ist, so gedrängt und auf das Wesentliche fokussiert. Kein Wort zu viel, nichts wird ausgeschmückt, ganz im Gegenteil sind da nur knappe Andeutungen (aber wie viel die vermitteln können!). Man stolpert gleich mitten hinein, und es geht nur um einen einzigen Moment oder, zeitlich gesehen, um einen ganz kleinen Ausschnitt aus dem Leben der Hauptperson. Dieser kleine Ausschnitt bedeutet aber etwas sehr Entscheidendes und kann zu einer Wende im Leben werden.

    Zur Erzählung finde ich, dies ist ein interessanter Aufsatz: http://www.mystorys.de/autoren_hilfe/79-Gattungen-Erzaehlung.htm

    Sorry, wenn das jetzt nicht die erwartete "wissenschaftliche" Auskunft ist, sondern mehr meine eigene Faszination einzufangen versucht :)

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von MireMire ,

    Habe erst jetzt diese Antwort gesehen - schade, dass ich sie nicht früher gesehen habe! Eine wissenschaftliche Antwort auf diese Frage, wenn es sie überhaupt 100% gibt, ist mindestens 10 Seiten lang, deswegen will ich sie hier nicht schreiben, doch Deine Antwort fast die Hauptpunkte kurz und knapp zusammen,

    Danke, für Vieles ;)

  • Klassenfoto von 2013
    Hilfreichste Antwort · · 1

    da der Lehrer selbst fotografiert hat, musst du dich an ihn wenden (notfalls über die Schule). Ihr könnt dann verabreden, wie ihr es machen wollt.

  • Suche ein "aussageloses" Lied (für Ende einer Szene)?!
    Hilfreichste Antwort ·

    vielleicht ist hier bei den gemafreien Downloads was dabei (3-5 Minuten instrumental): http://www.dreamweaver.at/mp3_downloads.htm

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Boerk ,

    Danke aber weißt du auch wie man dort downloaded weil wenn auf diesen grünen "download-pfeil" klick dann öffnet sich nur ein neuer Tab auf dem das lied erneut abgespielt wird

    Kommentar von ereste ,

    Das tut mir leid! Ich habe da noch nichts runtergeladen. Nur ein paar Stücke angehört und fand sie geeignet (auch weil es wahrscheinlich besser wirkt, wenn man die Melodie nicht schon kennt).

  • Was soll ich mit meinen Büchern machen
    Hilfreichste Antwort · · 3

    In manchen Städten gibt es Stellen, wo man seine Bücher einfach hinlegen kann und andere nehmen sich mit, was sie möchten.

    Oder zu einem sozialen Kaufhaus bringen. Oder einer kleinen Bücherei, einem Seniorenheim, einem Krankenhaus spenden.

    Ich habe an diese Adresse zwei Pakete geschickt und eine Spendenquittung dafür bekommen, hat prima geklappt: http://www.buchspende.org/ (auf der Seite kannst du den Tageswert pro Buch ermitteln, die Liste dann ausdrucken und mit ins Paket legen. Tipp: leider kann man die Liste nicht speichern, es sollte also vorher schon klar sein, was ins Paket passt).

  • Ausbildungssuche unserer Tochter
    Hilfreichste Antwort · · 1

    Ich kann deine Angst gut nachvollziehen - aber andererseits: sie lernt es ja dann auch, die Gefahren zu erkennen und mit ihnen umzugehen. So gesehen, ist das wie in anderen Berufen mit ihren jeweiligen speziellen Gefahren auch.

    Deine Tochter scheint engagiert und verantwortungsbewusst zu sein, sie wird ihren Weg finden!

    Und für dich ist es natürlich was Besonderes, wenn sie aus dem Haus geht, weil sie das Nesthäkchen ist. Dann kommt eine neue Lebensphase, alle Kinder sind aus dem Haus. Räum dir selber die Zeit dafür ein, dass das eine große Umstellung ist und dass du eine Weile wieder selbst auf der Suche danach sein wirst, wie du dich neu orientieren kannst. Vielleicht probierst du dies und jenes für dein eigenes Leben aus, vielleicht kannst du jetzt schon Wünsche und Ideen für dich entdecken.

    Alles Gute dafür!

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von rhapsodyinblue ,

    Pläne habe ich viele! Nur nicht immer die Zeit dafür.

    Ich liebe meine Kinder sehr. Die Große zieht im Haus ein (wir bauen die Einliegerwohnung um) und die Kleine wird wohl weiter gehen.

    Dennoch tut es weh. Danke dir!

  • Positive Gedanken
    Hilfreichste Antwort ·

    Trainieren, immer wieder, und nicht aufgeben. Wenn du dir z.B. immer wieder Katastrophen und Pannen ausmalst: sag STOPP, sobald das losgeht, und probier für dich hilfreiche Sätze zu finden, die du dir dann sagen kannst. So was wie "das sind ungelegte Eier" oder "Sorgen kann ich mir immer noch machen, wenn es soweit ist" oder " selbst wenn, die Todesstrafe gibt das nicht " oder "wenn es so kommt, dann löse ich das schon" oder auch "ist ja gut, im Moment mache ich erstmal ... weiter". Konzentrier dich direkt auf irgendwas Reales, atme tief durch.

    Vielleicht findest du auch ein paar gute Sprüche und Zitate, die du dir aufhängen kannst.

    Wir können nicht verhindern, dass die Vögel der Sorge über uns kreisen. Doch es liegt an uns zu entscheiden, ob sie Nester bauen.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Algiz14 ,

    Danke erstmal, werde es zu beherzigen versuchen.

  • Schon lange nicht mehr geflogen...
    Hilfreichste Antwort · · 10

    zum Thema Handgepäck guck mal bei der Airline nach, mit der du fliegen wirst. Und zur Sicherheit noch mal am Flughafen, bevor ihr die Koffer aufgebt (da sind Schilder). Es ist einfach zu traurig, wenn man bei der Kontrolle was abgeben muss, denn das wird einfach weggeschmissen (ist uns schon passiert mit einem Taschenmesser, einer kleinen Schlüsselanhänger-Schere, mehr als 1-2 Feuerzeugen und Sonnenmilch). Labello zählt, denke ich, nicht als Flüssigkeit.

    zum Flug: etwas, womit du dich beschäftigen möchtest. Und falls du während der Landung Ohrenschmerzen bekommst: die Nase sollte frei sein (Fishermens, Pfefferminz oder Mentos o.ä. sind hilfreich, evtl. auch Nasenspray), Gähnen und notfalls durch den Mund einatmen hilft.

    zum Zoll / Rückreise: http://www.auswaertiges-amt.de/sid_F4929FE718EBCE015AA355804B8F3C52/DE/Laenderin...

  • Ich (w.16) habe ein Problem wegen meinem Freund (m. 23)
    Hilfreichste Antwort · · 261

    Hallo Frosties!

    Es ist alles gut mit euch beiden. Mein Eindruck ist auch, dass ihr beide wirklich ehrlich zueinander seid, das ist ganz wunderbar. Bei dir funkt wohl ab und zu eine Angst dazwischen - darf ich überhaupt so viel Zeit fordern, strapaziere ich ihn nicht zu sehr?

    Erstens: du darfst das. Es ist in Ordnung. Lass dich nicht beirren, es gibt keinen Grund dafür! Liebe ist nicht, dass man etwas tut oder meint tun zu müssen, das eigentlich ungut ist. Du brauchst nicht unsicher zu sein.

    Zweitens: er sagt es dir doch ehrlich, wie es für ihn ist, oder? Kannst du ihm vertrauen? Ich denke, es ist nur deine eigene Angst, die am Vertrauen kratzt. Du könntest zu deiner Angst sagen: lass mich in Ruhe und mach nicht mein Vertrauen kaputt, das ich in ihn habe.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Frosties97 ,

    Hallo ereste :)

    Ja, ich vertraue ihm 100%! Es ist tatsächlich meine Angst, die mir solche Gedanken in den Kopf setzt. Vielleicht auch Selbstzweifel oder Unsicherheit...Vielleicht sogar beides. Ich hoffe ich bekomme das in den Griff. Ich nehme mir deine Tipps auf jeden Fall zu Herzen. :)

    Vielen Dank

    Frosties

    Kommentar von ereste ,

    danke für das Sternchen :) Du, es ist ja nichts Schlimmes, unsicher zu sein. Es ist nur wichtig, dann zu verstehen, dass es das ist.

    Kommentar von Frosties97 ,

    Gerne :) und danke nochmals.

  • O2 Vertrag kündigen - Zeitpunkt?
    Hilfreichste Antwort · · 22

    Ja, so kannst du das schreiben. Du brauchst keinen konkreten Zeitpunkt zu nennen. Oder besser: du brauchst nicht das Datum zu nennen, denn der "nächste mögliche Zeitpunkt" ist ja bereits ein ganz konkreter, eindeutiger, nicht verwechselbarer Zeitpunkt.