Den menschlichen Aspekt zum Ansinnen deines Bruders mal beiseite lassend ... juristisch gesehen: bist du offiziell (gerichtlich) als Betreuerin bestellt, und umfasst die Betreuung auch die finanziellen Angelegenheiten? Wenn ja, dann gibt es diese Rechenschaftspflicht, vor allem dem Vormundschaftsgericht oder jetzt Familiengericht gegenüber (ist ein Teil des Amtsgerichts).
Aber ich vermute, du hast diesen Status nicht und deine Mutter braucht auch gar keine Betreuung, z.B. für das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder für ihre finanziellen Angelegenheiten. Du hast nicht einmal Konten-Vollmachten?
Eine Betreuung für die finanzielle Sorge könnte man z.B. so ausüben, dass man für die betreute Person alle Rechnungen bezahlt und ihr regelmäßig ein Taschengeld gibt. Man kann die tatsächlichen Vor-Ort-Aktivitäten auch z.B. der Einrichtung überlassen, die für deine Mutter sorgt, das wäre dann vom Betreuer zu kontrollieren. Aber eine Betreuung ist ja bei euch gar nicht eingerichtet, wie mir scheint, also kann deine Mutter tatsächlich ihre eigenen Entscheidungen treffen und niemand muss da irgendetwas rechtfertigen.
Nein so eine Betreuung besteht nicht, erst für den Fall das meine Mutter nicht mehr klaren Verstandes sein sollte. Eine Kontovollmacht habe ich, da ich für sie zur Bank fahren und Z. b. Geld abheben muss. Der Hausarzt hat meiner Mutter attestiert, voll umfänglich eigenständig handeln zu können. Außerdem ist die Rente meiner Mutter recht bescheiden. Die "Fürsorge" meines Bruders beruht hauptsächlich auf falsche Angaben zur Rentenhöhe meiner Mutter. Da hat ihm meine Schwester, die bis vor 2 Jahren mit meiner Mutter zur Bank fuhr, total hirnrissige Summen in die Welt gesetzt. Natürlich rein spekulativ. Meine Mutter hat all meine Geschwister davon in Kenntnis gesetzt, wieviel seimig monatlich für die Unterkunft usw. gibt und hat die Rentenbescheidekopiert.Nun wissen sie, das alle anderen Summen fingiert waren.
Dann habt ihr das alles gut eingerichtet. Zur Konto-Vollmacht hätte ich dir auch geraten, wenn du noch keine gehabt hättest.
Deine Geschwister dürfen sich natürlich, wenn es soweit ist und ihr von eurer Mutter Abschied nehmen müsst, einen Überblick verschaffen.
Die Kontoauszüge zeigen, wann du wie viel Bargeld abgehoben hast. Was deine Mutter damit gemacht hat, musst du nicht wissen, erklären, nachweisen oder sonst irgendwie rechtfertigen. Vorsichtshalber und vorsorglich wäre es vielleicht gut, deine Mutter quittiert dir jedes Mal den Empfang von Bargeld? Zur Absicherung für dich.
Für die rein menschlichen Aspekte, etwa Misstrauen deiner Geschwister oder gar Unterstellungen, wünsche ich dir viel Kraft! Hoffentlich kommt es gar nicht erst soweit. Wenn doch, sieh es so: auch deine Geschwister haben keine Beweise, also verfolgen sie ihre Vorwürfe wahrscheinlich nicht bis vor Gericht. Das wäre dumm von ihnen (und teuer).
Vielen Dank für die guten Ratschläge. So werden wir es machen, sie wird mir alles was sie erhält quittieren. Es ist schon schwer genug, seine Mutter auf den letzten Wegen zu begleiten und da wäre Unterstützung gut. Stattdessen hagelt es Mißtrauen... Die anderen machen sich gar keine Vorstellungen, was es heißt jemanden Zuhause zu pflegen. Ich habe einen ungeheuer leichten Schlaf, man ist immer mit einem Ohr wach. Gerade so, als hätte man wieder ein Baby im Haus. Ich gehe kaum weg und wenn dann immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, ob alles Zuhause in Ordnung ist...man hat einfach keine Ruhe mehr. Meine Mutter ist mit den anderen Kindern so weit, dass sie schriftlich niedergelegt hat, dass sie diese nicht. Bei ihrer Beerdigung dabei haben will. Ich versuche es, ihr diesen doch sehr radikalen Schritt auszureden, aber ich kann ihr nur raten, entscheiden muss sie...
Vielen Dank für die guten Ratschläge. So werden wir es machen, sie wird mir alles was sie erhält quittieren. Es ist schon schwer genug, seine Mutter auf den letzten Wegen zu begleiten und da wäre Unterstützung gut. Stattdessen hagelt es Mißtrauen... Die anderen machen sich gar keine Vorstellungen, was es heißt jemanden Zuhause zu pflegen. Ich habe einen ungeheuer leichten Schlaf, man ist immer mit einem Ohr wach. Gerade so, als hätte man wieder ein Baby im Haus. Ich gehe kaum weg und wenn dann immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, ob alles Zuhause in Ordnung ist...man hat einfach keine Ruhe mehr. Meine Mutter ist mit den anderen Kindern so weit, dass sie schriftlich niedergelegt hat, dass sie diese nicht. Bei ihrer Beerdigung dabei haben will. Ich versuche es, ihr diesen doch sehr radikalen Schritt auszureden, aber ich kann ihr nur raten, entscheiden muss sie...
Meine Mutter würde mir gerne für den Fall, dass sie geistig nicht mehr zum Entscheiden in der Lage wäre, weiterhin meine Kosten für Unterkunft, Verpflegung etc. zukommen lassen. Sie will verhindern, das die Aasgeier am Ende das Geld doch noch bekommen, weil ich sparsam war und sie auf meine Kosten hier bei mir untergbracht hätte.