Ist zwar schon alt, aber ich beantworte die Frage trotzdem gern.

Gut an der Schweiz: +alles in allem sehr freundliche, höfliche Menschen +international u. multikulturell, viele Ausländer u. auch viele "Mischlinge" +guter Nahverkehr +schöne Lebensmittelgeschäfte +niedrige Steuern +hohe Gehälter +schöne Natur +auf Ämtern geht alles etwas einfacher als in D, man braucht weniger papierkram auszufüllen

Negativ: -Leute zT etwas unlocker mit sich selbst aber besonders gegenüber Ausländern -Einheimische haben ein Problem mit ihrer Sprache, können sich nie entscheiden ob sie mit Ausländern jetzt Mundart oder hochdeutsch sprechen, auch das ist ein Ausdruck von verkrampfter Unlockerheit, von altmodischem Festhalten an alten Gewohnheiten. Ich mag die Schweizer Mundart zwar ganz gerne, aber es wird halt immer so zelebriert "wir sprechen nur Mundart". deshalb kommt man sich als Ausländer auch immer ein bisschen doof vor, wenn man keine Mundart kann bzw. es wird nicht akzepiert, dass die deutsche Sprache sehr viele Mundarten kennt u. nicht alles, was nicht schweizerdeutsch ist, gleich hochdeutsch ist. -die panische Angst vor Zuwanderung. Wenn man sonst keine grossen Probleme hat, sucht man sich halt welche u. bei den Schweizern ist das das Thema Zuwanderung aus Resteuropa -damit hängt auch die panische Angst vor Bevölerungswachstum in Ballungsgebieten zusammen, zB dass die Infrastruktur nicht ausreichen könnte. Naja, wer sich in Zürich über verstopfte S-Bahnen und zu viele Hochhäuser beschwert, war ganz sicher noch nie in einer richtigen Großstadt. -die vielen Verbotsschilder, Waschküchenordnungen etc.

Insgesamt gibt es also licht u. Schatten. Ich mag die CH u. die Leute eigentlich ganz gerne, aber wenn es mit dieser Überängstlichkeit so weiter geht, dann werde ich bald auch wieder gehen.

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