der tod eines mannes ist eine tragödie aber der tod von millionen nur eine statistik

Stalin.

Wehe den Besiegten.

Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

Carl von Clausewitz

"Es ist gut, dass Krieg so schrecklich ist - sonst fänden wir noch zu viel Gefallen daran

Robert E. Lee

"Mut ist, dass man die Angst überwindet."

Rommel

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1. Der Bedarf nach einem sicheren Winterlager (Immerhin war auch die
russische Armee noch nicht komplett geschlagen und im Raum östlich
Moskaus gab es noch stärkere Truppenkonzentrationen). Zumal ja für die
"Nordfront" ein extra Korps abgestellt war, und der dortige Status Quo
beiden Seiten tragbar erschien.

2. Moskau war zwar nicht die Hauptstadt, aber wie im WW2 auch, wichtiger
Verkehrsknotenpunkt und durch seine recht geschützte Lage und seine
Funktion als "zentrale Handelshauptstadt" prädestiniert als
Ausgangspunkt für die nächstjährige Kampagne. Von hier aus konnte sich
Napoleon nach der Überwinterung in praktisch jede Richtung wenden,
anders als im recht isoliert liegenden St. Petersburg. Und die Kontrolle
Zentralrußlands hing vom Besitz Moskaus, NICHT Petersburgs ab.

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Beim Attentat von Sarajevo wurde der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie Chotek vom serbischen Nationalisten Gavrilo Princip erschossen. Das Attentat gilt als direkter Auslöser der sogenannten Julikrise, in deren Folge der Erste Weltkrieg in Europa begann. 

Hintergründe für das Attentat von Sarajevo 
Seit der Jahrhundertwende gab es innerhalb Österreich-Ungarns zunehmende innenpolitische Spannungen, die aus nationalistischen Bewegungen der einzelnen Völker resultierten. Als Vielvölkerstaat (u.a. Bosnier, Deutsche, Italiener, Kroaten, Polen, Rumänen, Serben, Slowenen, Tschechen, Ukrainer, Ungarn) vereinte das Staatsgebiet Österreich-Ungarns zumindest geografisch zahlreiche unterschiedliche Nationen. In Wirklichkeit forderten besonders die slawischen Völker ihre Unabhängigkeit von der Donaumonarchie. 
Auch in Bosnien und der Herzegowina formierte sich mit der "Ujedinjenje ili Smrt" ("Vereinigung oder Tod", im Volksmund als "Schwarze Hand" bezeichnet) eine terroristische, jugoslawisch-nationalistische Bewegung. Doch bis zum Jahr 1914 scheiterten sämtliche Anschläge auf Repräsentanten der k.u.k. Regierung. 

Vorbereitungen 
Nachdem der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand angekündigt hatte, Sarajevo mit seiner Frau Sophie Chotek im Frühjahr 1914 zu besuchen, fassten drei Mitglieder der pro-serbischen Jugendorganisation Mlada Bosna (Junges Bosnien) den Entschluss, ein Attentat auf Franz Ferdinand zu verüben: Der 19-jährige Gymnasiast Gavrilo Princip, Nedeljko Cabrinovic und Trifun Grabež. Über Mittelsmänner erhielten sie aus serbischen Armeebeständen mehrere Pistolen nebst Munition. Obwohl die Führung der "Schwarzen Hand" inzwischen politische Bedenken gegen das Attentat hegte und die Durchführung untersagte, waren alle drei Attentäter zum Vollzug entschlossen. 

Durchführung 
Am 28. Juni 1914 traf das Thronfolgerpaar trotz vorheriger Warnungen in Sarajevo ein. In einer Fahrzeugkolonne plante das Organisationskomitee, bis zum Rathaus Sarajevo zu fahren. Die drei Attentäter postierten sich indessen auf der Wegstrecke. Nedeljko Cabrinovic warf als erster eine Bombe auf das Fahrzeug des Erzherzogs, verfehlte jedoch sein Ziel und die Bombe explodierte erst hinter dem Wagen. Franz Ferdinand bestand trotz fehlgeschlagenem Attentatsversuch darauf, die Fahrt weiter fortzusetzen. Als der Konvoi schließlich vor einem Café hält, springt Gavrilo Princip hinzu und feuert mit seiner Pistole mehrere Schüsse auf das österreichische Thronfolgerpaar. Noch bevor Princip Selbstmord begehen kann, reißt ihm die Menge die Waffe aus der Hand. Auch der Versuch eine Zyankalikapsel zu schlucken, schlägt fehl. 

Folgen des Attentats von Sarajevo 
Franz Ferdinand und Sophie Chotek erlagen beide noch am selben Tag ihren Schussverletzungen. Dagegen überlebte Gavrilo Princip seinen Selbstmordversuch unverletzt, weil er die Zyankalikapsel wieder erbrach. Er starb 1918 im Gefängnis von Theresienstatt an Tuberkulose. 
Das Attentat von Sarajevo hatte weitreichende Folgen für Europa: Österreich-Ungarn erklärte Serbien den Krieg. Russland, seinerzeit enger Bündnispartner der Serben, erklärt reaktiv Österreich-Ungarn den Krieg. Das Deutsche Reich stand wiederum seinem Bündnispartner zur Seite und erklärte Russland den Krieg. Nur wenige Tage später traten auch Großbritannien und Frankreich in den Krieg mit ein. Der Erste Weltkrieg hatte begonnen.
 quelle Lexikon 

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