Frage von 99Schokokekse, 144

Züchter gibt kein Geld zurück: Anwalt einschalten?

Hallöchen,

ich habe im Juni 2015 einen Hund gekauft, mit dem ich allerdings schon nach den ersten zwei Wochen unglücklich war, da ich keinen Draht zu ihm gefunden hab. Also hatte ich ihn gleich nach den zwei Wochen der Züchterin wieder zurück geben. Da ich arbeiten musste, hat meine Mutter die Übergabe gemacht.

Nun rege ich mich ziemlich auf, und habe auch schon ein paar mal versucht mit der Züchterin Kontakt aufzunehmen, doch jedesmal blockte sie ab und verwies auf ein angebliches Gespräch mit meiner Mutter, dass aber laut ihr nie standgefunden hat.

Ich habe 1.200€ bezahlt. Meine Mutter hatte noch 200€ drauf gelegt, da wir den Hund erst 2 Wochen später, also mit 10 Wochen Lebensalter, abholen konnten und die Züchterin dafür entschädigt werden wollte.

Im nachhinein bereue ich es sehr und will doch nur die 1.200€ zurück, von mir aus kann sie sogar die 200€ Bonus behalten. Ich finde es nur sehr dreist von ihr, da wir immer sehr freundlich zu ihr waren und sie uns eigentlich nur hintergangen hat. Zudem habe ich den Kaufvertrag unterschrieben und sonst nichts, also wäre demnach der Hund immernoch mein Eigentum.

Die Arbeitskollegin von meiner Mutter hatte die Idee sie auf Grund eines Recht, dessen Name mir nicht mehr einfallen will, zu verklagen.

Also meine Frage: Bei welchem Anwalt sollte ich mal anfragen?

Expertenantwort
von Starciel, Community-Experte für Hund, 144

Bei manchen Leuten uns ihren selbstgerechten Vorstellungen steht man sprachlos da..

Punkt 1: sei froh dass die Züchterin den Hund überhaupt zurückgenommen hat und du dich seiner so einfach wieder entledigen konntest. Verpflichtet ist sie dazu nicht, es sei denn im Kaufvertrag war eine entsprechende Klausel vorgesehen.  Wenn der Hund keine "Mängel" wie erkennbare aber verschwiegene Krankheiten oder zb ein anderes Elterntier als in den Papieren angegeben hat gibt es keinerlei Grundlage für einen Vertragsrückritt deinerseits. Ein Fernabsatzgeschäft war das ja wohl nicht.  "Ich habe keine ahnung von Hunden und werde nicht mit einem welpen fertig" ist kein Argument.

Normalerweise hättest du den Hund nur ins Tierheim bringen können und dort die entsprechende Gebühr noch drauflegen damit man ihn aufnimmt. da bekommst du dann auch kein Geld wenn er gegen schutzgebühr weitervermittelt wird.

Punkt 2: Eine Rückabwicklung des Vertrags Hund gegen Kaufpreis hätte daher neu vereinbart werden müssen.

Nur. warum sollte die Züchterin so blöd sein? Natürlich nehmen ordentliche Züchter ihre Hunde lieber selber wieder auf und vermitteln sie weiter statt sie im Tierheim zu sehen wenn die Besitzer sich als untauglich erweisen, verpflichtet sind sie dazu aber nicht.

Wenn ausdrücklich nichts anderes vereinbart war habt ihr ihr den Hund kostenfrei übereignet um ihn selber los zu sein.

Du meinst nun vermutlich dass die Züchterin ihn ja jetzt doppelt verkaufen kann und sich bereichert...

Newsflash:

Während der Hund nun wieder bei ihr ist entstehen weitere Kosten für Versorgung und Haltung. Eventuell muss der arme Zwerg erstmal zur Ruhe kommen  bevor er neu vermittelt  werden kann und sie muss sehen was ihr alles versaut habt.

Sie muss neue Interessenten finden die den Hund - mittlerweile dank dir aus zweiter Hand  und offensichtlich nicht grade fachkundig gehalten in dieser für Welpen sensiblen Zeit - nehmen. persönlich würde ich so einen wlepne lieber nicht nehmen, wenn doch ganz sicher nicht zum vollen Preis.

Auch wissen wir alle dass die meisten Leute viel lieber kleine Wümchen mit 8 Wochen haben wollen als Hunde mit 12 Wochen und mehr wie er nun ja inzwischen ist. Und dann noch mit der Hypothek "Der kam zurück weil er angeblich beißt". Sie kann sich sicher vor Interessenten kaum retten...

Es kann also Wochen dauern bis sie ein schönes Plätzchen für den Hund findet, zu welchem Preis steht dann in den Sternen.

Ach ja, wenn du nun drauf beharren willst dass der Hund nicht in ihr Eigentum übergegangen ist sondern noch dir gehört sei vorsichtig... Wenn du die Schiene fahren willst kannst du versuchen auf Herausgabe zu klagen. Dann zahlst du ihr aber die mittlerweile entstandenen notwendigen Aufwendungen für den Unterhalt des Hundes. (§994 BGB) Nutzungen hat sie bei einem Haustier in der Regel nicht mit denen du aufrechnen könntest. Da ihr den Hund bei ihr abgeliefert habt ist sie da auch völlig im Recht sich den aufenthalt bei ihr dann zumindest wieder entschädigen zu lassen.

Der Hund wäre also noch teurer wenn du ihn wieder haben willst und du stehst wieder mit einem hund da mit dem du nicht fertig wirst.

Fazit: Du hast es versaut, sei froh wenn jemand anders für deinen Hund nun ein neues gutes Zuhause sucht. Und kauf dir nie wieder einen Welpen oder sonst einen Hund.

Kommentar von Impeachment ,

Heute Überschlagen sich ja hier die guten Antworten... auch dafür vollste Zustimmung !

Antwort
von HARUMIN, 140

Da fehlen mir auch ehrlich gesagt die Worte.

mit dem ich allerdings schon nach den ersten zwei Wochen unglücklich war, da ich keinen Draht zu ihm gefunden hab. Also hatte ich ihn gleich nach den zwei Wochen der Züchterin wieder zurück geben.

A) Sag mal, hast du dir eigentlich mal überlegt, wie das für den Welpen war? Von Mama und Geschwistern getrennt zu werden, als BABY, in eine komplett neue Familie, wo er alleine ist? Er wird euch dafür sicherlich nicht um den Hals fallen. Eine Bindung zum Hund/Welpen dauert. Das geht nicht in mal eben 2 Wochen. Du bist definitiv noch nicht bereit für ein Lebewesen - sei es nun ein Welpe, ein anderes Tier oder das eigene Baby - und das durfte jetzt dieser arme Welpe ausbaden.

B) "Zurückgeben"?
Ich weiß selber ganz genau, das Tiere als "Sachen" gelten, aber das gibt Menschen noch lange nicht das Recht, sie so zu behandeln.
Schäm dich in Grund und Boden, was du da fabriziert hast. Und deine Mutter auch, da sie anscheinend auch noch zugestimmt hat...!
Das geht gar nicht, was ihr da abgezogen habt. Geld hin oder her - es geht hier um ein Lebewesen.

Lass mich raten, die Bindung war gar nicht das Problem, oder? Sondern die Aufmerksamkeit, die ein kleiner Welpe will. Spielen, Gassi gehen also Stubenrein bekommen, erziehen usw. Ist ja anstrengend und das hast du/das habt ihr sicherlich unterschätzt, nicht?
Falls es tatsächlich nur aus dem Grund "fehlende Bindung" ist, muss ich feststellen, das du extrem naiv bist. Wie gesagt, eine gute Bindung entsteht nicht in mal eben 2 Wochen. Falls du das geglaubt hast, betitle ich so ein denken mit "dämlich" und "naiv". Sorry.
(Damit das hier niemand in den falschen Hals bekommt: Ich behaupte nicht das du dämlich bist - sondern allgemein wenn man so denkt. Dieser Gedanke ist dämlich - nicht du. Mehr nicht.)

Er hat sogar angefangen mich zu beißen. 

Welpen beißen beim spielen, manchmal auch viel zu fest, weil sie es noch nicht besser wissen. Das muss man den kleinen Fellbündeln erst mal beibringen...das ist dir schon bewusst, oder? Anscheinend nicht, sonst würdest du das nicht so theatralisch hervorheben ( -> er hat sogar angefangen zu beißen! o: )
Kein Welpe wird aggressiv geboren, der tatsächlich böswillig zubeißen würde.

Der kleine Welpe tut mir wirklich total leid, das er ausgerechnet bei so Menschen gelandet ist. Ich sage ja nicht, das ihr ihm etwas tut, nur das ihr komplett unerfahren und noch nicht "bereit" seid. Und so etwas geht zu 99% besch*ssen aus - für den Hund, natürlich.

Hofft darauf, das die Züchterin den Welpen zurücknimmt und vergesst das Geld. So ein Verhalten sollte in meinen Augen auch irgendwas "negatives" für denjenigen (der Mist gebaut hat) hinter sich herziehen. Am Besten ist fast immer Geld, da da viele Menschen ihre Schwäche haben.

Und tut mir, euch selber und allen anderen einen Gefallen und lasst die Finger von jeglichen Lebewesen.

- Haru

P.S.: Bitte nur objektiv antworten. Auch Kindergarten-Krieg lasse ich mich nicht ein.

Kommentar von Impeachment ,

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Danke für die Antwort

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 88

Hallo,

sei doch froh, dass du dein "Problem" so einfach gelöst bekommen hast. Hättest du den Welpen im Tierheim abgegeben, hättest du sogar noch Geld bezahlen müssen.

Im Kaufvertragsrecht gibt es kein verbrieftes Rückgaberecht, es sei denn, die Ware hätte Mängel - und auch dann hätte der Verkäufer erst einmal ein Besserungsrecht.

Rücknahme von Ware ist in Geschäften immer reine Kulanz.

Dass die Züchterin den Welpen zurückgenommen hat, kann ich gut verstehen. Aber sie hat jetzt weitere Kosten. Der Hund muss weiter versorgt werden, es müssen neue Käufer gefunden werden. Und den vollen Preis kann sie für diesen "gebrauchten" Welpen, der ja nun zwei Wochen in einem Umfeld zubringen musste, wo er nicht geliebt wurde und dadurch u.U. Schäden davongetragen hat, auch nicht mehr verlangen.

Für mich schon sehr bezeichnend, dass du den Kleinen noch nicht mal selbst zurückbringst! Dazu hattest du sicher nicht ausreichend Zivilcourage? Aber dabei hätte sich das alles klären lassen mit dem Geld. Jetzt ist es zu spät. Wahrscheinlich wird kein Richter dieser Welt sich davon überzeugen lassen, dass über die Geldrückzahlung gesprochen wurde - wenn du das nicht schriftlich oder Zeugen dafür hast.

Verbuch es unter "Lehrgeld", denn so kann man mit einem kleinen Hundewesen nicht umgehen - meine persönliche Meinung.




Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 112

***ich habe im Juni 2015 einen Hund gekauft, mit dem ich allerdings schon nach den ersten zwei Wochen unglücklich war***

Mit einem Welpen ist man nach 2 Wochen unglücklich? Der Brauch doch erstmal eine Eingewöhnung. Diese kann gut und gerne 4-6 Wochen dauern oder länger.

Die Züchterin, darf sich das Recht nehmen und das Geld behalten. Es ist ein Lebewesen und kein Fernseher den man nach 2 Wochen wieder zurück geben kann.

Die Geldrückgabe basiert auf Kulanz.

Hier ein ähnlicher Fall und sehr informativ

http://www.recht.de/phpbb/viewtopic.php?t=186924

Kommentar von dsupper ,

... die FS darf weder Hund noch Fernseher kaufen - die war im vergangenen Jahr noch in der 10. Klasse! Und damit kann es auch mit "zur Arbeit nehmen" nicht stimmen. Ich glaube, hier braucht jemand nur mal wieder viel Aufmerksamkeit ....

Kommentar von wotan0000 ,

und nun sind wir wieder mal reingefallen :-)))

Kommentar von Einafets2808 ,

Soweit haben ich garnicht gelesen, na dann.

Antwort
von franneck1989, 118

Wie bitte kommst du darauf, dass du hier ein Rückgaberecht hättest?

Mit dem Kauf des Hundes bist du einen Vertrag eingegangen, den du zu erfüllen hast. Und dieser Vertrag beinhaltet für dich einerseits Zahlung des Kaufpreises, andererseits Abnahme der Kaufsache. Wenn nicht etwas abweichendes vertraglich festgehalten wurde, so kannst du den Hund nicht einfach zurückgeben.

Die Züchterin wird hier zu Recht auf den bestehenden Vertrag verweisen und vermutlich den Hund nur aus reinem Mitleid wieder zurückgenommen haben. Es sei denn, sie hätte sich irgendwie aus Kulanz dazu bereit erklärt, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann!

Eine Klage auf Erstattung des Kaufpreises kommt dann erst Recht nicht in Frage. Das wird dir auch jeder Anwalt gegen Zahlung eines anständigen Honorars erklären.

Antwort
von Hamburger02, 130

Und worauf willst du die Züchterin verklagen?

Ein Rückgaberecht gibt es nicht bei lebenden Tieren. Selbst wenn die Züchterin den Hund zurücknimmt, wirds garantiert nicht mehr den vollen Preis als Erstattung geben. Der ist ja jetzt gebraucht aus 2. Hand und nicht mehr neu.

Antwort
von sveja26, 141

Er war bis dato gerade mal 10 Wochen alt. Gerade neu bei dir und du gibst ihm nicht mal die Zeit sich auch an dich und die neue Umgebung zu gewöhnen?
Unglaublich.

Antwort
von Dunacsilla, 131

"Da ich arbeiten musste, hat meine Mutter die Übergabe gemacht", das ist der Satz der mir zu denken gibt. Ein junger Hund ist wie ein Baby: er braucht Tag und Nacht liebevolle Aufmerksamkeit, Ausbildung, Spiele, Abenteuer und ein Gefühl der Geborgenheit. Dann wird es der beste Kumpel den du dir wünschen kannst. Wenn du aber arbeiteten gehst, und nach Feierabend mal kurz Gassi gehst, ist es kein Wunder, dass du keinen Draht zum Tier bekommst. 

Rechtlich ist und bleibt es dein Hund. Dass die Züchterin den Hund zurückgenommen hat ist eine reine Kulanz. Vermutlich hat ihr das Tier Leid getan. Wenn sie einen neuen Käufer findet, könnte sie dir einen Teil der Kaufsumme (minus entstandenen Kosten für Anzeige, Pflege, Futter etc) auszahlen, aber sie muss nicht. Du kannst nicht einfach vom Kauf zurücktreten, schliesslich ist das ein verbindlicher Vertrag den du da eingegangen bist.

Kommentar von Carlystern ,

Bei meinem Bruder war es so. Unser Goldi wurde Mitte Oktober geboren. Mein Bruder geht auch Vollzeit arbeiten. Doch hatte er sich Rest und Neuurlaub genommen. Somit war er fast 3Monate zuhause bis er sich ein wenig eingelebt hatte.

Nachdem er ihn von der Züchterin bekommen hatte, war er 8Wochen alt. Anschließend in der Wohnung von meinemBruder 6Wochen und dann kamen sie zu uns, da Weihnachten war. In dieser Zeit haben wir alle eine sehr innige Beziehung zu dem kleinen Schnuckiputz aufgebaut u8nd es war einfach nur toll. Gerade am Anfang ist es viel Arbeit klar, doch den Dreh hat man in der Regel schnell drauß. Am Anfang musste er oft nach drausen, Gassi, Spielen und da bei uns es sehr weitläufig ist mit Wiesen und Wälder hat ihm das noch mehr Spaß gemacht.

Jetzt ist er alle zwei Wochen für einen Tag bei uns. Bevor mein Bruder ihn gekauft hatte, musste er einen Vertrag unterzeichnen, was bedeudet dass er sich verpflichtet gehorsam mit ihm umzugehen und falls er aus wichtigen Gründen den Hund nicht halten könne ihn an die Züchterin zurück zu geben hat. Wenn er ihn ins Tierheim geben würde, wäre eine Vertragsstrafe fällig. Was ich auch sehr gut verstehen kann!

Trotz allem würden wir ihn nie wieder hergeben! Man sollte es sich lieber vorher überlegen!

Antwort
von wotan0000, 111

Hätte der Hund einen *Mangel* gehabt, dann hättest Du wohl Anspruch.

Aber was kann die Züchterin dafür, dass Du Dich mit dem Welpen übernommen hast und nicht mit ihm klarkommst.

Darum: Bitte immer erst denken und dann holen.

Antwort
von tapri, 135

der Hund ist eine Sache im Rechtlichen Jargon. Es handelt sich um einen Kaufvertrag also such dir einen Anwalt für Vertragsrecht. Du hast von deinem Rücktrittsrecht gebraucht gemacht und hast also einen Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises, außer im Kaufvertrag wird ein Rücktritt ausgeschlossen. Moralisch muss ich aber dennoch bemerken, dass man sich keinen Hund zulegen sollte wenn man den ganzen Tag arbeitet und warum haben der Hund und du euch nicht vorher beschnuppert, wie das oft üblich ist.... Wie ein Hund in dein Leben passt zeigt schon, dass du weder Zeit hattest, den Hund pünktlich abzuholen, noch die Zeit hattest ihn wieder zurück zu bringen. Ich denke das sehen die Züchter ähnlich.....du hast keine Zeit für den Hund, deshalb keine Lust,, keine Bindung.....

Kommentar von 99Schokokekse ,

Dass ich den Hund später abholen musste, lag daran, dass ich nicht 5 Minuten um die Ecke wohnte, sondern immer 3h Anfahrt hatte.

Zudem konnte ich den Hund immer zu meiner Arbeit mitnehmen, allerdings konnte ich den Hund zu dem Zeitpunkt der Abholung natürlich nicht mitnehmen. Und da die Züchterin dann zu meiner Arbeitszeit gekommen ist, konnte ich natürlich nicht.

Außerdem hatte ich sehr wohl Zeit für den Hund gehabt. Sonst hätte ich mir keinen zugelegt.

Kommentar von MiraAnui ,

Zeit ist nicht alles. Bei die ist es eindeutig am Fachwissen gescheitert, sonst würde man einen Welpen nicht nach 2 Wochen abschieben

..

Kommentar von BalTab ,

Was für ein Rücktrittsrecht?

Außerdem:

§ 90a (BGB)
Tiere

Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Kommentar von tapri ,

genau das habe ich doch geschrieben. werden wie Sachen behandelt, ausser es wurde was anderes vereinbart......

Kommentar von franneck1989 ,

Genau; auch bei Sachen gibt es kein Rückgaberecht

Kommentar von franneck1989 ,

Du hast von deinem Rücktrittsrecht gebraucht gemacht und hast also einen Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises

Von welchem Rücktrittsrecht bitte?

Kommentar von Impeachment ,

Der Rücktritt vom Kauf muss ausdrücklich im Vertrag geregelt sein, ansonsten auch kein Rücktrittsrecht.

Kommentar von tapri ,

habe ich doch drauf hingewiesen.....

Kommentar von Impeachment ,

Du hast von deinem Rücktrittsrecht gebraucht gemacht und hast also einen Anspruch auf Rückerstattung

Es gibt kein allgemein gültiges Rücktrittsrecht, ich weiß jetzt nicht wo Du darauf hingewiesen hast. Im Kaufvertrag muss das Rücktrittsrechts nicht eingeschränkt werden, es existiert (bei mangelfreier Ware oder arglistischer Täuschung usw.) nicht.

Antwort
von Carlystern, 109

Ohne Worte dich sollte man weggeben! Vielleicht wirst du dann mal etwas gescheiter. Es iost eine Frechheit einen 10Wochen alten Welpen nach zwei Wochen abzuschieben. Glaube eher du bist zu bequem. Das was die kleinen machen ist kein beißen in dem Sinne. Die knabbern spielerich, weil sie noch kein Gefühl haben. Desweiteren bekommen die kleinen Zähnchen. In dem Fall sollte man ihnen einen Beißring geben. Du schiebst ja dein Kind aauch nicht ab oder doch? Desweiteren ist ein Hund kein Gebrauchsgegenstand. Es ist ein Lebewesen genau wie du auch!


Darüber hinaus muss die Züchterin dir keinerlei Geld zurück geben. Es sei denn es wurde schriftlich vereinbart.


Kommentar von Carlystern ,

Bei meinem Bruder und bei uns war es so. Unser Goldi wurde Mitte Oktober 2012 geboren. Mein Bruder geht auch Vollzeit arbeiten. Doch hatte er sich Rest und Neuurlaub genommen. Somit war er fast 3Monate zuhause bis er sich ein wenig eingelebt hatte.

Nachdem er ihn von der Züchterin bekommen hatte, war er 8Wochen alt. Anschließend in der Wohnung von meinemBruder 6Wochen und dann kamen sie zu uns, da Weihnachten war. In dieser Zeit haben wir alle eine sehr innige Beziehung zu dem kleinen Schnuckiputz aufgebaut u8nd es war einfach nur toll. Gerade am Anfang ist es viel Arbeit klar, doch den Dreh hat man in der Regel schnell rauß. Am Anfang musste er oft nach drausen, Gassi, Spielen und da bei uns es sehr weitläufig ist mit Wiesen und Wälder hat ihm das noch mehr Spaß gemacht.

Jetzt ist er alle zwei Wochen für einen Tag bei uns. Bevor mein Bruder ihn gekauft hatte, musste er einen Vertrag unterzeichnen, was bedeudet dass er sich verpflichtet gehorsam mit ihm umzugehen und falls er aus wichtigen Gründen den Hund nicht halten könne ihn an die Züchterin zurück zu geben hat. Wenn er ihn ins Tierheim geben würde, wäre eine Vertragsstrafe fällig. Was ich auch sehr gut verstehen kann!

Trotz allem würden wir ihn nie wieder hergeben! Man sollte es sich lieber vorher überlegen!

Antwort
von klara1953, 120

Nachdem du ja schreibst das es demnach noch immer DEIN Hund sei, vergiß dann bitte nicht das du auch dann die Impfungen sowie die Versorgung deines Hundes bezahlen mußt. 

Antwort
von beglo1705, 123

Zum Anwalt kannst damit gehen, evtl kannst du vom Kaufrücktrittsrecht gebrauch machen.

Dennoch frage ich mich, ob es dir nicht vorher möglich war zu prüfen, ob der Hund und du auf einer Wellenlänge seid. Es ist ein kleines Leben, was man da einfach "zurück gibt" und dann wär nur noch die Kohle wichtig.

Schade, dass Hunde (eig alle Tiere) nicht sagen und bestimmen können, mein Herrchen/Frauchen ist k***e, ich such mir was besseres.

Kommentar von BalTab ,

Es gibt kein "Kaufrücktrittsrecht" bei Direktverkauf

Kommentar von beglo1705 ,

Doch gibt´s wohl. Das hat nix mit Direktverkauf zu tun, kommt drauf an, was im Kaufvertrag festgehalten wurde.

Kommentar von Hamburger02 ,

Die Standardkaufverträge der Züchterverbände schließen ein Rückgaberecht grundsätzlich aus. Bei Nichtabholung verfällt demnach auch die Anzahlung.

Kommentar von beglo1705 ,

Ich kann leider beim FS nicht heraus lesen, ob es sich hier um einen Züchter im ordentlichen Zuchtverband handelt oder ob es ein Züchter ist, der halt irgendwas zusammenzüchtet, so kommt mir das nämlich vor. Deshalb im Kaufvertrag nachschauen, ob hier ggf. was geregelt wurde, worauf der Käufer sich berufen könnte.

Mehr nicht.

Kommentar von dsupper ,

@beglo - nein, es gibt im BGB kein Rückgaberecht einer gekauften Sache - nur, wenn man sie irgendwo bestellt hat und nicht vor dem Kauf besichtigen konnte (Fernabnahmegesetz).

Und ja, bei vielen VDH-Züchtern steht das Vorkaufsrecht und ein abgesprochener Preis tatsächlich oft im Kaufvertrag drin. Viele seriöse Züchter möchten nicht, dass "ungewollte" Hunde in dritte und vierte Hände gelangen. Einen Weiterverkauf kann man aber nicht verbieten (das wäre eine ungesetzliche Eigentumseinschränkung) - aber eben ein Vorkaufsrecht kann man vertraglich bestimmen.

Hätte die FS so einen Vertrag - dann hätte sei selbstverständlich Anspruch auf den vorher vereinbarten Rückkaufspreis. Das ist hier aber scheinbar nicht der Fall, denn dann hätte sich diese Frage erst gar nicht gestellt.

Kommentar von BalTab ,

Genau... Den Teil hatte ich in meiner Antwort jetzt vergessen..

Antwort
von youarewelcome, 70

Dir hätte ich in Deinem "zarten" Alter gar keinen Hund verkauft...soviel dazu...einen Hund wie eine Jeans, nach 2 Wochen des Tragens zurückzugeben ist eine Frechheit. Erstens ist ein Welpe nach 2 Wochen in dem Alter alles andere als Eingewöhnt...beißen tut er in dem Alter auch ganz sicher nicht....dann hast Du nicht mal die Zivilcourage den Hund selbst zur Züchterin zurückzubringen und JETZT meinst Du auch noch ein Recht auf Geld zurück zu haben??

Ich hoffe ihr bemüht einen Anwalt, damit der dir dann verklickern kann, das DU kein RECHT auf GELDRÜCKGABE hast...und lass in Zukunft die Finger von "lebenden Wesen", denn Du hast NULL Ahnung was es braucht, einem Welpen ein zu Hause zu geben, vielmehr bist Du wahrscheinlich von der Sorte die dachte, ein tolles Accessoire für die Handtasche erworben zu haben....Leute wie Du machen mich super wütend.

Antwort
von WalterHills, 118

Es wäre sinnvoll wenn du eine private Rechtsversicherung hättest, da kannst du nachfragen was du dagegen unternehmen kannst. Wenn du keine Rechtsversicherung hast kann es teuer werden.

Kommentar von 99Schokokekse ,

Das ist es ja, ich hab keine. Sonst hätte ich da schon nach gefragt.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 57

Kann es sein, dass wir hier alle mal wieder prima "veräppelt" werden und jemand nur Aufmerksamkeit sucht???

Die FS war vor einem Jahr noch in der 10. Klasse - das passt so gar nicht zusammen mit "Hund kaufen" und "mit zur Arbeit" nehmen

https://www.gutefrage.net/frage/durch-ausbildung-einen-realschulabschluss?foundI...

Märchenstunde lässt grüßen

Kommentar von Impeachment ,

Habe mir gerade auch mal die Fragen von ihr angeschaut. Sie könnte schon 18 sein,,, abgebrochene Schule und dann in die Ausbildung könnte vllt doch Stimmen ;) aber ich hoffe es ist ein Märchen

Kommentar von dsupper ,

sorry, aber wenn sie dann schreibt, den hat sie mit zur Arbeit genommen (einen 8 Wochen alten Welpen??? welcher Arbeitgeber macht das denn mit? Und mehr als ein Aushilfsjob kann es dann ja nicht sein?) - das "stinkt" doch alles zum Himmel

Kommentar von Impeachment ,

Du ich glaube da hast Du dich verlesen. Sie hat geschrieben, dass Sie wegen der Arbeit den Hund nicht selber zurück gebracht hat sondern ihre Mutter;)

Kommentar von dsupper ,

nö, sie schreibt oben in einem Kommentar ganz klar und deutlich

zudem konnte ich den Hund immer zu meiner Arbeit mitnehmen,

Kommentar von dsupper ,

und außerdem war sie im Juni 2012 erst 14 - dann kann sie beim Hundekauf (sie schreibt ja selbst "im Juni dieses Jahres" erst 17 gewesen sein - da kann man noch keinen Hund kaufen.

Kommentar von Impeachment ,

Ups, denn Teil mit "hund auf die Arbeit nehmen" habe ich überlesen ;)

Naja fast 18.... egal wie, sie handelt Unverantwortlich

Antwort
von marla80, 124

Wenn du später keinen Draht zu deinem Kind bekommst...schiebst du es dann auch ab...ins Heim?!😳 Ein Tier ist doch keine Puppe, dass man in die Ecke stellen kann, wenn einem nicht danach ist sich mit ihm zu beschäftigen 😡

Kommentar von wotan0000 ,

**Wenn du später keinen Draht zu deinem Kind bekommst...schiebst du es dann auch ab...ins Heim?**

nein, da wird solange gedrückt und gepresst bis es wieder da reinpasst, wo es hergekommen ist. :-)))

Antwort
von alicar, 118

Ein Tier "zurückgeben"? Wie herzlos kann man sein...das ist doch kein Gegenstand!

Kommentar von 99Schokokekse ,

Sehe ich auch so, nur habe ich wirklich keinen Draht zu ihm gefunden. Er hat sogar angefangen mich zu beißen. Trotz sämtlichen Erziehungsmaßen nahmen.

Und leider sind Tiere in unserer Gesetzeslage wirklich Gegenstände.

Kommentar von Treueste ,

Mit 10 Wochen ist ein "beißen" doch noch spielerisch. Oder dachtest Du, dass der Hund im BABYALTER schon alle Befehle beherrschst?

Hoffentlich bekommst Du nie ein Kind. Umtausch ausgeschlossen :-(

Kommentar von wotan0000 ,

Naja, es soll ja Mütter geben, die ihre Kinder auch im Stich lassen. Abschieben ist dann durchaus also auch möglich.

Kommentar von MiraAnui ,

Er ist ein Welpe! Was hast du denn groß in zwei wochen erzogen! Menschen wie du sollten nie im Leben auf andere Lebewesen aufpassen!

Kommentar von BalTab ,

§ 90a (BGB)
Tiere

Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Kommentar von wotan0000 ,

Sämtliche Erziehungsmaßnahmen und das in 2 Wochen bei einem 10 wöchigen Welpen. Oh oh oh - das war ja wohl nur ein "ach ist der süß Kauf". Verantwortung sieht anders aus.

Kommentar von spikecoco ,

ein Hund scheint für dich ein Gegenstand zu sein, bei Nichtgefallen Umtausch. Bevor du in deinem Leben wieder einmal einen Hund anschaffen möchtest würde ich dir raten, vorher genaue Informationen in Sachen Hundehaltung, Welpenerziehung, Hundeverhalten und Bedürfnisse eines Hundes einzuholen, damit nicht jedes Tier bei Nichtgefallen wieder von dir entsorgt wird. Er hat gebissen, hättest du dich über Welpen erkundigt wüsstest du das sie erst eine Beißhemmung erlernen  müssen, den sie spielen und erkunden ihre Umwelt nun mal mit ihren kleinen Zähnen. Ich hätte gerne gesehen, wie deine Erziehungsmaßnahmen bei diesem jungen Tier ausgesehen haben, bei deiner Unwissenheit . Aber ich frage mich, ob man deine Frage ernst nehmen soll?

Kommentar von marla80 ,

Weil sie den Gesetz nach "Gegenstände" sind, gibt den Menschen und dir noch lange nicht das Recht sie auch zu behandeln

Antwort
von BalTab, 118

Bei gar keinem. Es gibt nirgends ein Recht auf Rücktritt eines Kaufvertrages. Ein 14tägiges Widerrufsrecht gibt es nur bei Fernabsatz und Straßengeschäften.

Bei Direktverkauf geht das über Kulanz. Ein Anwalt nützt dir nur was, wenn die Möglichkeit eine Rückgabe im Vertrag vereinbart wurde. Und dann braucht ihr halt eine Anwalt für Vertragsrecht, bzw Zivilrecht,

Im Prinzip gehört der Hund nach wie vor dir, und du könntest ihn zurück fordern. Was aber in deinem speziellen Fall eher keine gute Idee wäre. Ihr müsst euch mit der Züchterin freiwillig auf eine Lösung einigen. Und du solltest die Finger von Tieren lassen

Kommentar von majorlazzer ,

Ganz richtig. 

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