Frage von x19Roman90x, 148

Will gekündigt werden?

Hallo. Habe immer mehr probleme auf der arbeit. Bin zu 50% russisch und der chef und seine familie (50% der Firma. Insg 14 leute hat die firma) sind rassisten. Kriege in letzter immer mehr drecks arbeit und werde immer schlechter behandelt. Und das alles für 1200 eur netto... will nicht selber kündigen wegen arbeitslosengeld. Habe einen unbefristeten Vertrag schon nach 3 monaten bekommen. Was kann ich machen das ich gekündigt werde ohne das es konsequenzen(anzeige etc) gibt? 2. Haben 4 wochen Kündigungsfrist. Kann ich in denen iwie krank machen ohne Konsequenzen. Das sind wirklich schlechte menschen. Danke euch

Antwort
von Jack98765, 19

Die Arbeitsmoral von heute. Die Arbeit will ich nicht machen, was kann ich tun, dass ich ohne Konsequenzen da raus komme um dann schön vom Sozialstaat zu leben.

Herrlich natürlich immer die Rassismuskeule auszupacken. Hast du schomal daran gedacht, dass die vielleicht sehen wollen, ob du dir vielleicht nicht zu schade bist für gewisse Tätigkeiten?

Außerdem bekommt bei uns der Neuzugang auch immer die Arbeit die keiner machen möchte. Ist nun mal so und hat auch einen bestimmten Grund. Diese Leute haben kaum Hintergrundwissen und gehen somit auch ohne Vorurteile an die Arbeit und es klappt besser als würde es ein alter Hase widerwillig machen.

Antwort
von Staungi, 59

Schon mal an die Möglichkeit einer Einvernehmlichen Kündigung gedacht? Sprich mit deinem Chef drüber und sag dass du eine einvernehmiche Kündigung möchtest. Bei so einer Kündigung wird dir auch das Arbeitslosengeld nicht gestrichen. Bestenfalls suchst du dir einfach einen neuen Job und kündigst danach ganz normal. Und nein... Krank feiern würd ich nicht. 1. Krankheit ist KEIN kündigungsgrund 2. Ein Chef kann das überprüfen lassen wenn er den Verdacht hat dass du blau machst und wenn du dabei erwischt wirst, kriegst bestimmt die fristlose, verlierst die Ansprüche auf aliauotes Urlaubs uns Weihnachtsgeld, und wirst beim Arbeitsamt für mindestens 1 Monat gesperrt. 

Am besten ist es darüber zu reden

Kommentar von Hugito ,

Bei einer einvernehmlichen Kündigung gibt es auch kein Arbeitslosengeld. Jede Mitwirkung des Arbeitnehmers an der Kündigung ist schädlich.

Wenn man die Arbeitsagentur täuscht und nicht offenleget, dass die  Kündigung einvernehmlich ist, steht der Vorwurf im Raum, die Arbeitsagentur betrogen zu haben. Das ist strafbar. Vor allem, wenn das Verhältnis zum Arbeitgeber gestört ist und deshalb ein erhöhtes Risiko des Auffliegens besteht, sollte man von einer solchen Lösung absehen.

Kommentar von Staungi ,

Ah ok, kann sein dass das in Deutschland anders ist, bei uns in Österreich verliert man den Anspruch auf ALG nur wenn man selbst kündigt, oder fristlos gekündigt wird. Bei einer einvernehmlichen Kündigung hat man ab dem ersten Tag Anspruch auf ALG. Zumindest war es bei mir bisher immer so :-)

Antwort
von Maboh84, 45

ich frage mich gerade, wer der schlechtere mensch ist: der der jemanden nach 32 monaten einen unbefristeten arbeitsvertrag gibt oder der, welcher sich im internet informieren lassen will wie er am besten blau (krank) machen kann und das system des Arbeitslosengeldes ausnutzen will.... hmm...

Kommentar von ChildofGod ,

Du begreifst hier wohl nicht den ernst der Lage??? Er will keine Ratschläge wie er am besten blau machen kann, sondern wie er seinen Job los wird. Er wird so miserabel behandelt und sieht kaum einen Ausweg wie er sich selber und auch finanziell schützen soll. Er ist schlicht unglücklich bei dem Betrieb und wird von solchen rassistischen Vollidio*** niedergemacht. Und wenn er in der Zwischenzeit keinen Job findet, den er wechseln kann, so hat er ein gutes Recht daran, sich Gedanken zu machen das Arbeitslosengeld in Anspruch zu nehmen. Dafür ist es ja auch gedacht. Ich finde es total unglaublich, dass sie Ihm jetzt auch noch versuchen ein schlechtes Gewissen einzubläuen.

@x19Roman90x: Soweit ich weiß, gibt es auch Ausnahmefälle, in denen Dir das Arbeitslosengeld nicht verweigert wird, wenn nachvollziehbar bzw. nachgewiesen ist, dass eine weitere Mitarbeit in deinem jetzigen Betrieb unzumutbar ist (gesundheitlich,seelisch). Da würde ich Dir mal vorschlagen solche Beratungstermine bei der Arbeitsagentur oder ähnliche Beratungsstellen aufzusuchen, die sind meist kostenlos und da wird Dir auch gesagt, was in einem solchen Fall nachgewiesen werden musst, damit Du sowohl fristlos kündigen kannst und trotzdem Anspruch auf Arbeitslosengeld hast. Sowas wissen eben nicht viele. Kann also etwas Papierkram bedeuten, aber es ist nicht zwingend für Dich nötig noch solange zu warten bis du erst einen neuen Job gefunden hast. Lass Dich nicht quälen und manipulieren. Wir leben in einer Zeit, in der sehr viele Leute in der Chefetage die Manipulationstechniken eiskalt ausnutzen um am längeren Hebel zu sitzen. Glaub mir, es gibt für alles eine Lösung im Leben. Man muss sicht nicht alles gefallen lassen. Erkundige dich auch was für Möglichkeiten Du hast, um deine Arbeit(skollegen) zu verklagen (Missbrauch, Mobbing, etc.). Werde Dir bewusst, dass du als Mensch auch einen Wert hast. Und zuletzt: Sage Dir selber ganz klar: "Ich lasse mich nicht mehr manipulieren"! Ich hoffe so sehr, dass es für Dich so schnell es geht eine Lösung herbeikommt und dass Du eine Arbeit bekommst, bei der Du dich wohlfühlst und du darin aufblühen kannst und auch als Mensch geschätzt wirst.

Kommentar von Maboh84 ,

ach, anhand des von ihm geschriebenen kannst du dies beurteilen?wenn man einen Arbeitsvertrag(!) unterschreibt hält man diesen ein. Ich weiss, dies ist heutzutage wohl nicht mehr bei allen ganz klar, aber was ich unterschreibe halte ich auch - oder lebe dann halt mit den Konsequenzen.
Ich lese nirgends klare Hinweise zu "Rassismus und schlechter Behandlung", ausser das wenige was er geschrieben hat.

Arbeitslosengeld ist nun mal nicht dafür da, Lücken zu schliessen die man sich selber eingebrockt hat.  
Insbesondere das "4wochen krank machen", sorry, sowas geht einfach nicht! Wenn die Umstände in der Firma (Rassismus ist strafbar) echt soo schlimm sind, dann muss dies über Gerichte geklärt werden und nicht durch ein "krankmachen des Arbeitnehmers"!

Antwort
von Hugito, 42

Wenn sie dich schlecht behandeln, solltest du dir eine andere Arbeit suchen. Auf Dauer ist ein  Arbeitsplatz, an dem man nicht anständig behandelt wird, nicht gut.

Du hast Recht, wenn du selber kündigst, bekommst du in den ersten Monaten kein Arbeitslosengeld. Dasselbe gilt, wenn du "personenbezogen" gekündigt wirst,  also weil du einen schwereren Fehler machst und deshalb eine Kündigung ausgesprochen wird. Deshalb ist es nicht sinnvoll, einen Fehler absichtlich zu machen um gekündigt zu werden.

Der vernünftige Weg ist der, dass du zuerst dich nach einem anderen Arbeitsplatz umschaust. Vielleicht findest du einen besseren oder einen der besser bezahlt ist. Dann unterschreibst du den neuen Arbeitsvertrag und kündigst den alten. (Kündigungsfristen beachten).

Antwort
von frodobeutlin100, 28

Möglicherweise hängen die Dir zugeweisenen Arbeiten auch mit Deiner persönlichen und beruflichen Qulifikation zusammen ... schon mal drüber nachgedacht .. wer als Hilfskraft eingestellt wird, macht eben auch Hilfsarbeiten ... immer alles auf Mobbing und Rassismus zu schieben, ist dann doch etwas einfach ..

Antwort
von Mojoi, 14

Sprich mit dem Chef. Auch oder gerade wenn er dich nicht leiden kann, lässt er sich vielleicht auf eine betriebsbedingte Kündigung ein. Ist die bequemste Art, unliebsame Mitarbeiter loszuwerden.

Auf jeden Fall solltest du aber schon jetzt dir einen anderen Job suchen. Arbeitslosigkeit ist unter allen Optionen immer die schlechteste.

Antwort
von compi99, 34

Nun eine Kündigung kann von zwei Seiten erfolgen: Dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer.
Wenn du als Arbeitnehmer nicht kündigen willst, bleibt der Arbeitgeber.
Damit ein Arbeitgeber dich kündigt musst du dich für ihn nicht mehr lohnen, unproduktiv werden. Allerdings gibt es da auch einen schmalen Grad zur Betriebsschädigung, weshalb man da aufpassen muss.

Ich würde dir mal empfehlen dir selbst eine Frage zu stellen. Wenn du unter unwürdigen Bedingungen arbeiten musst - ist dir Geld wichtiger als eine Freiheit gegenüber diesen Personen?

Ich kann das nicht aus einer neutralen Position aus betrachten, da ich nur deine Aussage kenne, aber ich fürchte ohne schlechtes Gewissen, kann ich dir keine Konkreten Tipps geben.
Entweder man steht dazu, haut auf den Tisch und kündigt oder man findet sich damit ab. Sich diese Kündigung durch Unproduktivität zu erschleichen ist finde ich sehr unschön und schlecht. Aber vor allem auch gefährlich sowie ich das aus deinen Berichten über deinen Arbeitgeber entnehme.

Vielleicht hilft auch eine Beratung bei der Bundesagentur für Arbeit. Oder je nach Größe des Unternehmens und je nach dem wer solche Probleme verursacht auch ein Gespräch mit dem Personalrat.

Liebe Grüße,
compi99

Kommentar von Staungi ,

Es gibt auch eine Dritte möglichkeit. Die beidseitige Kündigung. Wenn AG und AN sich darauf einigen, dass eine Kündigung für beide Parteien annehmbar ist. Dies wird vertraglich festgehalten und ist zumindest in Österreich die gängigste Kündigungsart da der AG keine Abfindung bezahlen muss, und der AN keinerlei Nachteile beim Arbeitsamt hat

Kommentar von compi99 ,

Nein an diese Art der Kündigung habe ich tatsächlich nicht gedacht. Allerdings ist es nicht korrekt, dass dies keinerlei Nachteile beim Arbeitsamt hat. Wann immer etwas dich in eine Arbeitslosigkeit führt und du daran Schuld bist (grob fahrlässig), führ dich das zu einer Sperre.

Wenn es aber z.B. aufgrund von Mobbing am Arbeitsplatz entsteht, ist das nicht verwerflich, weshalb selbst bei einer Kündigung kein Problem auftreten sollte (§159 Abs. 1 Satz 1 SGB III). Ich empfehle daher einfach mal ein Gespräch mit dem Arbeitsamt.

Antwort
von SirRamic, 25

Sei keine Heulsuse und reiß dich doch einfach ein wenig zusammen.

Wenn du schon darüber nachdenkst, dich kündigen zu lassen, wirkt sich das natürlich darauf aus, wie motiviert du bei der Arbeit auftauchst. Das merken die anderen und geben dir natürlich schlechtere Arbeit.

Wenn du dich rausschmeißen lässt, wird dein Arbeitszeugnis mehr als schlecht aussehen und du wirst es in neuen Jobs schwieriger haben. Mach es also nicht wie all die Assis, sondern such dir einen neuen Job.

Bewirb dich bei mehreren Stellen, streng dich so lange in deiner jetzigen Firma an und sobald du eine Zusage hast, kündigst du bei deinem alten Betrieb. Dann bekommst du ein gutes Arbeitszeugnis und hast direkt einen nahtlosen Übergang zur neuen Stelle.

Kommentar von ChildofGod ,

"Sei keine Heulsuse"??? Ich hoffe so sehr, dass Sie auch mal in einer solchen Situation sind, wo Sie nur gemobbt werden, quasi der Kollege sind, an dem alle anderen Ihre Frust und Unüberlegtheit an Sie auslassen. Er denkt darüber nach zu kündigen, WEIL seine Kollegen Ihn schlecht behandeln und ihn Drecksarbeit geben und nicht umgekehrt die Situation, dass die ihn als unmotiviert sehen und ihn deshalb schlecht behandeln. Es gibt sehr wohl Wege, seinen Beruf sofort zu kündigen, ohne, dass er finanziell sich sorgen muss und sich dies auf sein Arbeitszeugnis schlecht auswirkt.

Dieser Spruch "Sei keine Heulsuse und reiß Dich mal zusammen", kann nur von einer Ellenbogen-Erziehungskultur kommen, die sowas von Anno 1970 ist. Sie ist sowas von egoistisch! Genau solche Ratschläge haben damals eine Mecker-Generation hervorgebracht, die einfach nicht gelernt hat Gefühle und Werte der Mitmenschen zu erkennen und wertzuschätzen. Eine Gesellschaft kann nur harmonieren, wenn man seinem Gegenüber auf Augenhöhe betrachtet. Klingt Klischeehaft, ist aber so. Diese Machtspielchen sind Kinderkramkacke...da braucht sich kein Arbeitsgeber wundern, wieso in Deutschland jeder 5. Depressiv ist.

Einen neuen Job suchen ist klar, aber am besten er kündigt so, dass er dennoch Arbeitslosengeld bekommt (da gibt es Ausnahmefälle, die ziemlich gut auf ihn zutreffen). Die Firma muss dann eben zusehen, wie sie von einem Tag auf den anderen ohne ihn als "Mobbing-Auslademaskottchen" klarkommt. Früher oder später erntet man wirklich das, was man säät.

Antwort
von Glueckskeks01, 30

Ich denke mal, wenn er Rassist wäre, dann hätte er dich wohl kaum eingestellt und dir dann auch noch einen festen Vertrag gegeben. Manchmal gehört Drecksarbeit einfach zum Job dazu.

Antwort
von almutweber, 6

Geh zum Arbeitsamt und schildere deine Situation. Wenn du wirklich schlecht behandelt wirst, kann das Arbeitsamt dir Arbeitslosengeld auch sofort gewähren, wenn du selbst kündigst. Hol dir von dort Hilfe.

Antwort
von DieDaria, 64

Deine Frage widerspricht sich in allen Punkten. Wenn dein Chef Rassist wäre, hätte er dich weder eingestellt, noch dir vorzeitig einen unbefristeten Arbeitsvertrag gegeben. Ich glaube, du hast ganz andere Gründe, nicht mehr arbeiten zu wollen. Stimmt's?

Antwort
von Nico63AMG, 69

Such juristischen Rat, wenn du beweisen kannst, dass die dir Drecksarbeit geben weil du Ausländer bist, dann wird man dir mit Sicherheit helfen

Kommentar von Staungi ,

Wie soll man das beweisen? Solange es kein Gesprächsprotokoll gibt in dem steht, dass er scheiß arbeit kroegt weil er nicht zu 100% deutsch ist, wirds schwer

Antwort
von IchHabNeFrage73, 59

verweigere einfach deine arbeit, komm zuspät oder garnicht und geh früher oder sowas

Antwort
von bertkowalski, 41

Woraus genau erkennst du das sie sich dir gegenüber rassistisch verhalten? Ist es nur ein Gefühl oder gab es Dir gegenüber irgendwelche Äußerungen?

Antwort
von Kandahar, 46

Wenn er Rassist wäre, warum sollte er dann jemanden einstellen, der 50% nicht deutsch ist?

Bitte nicht immer alles auf die rassistische Schiene bringen!

Kommentar von bertkowalski ,

Wahrscheinlich arbeitet er auf Bau

Antwort
von Jersinia, 61

Such dir einen neuen Job und kündige dann. Alles andere ist Mist.

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