Frage von AllonsoRitter, 61

Wie waren die Arbeitsbedingungen in der Zeit der Industrialisierung in Deutschland im Vergleich zu heute?

Kennt ihr spezielle Beispiele dazu, was sich verändert hat? Oder kennt ihr eine gute Website die das übersichtlich zeigt? Wie gesagt, speziell ausgehend von den Arbeitsbedingungen. Ich suche schon lange näheres dazu, finde aber nicht wirklich etwas hilfreiches im Internet. Ich würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NBAfreak96, 24

Die Industrialliesirung kam ungefähr parallel mit der Idee des Liberalismus (Adam Smith) und der Idee des Kapitalismus. Zu dieser Zeit gab es die sogenannte "freie Marktwirtschaft" (d.h. der Staat darf sich nicht in die Geschenisse der Marktwirtschaft einmischen).
Der wesentliche Unterschied war das fehlen von Rechten der Arbeiter. Entweder gab es keine oder sie kannte sie nicht. Die Arbeiter waren arm und mussten Arbeiten, weil sie sonst verhungert wären. Und so haben sie weiter gemacht, denn ein Streik oder der gleichen hätte ihr Leben und das ihrere Familien und Kinder gefährdet.
Die Arbeitgeber wurden immer reicher, die Arbeiter immer ärmer. Um noch mehr Geld einzusparen bekamen Arbeiter weniger Lohn, wurden gefeuert und/oder wurden schlecht behandelt. Es hat keinen Interessiert und die Arbeiter wiurden mit dem Problem alleine gelassen.
Das lag daran
, dass der Staat sich nicht einischen durfte, denn das war ein grundlegendes Prinzip der kapitlaistischen Marktwirtschaft zu dieser Zeit. Wenn du näheres Wissen willst, google nach "Prinzip der unsichtbaren Hand, Adam Smith"
 Mit den Probleme der Arbeiter entstand dann auch bald die Idee des Kommunismus durch Karl Marx. Ein intellektueller der sich Sorgen machte und wusste wie es geht ^^

Heute aber gibt es nicht mehr die freie Marktwirtschaft, sondern die soziale Martkwirtschaft. Diese erlaubt es dem Staat sich in bestimmten Bereichen einzuschalten und einugreifen. Z.B. durch das Verabschieden von Gesetzen oder durch Justiz und Polizei.
Somit gibt es jetzt z.B. den Mindestlohn, Richtlinien für Arbeitsverhältnisse, Sicherheitsvorkehrungen etc. Das alles gelingt durch den Rechtsstaat (Gericht, Polizei etc.).

Sprich heute macht arbeiten Spaß und ist motivierent. Damals ging es ums reihne überleben durch Zwang und Unterdrückung. Die Arbeiter waren zu der Zeit ohnmächtig vor den Arbeitgebern. Mit den heutigen Verhältnisse sind wir das nicht mehr, wir können kündigen wenn uns was nicht passt und was anderes suchen, weil wir es können. Das klappt aber nicht in jedem Land. Du musst immer auch differnzieren.
Auch heute geht es vielen Menschen wie damals !

Antwort
von Lyinai, 23

Es gibt den Mindestlohn und eine bestimmte Zeit ihn der man arbeiten darf.Genauso wie eine Versicherung wenn man verletzt War musste man damals weiter arbeiten.Glaub ich hatten wir mal ihn der Schule.

Antwort
von voayager, 27

So viel hat sich da nicht geändert. Wenn dann z.B. der Arbeitsschutz und die einführung eines Betriebsrates nach dem WK I.

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